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Vereinsblitz startet furios

Das erste von 5 Turnieren ist bereits zu Ende. Aufgrund akutem Teilnehmermangels wurde mit Hin- und Rückrunde gespielt. Jede Runde war hart umkämpft und es gab teilweise sehr sehenswerte Partien, speziell wenn das Blitzmonster am Brett saß. Die Hinrunde wurde von den erfahrenen Andi Wernet und Alex Lang dominiert.  Auf dem zwischenzeitlich dritten Platz war Martin Heß, welcher durch sein angriffslustiges Schach einmal mehr überzeugte. Einen schwächeren Abend erwischte unser Turnierleiter selbst, er konnte lediglich durch Schnarchnasenschach glänzen. Wenn jedoch die großen Zeitnotschlachten kamen, verlor er den Überblick über die Stellungen und fand keine hilfreichen Ideen mehr.  Zum Thema Rückrunde ist nur ein Name zu nennen: Markus Wernet. Er war der Überflieger und fegte so einiges weg was kam, Andi Wernet, Das Blitzmonster und den Fuchs. Doch auch erwähnenswert ist erneut die starke Leistung eines Alex Lang. So war lediglich Martin „BM“ Heß ein halber Punkt gegen ihn vergönnt. So gewann am Ende Alex Lang sehr deutlich das Turnier, vor dem Turnierleiter, welcher lediglich dank Schützenhilfe von Markus Wernet und seines Schülers Wolfgang „Fuchs“ Scherer (Dafür sind Schüler doch da! :-)) noch den 2.Platz erreichte. Knapp dahinter fanden sich Andi Wernet, das BM, Markus Wernet und der Fuchs. Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht, leider waren es lediglich 6 Teilnehmer, da geht auf jeden Fall noch was.  Das nächste Blitzturnier findet wieder am 29.11.16 statt.

Vereinsblitzmeisterschaft startet!

Das Erste von ganzen 5 Turnieren findet nächsten Dienstag, den 27. September statt. Alle Schachfreunde, ob Oberwindener oder auch auswärtige Mitstreiter (außer Konkurrenz) sind herzlich eingeladen, um 20.00 Uhr im Gasthaus Adler in Oberwinden in geselliger Atmosphäre wieder Klötze zu schieben. Bedenkzeit ist wie immer 5 Minuten pro Spieler für die gesamte Partie.

Ich wünsche euch eine schöne Saison, möge sich die Trainingsarbeit des Sommers in euren Partien auszahlen!

Vereinsausflug in die zweitwärmste Stadt Deutschlands

startDer diesjährige Schachclub-Ausflug war nach längerer Zeit mal wieder ein mehrtägiger und entsprechend groß war die Vorfreude. Startpunkt war das Cafe Mock in Niederwinden und bei einem reichhaltigen Frühstück wurden gleich Erinnerungen an frühere Ausflüge ausgetauscht. Interessant war auch, wer so alles am Freitagmorgen auf dem Weg zur Arbeit noch schnell im Mock sein Frühstück/Vesper besorgt oder einfach einen Kaffee to go mitnimmt und bei der Gelegenheit natürlich nachfrägt, was für ein besonderes Ereignis hier ansteht.

start_alle_fruehstueck1Pünktlich ging es dann um 9:00 Uhr auf die Reise nach Trier. Fahrer Markus von der Firma Rother ließ sich durch die vielen Getränke und den reichhaltigen Proviant, der unbedingt oben im Bus verstaut werden mußte, nicht aus der Ruhe bringen.

Erster Zwischenstopp war dann das Technikmuseum in Speyer. Hier konnte jeder seinen Interessen nachgehen und mal Lokomotivführer spielen, staunend und mit großen Augen den Feuerwehrfahrzeugpark begutachten, in luftiger Höhe in die erste Klasse einer Boeing 747 einsteigen, ein U-Boot von innen besichtigen, über das Hausboot der Kelly-Family schlendern  oder einfach den Ausführungen von Volkmar lauschen, der den einen oder anderen hier ausgestellten Oldtimer selbst gefahren war dampflok_clausund viele Geschichten dazu zum Besten geben konnte.  Ohne verabredet zu sein fanden sich nach ein paar Stunden alle im völlig überteuerten Hangar-Biergarten ein. So konnte noch der ein oder andere Tipp ausgetauscht werden und eine Schnellbesichtigung stattfinden, bevor man sich zur Weiterfahrt am Bus traf.

