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Heiko Adler Die aufgrund des französischen Spieltags geschwächten Lahrer mussten zunächst auf ihren 8.Mann warten, bevor wir letzten Sonntag mit leichtem Verzug in ein spannendes Match starteten. Unsere Favoritenrolle zeigte sich in schnellen Siegen an den vorderen beiden Brettern. Peter Dittmar an Brett 1, der sich erfolgreich mit zwei Bauern und Turm gegen zwei Leichtfiguren durchsetzte und Emmanuel Reinhart an Brett 2, der die gegnerische französische Baunernkette mit einem kraftvollen Figurenopfer durchschlug, errangen schnelle Siege. Etwas unglücklich vergab Joachim Diehl an Brett 8 den Punkt nach vorherigem Remisgebot. Inzwischen erlangte auch Philipp Germer an Brett 3 starke Initiative am Damenflügel und Eddi Kais an Brett 7 konnte seinem frühen Bauerngewinn nach einer Unaufmerksamkeit seines Gegners noch einen weiteren Mehrbauer hinzufügen. Logische Konsequenz waren Mannschaftspunkt Nummer 3 und 4. In einer spannenden Angriffspartie wagte Juan Luis Fernandez an Brett 3 viel, zog letztendlich doch den Kürzeren und so kamen die Lahrer auf 4:2 heran. Nun spielten nur noch Ralf Schmidt und Heiko Adler an den Brettern 5 und 6. Heiko verpasste im 39. Zug eine taktische Wendung, die den sofortigen Sieg eingebracht hätte und spielte nach der Zeitkontrolle etwas ungenau. So landete er in einem Springerendspiel mit schwer zu verwertendem Mehrbauer. Es gelang ihm nicht, die bessere Stellung, die sich schon früh im Verlauf der Partie ergab zu verwerten. Die Punkteteilung sicherte uns aber den Mannschaftssieg. Dies nahm Ralf Schmidt nun den Druck und er riskierte mehr, doch auch sein Springerendpiel endete Remis, so dass sich der letztendliche Stand von 5:3 ergab. Damit halten wir Anschluss an die vorderen Tabellenplätze der Verbandsliga Süd und gehen mit einem Sieg in die Winterpause bevor wir am 23. Januar gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus Baden-Baden hoffentlich erfolgreich ins neue Jahr starten. Nachdem die Ausgangslage mit den drei punktgleichen Anand, McShane und Carlson und den direkt dahinter lauernden Kramnik und Nakamura nicht hätte spannender sein können, erwartete uns ein ereignisreicher Tag. Das erste Extra des Tages war, dass Alex trotz seiner vielen Jacken und den daran befindlichen Taschen alles Notwendige (z.B. Buff, Glückskugelschreiber) gleich fand. Übrigens das erste Mal seit wir hier sind. Das zweite Extra des Tages war dann die frühe Spielzeit der letzten Runde, welche uns aus unserem gewohnten Rhythmus warf. Dazu kam dann auch noch das dritte Extra mit dem ersten Londoner Regen seit wir hier sind. Irgendwie sollte es dann auch nicht nur bei diesen Extras bleiben. Andi verlor nach 15 Zügen in einer extra einstudierten Variante durch eine falsche Zugreihenfolge und Alex gewann nach 5 Stunden Spielzeit extra (mit Absicht) nach Zeit. Wie bereits erwähnt gewann das London Chess Classics GM Magnus Carlson vor GM Vishi Anand und GM Luke Mc Shane, welcher ein superstarkes Turnier spielte. Die Kommentierungen und