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Schachaufgabe

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Statistik

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Besser als Fack ju Göhte

Bauernopferist der Kinofilm „Baueropfer – Spiel der Könige“. Das meinte zumindest Tobi nachdem er im Rahmen eines Ausflugs der Schachjugend den Film beurteilte. Mit dieser Meinung war er nicht allein. Der Film, der das Leben von Bobby Fischer und hauptsächlich die Geschehnisse rund um den Weltmeisterschaftskampf gegen den russischen Weltmeister Boris Spasski betrachtet, war gut gemacht und hat alle begeistert. Vor allem wurde das WM-Match mit der Athmosphäre und den Partien spannend dargestellt.

Bereits auf der Rückfahrt haben die Jugendlichen – dem mobilen Internet sei Dank – die 6. Partie angeschaut, bei der selbst Boris Spasski seinem Widersacher applaudierte.

Auch im Jugendtraining werden wir uns die Fischerpartien im Nachgang zum Film nochmals nachspielen.

fischer05-spassky

Oberwinden bleibt Oberligist

Ende gut alles gut. Der Schachclub Oberwinden wird auch in der nächsten Saison in der Oberliga um Brett- und Mannschaftspunkte kämpfen. Mit dem Klassenerhalt in der Oberliga erreichte Oberwindens Erste den größten Erfolg in seiner bisherigen fast 60-jährigen Vereinsgeschichte.

In der letzten Runde der 2. Bundesliga Süd konnte heute Baden-Baden 2 zwar das Match gegen Mainz gewinnen, gleichzeitig verteidigte aber auch Viernheim seinen Nicht-Abstiegsplatz mit einem deutlichen Sieg gegen den Tabellenletzten aus Landau. Daher muss Baden-Baden 2 in die Oberliga Baden absteigen und da nur eine Mannschaft eines Vereins in der Oberliga startberechtigt ist, muss Baden-Baden 3 Platz machen und in die Verbandsliga absteigen.

Damit dürften wohl einige Kritiker über das Verhalten von Baden-Baden 3 etwas wie Gerechtigkeit fühlen. Erinnern wir uns, dass Baden-Baden 3 entscheidend in den Abstiegs- wie auch Meisterschaftskampf eingegriffen hat. Dies durch ein Nichtantreten gegen Waldshut, was den Hochrheinern  zwei unerwartete Punkte im Abstiegskampf beschert hatte, um einen Spieltag später mit einer bärenstarken Aufstellung dem Tabellenführer aus Buchen ein Bein im Meisterschaftskampf zu stellen. Was Buchen wiederum veranlasste, mangels Aussicht auf die Meisterschaft, in Waldshut mit einer schwächeren Aufstellung anzutreten und diesen Kampf auch verlor.

Absteiger aus der Oberliga sind nun Handschuhsheim, Karlsruhe und Baden-Baden 3. Emmendingen verlässt als Meister die Oberliga und spielt nächstes Jahr in der 2. Bundesliga Süd.

Zweite wird Meister

GBOGUHZ6Mit einem klaren 6,5 : 1,5 gegen stark ersatzgeschwächte Offenburger sicherte sich die Zweite des SCO die Meisterschaft. Damit konnte die Mannschaftsrunde ohne Niederlage und mit lediglich 2 Remisen abgeschlossen werden.

Der Titel wurde nach dem Auftaktsieg im Spitzenspiel gegen den Mitfavoriten aus Villingen-Schwenningen letztendlich souverän erkämpft, auch wenn mit den zwei, aus Oberwindener Sicht unnötigen, Remisen gegen Kehl und Hofstetten der Verfolger Villingen-Schwenningen immer in Reichweite blieb. Villingen-Schwenningen patzte ausgerechnet gegen Offenburg und hat außer diesen beiden Niederlagen (gegen Offenburg und Oberwinden) alle Partien gewonnen. Allerdings ist zu erwähnen, dass Kehl und Griesheim erst gar nicht gegen Villingen-Schwenningen angetreten sind und die Punkte verschenkt haben, während Oberwinden sich die beiden Siege erarbeiten mußte.

