Mai 2017
M D M D F S S
« Apr    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Schachaufgabe

Archiv SCO

Statistik

  • 20
  • 48.841
  • 506.759

Klassenerhalt für 2. und 3. – Abstieg für 4.

Am vergangenen Wochenende wurde die letzte Runde der Saison in den Verbandsligen gespielt.

Die Zweite hatte bereits vor dem letzten Spiel den Klassenerhalt in der Landesliga sicher und konnte sich eine 1,5:6,5 Niederlage gegen Konstanz leisten. Die Saison wird auf dem sehr guten 6. Tabellenplatz beendet.

Oberwindens Dritte hingegen musste noch schwitzen. Allerdings änderte auch eine 1:7 Schlappe gegen Emmendingen 3 nichts mehr: Oberwinden 3 beendet die Saison auf dem 8. Tabellenplatz und spielt ein weiteres Jahr in der Bezirksliga.

In der B-Klasse hatte Oberwinden 4 noch minimale Chancen auf den Klassenverbleib. Mit 3:5 verlor man gegen Emmendingen 4 und muss nun als Letztplatzierter in die C-Klasse absteigen.

Die Fünfte hatte am letzten Spieltag in der D-Klasse bei Horben 5 anzutreten. Ein glattes 4:0 sicherte den 7. Platz.

Nachfolgend die Einzelergebnisse, Tabellen gibt es wie immer hier.

Saisonschluss im Spiegelsaal

Den (vorerst) letzten Spieltag in der Oberliga Baden musste unsere Erste im Proberaum in der Halle in Oberwinden bestreiten. Wegen der vielen Wandspiegel fühlte man sich in einem Spiegelsaal spielend. Obwohl die Reserve des neuen deutschen Meisters bereits als Oberliga-Meister, sowie Waldshut und Oberwinden als Absteiger feststanden, Schien es letzte Woche noch so, dass in vier Matches der letzten Runde der Oberliga noch ein dritter Absteiger ermittelt werden muss. Lediglich das Match Oberwinden gegen Dreiländereck hatte keine Bedeutung mehr, da Oberwinden bereits als Absteiger feststand und Dreiländereck die Klasse sicher hielt. Da aber Trier seine Erstliga-Mannschaft vom Spielbetrieb zurückzog und auch nicht in der Zweiten Liga starten will, konnte sich der Badische Zweitligavertreter Untergrombach den Klassenerhalt sichern womit ein Dritter Absteiger aus der Oberliga entfiel.

Gegen Dreiländereck, die sogar am ersten Brett den Schweizer Nationalspieler Sebastian Bogner aufboten, konnte Oberwinden nur stark geschwächt antreten und war auch nominell unterlegen. Mit 1,5:6,5 wurde das letzte Spiel in der Oberliga dann auch deutlich verloren. Lediglich an den letzten drei Brettern konnten Andi Wernet, Torsten Becherer und Thomas Ruf gegen deutlich stärkere Gegner ein respektables Remis erzielen.

Mit lediglich einem Sieg steigt man als Vorletzter in die Verbandsliga ab. Da wir vor zwei Jahren völlig überraschend in die Oberliga aufgestiegen sind und sogar eine zweite Saison im badischen Oberhaus dranhängen konnten, waren die letzten zwei Jahre mit die erfolgreichsten des Schachclubs.

 

Weitere Statistiken und Ergebnisse rund um die badischen Ligen sind beim BSV-Ergebnisdienst zu finden.

Am kommenden Sonntag werden auch die restlichen SCO Mannschaften ihre letzten Spiele der Saison absolvieren. Dabei haben die Mannschaften zwei bis vier Heimrecht und spielen in der Halle in Niederwinden. Unsere Fünfte tritt zum Auswärtsspiel in Horben an.

Zentrale Endrunde in Berlin

Ex-Weltmeister GM Vishy Anand und Alex

Die Zentrale Endrunde der beiden Schachbundesligen (Frauen und Männer) fand in Berlin statt und war ein Event der Superlative. Unzählige Titelträger, ehemalige Weltmeister und Weltmeisterinnen waren zu gegen und egal wo man sich befand traf man auf Superstars der Szene. So fuhren wir mit Fabiano Caruano

GM Anna Muzychuk und Ex-Weltmeisterin GM Alexandra Kosteniuk

Fahrstuhl, Alexandra Kosteniuk und Vishy Anand saßen beim Frühstück nebenan, Anatoly Karpov schnappte uns am Buffet noch ein letztes Körnerbrötchen weg, Jan Gustafson Stand vor uns an der Kaffeetheke, Dieter Nisipeanu begrüßte uns mit Handschlag und so ging es den ganzen Tag fort. Was für ein Erlebnis.

