Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Auch Schwarze Pumpe 1 kann unsere Zweite nicht stoppen

March 20th, 2011 by Alex

Bericht von Peter Pauk

Nach einem unmöglichen, ja fast unverschämten Remisangebot von Bernhard, der sofort Diskussionen Auslöste, begann dieser etwas andere Mannschaftskampf.

Sehr schnell einigte sich Bernhard mit seinem Gegner auf ein remis, das bei den Pumplern für sehr viel Unruhe sorgte. Wir blieben aber konzentriert und konnten trotz Krankheiten und Müdigkeiten einen 5.5 : 2.5 Heimsieg feiern.

Mehrere Remis-Angebote gingen sehr schnell über die Tische die aber erstmals alle abgelehnt wurden. So besann man sich doch noch auf das Schachspielen. Christian Riotte an Brett 8 spielte eine gute Partie mit Weiß und konnte seine Gegnerin bezwingen. Nun dauerte es fast bis zur Zeitkontrolle als sich Bernd und Werner mit einem Remis zufrieden gaben. So führten wir 2,5:1,5. Holger bewies mal wieder Nervenstärke als er in Zeitnot die Stellung geschlossen hielt und seinen Gegner mit einem Zug überraschte der mit einem Figurengewinn und den Gewinn der Partie endete. Es ging jetzt hin und her und nach 5 Stunden bekam Markus ein Remisangebot. Da er wie es sich gehört seinen Mannschaftsführer fragte :-) ) wurden die Partien abgeschätzt. Markus ein Bauern mehr, Peter zu diesem Zeitpunkt eine Figur gegen Bauer vorne. Es wurde kurz überlegt und beide nahmen, trotz evtl. gewonnener Partien ein remis an das den Mannschaftssieg bedeutete. Mit 4,5:2,5 führte man nun und an an Brett 1 wurde noch gespielt. Der ehrgeizige Pumpler nahm ein Remisangebot von Joachim nicht an, das bestraft wurde. Mit seine Endspielerfahrung gewann Joachim diese Partie noch und man konnte dann nach diesem 5.5 : 2.5 Sieg noch ein bischen Feiern.

mf2 Peter

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Oberwinden I siegt beim Deutschen Meister!

February 1st, 2011 by Alex

vom MF1 Sebastian Völker

In der 5. Spielrunde der Verbandsliga Süd gelang der ersten Mannschaft des SC Oberwinden mit einem 4,5:3,5-Auswärtserfolg bei der OSG Baden-Baden ein wichtiger Sieg und der Sprung auf Tabellenplatz 2. Wäre die Saison jetzt bereits beendet, so würde dies einen Aufstiegsrang und damit den erstmaligen Einzug der Elztäler in die Badische Oberliga bedeuten. Doch so weit ist es noch lange nicht, und dass Platz 2 zum Aufstieg berechtigen könnte ist allein der aktuellen Situation auf den Abstiegsrängen der oberen Ligen zuzuschreiben. Das komplizierte Auf- und Abstiegsreglement wird wohl bis zum letzten Spieltag am 17. April die Frage offen lassen, ob neben den in der Tabelle bereits enteilten Kuppenheimern noch eine zweite Verbandsligamannschaft den Blick nach oben richten darf.

 Wenngleich wir es „nur“ mit der vierten Vertretung des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters zu tun hatten, so rangierte diese doch in der Tabelle noch vor uns und es war den Gastgebern erneut gelungen, eine talentierte und hoch motivierte Truppe an die Bretter zu bringen. Das Team der Baden-Badener zeigte deutlich die Handschrift der sehr guten und erfolgreichen Nachwuchsarbeit an der Oos. Neben der Heranführung einheimischer Talente gelingt es dort, auch die Fühler über den Rhein ins benachbarte Frankreich auszustrecken und hoffnungsvolle Schachkids in die Kurstadt zu holen. Beredtes Zeugnis dafür ist die Tatsache, dass am ersten Brett von Baden-Baden mit dem erst 12-jährigen Bilel Bellahcene ein Ausnahmetalent aufgeboten werden konnte, das sicher noch für Aufmerksamkeit in der Schachwelt sorgen wird. Doch nun der Reihe nach:

