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Pokal gg. Gundelfingen

Sensationell: Deutschland Mannschaftseuropameister

Ja, ihr lest richtig: das Deutsche Männerteam hat es tatsächlich geschafft sich in einem starken Feld in Griechenland gegen Mannschaften wie Russland, Armenien, Azerbaijan, Bulgarien oder Ungarn durchzusetzen. 

Beim heutigen Spitzenkampf um Gold gegen die Mannschaftspunktgleichen aber Brettpunktbesseren Armeniern, konnte Arkadij Naiditsch schnell gegen Levon Aronjan ein Remis erreichen, ebenfalls Daniel Fridman gegen Vladimir Akopjan. Matchwinner war Georg Meier, der Sergei Movsesian bezwingen konnte. Die letzte Partie konnte Jan Gustafsson gegen Gabriel Sargissian mit einer Qualle weniger Remis halten.

Für ein in der Startrangliste an Nummer 10 gesetztes deutsches Team ist das ein Riesenergebnis. Nur noch vergleichbar mit der Silbermedaille die einst zu Anfang dieses Jahrtausends bei der Schacholympiade erkämpft wurde. Alle 5 deutschen Spieler konnten eine Performance von über oder knapp an 2700 spielen. Arkadij Naiditsch kratzte mit 2794 sogar fast die 2800. Eine geschlossene Mannschaftsleistung also, bei der im gesamten Turnier nur zwei Partien wie auch ein Mannschaftskampf gegen Bulgarien verloren gegeben werden mussten. Das lässt doch hoffen auf die nächste Schacholympiade 2012 in Istanbul.

Berichte und Partien zum Nachspielen unter:
www.chessbase.de
www.schachbund.de
http://euro2011.chessdom.com/

Vereinsblitz #2

Ein sehr gut besuchtes Blitzturnier sah man gestern abend im Adler.  Das Turnier wurde eine eindeutige Angelegenheit für Peter Dittmar, der nur ein Remis in 13 Partien abgegeben hat.

1. Peter Dittmar 12,5

2. Alex Lang 10,5

3. Peter Meyer 10

3. Andi Wernet 10

5. Basti Völker 9

6. Bernd Banken 8,5

7. Martin Heß 6,5

8. Torsten Becherer 6

9. Peter Pauk 5,5

10. Markus Wernet 4,5

11. Harald Schomas 4

12. Oli Burger 2,5

13. Martin Schneider 1

14. Martin Wissler 0,5

Unglückliche Niederlage gegen übermächtige Emmendinger

Mit 5:3 ging ein ungewöhnlicher Mannschaftskampf gegen Emmendingen I zu Ende.  Holger Blattmann gegen Sven Wassmer und Mario Rösch gegen Marcos Osorio eröffneten diesen ungewöhnlichen Kampf mit 2 Remisen an Brett 7 und Brett 2.

An Brett 1 sorgte Bernd Banken gleich für den Knaller. Mit aggressiven Spiel und ohne jegliche eigene Gefahr überrannte er seinen Gegner FM Jörg Weidemann und brachte uns verdient mit 2:1 in Führung.

