Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

Webportal des Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

Emmendingen gewinnt Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft 2012

January 23rd, 2012 by werneta

Das Siegerteam aus Emmendingen:

1. Emmendingen

Der Schachclub Oberwinden richtete die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft 2012 aus und alle Vereine des Bezirks kamen. Wirklich alle? Na ja, um der Wahrheit genüge zu tun bleibt festzuhalten, dass die Beteiligung sehr dürftig war und letztendlich nur 4 Vereine von 22 Vereinen des Bezirks sich der Herausforderung stellten.

Aber immerhin brachten Emmendingen, Ebringen, Endingen und Oberwinden 7 Mannschaften an den Start und nach kurzer Abstimmung wurde beschlossen die diesjährige Blitzmannschaftsmeisterschaft in einer Doppelrunde auszuspielen.

Spannende Spiele sind beim Blitz ja vorprogrammiert und so war der Abend auch wieder sehr kurzweilig und mit viel Emotion versehen. Letztendlich hat Emmendingen I gegen die bis dahin führende Mannschaft Oberwinden I im direkten Duell der Rückrunde die Vorentscheidung zum Sieg erspielt und lies sich diesen auch nicht mehr streitig machen. Im Fernduell um Platz 3 ging es Anfangs zwischen Oberwinden II und Ebringen hin und her, aber durch 2 klare Siege im direkten Aufeinandertreffen machte Ebringen alles klar.

Die zweitplatzierten Oberwindener:

2. Oberwinden

Die Abschlußtabelle:

1. Emmendingen I   22 Mannschaftspunkte   41,5 Brettpunkte

2. Oberwinden I   20 MP   36 BP

3. Ebringen   16 MP   28,5 BP

4. Oberwinden II   10 MP   23 BP

5. Endingen   9 MP   14,5 BP

6. Oberwinden III 7 MP   14,5 BP

7. Emmendingen II   0 MP  10 BP

Was getan werden kann, um den Wettbewerb attraktiver zu gestalten gilt es im Nachgang zu überlegen.

Dritter wurde das Team aus Ebringen:

3. Ebringen

Vielen Dank von Seiten des Veranstalters an die angereisten Teams, herzlichen Glückwunsch an die Sieger und viel Erfolg für die Badische Blitzmeisterschaft

Andreas Wernet

Category: Allgemein | No Comments »

Historische Niederlage

October 25th, 2011 by Heiko

Vergangenen Sonntag schrieb man Vereinsgeschichte – leider im negativen Sinn. In einer nominell nahezu ausgeglichenen Begegnung gegen die Gäste aus Waldshut-Tiengen schien einfach der Wurm drin zu sein. Die einzigen Punkte holten der Reihe nach Heiko Adler und Peter Meyer (jeweils remis). Einziges Glanzlicht des Tages von Oberwindener Seite aus war die über die ganze Spieldauer spannende Partie von Ralf Schmidt, der mit seinem Remis den 3. halben Punkt zum Endstand von 1,5 : 6,5 sicherte.

Damit verhält es sich gerade wie beim SC Freiburg. Die Chancen sind da, an der Chancenauswertung ist noch zu arbeiten und man bildet zum ersten mal seit es mir denkt das Schlusslicht in der Liga.

Am 20.11 steht mit der 3. Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters aus Baden-Baden ein weiterer schwieriger Gegner bevor.

Category: Verbandsrunde | No Comments »

Spannung, Stars und harte Kämpfe

October 18th, 2011 by werneta

Gusti

Sollte jemals einer gedacht haben Schach wäre kein Sport, so empfiehlt sich auf jeden Fall der Besuch eines Schachbundesliga-Wochenendes. Ist dies auch noch das Wochenende des Bundesliga-Auftaktes, an dem alle 16 Teams in einer Sporthalle gleichzeitig aufeinandertreffen, so ist die Anspannung unter der die einzelnen Akteure stehen schon fast mit Händen zu fassen. Klare Mannschaftsorder, Live-Übertragung im Internet an ein riesiges Heer von Interessierten, mehrere hundert Zuschauer vor Ort, die sich in Trauben um die entscheidenden Bretter scharen und die Anwesenheit der Topleute des Metiers die Teilweise für Kommentierungen und ad-hoc-Analysen zur Verfügung stehen sowie der entsprechenden Geldgeber lassen jeden Zug, jede Entscheidung zu einer Stellungsveränderung zu einer wirklichen Belastung werden. Die Spieler sitzen dabei bis zu 7 Stunden unter Dauerbeobachtung und kaum eine Partie ist vor der ersten Zeitkontrolle entschieden.P1010206

