February 21st, 2010 by meyerpe
Nach dem Bezirksmeistertitel am vergangenen Freitag nahm der SCO mit dem selben Team heute bei der Badischen Blitzmeisterschaft teil. Entsprechend dem Grundsatz “Never change an winning team” spielten die 4 Bezirksmeister in der gleichen Brettreihenfolge bei der Badischen Meisterschaft mit. Mindestziel war es, nicht Letzter zu werden, Maximalziel war eine weitere Qualifikation zu Deutschen Meisterschaft! Wie so oft lag die Wahrheit in der Mitte. Mit Platz 11 unter den besten 20 Mannschaften Badens war man durchaus zufrieden.
An Brett 1 hatte Ralf Schmidt fast ausschließlich Internationale Titelträger als Gegner. 8 Punkte waren ein sehr gutes und äußerst respektables Ergebnis am Spitzenbrett. Bester Scorer war einmal mehr Joachim Diehl am 2. Brett. 12 Punkte aus 19 Partien waren ein Super Resulat. Nach seinen 100% im Bezirksblitz konnte Joachim damit seine Leistung auch auf Badischer Ebene eindrucksvoll bestätigen. Nicht ganz an seine makelose Bilanz beim Bezirksturnier konnte Peter Meyer anknüpfen. Dennoch waren 9,5 Punkte und 50% in seiner “so ungeliebten” Blitzdisziplin für Peter ein ordentliches Ergebnis. Die größte Überraschung gelang Martin Hess. Als einer der DWZ-schwächsten Spieler des ganzen Turniers konnte er die meisten seiner Gegner (zum Teil FIDE-Meister) in große Bedrängis bringen und holte sensationlelle 9,5 Punkte und damit 50 % der möglichen Punkte. Wirklich ein super Ergebnis!
Sieger wurde das Team von HD-Handschuhsheim mit GM Chernov, GM Gurewitsch, FM Schwalfenberg und FM Vatter.
Wie beim Blitz üblich gab es spannende Partien, glückliche Siege, bittere Niederlagen, emotionale Proteste und natürlich eine gemütliche Nachbereitung! Die genauen Endergebnisse sowie Siegerfotos werden nachgereicht.
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August 15th, 2009 by meyerpe
Die 7 Tage in Zürich vergingen wie im Flug. Es gab beeindruckende Erlebnisse bei diesem Weltklasseturnier mit 536 Spielern aus 38 Nationen. Wir haben viele alte Freunde getroffen und einige neue hinzugewonnen. Doch zunächst zu der persönlichen Bilanz der beiden SCO-Kämpfer.
Es war klar, dass es Andreas in der Meistergruppe sehr schwer haben würde, schließlich war er an drittletzter Stelle der 272 Spieler gesetzt. Es verdient zunächst einmal großen Respekt, dass er sich solch einer starken Gegnerschaft stellt.
Ich selbst war sein wertungsschwächster Gegner! siehe hier… Andy startete mit einem bis zum Ende ausgekämpften Remis gegen Max Scherer sehr gut ins Turnier. Überhaupt spielte er durchweg sehr konzentriert, mit gutem Schach und kämpfte stets bis zum Umfallen. Nur einmal wurde ihm dies in Runde 8 zum Verhängnis, als er ein Remisangebot des Gegners -2093- (in Remisstellung mit Minusbauer) ausschlug und kompromisslos auf Gewinn spielte, was schließlich den Partieverlust zur Folge hatte. Ein Highlight war sein überlegener Schwarzsieg gegen einen 2113er. Am Ende landete Andy mit 2 Punkten auf Rang 264. Mit seiner ELO-Halbzahl von 2110 und der Zürich-Turnierperformance von 1942 bekommt er eine ELO von ca. 2000. Auch die DWZ wird sich verbessern.
Ich selbst war mit meinen 3,5 nicht völlig zufrieden, obwohl ich mein Minimalziel von 3 Punkten leicht übertroffen habe. Dabei muss ich zugeben, dass ich zuweilen etwas zu ökonomisch gespielt habe. Ich war an Rang 231 (von 272) gesetzt und meine 3,5 Punkte bedeuteten letzlich Platz 210. Auch bei mir waren außer Andy alle 8 anderen Gegner wertungsmäßig besser.