Blick in den Spielsaal

Das wir dabei auf viele Bekannte trafen, viele Freundschaften schließen konnten und tolle Einblicke in die Welt anderer Schachklubs wie Buchen oder Solingen bekamen war ebenfalls super. Gerade letzteres war ein Ergebnis der erstmalig stattfindenden Vereinskonferenz, welche von der deutschen Schachjugend um Malte Ibs hervorragend organisiert wurde.  Im Rahmen der Vereinskonferenz gab es viele interessante Vorträge wie zum Beispiel über ein Schachprojekt in Myamar des Schachclub Buchen, der Wiederbelebung des Vereinsabends bei den Schachfreunden Berlin oder dem Vortrag von Dirk Schröter (Deutsches Sportmarketing) über„Vor welchen Herausforderungen steht der Verein der Zukunft – und wie begegnet er ihnen“. Dabei gab es genügend Raum um sich auszutauschen und neue Ideen zu bekommen. Ein ganz besonderes Highlight war der Vortrag der Schachlegende Helmut Pfleger, welcher viele Anekdoten und Begebenheiten zu berichten wußte.

GM Helmut Pfelger umrahmt von Andi und Alex.

Es gab natürlich noch viele weitere Besonderheiten wie beispielsweise das parallel stattfindende German Bridge Team  Masters, in welches sich der ehemalige Weltmeister Karpov bei der Suche nach dem Stand seiner Autogrammstunde verirrte. Besonders schön war auch das Abendessen mit Markus Groß, Karlheinz Eisenbeiser und Steffan Klaus. Letztgenannter ist immer noch Stolz darauf gegen unseren gemeinsamen Schachfreund und starken Vereinsspieler Basti ungeschlagen zu sein. An dieser Stelle sei dem geneigten Leser des Artikels die Schachseite von Steffan wärmstens ans Herz gelegt, auf der auch viele tolle Fotos und Berichte vom Bundesligawochenende zu finden sind.

Steffans Schachseiten

Mitten in Berlin – der Tiergarten.

Das Abendessen ging übrigens noch etwas länger, da Karlheinz an dem Tag Geburtstag hatte und wir dies natürlich standesgemäß feierten. Als Folge des sehr schönen und sehr langen Abends gönnten wir uns am nächsten Tag einen ausgedehnten Spaziergang im Berliner Tiergarten. Der erste Eindruck ließ uns noch Nachwehen vermuten, da ein exotisch ausehender sympathischer junger Mann mit seinem Hausschwein Gassi ging, nebenan eine Tai Chi Gruppe nicht wie üblich sehr langsam, sondern sehr schnell ihre Übungen machte, eine ältere Dame sich trotz der deutlich spürbaren Kälte mit freiem Oberkörper sonnte und uns zwei vorbeiradelnde Frauen noch den Schildkröten fragten. Aber frei nach Asterix erklärten wir uns das Ganze mit „die spinnen, die Hauptstädter“.

Vieles konnten wir erfahren, aber auch einiges blieb uns verborgen. Beispielsweise weshalb die Bretter der Frauenbundsliga mit Zahlen und Buchstaben ausgezeichnet waren und die der Herrenbundesliga nicht oder ob Bastis anwesende unerfüllte Jugendliebe des Schachkongresses in Mannheim wirklich unerfüllt war 😉

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit der Livekommentierung war die Organisation der Schachfreunde Berlin klasse und es bleibt zu hoffen, dass ein solches Event nächstes Jahr wieder statt findet.

Deutscher Meister wurde übrigens zum 11. Male die OSG Baden-Baden, Zweiter wurde Hockenheim und der Weg in die Zweite Bundesliga müßen Speyer-Schwegenheim, Griesheim und König Tegel antreten.

In der Frauen Bundesliga wurde der SK Schwäbisch Hall zum ersten Mal Deutscher Meister, Zweiter wurde Baden-Baden und den Abstieg treten Augsburg, Bayern München und Tura Harksheide an.