Das die Teams sich zu so einem Mega-Event natürlich einiges einfallen lassen ist verständlich. So sind fast alle Teams in einheitlicher Kleidung oder einem einheitlichen Erkennungszeichen (Katernberg in grün-weißen Schals und Trier mit gelben Lanyards) angetreten, wobei Dresden eindeutig den Preis als bestgekleidete Mannschaft erhält (weißes Hemd mit Emblem, Krawatte und Vereins Jackett). Auch gab es Broschüren einzelner Teams (Baden-Baden und Hockenheim) in dem die Teams, der Verein und die schachlichen Ziele vorgestellt wurden und Interviews mit den Stars abgebildet waren. Selbstverständlich ist das nur Beiwerk, hat aber auch einiges zur Atmosphäre und zur Wahrnehmung als Team beigetragen. Manche der Zuschauer haben sich dem angepasst und so waren auch Fangruppen erkennbar.

Bei so einem Event will man natürlich auch glänzen und so waren sehr unterschiedliche Taktiken zu erkennen. Baden-Baden wollte wohl nichts anbrennen lassen und fuhr eine Top-Mannschaft auf, während Bremen auf viele Top-Leute verzichtete. Hockenheim spielte mit der gleichen Mannschaft über alle drei Runden, während SF Berlin mit Aronian gegen Bremen in der dritten Runde eine wirkliche Überraschung auflaufen lies. Dies hat die Bremer auch gleich so aus dem Konzept gebracht, dass sie trotz ihrer Favoritenrolle 2:6 untergingen.

BremenInteressant bei einer solchen Veranstaltung ist natürlich auch das zu beobachtende Drumherum, was ja auch immer mal wieder zum Spekulieren anregt. So konnte man zum Beispiel Jan Gustafsson sehen, wie er was Visitenkartenähnliches an Tomi Nybak vom stärksten Konkurrenten Bremen gab, Volker Seifert wurde dem Mannschaftsführer vom zukünftigen Gegner Hockenheim vorgestellt, Falco Bindrich steckte Arik Braun die Einladung von ACO (The New World Amateur Chess Organization) zu und und und ;-)

Dass man bei solch einer Veranstaltung natürlich sehr viel lernt sei nur nebenbei erwähnt. Empfehlenswert ist auf jeden Fall das Läufer-Endspiel von Kolbus – Kasimdzhanov und das Turmendspiel Vallejo-Pons – Erdos. Es gibt natürlich für jeden etwas und es empfiehlt sich auch die eigene Eröffnungsbehandlung mit denen der Stars der Szene mal abzugleichen und die eine oder andere Partie nachzuspielen.

Apropos eigen. Selbstredend gab es auch genug Gelegenheit sich selbst ans Brett zu setzen. Sei’s an eines der vielen aufgestellten für die Analyse oder zum Besucherblitz oder zum Simultan mit GM Viktor Kortschnoi, dem ehemaligen Vizeweltmeister und mit 80 Jahren und einer Elo von 2556 immer noch zu Recht den Beinamen “der Schreckliche” tragend. So wütete er auch in den Reihen der Simultanspieler und gewann letztendlich nach 4,5 Stunden Rundgang 19 Partien, gab 2 auf und remisierte 4. Dazu eine kleine Anekdote. Ein Teilnehmer sagte zu Kortschnoi als er wieder an sein Brett kam “Ich nehme ihr Remis” an. Kortschnoi: “Sie wollen aufgeben” Teilnehmer: “Ich dachte sie hätten mir vorher Remis angeboten” Kortschnoi “Aber das ist doch total verloren” Teilnehmer “Dann hab ich sie falsch verstanden” Kortschnoi “Sie wollen Remis? Jetzt haben sie Remis” und ging weiter.IMG_8615

Natürlich durfte auch das gesellige nicht zu kurz kommen und so wurden mit der “Biene” und dem “Kortum” passendes gefunden und sollte wieder einmal Mülheim auf dem Programm stehen werden wir uns auch noch die “Mausefalle” gönnen.

