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Die diesjährigen 12. Arab Games fanden vom 9.12 bis 23.12. in Doha/Katar statt. Neben vielen anderen Sportarten (auch regionaltypischen, wie Kamelreiten) ist traditionell auch Schach bei diesen Pan-Arabischen Spielen, die einen hohen Stellenwert genießen, vertreten. Das Turnier begann mit einem Einzelblitzturnier, hier war Ismael nicht am Start. Beim Einzelschnellschachturnier erreichte Ismael den 13. Platz . Das Hauptevent war jedoch das 4er-Team Turnier im klassischen Schach. Unser Spitzenbrett IM Ismael Karim war mit Marokko an Brett 2 am Start und erreichte die Bronzemedaille. Die ersten 3 Mannschaften platzierten sich gemäß der Setzliste. Ägypten, vor Katar und Marokko. Herzlichen Glückwunsch an Ismael zum Erreichen der Bronzemedaille! Bericht und Fotos bei Chessbase Sowohl in der Jugendelztalmeisterschaft, wie auch in der Elztalmeisterschaft konnte der Schachclub Oberwinden das Finale erreichen und es gab jeweils ein Duell mit einem Vertreter des Schachclubs Waldkirch. Leider hat es in beiden Finals nicht zum Sieg gereicht. Die nachfolgenden Aussagen zu den Partien entsprechen der Wahrnehmung des Autors und keiner fundierten Analyse, die aufgrund der fortgeschrittenen Zeit noch nicht erfolgt ist. Jugendelztalmeisterschaft Pascal Kroll – Mario Rösch 1:0 In einer aus der sporadischen Beobachtungen des Autors die ganze Zeit leicht gedrückten Stellung für Schwarz gelang es Mario nicht den Druck abzuschütteln und er verbrauchte sehr viel Zeit. Dies rächte sich zur ersten Zeitkontrolle und Mario verlor völlig überraschend gegen den starken Nachwuchsspieler aus Waldkirch nach Zeit. In der spätnächtlichen Beschreibung der Partie erwähnte Pascal noch ein mögliches Dauerschach von Mario, mehr fundiertes zur Partie ist aktuell nicht bekannt. Elztalpokal Dr. Frank Goldschmidtböing – Andreas Wernet 1:0 Im Jahre 2007 gab es schon mal die gleiche Konstellation mit gleicher Farbverteilung und in einem spannenden Match konnte sich Frank letztendlich durchsetzen (klassisch 1/2 : 1/2; nach Blitz 3:2). Die Gelegenheit also für eine Revanche und entsprechend motiviert ging ich auch zu Werke. In einer Französichen Partie wählte Frank bereits im 5. Zug eine seltene Fortsetzung in der Rubinstein-Variante und nach von Schwarz forciertem Damentausch gelang es Weiß die schwarze Bauernstruktur zu schwächen und einen Bauern zu gewinnen. In zähem, hart-umkämpften positionellem Spiel wurde zur ersten Zeitkontrolle geblitzt und Weiß hatte noch den Mehrbauern in Form zwei verbundener Freibauern am Rand, allerdings seinen König am anderen Rand des Brettes im Abseits und Schwarz einen ebenfalls starken Freibauern im Zentrum. Die Situation zur zweiten Zeitkontrolle hatte sich in sofern geändert, dass Schwarz mit seinem Freibauern einen Schritt näher am Umwandlungsfeld angekommen in einen Tausch dieses Bauern einwilligen mußte, als plötzlich die Uhr ausfiel. Unter fairen Sportlern konnte man sich schnell einigen und Beiden Siegern herzliche Glückwünsche und wer weiß, vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr für Oberwinden wieder die Chance beide Finals zu erreichen und sich Revanche zu nehmen. Allen Lesern besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr Andreas Wernet Kurz vor Weihnachten galt es noch den Mannschaftspokal gegen die Schachfreunde aus Endingen zu spielen und so machten sich vier Recken um Mannschaftsführer Peter Pauk auf den Weg. Im Kolpingshaus war auch schon alles angerichtet und Endingen konnte eine sehr starke Mannschaft aufbieten. Leider entsprach der