Wer mehr über die sportliche Seite, die wie immer hervorragend von Klaus Bischoff kommentiert wurde,  erfahren möchte findet viele Infos über die Seiten der

Zentralen Endrunde

Schachbundesliga

chess 24

Chessbase

GM Matthias Blübaum

Das Mannschaftstrikot von Solingen.

Ex-Weltmeister GM Anatoly Karpov.

IM Jonas Lampert und GM Niclas Huschenbeth

Die ersten vier Bretter von Baden-Baden: GM Fabiano Caruana, GM Maxime Vachier-Lagrave, GM Levon Aronian und Ex-Weltmeister GM Vishy Anand.

Leider abgestiegen

Nach dem 8. Spieltag ist es nun amtlich, die Erste des Schachclub Oberwinden muss, nach zweijähriger Zugehörigkeit in der Oberliga Baden, in die Verbandsliga Süd absteigen. Beim Auswärtsspiel in Walldorf verlor man mit 2,5:5,5. Der Sieg für Walldorf viel etwas zu hoch aus, da die Oberwindener einige Chance liegen ließen. Als erstes war die Partie am ersten Brett zu Ende. IM Borya Ider spielte Remis. Kurz darauf musste auch Alex Lang ein Dauerschach zulassen. Zuvor hatte sein Gegner die Qualität geopfert, vielleicht sogar geben müssen. Den Druck auf die gegnerische Stellung konnte der Oberwindener leider nicht weiter ausbauen, so dass der Gegner sich in ein Dauerschach flüchten konnte.

Die Slawische Abtausch-Variante befand sich gleich zweimal auf dem Brett. Zum einen bei Jürgen Schulte, der Remis spielte, zum Anderen bei Daniel Sonnenfeld, der leider seinem Gegner zum Sieg gratulieren musste. Auch Philipp Germer hatte nicht seinen besten Tag erwischt, früher Materialvorteil lies sich der Gegner nicht nehmen und verwandelte den vollen Punkt für Walldorf.

Manu Reinhart gewinnt gegen IM Gschnitzer

Eine sehr schöne Partie spielte Manu Reinhardt am zweiten Brett mit den schwarzen Steinen gegen IM Oswald Gschnitzer. Der Weißspieler opferte, leicht schlechter stehend, eine Figur, drang mit seinem Angriff allerdings nicht durch. Manu fuhr den Sieg ohne Probleme heim.

Zuletzt kämpften noch Thomas Ruf und Edi Kais. Thomas hatte bereits nach knapp 10 Zügen eine verlorene Stellung, konnte sich in der Folge allerdings noch in ein Turmendspiel retten. In diesem Griff er einmal fehl und verdarb sich damit das Remis. Edi kämpfte um den ganzen Punkt und opferte eine Figur um in des Gegners Stellung einzudringen und etwas mehr als nur ein sicheres Remis zu holen. Einzügig selbst auf Matt stehend hätte er seinen Deckungsspringer in den Angriff mit einbeziehen müssen, was ein mehrzügiges Matt ermöglicht hätte. Dies war aber am Brett nicht zu finden. Schade, da Edi aufopferungsvoll über 6 Stunden spielte.

Waldshut und Oberwinden stehen vor dem letzten Spieltag als Absteiger fest. Um den Platz des dritten Absteigers wird es am letzten Spieltag nochmal spannend. Der drittletzte aus Ladenburg spielt in Waldshut, die in den letzten Spielen immer zwischen einem und drei Bretter freiließen, wenn sie überhaupt antraten. Somit wäre mit einem klaren Sieg der Ladenburger zu rechnen. Damit könnte Ladenburg nicht nur die 2 fehlenden Mannschaftspunkte sondern auch fehlende Brettpunkte gegen die davor platzierten Mannschaften aus Dreisamtal (1/2 Brettpunkt Vorsprung, spielt gegen Tabellenzweiten Walldorf), Brombach (1,5 Brettpunkte, in Buchen) und Ettlingen (3 Brettpunkte, in Baden-Baden). Von den zuletzt genannten Mannschaften darf sich keiner in Sicherheit wiegen. Oberwinden spielt am letzten Spieltag zu Hause gegen Dreiländereck, die auf einem sicheren vierten Tabellenplatz stehen.

Mit dem Weltmeister unter einem Dach

hieß es für unsere 3 Recken, die beim Grenke Open in Karlsruhe zusammen mit Weltmeister Magnus Carlsen in der gleichen Halle Schach spielten. Thomas Ruf war sogar noch im Schlaf unter einem Dach mit dem Weltmeister. Beide hatten das gleiche Hotel.