vor allem auch die Interviews und Analysen der Spieler direkt nach ihrer Partie waren wieder extraklasse und sehr lehrreich. Das Fide Open war genauso spannend und in einer Zeitnotschlacht (es gab keine Zeitzuschläge pro Zug) konnte GM Williams gegen GM Hebden die Partie noch Remis halten und wurde letztendlich verdienter Zweiter. Hätte er verloren wären statt der nun verdienten 1500 Pfund nur 200 Pfund herausgesprungen. Entsprechend hoch war der Druck auf GM Williams. Gewonnen hat GM Jones und Dritter wurde der lange Zeit führende GM Avrukh. Alex hat mit 4,5 Punkten aus 9 Runden sein Ziel erreicht und belegte letztendlich den 86 Platz und damit ein etwas besseres Ergebnis wie sein Setzranglistenplatz 95 erwarten lies. Andi erreichte mit 4 Punkten den 117 Platz von 182 Teilnehmern (Setzrangliste 119), was zwar eine Eloverbesserung bedeutet, welche aber wahrscheinlich noch knapp unter der 2000er Grenze bleiben dürfte. IM Gavin Wall hat in der letzten Runde nochmals zugeschlagen und mit 6 Punkten einen hervorragenden 24 Platz erreicht (Setzrangliste 35). Übrigens ein weiteres Extra und für Gavin ein Grund um mit uns noch ein Pint of Becks zu trinken war der Umstand, das mit Alex Lopez (trotz des spanischen Namens ein Ire) ein weiterer Ire den IM Titel errang. Das Fraueneinladungsturnier konnte WIM van Weersel aus den Niederlanden mit 2 Punkten Vorsprung vor WFM Ikonomopoulou aus Griechenland und WFM Hegarty aus England für sich entscheiden.
Für uns gilt es jetzt noch 3 Tage London zu geniesen und uns von den Anstrengungen des Turniers zu erholen. CU soon
Da wir ja aus mannschaftstaktischen Gründen bis gestern auf eine Berichterstattung verzichtet haben, vielleicht noch ein paar Worte zu den Englischen Hotels. Unseres zum Beispiel ist eines dieser typisch älteren sehr verwinkelten Häuser in Holzbauweise. Das hat natürlich zur Folge, dass Geräusche innerhalb des Hauses sehr gut übertragen werden und es eine entsprechend „hausspezifische“ Klangatmosphäre, sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal gibt. In unserem Falle sind das die Fire-Doors, welche mit einer Türfeder ausgestattet sind, die bis 5 Grad vor Anschlag sehr sanft zugehen, dann aber mit voller Kraft zuschlägt. Da die Türen nach jedem zweiten Zimmer und nach jeder Abzweigung (siehe oben verwinkeltes Haus) angebracht sind, kann man sich das Türenschlagen schon fast wie einen monotonen Dauerton vorstellen. Beeinflusst wird die Klangatmosphäre des Weiteren durch einen im Erdgeschoss des Hauses eingebauten Kompressor, der in unregelmäßigen Abständen zu einem nicht näher ermittelbaren Zweck sowohl Tags wie Nachts anspringt. Hier gilt unser allergrößter Respekt den Übernachtungsgästen von Zimmer 4. Last but not least ist es sehr schwierig sich in einem Holzhaus zu bewegen, ohne das es die anderen Gäste mitbekommen. Dies gelingt vor allem den Gästen genau über uns und gegenüber von uns gar nicht. Was das Zimmer betrifft, so waren wir in der glücklichen Lage uns das selbige aussuchen zu dürfen. Wir hatten nachgefragt, nachdem in das erste Zimmer die Koffer nicht gepasst haben und die Dusche so neben der Toilette angebracht war, dass m