Der Stammkader setzte sich aus Edgar Kais, Heiko Adler, Andreas Wernet, Peter Pauk, Michael Weber, Torsten Becherer, Christian Riotte und Thomas Ruf zusammen. Dieser wurde nach Bedarf durch Sylvain Degardin, Peter Meyer, Sebastian Völker, Bernd Banken, Joachim Diehl, Werner Volk, Martin Heß, Alexander Diehl, Bernhard Schmitt, Martin Wissler, Markus Mack, Markus Wernet, Martin Schneider, Michael Kammer3TWZWDEQer und Tobias Pauk ergänzt. In Summe wurden über die Saison 23 Spieler in der Zweiten eingesetzt, was auf die Stärke und Breite des Kaders schließen läßt.

Auf die Meisterschaft wurde natürlich vor Ort noch angestoßen. Ein entsprechendes Fest mit dem ganzen Verein wird sicherlich noch folgen.IMG_8789

1 x Meister, 1 x Vize-Meister

Am letzten Spieltag der Verbandsligen hat die Zweite des Schachclub Oberwinden mit einem 6,5:1,5 Sieg in Offenburg die Meisterschaft in der Bereichsliga Süd 2 und damit den Aufstieg in die Landesliga gesichert. Herzlichen Glückwunsch.

Die Dritte konnte in Bad Krozingen dem Aufstiegsaspiranten ein 4:4 abtrotzen. Damit belegt man im Endklassement der Bezirksliga einen guten Mittelfeldplatz.

In der C-Klasse konnte die Vierte die Vize-Meisterschaft feiern. Nach einem 3:2 Sieg bei Bad Krozingen 2 sicherte man sich den Aufstiegsplatz in die B-Klasse.

Auch unsere Jüngsten der 5. Mannschaft spielten in der D-Klasse eine gute Saison und landeten nach einem 2:2 bei Endingen 5 auf dem 6. Tabellenplatz.

Endtabellen, Einzelergebnisse und viel Statistik über alle badischen Ligen findet man wie gewohnt beim BSV-Ergebnisdienst.

Verlängerung im Abstiegskampf

Abstieg noch offen

Die letzte Runde der Oberliga ist gespielt, die Erste des SCO steht auf einem Nichtabstiegsplatz, hat den Klassenerhalt aber dennoch nicht sicher. Das liegt daran, dass die 2. Bundesliga Süd erst in zwei Wochen abgeschlossen wird. Dort hat Baden-Baden 2 noch die Möglichkeit die Viernheimer zu überholen und damit nicht nur Viernheim, sondern auch Oberwinden absteigen zu lassen. Viernheim hat es allerdings selbst in der Hand und kann durch ein Unentschieden gegen den Tabellenletzten sich und auch Oberwinden retten.

Niederlage im letzten Spiel

Am letzten Spieltag war es für Oberwinden schwierig in Walldorf zu punkten. Walldorf brachte im Durchschnitt 90 DWZ-Punkte mehr auf die Waage als die Elztäler und gingen als klarer Favorit in die Partie. Nach 3 Stunden Spielzeit einigten sich Philipp Germer und Alex Lang mit ihren Gegnern auf Remis. Philipp bot seinem Gegner ein Qualitätsopfer an, dass dieser nicht annahm, da sonst die h1-a8 Diagonale gefährlich für ihn geworden wäre. Stattdessen begnügte sich dieser mit einem Mehrbauern. Alex hatte ein sehr beengtes Spiel und konnte kaum seinen Königsflügel entwickeln. Da die Stellung aber geschlossen war, viel es nicht ganz so ins Gewicht, weil der Gegner gleiche Probleme mit dem Damenflügel hatte. Dennoch sah das Ganze recht gefährlich für den Oberwindener aus. Als der Gegner die Stellung öffnete könnte Alex einige Bauern und Figuren tauschen. Das anschließende Endspiel versprach aber für keinen einen Vorteil. Somit war Remis der logische Schluss.

Nicht lange ließen weitere Ergebnisse auf sich warten. An Brett 7 und 8 mussten Bernd Banken und Torsten Becherer ihren Gegnern den Punkt überlassen und verloren. Dann folgte Borya Ider, der durch Bauern- und Figurenopfer versuchte die Stellung ins Ungleichgewicht zu bringen und diese zu öffnen. Das gelang auch, allerdings wurde die Remisbreite nicht überschritten und so endete auch diese Partie unentschieden.