Am Samstag waren Andi und Alex in Karlsruhe um den Weltmeister und die weiteren Topspieler zu sehen, aber auch um die Vereinskollegen anzufeuern. Die Chess Classic, also das Großmeisterturnier, war sehr spannend, da die nominell schwächeren sich aufbäumten und punkten konnten. Als erstes war die stärkste Frau Hou Yifan mit dem Weltranglistendritten Caruana fertig und konnte diesen bezwingen. Auch wenn sie nicht die von uns besten Züge gesehen hat. 😉 Auch Arkadij Naiditsch stand dem nicht nach und konnte den Angriff von Vachier-Lagrave kontern und einen ganzen Punkt einsammeln. Georg Meier spielte gegen Levon Aronian eine solide Partie. Als es schien, dass er mit den schwarzen Steinen Vorteil hatte und evtl. es mehr als nur ein Remis geben könnte, packte Levon Aronian seine ganze Routine aus und manövrierte die Partie in den Remishafen. Ganz begeistert waren wir von der Partie, die unser Jungnationalspieler Mathias Blühbaum mit seinen 19 Jahren gegen den Weltmeister Magnus Carlsen spielte. Nicht nur, dass er trotz höchster Zeitnot die erste Zeitkontrolle erreichen konnte, sondern auch dass er danach noch alle Gewinnversuche von Magnus Carlsen verteidigen und den halben Punkt festhalten konnte. Eine Klasse Leistung, die hoffen lässt, dass Blühbaum in Richtung ELO 2700 marschieren könnte.

Mittlerweile sind bereits 3 Partien gespielt und überraschend führt die einzige Frau im Feld, die mit einem weiteren Sieg in der zweiten Runde gegen Georg Meier und am dritten Tag mit einem Remis gegen den Weltmeister auf 2,5 Punkte nach 3 Runden kommt. Tabelle und weitere Informationen oder auch Live-Partien findet ihr hier.

Zurück zu unseren Jungs: Das Grenke Open ist mittlerweile abgeschlossen und unsere Spieler haben solide gespielt. IM Borya Ider erreichte mit 6 Punkten den 91. Tabellenplatz im A-Open, während Philip Germer mit 4 Punkten 384. wurde. Im B-Open rückte Thomas Ruf nach zwei Schlussrundensiege mit 5,5 Punkten auf den sehr guten 89. Platz. Ebenfalls im Feld unterwegs waren unser Werbepartner Bernd Krüger und der ehemalige Jugendtrainer von Andi, Alex und Basti, Roland Hauk.

Philipp Germer und Thomas Ruf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mathias Blühbaum, Hou Yifan und Magnus Carlsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bernd Krüger und Roland Hauk

 

 

3 Oberwindener beim größten Open der Welt am Start

Turniersaal beim Grenke Chess Open – Foto Veranstalter

Mit 1202 Teilnehmern setzt das Grenke Chess Open Maßstäbe und ist nach Einschätzung der Veranstalter das wohl größte Schach Open der Welt. Bei so einem Ereignis dürfen natürlich die Recken des Schachclubs Oberwinden nicht fehlen.

Mit IM Borya Ider und Philipp Germer sind zwei Vertreter des SCO im A-Open am Start. Borya startete mit 2,5 Punkten aus 3 Runden und ist damit voll im Soll. Philipp hatte gleich in der ersten Runde mit Sebastian Bogner einen der Stars (GM, 25 Jahre, DWZ 2592) am Brett. Er steht nach 3 Runden bei einem Punkt und wird in dem superschweren Feld sicher noch das eine oder andere ergattern können.

Thomas Ruf startet in der B-Gruppe und findet sich nach 3 Runden mit 2 Punkten in der klassischen Schaukel wieder.

Da das Ganze in Karlsruhe und damit auch noch vor der Haustür stattfindet bietet sich auch ein Besuch für Fans und Interessierte an. Zeitgleich findet der erste Teil der Grenke Chess Classics statt, welche als Rundenturnier mit den Schachstars Magnus Carlsen, Fabiano Caruana, Levon Aronian, Maxime Vachier-Lagrave, Arkadij Naiditsch, Yifan Hou, Georg Meier und dem Sieger des letztjährigen Opens und der deutschen Nachwuchshoffnung Matthias Blühbaum stattfindet.

Alex und ich werden uns auf jeden Fall auf den Weg machen.