Getränkevorrat nicht ganz unserem Standard, aber ein Schachfreund brachte als „Entschädigung“ Weihnachtsgebäck mit, was auch gerne von uns angenommen wurde. Ob es dann am Birnenbrot lag oder an der Einstimmung durch die eher aggressiv zu nennende Musik im Auto des Mannschaftsführer ist schwer zu beurteilen, aber letztendlich stand ein klarer 3,5 zu 0,5 Sieg für uns zu Buche. Ein kurzer Überblick über die Partien: Eddi Kais an Brett eins schaffte es seinem Gegner Achim Krüger eine „gefühlt“ schlechtere Stellung unterzujubeln, so dass dieser sich bereits um den 15 Zug zu einem Opfer des d6 Bauern entschloss. Diesen Vorteil gab Eddi nie mehr aus der Hand und brachte die Partie sehr sicher nach Hause. An Brett zwei hatte es Alex Lang mit Walter Martin zu tun. Alex spielte konsequent gegen eine Bauernschwäche des Gegners. Dies setzte Schachfreund Martin wohl so unter Druck, dass er sich mit der Dame etwas vergaloppierte und diese gegen einen Turm von Alex abgeben mußte. Auch Alex liess nach diesem Vorteil nichts mehr anbrennen, auch wenn er seine Partie erst als Letzter beenden konnte. An Brett 3 hatte das Glück einen Namen. Andi Wernet’s Gegner Donat Schiller hatte seinen großzügigen Tag und bot nach dem 36.Zug in einer gewonnenen Stellung Remis an. Ein Angebot, welches Andi schon allein aus Höflichkeitsgründen annahm. Etwas besser aus der Eröffnung gekommen zog Andi leider den im Lenningrader oft nicht so guten Zug e4 und Donat Schiller bewies mit sehr guten Zügen warum man den Bauern lieber auf e5 stehen lassen sollte. An Brett 4 spielte Peter Pauk gegen Gerhard Schupp ausnahmsweise mal Englisch. Nachdem er am Damenflügel nicht über Ausgleich hinauskam verlagerte sich der Kampf in die Mitte des Brettes und nach den Zügen f4 gegen f5 fand Peter den Weg über die e-Linie zum Sieg. In Summe ein leicht zu hoher Sieg (siehe Brett 3) gegen sympathische Endinger Schachfreunde. Spielbericht der 1.Mannschaft: Nach der großen Mannschaftsrochade (0-0-0) steht der König nun endlich sicher und man kann zum Angriff blasen. Wir hätten auch nichts dageben gehabt, wenn wir schon etwas früher mal gewonnen hätten, aber wie es so heißt: aller Anfang ist schwer. Doch nun ist es soweit. Am vergangenen Sonntag konnten wir den ersten Mannschaftssieg verbuchen. Doch auch dies war wieder alles andere als eine klare Angelegenheit. Es began schon bei der Aufstellung. Mit IM Ismael Karim, FM Emmauel Reinhart und Philipp Germer mussten wir gleich auf drei Spieler an den vorderen Brettern verzichten. Folge war ein großes Nachrücken. Dennoch konnten wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen und mit Mario Rösch ermöglichten wir einem weiteren Spieler unseres Kaders sein Oberliga-Debüt für den SC Oberwinden. Als Gegner erwartete uns die Zweite Mannschaft des Bundesligisten aus Eppingen. Vielleicht lag es auch an der heimischen Umgebung mit den übrigen Mannschaften um uns herum oder an der Höhenluft der Bühne in der Oberwindener Halle, dass diese Mal alles etwas anders lief als in den vorherigen Kämpfen. Der von königsindischen Stellungen geprägte Mannschaftskampf entschied sich erst in der Schlussphase. Die Einzelergebnisse:
Dieser Mannschaftssieg war ein wichtiger Schritt um den Anschluss zu halten und gut für die Moral. Im neuen Jahr geht es dann direkt gegen den unangefochtenen Spitzenreiter im 300 km entfernten Bad Mergentheim. Heute war der letzte Mannschaftsspieltag des Jahres 2011 und endlich durften alle gemeinsam antreten (normalerweise spielt die Oberliga ihren Spieltag etwas vor den restlichen Mannschaften). Da die Berichte der Mannschaftsführer von diesem spannenden und ereignisreichen Tag sicher noch folgen, sei vorab nur soviel erwähnt: Oberwinden I ergeht es zur Zeit wie dem SC Freiburg (allerdings ist bei Oberwinden ein klarer Aufwärtstrend erkennbar) während Oberwinden V Herbstmeister ist. Wie erwähnt war es der letzte Mannschaftsspieltag des Jahres und gleichzeitig der einzige an dem alle zusammen zu Hause spielen. Also optimale Voraussetzungen, um hinterher noch eine Art „Weihnachtsfeier“ zu veranstalten. Eine Art „Weihnachtsfeier“ deshalb, weil sie von einem Weihnachtsmann-Geburtstagskind gesponsert wurde. Natürlich kennt jeder den Weihnachtsmann, aber niemand weiß so genau, wer sich dahinter verbirgt und so war es halt auch bei diesem Fest. Pünktlich um 16:38 Uhr waren auch alle Spiele beendet, der Saal aufgeräumt, das Foyer der Oberwindener Halle umdekoriert, der Partyservice der Sonne gerichtet, jeder hatte sein Getränk und so richtig Hunger und es galt nur noch der Ansprache des Präsidenten Kammerer zu lauschen bevor das Buffet und damit das Fest freigegeben wurden. Nach lobenden Worten für die erfolgreichen Spieler des Tages, wurde die Jugendarbeit des Duos Lang/Ruf und die vielen Verdienste von Ulli Volk für den Verein noch hervorgehoben und es konnte losgehen.
Vielen Dank an den Weihnachtsmann und allen Lesern eine besinnliche Adventszeit. www.bsv-ergebnisdienst.de4. Runde Spieltag: 11.12.2011
Die spannenden Halbfinalpartien des Elztalpokals sind gespielt und „gerechter“ im Sinne der Vereinsbeteiligung hätte es nicht ausgehen können. In beiden Halbfinalpaarungen trafen jeweils ein Waldkircher Vertreter auf einen Oberwindener Spieler und so wird es nun auch im Finale mit der Paarung F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet sein. Zu den Details:
In der Partie P. Pauk gegen F. Goldschmidtböing kam Peter zu einem supersoliden Englisch (was auch sonst 😉 ) und Nach harten und spannenden Halbfinalspielen lautet nach Auslosung der Farben das Endspiel nun F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet. Dieses wird am Donnerstag, den 15.12. in Waldkirch im Hirschen gespielt und Gäste sind herzlich willkommen. Dienstag 06.12. Um 22:00 Uhr kommt auf Arte der Film Zug um Zug in den Wahnsinn, ein Film über Bobby Fischer. Bei der diesjährigen Bezirksjugendblitzeinzelmeisterschaft, die in Simonswald stattfand, nahmen die Oberwindener mit 12 Jugendlichen teil. Für die meißten der Oberwindener Schachjugendlichen war es erst das zweite Turnier, für einige war es sogar das allererste. Überrascht war man dann doch, dass man in drei Jugendklassen den Bezirksmeistertitel holen konnte. In der Klasse U18 war Mario Rösch klarer Favorit und sicherte sich den Meistertitel mit 9 Siegen aus 9 Runden. Mangels weiterer U20 Spieler wechselten alle anderen U18-Spieler in die U20, um dem starken Mario aus dem Weg zu gehen. Nicht gerade zu erwarten war, dass sich hier Alexander Diehl mit 6 Punkten durchsetzen konnte. Ebenfalls eine Überraschung war auch dass sich in der U8 Johannes Wehrbein mit 5 Pun Auch die restlichen Oberwindener konnten Siege erzielen und weitere Erfahrung sammeln. Für Nikolaj Kürz und Manuel Dufner war es das erste Turnier, während sich Simay Akcan, Jakob Imhof, Claudius Schultis, Tobias Weber, Dominik Schätzle, Katja Blattmann und Marcel Birk bereits beim zweiten Turnier bewährten. Sie alle bekamen eine Urkunde und einen Sachpreis. Die Organisation durch die Simonswälder um Franz-Paul Stratz war einwandfrei und hätte mehr als die insgesamt 34 Teilnehmer verdient. |
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