 Dem Baden-Badener „Jugendstil“ begegnete Oberwinden mit geballter Routine. Schon nach weniger als einer Stunde fiel das Zwischenfazit positiv für uns aus. An den Brettern 5-8 war alles unter Kontrolle, Philipp Germer an Brett 4 hatte starke Initiative für einen Bauern erhalten und Juan Fernandez (Brett 3) experimentierte gegen Slavik Sarchisov, seines Zeichens Sechster der letzten deutschen Einzelmeisterschaften U16, geschickt am Damenflügel. An Brett 2 hatte Emmanuel Reinhard als Schwarzer im Caro-Kann gegen Joshua Hager – immerhin auch schon Teilnehmer an Jugendweltmeisterschaften – rasch ausgleichen können. Am Spitzenbrett nannte Peter Dittmar bereits einen Mehrbauern sein Eigen und bemühte sich nun um die Entfachung eines Königsangriffs.

 Mit dem Herannahen der ersten Zeitkontrolle fielen dann auch die ersten Entscheidungen. Joachim Diehl (Brett 8) nahm angesichts der aussichtsreichen Partiestände seiner Mannschaftskollegen in verschachtelter Stellung das Remisangebot von Prof. Fromberg an und kurz darauf vermeldete Philipp den ersten Oberwindener Partiegewinn gegen Feiler, der den zahlreichen Fesselungen und drohenden Springergabeln erlag. Durch eine Unachtsamkeit von Sebastian Völker (Brett 6) kam Baden-Baden kurz vor der Zeitkontrolle zum Ausgleich. In hoher Zeitnot versäumte es der Oberwindener Mannschaftsführer einen Verteidigungszug einzustreuen, so dass sein 15-jähriges Gegenüber Mathieu Barbaras ohne Mühe entscheidendes Material gewann.

 Nur wenig später konnten wir aber erneut vorlegen. Zwar hatte sich Peter Dittmar in einer Kombination verrechnet und so statt eines sofort entscheidenden Figurengewinns lediglich ein sehr aussichtsreiches Turmendspiel erreicht. Dieses führte er aber mit überlegener Technik sicher zum Sieg und somit zum Zwischenstand von 2,5:1,5 aus unserer Sicht. Der Blick auf die nun noch laufenden Partien verjagte fürs Erste alle Sorgenfalten aus den Oberwindener Gesichtern.

 Manu Reinhard hatte einen Mehrbauern im Damenendspiel, Juan Fernandez im Turmendspiel sogar deren zwei. Ralf Schmidt (Brett 5) spielte gegen Gersinska ohne erkennbare Probleme mit Dame gegen 2 Türme und Eddi Kais, der im Mittelspiel die Qualität gewonnen hatte, drohte bereits mit einem gefährlichen Freibauern auf der 7. Reihe. So sah alles nach einem deutlichen Erfolg der Elztäler aus. Zunächst gab dann Ralf seine Partie remis, erkannte aber im selben Moment, dass er mit dem stillen Bauernzug 44. h5 nochmal für mächtig Verwirrung im Lager seines Gegners hätte sorgen können. Zwar fand die deutsche Nationalspielerin GM Ketino Katchiani-Gersinska, die zwischenzeitlich als Kiebitz im Turniersaal erschienen war, noch eine Verteidigung. Ob ihr Ehemann Jürgen Gersinska diese jedoch am Brett auch gesehen hätte bleibt Spekulation.

 Problemlos führte Juan Fernandez im Anschluss seine Partie zum Sieg, so dass beim Zwischenstand von 4:2 noch zwei Oberwindener Gewinnpartien einzufahren waren. Doch nun geschah Kurioses. Ohne erkennbare Not, vielleicht jedoch geblendet von der Aussicht auf einen weiteren Bauerngewinn, liess sich Manu Reinhard von Joshua Hager einzügig (!) Matt setzen. Ein sich im Schach auf diesem Niveau nur sehr selten einstellender Lapsus, und ein verständlicherweise zutiefst geknickter Manu. Und diese unvorteilhafte Wendung schien nun auch Einfluss auf das Spiel von Eddi Kais zu nehmen. Denn anstatt durch einen Verteidigungszug den Phantomangriff seines Gegners Gölgeci verpuffen zu lassen und wenig später den vollen Punkt einzufahren, begann Eddi an einer „Zauberkombination“ zu rechnen, die ihm unter zwischenzeitlichem Damenopfer einen vermeintlich einfachen Endspielsieg beschert hätte. Aber seine Variante hatte ein „Loch“, so dass Eddi angesichts der nun akuten Mattdrohung des Schwarzen nur und gerade noch die Flucht in ein Dauerschach blieb.