Als dann Manu Reinhart in Zeitnot eine Figur einstellte war der Kampf entschieden. Mario Rösch gelang noch ein Sieg und Jürgen Schulte konnte die Gewinnversuche seines Gegners im Turmendspiel unterbinden und die Partie ins Remis führen.

Somit verlor man 3:5 und belegt in der Endabrechnung den 8. Tabellenplatz. Mit unserer Saisonleistung können wir mehr als zufrieden sein und hätten den Klassenerhalt absolut verdient. Doch das entscheidet sich, wie eingangs erwähnt, erst in 2 Wochen.

4 8 SV Walldorf 2213 2 SC Oberwinden   (N) 2124 5 3 4.92
1 2 Vonthron,Horst 2396 1 Ider,Borya 2436 ½ ½ 0.44
2 3 Gschnitzer,Oswald,Dr. 2341 3 Reinhart,Emmanuel 2311 1 0 0.54
3 4 Hauser,Carlos 2269 4 Rösch,Mario 2200 0 1 0.60
4 7 Weber,Marc,Prof. Dr. 2258 5 Germer,Philipp 2147 ½ ½ 0.65
5 8 Gschnitzer,Adrian 2207 7 Schulte,Jürgen 2105 ½ ½ 0.64
6 9 Haas,Michael 2155 8 Lang,Alexander 2020 ½ ½ 0.68
7 15 Färber,David 2051 15 Banken,Bernd 2028 1 0 0.53
8 17 Schell,Peter 2026 23 Becherer,Torsten 1745 1 0 0.84

Emmendingen Oberliga-Meister

In der nächsten Saison kann man in Oberwinden hoffentlich weiterhin Oberliga-Schach bewundern, im Landkreis aber auf jeden Fall Bundesliga-Schach sehen. Denn die Schachfreunde aus Emmendingen ließen sich die Meisterschaft in der Oberliga nicht mehr nehmen und steigen in die 2. Bundesliga Süd auf. Herzlichen Glückwunsch. Mit Dreisamtal (Platz 4) und Waldshut-Tiengen (Platz 7) konnten zwei weitere Südbadischen Vereine die Klasse halten. Absteigen müssen Handschuhsheim und Karlsruhe, und wenn alles so bleibt auch Baden-Baden 3 weil sie dann von Baden-Baden 2 zum Abstieg gedrängt werden.

1 (+) SC Emmendingen 9 16 2 49½ 232½
2 BG Buchen   (A) 9 13 5 45 208
3 SV Walldorf 9 11 7 40 174
4 SGEM Dreisamtal 9 10 8 35½ 148
5 (-) OSG Baden-Baden   3 9 10 8 35 162
6 SK Ettlingen 9 10 8 34½ 154
7 SGEM Waldshut-Tiengen 9 8 10 33½ 156
8 SC Oberwinden   (N) 9 6 12 31 140
9 (-) Karlsruher SF 9 4 14 30 123½
10 (-) SK HD-Handschuhsheim   (N) 9 2 16 26 122

Weitere Details  und Statistiken gibt es beim BSV-Ergebnisdienst.

Abenteuer Gran Canaria

Während die halbe Welt nach Karlsruhe zum GRENKE-Turnier ging, kombinierte ich Urlaub mit einem Schachturnier. Es ging nach Gran Canaria, weit weg von Stress, Hektik und Schmuddelwetter. Die Landung des Flugzeugs war indes ein bisschen abenteuerlich, so machte man einen gefühlten Erkundungsflug, bevor der Kaptain zur Landung ansetzte. So sah man schon einiges von der Insel, die Perspektive war schon unglaublich. Jedoch tat ich mich schwer die Mietwohnung zu finden, war ich doch so gut wie ohne Spanischkenntnisse angereist (und auch ohne wieder abgeflogen ;-)). So fuhr ich mit dem Mietwagen eine halbe Stunde herum, weit über 50% der Straßen waren Einbahnstraßen, es war sozusagen ein Labyrinth, die erste Aufgabe, welche zu lösen war.

Blick aus der Mietwohnung

Blick aus der Mietwohnung

Der Spielort, Vecindario, wurde am darauffolgenden Tag erst einmal gründlich erkundet und die Atmosphäre im tiefen Süden in mich aufgesogen. Nachdem der Spielort des Turnieres auch ausfindig gemacht wurde, konnte auch das Turnier beginnen. In der 1.Runde war ich gesetzt und gewann auch recht schnell mit Weiß. Viel nervenaufreibender war für mich an diesem Abend der SC Freiburg mit dem Zittersieg gegen den KSC. Nach dem schnellen Sieg war noch Zeit geblieben, dieses Spiel am Abend übers Internet live zu verfolgen.