an den Duschvorhang um die Schüssel legen musste und sich beim Duschen an der Schüssel ständig das Knie anstieß. Nun haben wir einen relativ komfortablen Twin-Room (getrennte Betten), bei dem das eine Bett zur Hälfte zwischen einer Wand-Heizungskombination und der Dusch-Toiletteneinheit eingezwängt ist und das andere zu einem Fünftel zwischen Wand und naja nennen wir es mal Schrank steht. Schrank bedeutet hier in England wohl Sperrholz ohne Tür mit 20 cm Einschubbreite für 4 Kleiderbügel. Die Fußenden der Betten sind übrigens 40 cm im rechten Winkel auseinander, so dass schon fast ein komfortables Fortbewegen innerhalb des Raumes, welcher inklusive der Toiletten-Duscheinheit ca. 8 qm haben dürfte, möglich ist. O.k. die Ablageflächen sind mit 10 auf 15 cm etwas knapp bemessen und eine Sitzgruppe oder gar ein Schreibtisch hat nicht mehr reingepasst, dafür gibt es aber freie Bodenfläche für die Koffer und noch genug Platz um darüber zu steigen. Die Umgebung des Hotels ist sehr schön und liegt in einem ruhigen Kensingtoner Viertel. Insofern wir das beurteilen können (siehe Klangatmosphäre des Hauses). Hier scheinen sich auch Hundebesitzer recht wohl zu fühlen und die Gelegenheit gerne zu nutzen mit ihrem Liebling mal Gassi zu gehen. Zumindest schließen wir das aus den Hundehäufchen direkt vor der Hoteleingangstür, welche inzwischen die stattliche Anzahl von 4 erreicht haben und nur noch durch einen gewagten Schritt zu übersteigen sind. Das Hotel hat natürlich auch noch ein paar wirkliche Vorzüge. So ist zum Beispiel die Rezeption rund um die Uhr besetzt und bisher war jede der Damen super-super-freundlich und hilfsbereit, wie übrigens jede Servicekraft oder Bedienung, der wir bisher in London begegnet sind. Auch liegt es nur 5 Gehminuten vom Spiellokal weg, hat um die Ecke eine U-Bahnstation und einen Tante Emma Laden in dem man neben der Bildzeitung auch noch die Welt und die FAZ bekommt. Das Hotel hat kostenlosen Internetzugang und bietet als gutes Bed-and-Breakfast Haus natürlich ein Premier Breakfast, bestehend aus Waldbeerjoghurt, O-Saft und Cornflakes an. Allerdings ist uns bisher nicht klar wo der Frühstücksraum ist und an dem der Theke gegenüberliegenden Stehbrett wollten wir nicht frühstücken, so dass wir uns bisher anderweitig umgesehen haben. Doch zum Spielverlauf des gestrigen Doppelspieltages. Gavin spielte an Brett 1 gegen GM Simon Williams und erwischte leider nicht seinen besten Tag. Auch die Nachmittagspartie gegen GM Daniel Gormally musste er leider abgeben. Gestern waren wir noch mit Gavin und ein paar seiner Kumpels im Hands & Flowers um das Spiel Manchester United gegen Arsenal London anzusehen. Dabei durften wir unter anderem mit GM Mark Hebden und dem GM Daniel Gormally (bekannt aus seiner Diskoauseinandersetzung mit GM Levian Aronian um eine junge Schönheit bei der Olympiade in Turin). Laut Gavin the most popular Grandmaster in England, because he was in the Tabloid Press.