Wer Lust auf mehr hat, dem sei die Homepage der Schachbundesliga mit Berichten und Bildern ans Herz gelegt und selbstverständlich kann man dort unter dem Liveportal auch alle Partien nachspielen.

Category: Allgemein | No Comments »

Bezirksmannschaftsblitzmeisterschaft

February 16th, 2011 by Alex

4. March 2011
19:30to23:30
19:30to23:30

Bezirks-Blitzschach-

Mannschaftsmeisterschaft 2010-11

Freitag 04. März 2011

19.30 Uhr

Erwachsenen-Begegnungsstätte Weingarten EBW

Freiburg-Weingarten, Sulzburger Strasse 18

Runden System

10 € pro Mannschaft am Spielabend

Geldpreise entsprechend der erzielten Mannschaftspunkte

bis 22.30 Uhr

erwünscht per e-mail oder telefonisch bei

Thomas Menger  tregnem@yahoo.com / Tel. 0761-2088487 oder

Norbert Matlachowski   norbert-matlachowski@gmx.de

Category: Vereinstermine | No Comments »

Knappe Niederlage für Dritte

January 24th, 2011 by Torsten

Die Dritte Mannschaft musste bei er Zweiten von Emmendingen eine knappe 3,5:4,5 Niederlage hinnehmen. Es hätte allerdings durchaus ein Sieg herausspringen können. Markus Mack erwischte nicht den besten Tag und musste im Kreuzfeuer des Läuferpaares die Qualität geben, was nicht mehr aufzuholen war. Martin Wißler spielte mit einem Bauern weniger remis, auch ich hatte mit Springer und Läufer gegen das Läuferpaar keinen ganz einfachen Stand, aber die Remisbreite war wohl schon noch gegeben. Bei Volkmar’s Partie verkeilten sich die Bauernlinien ineinander, so dass es kaum ein durchkommen gab. Wolfgang Scherer spielte bis nur noch wenige Bauern und ungleiche Läufer das Remis erzwangen. Sehr unglücklich war sicherlich die Niederlage von Christian. Er spielte eine sehr gute Partie, hatte deutlichen Vorteil und der Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann musste er sich durch eine Unachtsamkeit geschlagen geben, der richtige Zug hätte wohl bei einem kompletten Turm mehr den baldigen Erfolg bedeutet. Aber im Schach kann leider ein einziger falscher Zug viele gute zunichte machen … Sowas kann passieren.

Dadurch lag man 2:4 zurück und Walter Meyer und Martin Heß spielten noch. Walter Meyer konnte sich immer mehr auf die Siegerstraße bringen. Dies zeigte sich auch dadurch, dass sich sein Gegner, nachdem er sich ein Stück Kuchen geholt hatte, auf dem Platz von Walter setzen wollte. Walter gewann und Martin Heß versuchte, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war, bis zum Ende alles, um seine Partie zu gewinnen. Zwischenzeitlich sah es mit einem Mehrbauer,  der gleichzeitig auch ein Freibauer war, ganz gut aus, letztendlich verteidigte sich sein Gegner aber zum remis, was dann nach fast 6 Stunden Spielzeit auch geschlossen wurde. Dies war bereits die zweite Marathonpartie von Martin in dieser Saison.
Die Dritte steht damit im Mittelfeld der Bezirksliga und mit dem Tabellenzweiten Bad Krozingen wartet nun eine schwere Auswärtsaufgabe am 6. Spieltag.

Gruß Torsten

Category: Allgemein | No Comments »