Schachturnier 369

Doch die 2.Runde sollte schon ein ganz harter Brocken werden. Ich war nochmals gesetzt, hatte eine junge Norwegerin als Gegner, Jahrgang 98 (1750 Elo). Sie war auch bei der letzten Jugend-WM dabei, es war höchste Vorsicht geboten. Mit den schwarzen Steinen war es sehr schwer, einen Vorteil zu erzielen, da sie sehr solide spielte und gute Züge fand. Erst eine kleine positionelle Ungenauigkeit ihrerseits im Endspiel Dame+Läufer gegen meine Dame+Springer (Der schwarze Felderkomplex wurde etwas schwach) gab mir Vorteil. Doch dieser musste auch erst mittels eines Königsmarsch diagonal ins Zentrum nach d4 zur Unterstützung eines potentiellen Freibauern auf der e-Linie realisiert werden, das war die einzige Möglichkeit zu gewinnen. In Runde 3 wartete dann schon ein GM. Zu forsch spielte ich in der Eröffnung (sehr frühes f2-f4). Dies bestrafte der GM sehr konsequent. Die Partie schien entschieden, jedoch kam der GM in große Zeitnot. Ich opferte 2 Bauern und erlangte Gegenspiel, welches dann doch noch zum etwas glücklichen Remis reichte, da ich die Bauern schließlich wieder zurückbekam und ungleichfarbige Läufer aufs Brett kamen.

2 weitere Remis am ersten Doppelrundentag (Runde 4 und 5) gegen einen 23-er und einen 24-er nahm ich dankbar mit. Doch in Runde 6 wurde mir wirklich alles abverlangt. Durch einen ungenauen Zug brachte ich mich mit Schwarz gegen einen IM in Bedrängnis. Ich gab mich noch nicht auf und musste kämpfen. So wurschtelte ich mich irgendwie in ein Endspiel mit Mehrbauer, doch war trotzdem nur um Remis bemüht, da er 2 Läufer und einen entfernten Freibauern hatte gegen meine 2 Springer. Ich musste abwarten und seine Drohungen abwehren. Diese sehr schwere Partie dauerte fast 90 Züge, davon hatten wir mindestens 40 Züge nur 30 Sekunden für jeden Zug! Diese Zeitnotschlacht endete, wie sie fast enden musste: Am Ende standen nur noch die 2 Könige auf dem Brett. Eine weitere Schlüsselpartie in diesem Turnier. Am Nachmittag musste ich mit Weiß gegen die Zwillingsschwester der jungen Norwegerin spielen. Sie spielte ebenfalls ein sehr gutes Turnier und hatte mit einem Sieg gegen einen 22-er für Furore gesorgt. Vorsicht war geboten. Ich bot ihr ein frühes Remis, da sie 1. De Eröffnung mit Schwarz perfekt behandelte und 2. Da ich ziemlich platt war nach der IM-Partie. Sie nahm an, da sie wahrscheinlich ein kleines Elo-Plus dafür bekam.