Mehr Details gibt es unter:

Grenke Chess Open

Grenke Chess Classics

Allen dreien des SCO von hier aus schöne Partien, viel Spaß und frei nach Eddi viele Elo-Punkte.

 

Spieltag im Zeichen des „Spielermangels“

Am heutigen Sonntag war für die Oberwindener Mannschaften das beherrschende Thema der Spielermangel. Die vorhandenen Recken schlugen sich aber achtbar und versuchten das Beste aus der Situation zu machen.

Die Siegermannschaft in Waldshut-Tiengen.

Landesliga Süd 2:  Waldshut – Tiengen II – Oberwinden II  2:6

Nachdem letzte Woche bereits unsere Erste nur 7 Spieler in Waldshut-Tiengen an traf und Basti sich den Tag ohne Gegner vertreiben durfte, erlebte unsere Zweite diesen Sonntag das Gleiche. Aufgrund der langen Anfahrt natürlich doppelt ärgerlich, vor allem da wir an diesem Sonntag in Summe wenige Spieler hatten.
Da letzte Woche schon viele Stammspieler der Zweiten von Waldshut-Tiengen in deren Erste angetreten sind, waren wir an nahezu allen Brettern Favorit. Dies brachten wir überwiegend auch auf’s Brett und gewannen letztendlich klar mit 6:2. Damit können uns selbst im Falle einer Niederlage am letzten Spieltag die Mannschaften aus Singen, Zähringen, Waldshut-Tiengen und Sölden nicht mehr einholen und der sensationelle Klassenerhalt sollte geschafft sein. Dies haben vor der Saison selbst unsere Berufsoptimisten nicht erwartet. Betrachtet man dazu noch die vielen Spieler, die immer wieder an die Erste abgegeben werden mußten, so kann man die kämpferische Leistung gar nicht hoch genug anrechnen. Respekt und Anerkennung an alle eingesetzten Spieler. Eigentlich wollten wir darauf mit einem gepflegten Waldhaus in der gleichnamigen Brauereigastätte anstoßen, was wegen „geschlossener Gesellschaft“ nicht möglich war und so wurde es halt doch ein Rothaus 😉

Bezirksklasse Freiburg:   Bad Krozingen – Oberwinden III  6:2

Die Dritte des SC Oberwinden konnte dieses Mal leider nur mit 5 Mann antreten. Dies ist für die Moral nicht gerade förderlich. Umso höher ist der Dank und die Anerkenung an die verbliebenen Kämpfer, die sich auf die Auswärtsfahrt begaben. Der 3:0 Rückstand war leider nicht mehr aufzuholen. Trotz deutlicher Unterlegenheit an den restlichen Brettern konnten noch 2 Remis und ein Sieg erspielt werden. Am letzten Spieltag geht es gegen Emmendingen und der direkte Konkurrent Freiburg-Wiehre muß gegen Freiburg-West antreten. Damit kann der derzeitige 8. Tabellenplatz noch verteidigt werden und je nach Anzahl der Absteiger aus der Bereichsliga ist der Klassenerhalt noch drin.

Kreisklasse B Freiburg:   Ettenheim II – Oberwinden IV   5,5:2,5

Gegen den Mitaufsteiger aus der letzten Saison war leider nichts zu holen. Stark ersatzgeschwächt spielte die Vierte mit fast allen Jugendspielern, welche damit ihre ersten Erfahrungen in der Kreisklasse B machten. Trotz tapferem Kampf war dies doch noch etwas zu schwer. Die arrivierten Kräfte konnten jeweils ein Remis erzielen und durch den kampflosen Punkt am letzten Brett ging das Spiel mit 2,5:5,5 verloren. In der letzten Runde geht es gegen den Tabellenzweiten aus Emmendingen und der Abstieg ist wohl nicht mehr abzuwenden.

Kreisklasse D Freiburg:   Ettenheim III – Oberwinden V  

Wie bereits beschrieben wurden die Jugendlichen, welche normalerweise die fünfte Mannschaft stellen, wegen Spielermangel in der Vierten eingesetzt und so mußte das Spiel von Oberwinden leider abgesagt und damit kampflos aufgegeben werden.

Psychologie im Schach

Ein lesenswertes Interview zum Thema Psychologie im Schach wurde auf der Chessbase Homepage veröffentlicht. Anbei der Link zu dem von Hartmut Metz mit Werner Schweitzer geführten Interview.