 Zum Glück reichte uns diese Punkteteilung zum letztlich knappen, wenn auch verdienten 4,5:3,5-Sieg. In den verbleibenden 4 Kämpfen, unter anderem gegen den vermeintlichen Klassenprimus Freiburg-Zähringen 1887 wird es aber erforderlich sein, dass wir unsere Leistungen stabilisieren und die Zahl der „unforced errors“ deutlich reduzieren.

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Knappe Niederlage für Dritte

January 24th, 2011 by Torsten

Die Dritte Mannschaft musste bei er Zweiten von Emmendingen eine knappe 3,5:4,5 Niederlage hinnehmen. Es hätte allerdings durchaus ein Sieg herausspringen können. Markus Mack erwischte nicht den besten Tag und musste im Kreuzfeuer des Läuferpaares die Qualität geben, was nicht mehr aufzuholen war. Martin Wißler spielte mit einem Bauern weniger remis, auch ich hatte mit Springer und Läufer gegen das Läuferpaar keinen ganz einfachen Stand, aber die Remisbreite war wohl schon noch gegeben. Bei Volkmar’s Partie verkeilten sich die Bauernlinien ineinander, so dass es kaum ein durchkommen gab. Wolfgang Scherer spielte bis nur noch wenige Bauern und ungleiche Läufer das Remis erzwangen. Sehr unglücklich war sicherlich die Niederlage von Christian. Er spielte eine sehr gute Partie, hatte deutlichen Vorteil und der Sieg schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann musste er sich durch eine Unachtsamkeit geschlagen geben, der richtige Zug hätte wohl bei einem kompletten Turm mehr den baldigen Erfolg bedeutet. Aber im Schach kann leider ein einziger falscher Zug viele gute zunichte machen … Sowas kann passieren.

Dadurch lag man 2:4 zurück und Walter Meyer und Martin Heß spielten noch. Walter Meyer konnte sich immer mehr auf die Siegerstraße bringen. Dies zeigte sich auch dadurch, dass sich sein Gegner, nachdem er sich ein Stück Kuchen geholt hatte, auf dem Platz von Walter setzen wollte. Walter gewann und Martin Heß versuchte, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war, bis zum Ende alles, um seine Partie zu gewinnen. Zwischenzeitlich sah es mit einem Mehrbauer,  der gleichzeitig auch ein Freibauer war, ganz gut aus, letztendlich verteidigte sich sein Gegner aber zum remis, was dann nach fast 6 Stunden Spielzeit auch geschlossen wurde. Dies war bereits die zweite Marathonpartie von Martin in dieser Saison.
Die Dritte steht damit im Mittelfeld der Bezirksliga und mit dem Tabellenzweiten Bad Krozingen wartet nun eine schwere Auswärtsaufgabe am 6. Spieltag.

Gruß Torsten

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Erste Mannschaft siegt 5:3 gegen Lahr

December 17th, 2010 by Alex

Heiko Adler

Die aufgrund des französischen Spieltags geschwächten Lahrer mussten zunächst auf ihren 8.Mann warten, bevor wir letzten Sonntag mit leichtem Verzug in ein spannendes Match starteten. Unsere Favoritenrolle zeigte sich in schnellen Siegen an den vorderen beiden Brettern. Peter Dittmar an Brett 1, der sich erfolgreich mit zwei Bauern und Turm gegen zwei Leichtfiguren durchsetzte und Emmanuel Reinhart an Brett 2, der die gegnerische französische Baunernkette mit einem kraftvollen Figurenopfer durchschlug, errangen schnelle Siege.