vor der letzten Partie: Hatte so ein Gefühl

vor der letzten Partie: Hatte so ein Gefühl

Jetzt waren noch 2 Runden zu spielen. Ein bestimmter Spieler der 1.Mannschaft hatte einmal gesagt: „Es entscheidet sich in den letzten 2 Runden, ob es ein gutes oder ein schlechtes Turnier wird!“ Dies galt nun auch für mich. Doch mit Schwarz stellte ich meine Eröffnung in Runde 8 noch einmal um, um der Vorbereitung zu entgehen. Mein sehr junger Gegner mit 1700 Elo, aber noch sehr jung, war nicht darauf eingestellt, dennoch kämpfte er gut, doch nach 20 Zügen war die Partie vorbei. Ein wichtiger Sieg. So war noch die letzte Runde zu gehen. Ich bekam einen 2270-Elo-Gegner mit Weiß. Schon am Morgen hatte ich das Gefühl, dass was geht. Und tatsächlich. Nachdem ich auf den c3-Sizilianer verzichtete und die bekannte Fischer-Stellung aufs Brett bekam, ging meine Vorbereitung voll auf. Mein Gegner spielte korrekt, doch er hatte sich immer mit einem leichten Druck auf 2 schwächelnde Bauern zu beschäftigen. Irgendwann schaltete er dann voll auf Angriff, und ließ beide Bauern ungedeckt. Dies war sehr nachlässig, doch vermutlich hatte er eine bestimmte Variante nicht richtig durchgerechnet. Es folgte mein Damenopfer für Turm und Springer, sodass meine restlichen Figuren volle Aktivität entwickelten. Mit allem was ich hatte musste ich angreifen und auf Matt spielen, da sonst sein Angriff schneller war. Schlussendlich wurde sein König mattgesetzt, nachdem er bis nach g5 getrieben wurde. Total euphorisiert von dieser Partie musste ich erst einmal weg vom Turniersaal und zur Ruhe kommen, so sehr hatte ich mich hinterher über den Punkt gefreut 😉

Siegerehrung

Auch für Platz 12 gabs noch einen Preis

Somit standen am Schluss 6.5 Punkte aus 9, der 12. Platz, 40 Elopunkte plus und ein Sprung auf 2200 DWZ.

Insgesamt kämpften in diesem Turnier 124 Schachfreunde, gewonnen hat GM Bojan Kurajica. Sehenswert war, dass die letzte Partie im Turnier mit einem Springer-Läufer Matt beendet wurde, was mit euphorischem Applaus der Zuschauer honoriert wurde. Der Held des Tages war hier somit der spanische GM David Larino Nieto.

Nun hatte ich noch einen freien Tag bis zur Abreise, sodass es mit dem Kleinwagen nochmal auf Tour ging und verschiedene Strände erkundet wurden. Beim Blick auf den Atlantik stieg in mir ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit auf, trotz der starken Windböen, welche auf den Kanaren immer konstant da sind.

Zeit zum träumen! Irgendwo da hinten ist Afrika...

Zeit zum träumen!
Irgendwo da hinten ist Afrika…

Blitz-Vereinsmeister ist ermittelt

Jedoch wurde es nochmals ziemlich eng zum Ende hin: Der starke Andi Wernet arbeitete sich nochmal sehr nahe an den Führenden Mario Rösch heran, welcher zu diesem Zeitpunkt auf einem Turnier im Ausland war und keine weiteren Punkte sammeln konnte. Der Abstand beträgt im Endresultat gerade einmal noch 2 Punkte. Da jedoch auch Alex Lang nicht beim letzten von fünf Turnieren der Blitz-Serie konnte, war der Weg zur Titelverteidigung geebnet. Es sind am Ende einige Spieler zu nennen, welche brilliert haben. Das Blitzmonster Martin Heß wurde seinem Kosenamen gerecht und verpasste das Treppchen nur knapp und konnte durch einen Turniersieg einen weiteren Erfolg im Blitzschach feiern. Einen sehr starken 6.Platz schaffte ein Speler der 4.Mannschaft: Oli Burger. Aus meiner Sicht wenig überraschend, da er sehr schnell und angriffslustig spielt, es ist für jeden Gegner schwer, gegen ihn zu spielen. Man muss ihn mit Sicherheit in den kommenden Jahren auf der Rechnung haben. Einen ebenfalls starken 7.Platz erreichte Martin Schneider. Er erwischte im letzten Turnier einen starken Abend und rollte das Teilnehmerfeld von hinten auf. Alles in Allem ein schönes und vielfältiges Turnier, mit 13 Teilnehmern. Hier noch die Endtabelle:

 

  1. Mario Rösch                    28,5 Punkte         (4 Turniere mitgespielt)
  2. Andi Wernet                    26,5                       (5)
  3. Alex Lang                          23                           (4)
  4. Martin Heß                       20                           (4)
  5. Basti Völker                       19                            (3)
  6. Oli Burger                          12                           (3)
  7. Martin Schneider              8                            (4)
  8. Peter Pauk                           7                             (2)
  9. Markus Wernet                  6                             (2)
  10. Martin Wissler                   5                            (3)
  11. Walter Meyer                      3                             (4)
  12. Fuchs, Franz-Paul Stratz  2                             (1)

Nächste Woche findet noch das Pokalfinale zwischen Mario Rösch und Basti Völker statt. Sehr zeitnah wird auch die letzte Runde der Vereinsmeisterschaft stattfinden.