Für mich die zentrale Botschaft: Wissen hilft, aber nur umsetzen bringt Elopunkte 😉

Zum Interview: Angsthasen spielen zu wenig

Gewonnen

hat heute die Erste des SCO. Der erste Saison-Sieg gelang am 7. Spieltag in der Oberliga gegen die Mannschaft aus Waldshut-Tiengen.

Waldshut waren trotz Heimspiel, bedingt durch ein Parallel-Spieltag der Schweizer Ligen, ersatzgeschwächt und traten zudem nur mit 7 Mann an. Somit verbuchte Sebastian Völker einen kampflosen Punkt und konnte den Rest der Mannschaft moralisch unterstützen. Nach zwei Stunden Spielzeit bot Daniel Sonnenfeld am dritten Brett seinem Gegner Remis an, was dieser annahm. Wenig später standen wir schon an einigen Brettern etwas besser, so dass Thomas Ruf am Achten Brett sich ebenfalls mit Remis zufrieden gab und seinen ersten Erfolg in der Oberliga verzeichnete. Am ersten Brett sicherte IM Borya Ider einen weiteren Sieg für Oberwinden und ist  mit 4,5 Punkten aus 6 Spielen einer der Top-Scorer der Liga.

Nach einem Bauerneinsteller versuchte Alex Lang am sechsten Brett noch das Endspiel zu halten, musste aber letzten Endes seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Dies sollte aber die einzige Niederlage für Oberwinden am heutigen Tage bleiben. Zwischenstand: 3:2 für Oberwinden hieß, aus den verbleibenden 3 Partien noch 1,5 Punkte zum Sieg. Zunächst sah es so aus, dass Jürgen Schulte einen Bauern gewinnen könnte, dann eher, dass er einen Bauern verlieren würde. Zuletzt führte der Gegner durch Zugwiederholung die Partie zum Remis. Philipp Germer hatte im Mittelspiel die Qualität erobert, die er dann auch in einen vollen Punkt umwandeln konnte. Als Letzter spielte noch FM Manu Reinhardt, der zunächst sehr hoffnungsvoll stand, die Partie dann aber in einem Turmendspiel doch noch Remis geben musste. Endstand 5:3 für Oberwinden.

In der Tabelle belegt die Oberwindener Erste weiterhin den vorletzten Platz, ist nun aber wieder in Schlagweite zum Tabellenachten aus Ladenburg. Am nächsten Spieltag steht nochmal ein Auswärtsspiel an, diesesmal beim Dritten in Walldorf.

Oberliga-Tabelle

Ersatzgeschwächt verloren

Der 7. Spieltag der Saison verhieß nichts Gutes für die Reservemannschaften des SCO. Von vorne bis hinten musste man Ersatzgeschwächt,  fast in allen Mannschaften mit einem Mann weniger antreten.

Trotz allem holte die Zweite gegen die Übermannschaft und neuen Tabellenführer aus Pfullendorf in der Landesliga 2,5 Brettpunkte. Gegen deutlich stärkere Gegner konnten Edi Kais, Torsten Becherer und Michael Weber ein Remis erzielen. Sogar einen ganzen Punkt holen konnte Markus Mack gegen einen um über 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner. Endstand 2,5:5,5 für Pfullendorf. Am nächsten Spieltag wird es spannend im Abstiegskampf wenn Oberwinden 2 bei Waldshut 2 mindestens einen Punkt holen will.

Tabelle Landesliga Süd 2

In der Bezirksklasse empfing die Dritte Zähringen 3. Mit nur 7 Mann konnte dennoch ein knappes 3,5 : 4,5 erzielt werden. Markus Wernet konnte gewinnen, Remis spielten Wolfgang Scherer, Markus Oswald, Martin Schneider, Volkmar Wangerowski und Bernhard Blattmann.

Tabelle Bezirksklasse

Die Vierte Mannschaft hatte in der B-Klasse keine Chance gegen Heitersheim 3, die deutlich ihre Stärke zeigten und mit 7,5:0,5 gewannen. Den halben Ehrenpunkt erzielte Axel Blattmann.

Tabelle Kreisklasse B

Auch die Fünfte Mannschaft mit unseren Jüngsten konnte in der D-Klasse keinen Sieg verbuchen. Beim 0,5:3,5 gegen Freiburg West 5 konnte lediglich Johannes Wehrbein einen halben Punkt verzeichnen.

Tabelle Kreisklasse D