Die Ankunft in Trier führte dann zur ersten Überraschung. Statt in das ausgeschriebenen Penta-Hotel in der Stadt wurden wir ins IAT-Plaza-Hotel ca. 2 km ausserhalb gebracht. Wie sich rausstellen sollte, ein Mißverständnis, welches durch eine Runde, gesponsert von der Firma Rother, abgemildert wurde. Schnell wurden die Zimmer bezogen, dass sehr leckere 3-Gang-Menü zu Abend genossen und es ging zum traditionellen Tandem-Turnier. Die Mannschaften wurden zusammen gelost und es zeigte sich gleich, dass so manchem die Übung fehlte. Letztendlich konnten sich die „Roschis“ (Mario Rösch/Markus Oswald) knapp vor dem „A-Team“ (Axel Blattmann/Alex Lang) und den „VoVos“ (Martin Volk/Vorstand Michael Kammerer) durchsetzen. Nach der Siegerehrung ging es dann mit einem Fußmarsch in die Stadt. Hier wurden verschiedene Stoßtrupps gebildet, um einen möglichst guten Überblick über die Kneipenlandschaft zu bekommen. Dabei stellte sich das Ziegels (eine Studentenbeiz) als unser Stammlokal heraus. Bei vielen intensiven Gesprächen über manche Themen auch aus dem Graubereich verging die Zeit wie im stadtfuehrung_judengasseFluge. Weit nach Mitternacht gab es dann den ersten Tross Heimkehrwillige, welche noch recht einfach ein Taxi fanden, während es in der Morgendämmerung dann wieder hieß auf Schusters Rappen ins Hotel zu kommen.

Am nächsten Morgen ging es trotzdem zeitig weiter und nahezu vollständig fand man sich beim Frühstück ein. Dass dann doch nicht alle den Bus nehmen konnten, lag an dringenden „geschäftlichen“ Angelegenheiten, welche zumindest unsere landwirtschaftliche Fraktion zum Laufen zwang. Apropos laufen, irgendwie war der Ablauf unklar, so dass der Busfahrer zuerst in die Stadt fuhr, um anschließend den Bus beim Hotel zu parken und dann wieder in die Stadt zu laufen. Da er die Karten für die Stadtführung besorgte, bedeutete dies für die Busfahrenden eine nicht unerhebliche Wartezeit, die mit einem Getränk in einem nahen Cafe überbrückt werden mußte. Deutlich später startete dann die wunderschöne und sehr interessante Stadtführung,stadtfuehrung_porta_nigra welche unter erheblichem Zeitdruck stattfand. Dieses zweite Mißverständnis wurde noch durch ein drittes vervollständigt, da die Moselrundfahrt, obwohl angeboten, noch nachträglich organisiert werden mußte. Doch auch dies klappte und hier fanden sich dann auch die letzten Langschläfer ein, so dass in praller Sonne die wunderschöne Landschaft bei einem kühlen Getränk genossen werden konnte.

Nach einer kurzen „Frisch-mach“-Pause im Hotel stand dann als weiteres Highlight des Tages die Besichtigung des Weingutes Schleimer an, bei dem es auch ein leckeres Abendessen und eine Weinprobe gab. Die edlen Tropfen mundeten so gut, dass der Abend spontan auf dem Gut verbracht wurde und noch so manche Flasche in der lauen Nacht verkostet wurde. Hier erreichten uns dann auch so wichtige Nachrichten wie der Sieg des SC Freiburg und der hervorragende 6. Platz in der Ü-40-Klasse von unserem Schachkamerad Tilo Minges beim Jungfrau-Marathon in der Schweiz (31. des Gesamtklassements). Auf der Heimfahrt gab es dann tatsächlich noch ein paar Unentwegte, die weingut_schleimernochmals das Nachtleben Triers genießen wollten und sich unterwegs absetzen ließen. Der große Rest gönnte sich noch einen letzten Absacker in der Bar und ließ einen wunderschönen Tag ausklingen.

Am Sonntag war ein später Brunch angesagt, bevor es wieder auf die Heimreise ging. Hier konnte der Schlafmangel der letzten beiden Tage ausgeglichen, die letzen Glaubensfragen wie Landjäger oder Bratwurst ausdiskutiert oder eine Runde Karten gespielt werden. Bei letzerem war der „Präsi“ dann überwiegend „Arsch“, aber am Schluß war die alte Ordnung wieder hergestellt.

Viel zu schnell war ein traumhafter Ausflug in eine tolle Stadt zu Ende und es wird so manches Erlebnis noch langemoselrundfahrt_ausguck erzählt werden. Denen die leider nicht teilnehmen konnten sei zum Trost gesagt, dass es nächstes Jahr wieder einen Tagesausflug und irgendwann sicherlich auch mal wieder einen mehrtägigen Ausflug geben wird.