BM Hess gewinnt letztes Vereinsblitz der Saison

Am Dienstag fand unser 5. und letztes Blitzturnier der Saison statt. Aufgrund der Abwesenheit der „üblichen Verdächtigen“ aus erster und zweiter Mannschaft und auch dank der geringen Teilnehmerzahl von 6 Spielern kämpften so im doppelrundig ausgetragenen Turnier ausnahmsweise die „Breitensportler“ um die 10 zu vergebenden Punkte bzw. Treppchenplätze.

Dabei hatten diesmal zwei Martins einen starken Abend, wobei BM (BlitzMonster) Martin dann dank seiner konstanteren Leistung in der Rückrunde – sozusagen nach jahrelangen Versuchen – mit 8 Punkten bzw. je einem Verlustpunkt in Vor- und Rückrunde endlich mal seinem inoffiziellen Titel gerecht den 1. Platz belegen konnte. Dies gelang aber unter anderem auch nur deshalb, weil ihn die Kollegen trotz seines späten Eintreffens (Schwertransport im Kinzigtal und das Turnier fing ausnahmsweise pünktlich an…) noch ins Turnier integrierten und weil der andere stark aufspielende Martin (5,5 P., 3. Platz) nach einer starken Vorrunde mit 3,5 aus 5 in der Rückrunde etwas nachließ bzw. manch starke Stellung nicht verwerten konnte. Die Konsequenz daraus war, dass der wie üblich ebenfalls stark blitzende Andi (7,5 P., 2. Platz ) letztendlich noch an ihm vorbeiziehen konnte. Auf den weiteren Plätzen folgen Oliver Burger und Markus Wernet (Je 4 P. , 4.) und Walter Meyer mit einem Ehrenpunkt (6. ).

Der Endstand ist somit wie folgt: …

  1.  Martin „Blitzmonster“ Hess   8 Punkte
  2.  Andi Wernet           7,5 Punkte
  3.  Martin Schneider     5,5 Punkte
  4.  Markus Wernet       4 Punkte
    Oli Burger                 4 Punkte
  5. Walter Meyer           1 Punkt

Der Endstand unserer Blitz-Turnierserie folgt: …

Martin Hess

Es bleibt spannend

In den Verbandsligen bleibt es weiterhin spannend und der letzte Spieltag bringt einige Entscheidungen für die Oberwindener Teams. Die Erste kämpft wie bereits berichtet nach wie vor um den Klassenerhalt, während die Zweite sich mit einem Unentschieden gegen Hofstetten einen 2 Punkte Vorsprung um die Meisterschaft in der Bereichsliga Süd erhalten hat. Trotz eines deutlichen DWZ-Vorteils auf unserer Seite und des Antritts von Hofstetten mit nur 7 Mann, konnte leider kein Sieg eingefahren werden. Damit wurde nichts aus einer vorzeitigen Meisterschaftsfeier und es gilt am letzten Spieltag gegen Offenburg nochmals alles zu geben.

Die Dritte unterlag, ebenfalls mit einem nominell stärkeren Team, gegen Heitersheim denkbar knapp mit 3,5 : 4,5. Der Klassenerhalt war allerdings hier schon gesichert und so kann man entspannt in die letzte Runde gehen.

Im Gegensatz dazu ist es bei unserer Vierten noch super spannend. Durch den 3:2 Sieg gegen den Verfolger Sölden am Wochenende ist man in der Spitzengruppe geblieben. Auf dem dritten Tabellenplatz liegend hat man gleich viele Mannschaftspunkte wie der Zweitplatzierte Ettenheim und der Führende Simonswald. Der Abstand auf Tabellenplatz eins beträgt gerade einmal 2 Brettpunkte. Damit heißt es in der letzten Runde ist sogar noch die Meisterschaft drin. Vor allem da Ettenheim in Simonswald antreten muß.

Oberwindens Fünfte hat sich mit einem 3:1 gegen Freiburg-Zähringen in dem 17 Mannschaften zählenden Feld auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben. Am letzten Spieltag geht es nach Endingen und mit einem Sieg ist sogar noch ein Aufstiegsplatz erreichbar.