God save the Queen Andi und Alex Der vierte Spieltag war ein sehr erfolgreicher für den Schachclub Oberwinden. Alle 6 Mannschaften konnten Ihre Spiele gewinnen: Oberwinden I – Lahr I 5:3 Allerdings gab es auch einen Wermutstropfen: Zur Dritten Mannschaft: Erst mal einen herzlichen Glückwunsch an die Spieler der 6 Oberwindener Mannschaften. Respekt, alle Mannschaften haben gewonnen. Leider fallen die Erste und die Dritte was die Tabellensituation betrifft mit ihrem jeweils vierten Platz etwas ab, da ja alle anderen Zweiter sind 🙂 Wir hoffen natürlich hier in der Ferne bald vom Spielverlauf auf der Homepage zu lesen. Also liebe Mannschaftsführer seid aktiv. Doch zu den London Chess Classics, welche sich wirklich lohnen. Hier gibt es nicht nur das Classic Tournament mit den Weltklassespielern Anand, Carlson, Kramnik und Nakamura sowie den englischen Spitzenspielern McShane, Adams, Short und Howell, sondern auch ein superbreites Angebot an allem möglichen was Schach zu bieten hat. So zum Beispiel eine Woche für die Schulen mit Wettbewerben und Schnuppertagen, allabendliche Blitzturniere, ein Wochenend-Turnier, ein Turnier für Busy Persons, ein internationales Frauenturnier und nicht zuletzt das Fide Open, für welches wir uns entschieden haben. Wie überall auf der Welt trifft man auch hier auf Bekannte. So spielt Gavin Wall unser Schachfreund aus Bindlach und Gewinner des „Dorffestblitzes 2009“ das Busy Person mit und Dr. Wilfried Hoffmann, der ehemals bei den Schachfreunden Denzlingen spielte und jetzt in London lebt, war als Besucher dieses tollen Schachevents anzutreffen. Gavin hat einen super Start erwischt und wird morgen mit 5 Punkten aus 5 Spielen ins Fide Open wechseln und dort am ersten Brett gegen GM Simon Williams (2493 Elo) einsteigen. GM Williams hat heute überraschend den Elo-Favoriten GM Boris Avrukh aus Israel (2625 Elo) geschlagen.
So nebenbei erwähnt sei, dass Werner nach Ansicht der Bildgalerie des Internationalen Frauenturniers sich als glühender Bewunderer des selben herausstellt. Hier hatte Andi mal wieder alles richtig gemacht und gestern bewußt verloren, um heute gegen die Miss Fide Open Nisha Midraz Siddigui aus Pakistan antreten zu dürfen. Leider erwies sich die Dame als schlechte Verliererin und verweigerte die Analyse der Partie. Das Teilnehmerfeld ist wie immer bunt gemischt und so gibt es nicht nur pakistanische Frauen, dynamische Jungspieler und erfahrene Senioren mit denen man sich um die Punkte duelliert, sondern auch mal Exoten wie ein Gegner von Andi, der mit silbrig lackierten Fingernägeln antrat oder ein Gegner von Alex, der , vielleicht wegen Alex angeblicher Blasenschwäche (?), mit Gummistiefeln am Brett saß. Die Partien sind allesamt hart umkämpft und hier macht sich ein über alle Phasen des Schachspiels fundiertes Wissen in Punkten bemerkbar oder wie in Andis Fall das fehlende Endspielwissen eben in fehlenden Punkten. Was den Turnierverlauf betrifft, so haben Alex und Andi inzwischen beide 2 Punkte aus 5 Spielen und sind damit trotz der oben erwähnten fehlenden Endspielkenntnisse mehr oder weniger auf Zielkurs. Da wir nicht nur wegen des Schachspiels hier angereist sind, sondern auch wegen der Weltstadt London, gab es natürlich auch schon erste Sight-Seeing-Events. Mit der Tube zu fahren ist ein absolutes muss und wer einmal mit einem alten nicht gefederten Drahtesel über eine Wurzelstrecke bergabfuhr kann sich den Fahrkomfort in etwa vorstellen. Ebenfalls zum