Entscheidend waren die Runden 7 und 8. Nach langwieriger und zäher Verteidigung in Runde 7 ergab sich ein erzwungener Schwerfiurenabtausch worauf ich das Remisangebot meines Gegners (2212) sofort und ohne Nachdenken annahm. Ein Fehler, weil man schon bei kurzer Prüfung gesehen hätte, dass ich einen Bauern bei zusätzlich besserer Stellung gewonnen hätte. In Runde 8 hatte ich eine ganze Figur mehr, aber beide Spieler waren in horrender Zeitnot (10 bis 15 Züge im 30 Sekunden Rythmus). Im 39. Zug lief ich dann unnötigerweise in ein Matt….. Okay, die ELO-Performace liegt bei knapp 2100, wodurch sich weder bei der ELO noch bei der DWZ kaum etwas verändern wird. Meine Gegner hier..
Insgesamt war dies aus meiner Sicht ein sehr beeindruckendes Open. Zum einen die Weltklassespieler und dann auch die fast 600 Teilnehmer die in einem einzigen Turniersaal sehr diszipliniert waren und es kaum Geräuschstörungen und schon gar keine Proteste gab. Besonders beeindruckt hat mich die Kreativabteilung mit beispielsweise Emil Sutovsky und vor allem dem Turnierstar Alexander Morozevich. Leider verpasste “Moro” den Turniersieg in der letzten Runde indem er seine total gewonnene Stellung in Zeitnot verdarb.
Schade! Torsten Becherer gab er gerne ein Autogramm und für mich stand er für einen Small-Talk über Schach und ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Überhaupt wurde auch auf der Bühne überwiegend hart gekämpft und auch die Schlußrunde brachte lange und spannende Partien. Turniersieger wurde GM Areshenko, der durchweg sehr stark und solide agierte. Bester deutscher wurde GM Georg Meier, aber auch GM Klaus Bischoff, IM Stefan Bromberger und IM Tobias Hirneise spielten ein sehr erfolgreiches Turnier.
Zürich selbst ist eine wunderschöne Stadt und alle Leute begegneten uns äußerst freundlich und zuvorkommend.
In der Garten-Wirtschaft des Kongresshauses saß man direkt am Zürichsee, den wir mit einer Bootsfahrt erkundeten. Sicherlich muß man sich an die Preise erst gewöhnen, aber dafür bekommt man ein wirklich tolles Ambiente geboten. Es war eine sehr schöne Woche in Zürich mit einer gelungenen Mischung aus Turnierschach, Weltklassespielern und Erholungsurlaub. Mehr Eindrücke gibt es demnächst in unserem Fotoalbum. (”Klick” auf die obigen Fotos vergrößert diese)
Ergebnisse Meister
Ergebnisse Allgemein
Turnierhomepage
Bericht/Partien bei Chessbase

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March 23rd, 2009 by meyerpe
Gegen Dreisamtal gab es einen knappen, aber verdienten 4,5:3,5 Erfolg. Damit zeigte man sich gut erholt von der letzten Niederlage, die nun umso ärgerlicher ist. Bei einem Sieg in Runde 7 gegen Dreiländereck hätte man in der Schlußrunde ein echtes Endspiel gegen Waldshut gehabt. Jetzt steht die stärkste Mannschaft der Verbandsliga verdient als vorzeitiger Meister und souveräner Aufsteiger in die Oberliga fest. In der zweigeteilten Verbandsliga rangieren Dreisamtal, Oberwinden, und Dreiländereck (jeweils 18 Pkte.) und Lahr (15 Pkte.) auf den Plätzen 2 bis 5. Da 4 evtl. sogar „nur“ 3 Mannschaften in die Landesliga absteigen müssen, haben Kuppenheim (10), Engen (9) und auch Gottmadingen (6) noch Chancen die Klasse zu halten. Rastatt (3) und Pfullendorf (0) können das rettende Ufer nicht mehr erreichen.