Andreas Wernet

Eine kleine Bildgalerie:

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Vereinsmeistersimultan – Mario zeigt sich in bestechender Frühform

alle_start

Die Recken vor dem Start.

Beim Vereinsmeistersimultan zeigte sich Mario in bestechender Frühform. Trotz einiger „Überraschungsgäste“ und teilweise sehr starker Gegnerschaft zeigte sich der aktuelle Champion bestens vorbereitet. Durch ein sehr hohes Tempo setzte er seine Gegner zusätzlich unter Druck (beim Simultan muß gezogen werden, sobald der Simultanspieler am Brett erscheint) und ließ in den meisten Partien nichts anbrennen. Lediglich 2 Remis wurden abgegeben. Gegen seinen Schüler Wolfgang Scherer gab es ein frühes Remis und gegen Martin Schneider war Mario sogar an den Rand einer Niederlage gekommen. Damit beendete Mario mit einem klaren 7:1 in knapp 2 Stunden das Vereinsmeistersimultan. Eine super Leistung.

Die Ergebnisse im Einzelnen (in zeitlicher Reihenfolge): simultan1

Mario Rösch – Wolfgang Scherer        0,5:0,5

Mario Rösch – Markus Mack                1:0

Mario Rösch – Markus Wernet            1:0

Mario Rösch – Andi Wernet                 1:0

Mario Rösch – Peter Pauk                   1:0

Mario Rösch – Mathias Burger            1:0

Mario Rösch – Martin Schneider         0,5:0,5

letzte_partie

Die letzte noch laufende Partie.

Mario Rösch – Alex Lang                    1:0

Das traditionelle Vereinsmeistersimultan steht an

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Kurz vor Start des Vereinsmeistersimultans 2015.

Zur Saisoneröffnung ist es eine liebgewordene Tradition, ein Simultan mit dem aktuellen Vereinsmeister abzuhalten. Dazu sind alle recht herzlich eingeladen, wenn am 13.09. um 20:30 Uhr Mario mit den weißen Steinen die Partien eröffnet.

Schacholympiade in Baku gestartet

olympiade_2016_bakuAm Freitag startete die 42. Schacholympiade in Baku in Aserbaidschan. In der Open Section sind 180 Teams am Start, bei den Damen 140. Damit zählt die Schacholympiade zu einer der größten Sportveranstaltung nach den Olympischen Sommerspielen.

Die beiden deutschen Teams sind ordentlich gestartet, wenn es gut läuft ist für beide Mannschaften eine Top-Ten-Platzierung möglich.

Aus der Oberliga Baden sind insgesamt 4 Spieler vertreten. Von Dreiländereck sind für die Schweiz Sebastian Bogner und Noel Studer am Start. Von Baden-Baden 2 ist es Stelios Halkios für Griechenland. Und von Oberwinden ist es Stephen Jessel, der für Irland am Start ist.

Stephen zeigte in den ersten 3 Runden eine sehr gute Leistung, konnt 2 Partien gewinnen und musste leider gegen den starken 2600er GM Sebastian Maze aus Frankreich eine Niederlage hinnehmen.

Die Olympiade läuft bis zum 13. September und wird auch im Netz übertragen. Nachfolgend einige Links wo ihr Live-Übertragungen aber auch Berichte findet:

Ergebnisse findet ihr auf: http://www.chess-results.com/tnr232875.aspx?lan=-1

Live-Übertragungen auf:

http://de.chessbase.com/

https://chess24.com/de

Partien können auch über unseren Link auf der linken Seite „Live Turnier“ verfolgt werden.

Herzlichen Glückwunsch zur Vermählung

Torsten Becherer hat seine Nadja geheiratet. Der Schachclub gratuliert recht herzlich.

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Saisonvorbereitungsblitz – „Elzacher Schule“ setzt sich durch

Die Urlaubszeit zeigte sich in Form vieler seltener Besuche beim Trainingsabend des SCO. Da einige  schon in der intensiven Vorbereitung auf die neue Saison sind und sicherlich viele neue Eröffnungsvarianten oder gar ganze Eröffnungssysteme erarbeitet haben, kam das spontane Bedürfnis hoch, diese auch in einem Saisonvorbereitungsblitz auszutesten 😉

Nach kurzer Wartezeit auf den Turnierleiter, der sich noch am Nachmittag, frisch zurück von einem erfolgreichen Turnier in Kroatien,  vollmundig per Mail beim Schreiber dieser Zeilen angekündigt hatte, aber wohl verhindert war, ging es dann los.