Das heißt bei der Ersten, Zweiten, Vierten und Fünften Mannschaft ist es am letzten Spieltag nochmals richtig spannend und wir werden natürlich alles dafür tun, dass wir das bessere Ende für uns haben.

Mehr Details unter: BSV-Ergebnisdienst

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Mannschaft II

Mannschaft III

Mannschaft IV

Mannschaft V

Knappe Niederlage gegen Baden-Baden 3

In der vorletzten Oberliga-Runde hatte Oberwinden 1 die dritte Mannschaft des Bundesligisten Baden-Baden zu Gast. Die Baden-Badener sind wie eine Wundertüte, denn man weiß nie wie stark sie antreten. Von gar nicht, wie gegen Waldshut, bis Superstark, als sie den Buchenern im Meisterschaftsrennen ein Bein stellten, ist alles drin.

Nach Oberwinden wurde eine nicht ganz so starke Mannschaft geschickt, so dass bei den Elztälern, obwohl ersatzgeschwächt, etwas Hoffnung aufkeimte.

Nach mehr als zwei Stunden Spielzeit war Torsten Becherer, der für den sich kurzfristig krankgemeldeten Mario Rösch einsprang, als erster fertig. Solide wie gewohnt sicherte sich Torsten am 8. Brett ein Remis. Eine Stunde später hieß es dann allerdings schon 0,5:2,5 aus Oberwindener Sicht. Borya Ider am 1. Brett und Jürgen Schulte an Brett 5 mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben. Kurz darauf musste auch Edi Kais seine Partie aufgeben, nachdem er ein Dauerschach ausgelassen hatte. Diesen Spielstand nutzte der Gegner von Daniel Sonnenfed an Brett 4 und bot Remis an, was Daniel mit einem Bauern weniger im Turmendspiel akzeptieren musste. 1:4

Die noch ausstehenden 3 Partien ließen allerdings nur noch leichte Hoffnung aufkommen, da Philipp Germer und Manu Reihart zwar vorteilhafte Stellungen hatten, aber Alex Lang nicht gut stand.

Philipp an Brett 3 konnte seinen Najdorf Sizilianer mit einer hübschen Mattkombination nach Hause bringen. Auch Manu konnte seinen leichten Vorteil im Endspiel umsetzen. 3:4

Somit hing es an Alex Lang, der leider in gegnerischer Zeitnot zu schnell zog und eine gute Möglichkeit Vorteil zu erzielen ausließ. Das entstandene Springerendspiel war schlechter für den Oberwindener und konnte Alex auch nicht mehr halten.

Oberwinden verlor mit 3:5 denkbar knapp und hatte durchaus Möglichkeiten einen oder gar beide Punkte in Oberwinden zu behalten.

Damit hat Baden-Baden Oberwinden in der Tabelle überholt Zu allem Pech konnte auch noch Waldshut Tiengen in Dreisamtal einen Punkt entführen und liegt nun nach Mannschaftspunkten gleichauf mit Oberwinden. 2 Punkte dahinter Karlsruhe und auf dem letzten Tabllenplatz die bereits abgestiegenen Handschuhsheimer. Am letzten Spieltag hofft Oberwinden in Walldorf noch etwas zu reißen. Nicht weniger schwer hat es Waldshut gegen Buchen, wobei für Buchen nach einem Punktverlust gegen Walldorf der Meisterschaftszug abgefahren ist. Karlsruhe wird gegen Dreisamtal auch nochmal alles in die Waagschale werfen um den drohenden Abstieg noch zu vermeiden.

Und dann wäre da noch Baden-Baden 3, die obwohl 2 Punkte vor Oberwinden und Waldshut sich noch nicht sicher fühlen dürfen, da deren Zweite in der 2. Bundesliga Süd bei noch zwei ausstehenden Runden abstiegsgefährdet ist und die Dritte „runterdrücken“ könnte. Unglücklicherweise ist die letzte Runde der 2. Buli erst nach der letzten Runde in der Oberliga, so dass Baden-Baden falls nötig noch alles „drehen“ kann.

Die Meisterschaft dürfte nach dem Buchener Ausrutscher gelaufen sein. Emendingen wird sich am letzten Spieltag dieMeiserschaft nicht mehr nehmen lassen.

Link zur Tabelle

Einzelergebnisse