Nun aber zum Spiel gegen Dreisamtal gegen die es wie immer ein sehr kämpferisches Match gab. Sebastian Völker konnte an Brett 8 schon sehr früh einen Sieg vermelden. Er hatte noch in der Eröffnungsphase eine Figur gewonnen. Raphael Grandidier traf auf seinen Teamkollegen aus Obernai. Zwar lehte Raphael zunächst das Remisangebot von Alexandre Remaitre ab, doch wenige Züge später war das Remis dann nicht mehr zu vermeiden. Nun ging es lange bis die nächste Partie entschieden wurde. Peter Meyer hatte gegen Hajo Gierth wie immer einen schweren Stand. Die „Fantasy-Variante“ sollte meine furchtbare Bilanz gegen ihn verbessern, aber es half im Endergebnis leider nicht. Bei genauerem Hinsehen hätte ich den Bauerngewinn mit Vorteil erkennen müssen, anstatt mich für den Springerrückzug mit Verluststellung zu entscheiden. Auch Eddi Kais hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Zwischendurch parkte er eine Figur ein. Zwar kämpfte Eddi noch vorbildlich weiter, aber es half nicht, auch er mußte aufgeben. Das bisherige Erfolgsduo Meyer/Kais scheint etwas außer Tritt geraten?! In bester kämpferischer Manier zeigte sich Joachim Diehl. In ausgeglichener Stellung lehnte er aufgrund des Mannschaftsstandes ein remis ab und holte die Brechstange raus. Doch das Risiko zahlte sich aus. Sein Freibauer marschierte bis nach e7 und dann war der Sieg perfekt. 2,5:2,5. Wie schon gegen Dreiländereck spielten unsere beiden Jüngsten wieder super. Heiko’s Gegner versuchte mit einem Qualitätsopfer auf Gewinn zu spielen, aber Heiko Adler konterte mutig. Der Turm setzte sich im Endspiel gegen den Springer durch. Auch Philipp Germer zeigte sich gegen Max Scherer gut in Form. In einer sehr kämpferischen Partie gab letztlich die bessere Bauernstruktur im Endspiel den Ausschlag für Phlipp. Damit war der Sieg perfekt. Sehr langwierig lavierten die beiden Fidemeister Schwing und Peter Dittmar an Brett 1. Schließlich gelang es dem Lahrer einen Freibauern zum Sieg vorzurücken.
Zwei wichtige Siege für den SC Oberwinden beim 4,5:3,5-Erfolg gegen Dreisamtal (”Klick” zum Vergrößern der Bilder)

Max Scherer - Philipp Germer

Andreas Groehn - Joachim Diehl
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March 9th, 2009 by Alex
Am Dienstag hat Peter Dittmar mit einem ersten Platz im 5. Saison-Blitzturnier seinen Titel verteidigt. Es wurde noch einmal spannend, da Martin Hess es schaffte gegen Peter in der zweiten Begegnung seinen zweiten Sieg einzufahren. Damit hat Martin gegen Peter eine beeindruckende Bilanz. Dennoch konnte dies Peter nicht davon abhalten, die restlichen Partien für sich zu entscheiden. Er setzte sich damit vor Sebastian Völker und Alex Lang an diesem Abend auf den ersten Platz.
Nachfolgend nun der Endstand der diesjährigen Blitz-Serie:
1.Dittmar 20
2.Lang 17
3.Völker 16,5
4.Kais 10,5
5.Pauk 6,5
6.Wernet 2
6.Hess 2
8.Oswald 1
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January 16th, 2009 by meyerpe
Die 1. Mannschaft des SCO zeigte sich zu Beginn des Neuen Jahres von seiner besten Seite. In einem sehr kämpferisch geführten Fight, wo die erste Partie erst nach ca. 3 Stunden entschieden war, konnte man die Gäste aus Rastatt mit 6:2 besiegen. Da ich mich dieses Mal ausnahmsweise stark auf meine eigene Partie konzentriert habe, konnte ich den Spielverlauf an den anderen Brettern nicht so richtig verfolgen. Heiko Adler brachte uns zunächst in Führung. Einige Zeit später konnte Eddi Kais auf 2:0 nachlegen. Nachdem ich ebenfalls den vollen Punkt eintragen konnte, hatte die Mittelachse 4 – 6 ganze Arbeit geleistet. Die Kombination von Joachim Diehl hatte leider ein Loch, aber mit kämpferischer Bravour holte er dennoch den halben Punkt. Raphael Grandidier konnte seinen Gegner besiegen, so dass wir den Sieg bereits perfekt hatten. Philipp Germer mit einem Remis und FM Peter Dittmar mit einem Sieg erhöhten auf 6:1. Als unser Mannschaftssieg bereits feststand , riskierte FM Emmanuel Reinhart im Gewinnsinne alles, was leider nicht belohnt wurde. Der Endstand von 6:2 ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis gegen einen kämpferisch sehr starken Gegner.