Etwas unglücklich vergab Joachim Diehl an Brett 8 den Punkt nach vorherigem Remisgebot. Inzwischen erlangte auch Philipp Germer an Brett 3 starke Initiative am Damenflügel und Eddi Kais an Brett 7 konnte seinem frühen Bauerngewinn nach einer Unaufmerksamkeit seines Gegners noch einen weiteren Mehrbauer hinzufügen. Logische Konsequenz waren Mannschaftspunkt Nummer 3 und 4. In einer spannenden Angriffspartie wagte Juan Luis Fernandez an Brett 3 viel, zog letztendlich doch den Kürzeren und so kamen die Lahrer auf 4:2 heran.

Nun spielten nur noch Ralf Schmidt und Heiko Adler an den Brettern 5 und 6. Heiko verpasste im 39. Zug eine taktische Wendung, die den sofortigen Sieg eingebracht hätte und spielte nach der Zeitkontrolle etwas ungenau. So landete er in einem Springerendspiel mit schwer zu verwertendem Mehrbauer. Es gelang ihm nicht, die bessere Stellung, die sich schon früh im Verlauf der Partie ergab zu verwerten. Die Punkteteilung sicherte uns aber den Mannschaftssieg. Dies nahm Ralf Schmidt nun den Druck und er riskierte mehr, doch auch sein Springerendpiel endete Remis, so dass sich der letztendliche Stand von 5:3 ergab.

Damit halten wir Anschluss an die vorderen Tabellenplätze der Verbandsliga Süd und gehen mit einem Sieg in die Winterpause bevor wir am 23. Januar gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Baden-Baden hoffentlich erfolgreich ins neue Jahr starten.

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Oberwinden 4: Zu früh gefreut!

November 25th, 2010 by werneta

Als Tabellenführer machte sich unsere vierte Mannschaft auf den Weg nach Endingen, nach den souveränen Auftakterfolgen gegen Waldkirch und Markgräflerland sollte es trotz des Fehlens einiger Spitzenspieler zu einem Dreier reichen, dachte man.

Unsere Oldies hatten es auch mächtig eilig. Harald Schomas, Bernhard Blattmann und Heinz Strinitz spielten sozusagen Ihre ganze Erfahrung aus und ließen den jungen Nachwuchstalenten aus Endingen nicht den Hauch einer Chance. Dem wollte selbstverständlich Oliver Burger am vierten Brett in nichts nachstehen, auch er behielt seine weiße Weste und verließ das Brett als Sieger. Somit führten wir sage und schreibe 4:0, vermutlich spukte beim Einen oder Anderen schon der Kantersieg im Kopf herum. Ja, ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

An Brett 5, Stefan Reich, ansonsten ein todsicherer Garant für ein Remis, verlor erst eine Figur, dann noch eine, und letztlich auch die Partie. Somit blieben noch die 3 Spitzenbretter als Hoffnungsträger übrig, ein einziges, klitzekleines Remis Ihren Gegnern abzutrotzen. Stefan Schill mußte den Verlust einer Qualität hinnehmen, was sich dann am Schluß trotz schweren Kampfes,

bemerkbar machen sollte. An Brett 1 hatte Wolfgang Scherer einen schier übermächtigen Gegner, mit etwa 300 DWZ mehr auf dem Konto, ließ dieser nichts anbrennen und verwies Wolfgang sozusagen in die Schranken. Somit ruhten die ganzen Hoffnungen auf den breiten Schultern des Mannschaftsführers, Michael Neuendorf.

Dank seiner guten Eröffnungskenntnissen nahm er seinem Gegner ziemlich früh einen Bauern ab, hielt diesen Vorsprung auch bis ins Endspiel, allerdings übersah er dann eine Springergabel und mußte den Verlust einer Schwerfigur hinnehmen. Kurze Zeit später war es dann auch um seine Partie geschehen und er verließ als Verlierer das Brett.

Mit einem 4:4 Unentschieden machte man sich dann also auf die Heimreise, richtig freuen konnte sich aber niemand so richtig über diesen einen Punkt, da blöderweise 2 weitere verschenkt wurden.

MF Michael Neuendorf

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