Standardreportoire gehört das Full English Breakfast, dass auch hier verschiedene vorher nicht klar erkenntliche Varianten erfährt (mit und ohne Bohnen, mit weißem oder braunem Toast, mit Rührei oder Spiegelei, mit Ölbad-Champignons oder gerösteten,…). Was sich ebenfalls nur für Genieser lohnt ist der Wachwechsel beim Buckingham Palace. Zwar wird hier noch richtig aufmarschiert und zwei Regimenter treffen aufeinander mit jeweils eigenständigen Militärmusiken und einem etwas skurillen Programm (so wurde der Florentiner Marsch genauso gespielt wie Spiel mir das Lied vom Tod aus dem bekannten Western), dafür aber hundert Meter vor einem Zaun zu stehen hinter dem sich alles abspielt und der nur bedingt durchsichtig ist, sich ständig „go down the walls“ von einem Wachmann anzuhören und das Ganze noch bei gefühlten Minus 5 Grad Celsius bei einer Gesamtlänge von knapp 1 Stunde muss man wollen. Dafür lohnt sich ein Spaziergang entlang des Themseufers und ein Flanieren durch den Hyde Park und den dort stattfindenden Weihnachtsmarkt „Winter Wonderland“ mit original deutscher Bratwurst umso mehr. Übrigens gab’s im Hyde Park auch den „Santa Run Fun“ zu Gunsten einer Hospiz-Gruppe und so fanden wir uns des öfteren in einer Gruppe Weihnachtsmänner wieder. Zur Diskussion stand auch ein Besuch der London Roller Girls, was letztendlich nur an der zeitlichen Lage der Runden scheiterte, genauso wie der Besuch des Spiels Chelsea gegen Tottenham für das es tatsächlich noch Karten gegeben hätte, für angenehme 48 Britische Pfund mit restricted view, was laut dem Herrn am Ticketstand bedeutet, dass man nahezu gar nichts sieht. By the way durften wir feststellen, dass nicht nur alle Oberwindener Mannschaften gewonnen haben, sondern mit Freiburg, Köln, Hertha und Dortmund auch alle Fußballmannschaften die Fans in den Oberwindener Schachreihen haben. Also ein rundum gelungenes Wochenende. Viele Grüße aus der Hauptstadt des Empires Andi und Alex 2. Mannschaft zieht mit einem knappen 2,5:1,5 gegen Schwarze Pumpe in die nächste Runde ein. Andreas Wernet brachte uns mit einem grandiosen Angriffspiel, in dem der Gegner überhaupt keine Chance hatte mit 1:0 in Führung. Nach zähem Mittelspiel verlor Alex 2 Bauern und hatte zudem auch noch die schlechtere Stellung, sodass er aufgeben musste. 1:1 Da Peter Pauk nach einem Eröffnungsfehler breit stand, versuchte Bernhard Schmitt alles um seine Partie zu gewinnen. Sein Gegner verteidigte jedoch sehr gut und so wurde es ein Remis 1,5:1,5. In der letzten Partie am Abend war Peter Pauk schon so gut wie am aufgeben, doch durch Zeitnot bei beiden wurde in der Verlängerung ein 2 Turmläuferendspiel gegen Dame und Turm und ein paar Bauern raus. Peter begann nun zu kämpfen und wollte die Chance nutzen seinen angenockten Gegner unter Druck zusetzen. Dies gelang und fast wieder in Zeitnot der Verlängerung konnte Peter unter Freunde seiner Mitspieler seine klar verlorenen Partie doch noch gewinnen. 