Damit kletterte unser Punktekonto auf 12, was derzeit den 4. Tabellenplatz bedeutet. Bei 4 Siegen und nur einer Niederlage eigentlich eine sehr gute Bilanz. Dennoch muß man aufgrund der grotesken Abstiegsregelung in der Verbandsliga noch einen Blick auf die Abstiegsränge werfen. Derzeit gibt es 5 Absteiger, es können sogar noch 6 werden. 18 Punkte (von 30 möglichen) könnten nicht reichen, um dem Abstieg zu entrinnen. Es ist also noch keine der 10 Mannschaften wirklich auf der sicheren Seite. Das ist eine Regelung, die m.E. mit sportlichen Grundsätzen in keinster Weise vereinbar ist und es wohl in Deutschland und darüber hinaus weder im Schach, noch in einer anderen Sportart in dieser Form nicht gibt. Die beiden Verbandsligen in Baden sind in dieser Hinsicht traurige Exoten. Mittlerweile hat man ja alle möglichen neuen Regelungen erfunden, aber gegen diesen sportlichen Mißstand hat man bisher noch nichts unternommen.
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December 10th, 2008 by meyerpe
Am gestrigen Abend schaffte Torsten Becherer mit einem schönen Sieg gegen Bernd Krüger (Waldkirch) den Einzug in das Elztalpokal-Halbfinale. Torsten spielte ungewohnt aggressiv und bei den gegenseitigen Rochaden konnte er mit Figurenopfer den entscheidenden Angriff landen. Damit hat Torsten seine Bilanz im jetzigen Schach-Halbjahr auf sagenhafte 6 Siege aus 6 Partien geschraubt. Neben ihm kämpfen noch unser Präsi und MF1 Alexander Lang sowie Dr. Frank Goldschmidtböing und Gunter Sponagel (beide Waldkirch) um den begehrten Titel des Elztalpokalsiegers. Turnierseite
| Paarungsliste der 1. Runde |
| |
Teilnehmer |
DWZ |
- |
Teilnehmer |
DWZ |
Erg. |
| 1 |
Burger,Richard |
1418 |
- |
Krüger,Bernd |
1751 |
0-1 |
| 2 |
Lang,Alexander |
1973 |
- |
Steen,Matthias |
1903 |
1-0 |
| 3 |
Sommer,Jörn |
1470 |
- |
Goldschmidtböing,Frank |
1899 |
0-1 |
| 4 |
Sponagel,Gunter |
1450 |
- |
Schomas,Harald |
1392 |
1-0 |
| 5 |
Burger,Oliver |
1333 |
- |
Völker,Sebastian |
1970 |
0-1 |
| 6 |
Wernet,Andreas |
1880 |
- |
Becherer,Torsten |
1679 |
0-1 |
| |
|
|
|
|
|
|
| Paarungsliste der 2. Runde |
| |
Teilnehmer |
DWZ |
- |
Teilnehmer |
DWZ |
Erg. |
| 1 |
Becherer,Torsten |
1679 |
- |
Krüger,Bernd |
1751 |
1-0 |
| 2 |
Völker,Sebastian |
1970 |
- |
Lang,Alexander |
1973 |
1/2 |
| 3 |
Goldschmidtböing,Frank |
1899 |
- |
spielfrei |
|
+ : - |
| 4 |
Sponagel,Gunter |
1450 |
- |
spielfrei |
|
+ : - |
Category: Pokalspiele |
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May 26th, 2008 by meyerpe
Als einziger Oberwindener war Phlipp Germer bei den Badischen Turnieren in Neuhausen um die Ticktes zur Schacholympiade in Dresden am Start. Philipp startete bei den Offenen Badischen Meisterschaften, die Spieler mit einer ELO/DWZ von mehr als 2000 vorbehalten waren. In diesem Elitefeld schaffte Philipp es, 5,5 Punkte aus 9 Partien zu holen. 3 Partien gegen starke Gegner konnte Philipp gewinnen. Gegen 2 Internationale Meister sowie gegen 2 FIDE-Meister erreichte Philipp Remis. Nur gegen den TOP-gesetzen Großmeister Iotov (2531) mußte er seine einzige Niederlage hinnehmen. Er hatte mit 38 DWZ-Pluspunkten die zweitstärkste Steigerung aller Spieler und zusätzlich kamen 20 ELO auf das Ratingkonto. Eine wirklich ganz starke Bilanz, die ihm den 10 Platz unter allen Teilnehmern und den 2. Platz in der Ratinggruppe von 2100-2199 und damit das Ticket zur Schacholympiade im November in Dresden sicherte.
Ganz Herzliche Gratulation zu diesem außergewöhnlichen Erfolg!
Siegerehrung mit BSV-Präsident Fritz Meyer
Abschlußtabelle Badische Meisterschaft
Partien (von Philipp Nrn. 18, 21, 41, 56, 86)
DWZ-Auswertung
ELO-Auswertung
Turnierseite aller Turniere
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