Die unterschiedlichen Trainingsstände waren spürbar und so waren die Ergebnisse der Hin- und Rückrunde teilweise sehr unterschiedlich. Letztendlich überraschend bewies Andreas Wernet die größte Ausdauer und Konstanz und konnte, wenn auch sehr knapp, den Gesamtsieg einfahren. Sieht man sich die drei Erstplatzierten an, stellt man fest, dass die alte „Elzacher Schule“ (keine Theorie, volle Konzentration auf Praxis) sich hier durchsetzte 😉

Ergebnisse:Neues Bild_1

Nächste Woche gibt es wieder Training in Form von Taktik, Stellungsbeurteilung und Endspielschulungen, so dass auch diejenigen, die in der Saisonvorbereitung noch nicht so weit sind, wieder voll auf ihre Kosten kommen. Mitstreiter sind wie immer herzlich willkommen.

Andreas Wernet

Meisterschafts-, Aufstiegsfeier und Spielerversammlung

Zur Mealle1_webisterschaftsfeier der Zweiten, Aufstiegsfeier der Vierten und zur Abstimmung der Rangliste für die neue Saison (Spielerversammlung) war geladen und die Mitglieder nahmen teils weite Anreisen  auf sich, um dem Event beizuwohnen. Am Fischerweiher fanden sich auch die optimalen Bedingungen, um alles abhalten zu können und dem leider schlechten Wetter zu trotzen. Der Einstand fand auch gleich stilecht mit einer Glückwunschrede des Präsidenten, dem Toast des Schachclubs und dem obligatorischen Glas Sekt beziehungsweise für die Jugendspieler dem Glas Orangensaft statt.Eingabe_web

Die im Vorfeld zu großen Teilen bereits abgestimmte Rangliste war dann gleich erstellt, wenn auch der nach der langen Sommerpause im Schach rege Austausch der Einzelnen die Verständigung etwas erschwerte.

Gerade dieser rege Austausch zeigt aber auch, wie man sich freute, wiedermal im Kreise der Schachspieler zusammen zu kommen. So wurden nach dem Essen gleich Bretter zum Blitzen aufgebaut, es bildeten sich Grüppchen mit kühlem Bier und intensiven schachsportlichen Gesprächen oder es wurden einfach nur Neuigkeiten und Anekdoten ausgetauscht. Gegen Ende wurde es dann draußen etwas kühler und die Verbliebenen fanden sich in der warmen Stube  zum Finale des olympisch Fußballturniers zusammen.

Die Nacht war natürlich zu kurz, aber die nächsten Höhepunkte, der Schachclubausflug nach Trier, das Vereinsmeistersimultan und dann endlich der Saisonauftakt, sind nicht mehr weit und so wird es Gelegenheit geben da weiter zu machen, wo man aufhören mußte 😉

Blitzen_web Essen_web Gruppe_web Gruppe1_web Kinder_essen_web

Video-Training mit Niclas Huschenbeth

Huschenbeth 2Das Internet bietet dem Schachspieler einiges an Trainingsmaterial. Vor allem der deutsche Großmeister Niclas Huschenbeth hat sich während seiner Zeit in den USA einige Videos aufgenommen, die nicht nur lehrreich, sondern auch sehr kurzweilig sind.

 

Auf seinem You Tube Kanal hat er verschiedene Formate aufgenommen. Die Seiten sind in den Überschriften verlinkt.

 

 

Unglaubliche Züge

In mehr als 70 Kurzvideos zwischen 3 und 10 Minuten Laufzeit behandelt Huschenbeth spektakuläre Züge. Der Trainingseffekt wird dadurch erhöht, dass man nach einigen einleitenden Worten das Video anhält und selbst nach den Zügen / Kombinationen sucht. Für solch ein Video ist immer kurz Zeit.

Videocoaching

Beim Videocoaching geht Niclas Huschenbeth „Amateur“-Partien durch und gibt Verbesserungsvorschläge. Die Hinweise sind für jeden Spieler hilfreich. Derzeit 27 Videos, Videolaufzeit zwischen 20 und 45 Minuten.

Partie des Monats

Hier wird in 20 bis 30 Minuten Laufzeit eine aktuelle Partie besprochen.

Daneben gibt es noch weitere Videos wie z.B. „Blitz & Talk“ oder „Endgame Basics“ die in leicht verständlicher englischer Sprache aufgenommen sind und noch vieles vieles mehr.

Viel Spaß beim Trainieren.