2,5:1,5 mf Peter TURNIERPLAN 9. Januar 2011 im neuen Bürgersaal auf dem alten Gutshof im Ortszentrum von Umkirch 9.15 Uhr Meldeschluss 9.30 Uhr Turnierbeginn (6 Runden Schweizer System) 13.15 Uhr Mittagspause 14.00 Uhr Turnierfortsetzung (5 Runden Schweizer System) 17.15 Uhr Siegerehrung mit dem Bürgermeister der Gemeinde Umkirch TURNIERBEDINGUNG – Schnellschachturnier für 4er Mannschaften – Bedenkzeit pro Spieler 15 Minuten – Jede gemeldete Mannschaft hat 2 komplette Spielsätze zu stellen, diese sind bei Anmeldung im Turniersaal abzugeben. – der mit Weiss Spielende hat eine funktionstüchtige Uhr zu stellen – über die Platzierung entscheidet die Anzahl der Brettpunkte – Startgeld pro Mannschaft 25 € bei Voranmeldung bis 31.Dezember 2010 – Startgeld bei Anmeldung am Turniertag 9. Januar 2011 bis 9.15 Uhr 30 € Anmeldung: Internet www.schachclub-umkirch.de Telefon 07237-1347 Fax 07237-480865 e-mail mikait[at]online.de Post Willi Mikait 75245 Neulingen Hubweg 1 Als Tabellenführer machte sich unsere vierte Mannschaft auf den Weg nach Endingen, nach den souveränen Auftakterfolgen gegen Waldkirch und Markgräflerland sollte es trotz des Fehlens einiger Spitzenspieler zu einem Dreier reichen, dachte man. Unsere Oldies hatten es auch mächtig eilig. Harald Schomas, Bernhard Blattmann und Heinz Strinitz spielten sozusagen Ihre ganze Erfahrung aus und ließen den jungen Nachwuchstalenten aus Endingen nicht den Hauch einer Chance. Dem wollte selbstverständlich Oliver Burger am vierten Brett in nichts nachstehen, auch er behielt seine weiße Weste und verließ das Brett als Sieger. Somit führten wir sage und schreibe 4:0, vermutlich spukte beim Einen oder Anderen schon der Kantersieg im Kopf herum. Ja, ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. An Brett 5, Stefan Reich, ansonsten ein todsicherer Garant für ein Remis, verlor erst eine Figur, dann noch eine, und letztlich auch die Partie. Somit blieben noch die 3 Spitzenbretter als Hoffnungsträger übrig, ein einziges, klitzekleines Remis Ihren Gegnern abzutrotzen. Stefan Schill mußte den Verlust einer Qualität hinnehmen, was sich dann am Schluß trotz schweren Kampfes, bemerkbar machen sollte. An Brett 1 hatte Wolfgang Scherer einen schier übermächtigen Gegner, mit etwa 300 DWZ mehr auf dem Konto, ließ dieser nichts anbrennen und verwies Wolfgang sozusagen in die Schranken. Somit ruhten die ganzen Hoffnungen auf den breiten Schultern des Mannschaftsführers, Michael Neuendorf. Dank seiner guten Eröffnungskenntnissen nahm er seinem Gegner ziemlich früh einen Bauern ab, hielt diesen Vorsprung auch bis ins Endspiel, allerdings übersah er dann eine Springergabel und mußte den Verlust einer Schwerfigur hinnehmen. Kurze Zeit später war es dann auch um seine Partie geschehen und er verließ als Verlierer das Brett. Mit einem 4:4 Unentschieden machte man sich dann also auf die Heimreise, richtig freuen konnte sich aber niemand so richtig über diesen einen Punkt, da blöderweise 2 weitere verschenkt wurden.
MF Michael Neuendorf Turnierleiter Edi Kais: Hat ja super geklappt mit der VM. Meine Elopunktewünsche für SCO leider nicht. Die 4. Runde in der VM findet ja erst am 18.1 statt. Am 2.12 wollen wir das traditionelle Weihnachtsturnier machen. (Jeder bringt ein Geschenk mit).Wer will kann natürlich die VM Runde vorholen. Die 3. Runde hatte es in sich. Pauk und Osswald remisierten wobei sich Peter laut meinen Infos ganz schön strecken musste. Mario besiegte den starken Andi- von Mario werden wir vielleicht noch einiges hören- und schließt damit in die Spitzengruppe auf. Wissler und Banken führen die Tabelle mit jeweils 3 aus 3 an. Der Highlflyer von der 09/10 VM Neuendorf teilt sich nur 0,5 zusammen mit Schneider die Rote Laterne. Hier die Ergebnisse Pauk-Osswald Remis Die Tabelle sieht folgendermaßen aus 1. Banken, Wissler 3 Die Auslosung ergab folgende Paarungen die bis zum 18.1 gespielt werden sollten : Banken-Wissler |
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