Nach fast 4 Stunden war dann erst die nächste Partie beendet. Joachim Diehl musste sich an Brett 3 nach großem Kampf gegen FM Christoph Herbrechtsmeier geschlagen geben. Dann wurde es hektisch an Brett 4 und 5. Markus Groß schaffte die Zeitnot und bot seinem Gegner Michael Stock ein Remis an. Dieser ließ anschließend die Uhr sehr lange laufen und wollte sich mit allen Tricks bemerkbar machen. Raphael Grandidier wurde leider durch einen Zwischenruf eines Emmendingers aus dem Rhythmus gebracht und nahm das Remis-Angebot (wurde von Michael Stock vorgeschlagen) seines Gegner Andreas Bauer an, obwohl er 2 Mehrbauern hatte. Aber die Hektik und Nervosität war zu groß, auch weil beide in hochgradiger Zeitnot waren. Markus Groß wartete dann bis zur Zeitnot seines Gegners bis er sich wieder hinsetzte und überlegte und dann doch einsah, dass es gefährlich werden könnte, falls er weiter spielte. So ging auch diese Partie Remis aus und es stand 3:3. Peter Pauk an Brett 7 übersah in einer Kombination ein Zwischenschach, verlor eine Figur gegen einen Bauern und kämpfte 5,5 Stunden bis er leider dann doch die Segel streichen musste. Werner Volk, unser Altmeister an Brett 8, spielte die 6 Stunden wirklich voll aus. Unter den Zuschauern der Partie, es waren einige, wurde sehr viel diskutiert und spekuliert. War es ein gewonnenes Endspiel oder doch Remis. Man kam zu dem Ergebnis, dass das Endspiel gewonnen war. Leider fand Werner nach der langen Zeit nicht die richtigen Züge und kam so in Bedrängnis, dass die Partie trotz zwischenzeitlicher Mehrfigur noch verloren ging. Schade es wäre eine Überraschung drin gewesen.

Peter Pauk

Bad Wiessee – Sonne, Schach und schöne Tage

„Wenn Engel reisen lacht die Sonne“ ist zwar ein ziemlich abgegriffener Spruch, aber in unserem Falle mehr als zutreffend. War es anfangs unserer Bad Wiessee Schach Woche „nur“ schön und kalt, konnte wir am Ende bei 23 Grad (jawohl im November in Deutschland) im T-Shirt am Tegernsee sitzen und unser Weizenbier genießen.

Die Schach WGDoch der Reihe nach. Sportlich war die Offene Internationale Bayrische Meisterschaft, die übrigens zum 15. Mal stattfand, wie immer ein besonders hartes Turnier. Früh waren die 470 Startplätze vergeben und selbstredend waren alle Teilnehmer auf Kampfschach programmiert. Wer nimmt sich denn sonst 9 Tage Zeit um Schach zu spielen? Die anwesenden 32 Großmeister und 15 Internationalen Meister sowie der amtierenden Jugendweltmeister oder die sogenannte Prinzentruppe um Nachwuchsstars wie Matthias Blühbaum und Dennis Wagner taten ihr übriges, um den Wettkampfgeist hochzuhalten. Kaum eine Partie der Teilnehmer aus über 30 Nationen wurde frühzeitig Remis gegeben und selbst am letzten Tag wurde an fast allen Brettern bedingungslos gekämpft.

Den Sieg trug letztendlich GM Alexander Graf (Leipzig) mit hervorragenden 7,5 Punkten aus 9 Runden davon. Punktgleich, aber mit leicht schlechterer Buchholz auf den Plätzen zwei und drei befanden sich GM Parimarjan Negi (Indien) und GM Robert Kempinski (Polen).Alexander Graf

Den Oberwindener Teilnehmern die sich in einer Schach-WG mit dem Bindlacher Urgestein Jörg Heimerdinger zusammenschlossen reichte es nicht ganz auf die Punkteränge vorzustoßen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Jörg Heimerdinger spielte mit 5 Punkten ein sehr gutes Turnier und landete auf Platz 147. Das sind schlappe 63 Plätze vor seinem Startranglistenplatz (SRL) 210. Vor allem der Autor dieser Zeilen konnte von dem hohen Schachverständnis von Jörg profitieren.

Sebastian Völker erging es leider umgekehrt mit SRL 132 beendete er das Turnier auf Platz 215 mit 4,5 Punkten. Damit wurde sein gutes Schach leider nicht belohnt und laut Basti ist für ihn das Turnier unter „Pleiten, Pech und schöne Tage“ abgehakt.

Ähnlich erging es leider auch Alex Lang. Mit SRL 208 beendete er das Turnier mit 4 Punkten auf Platz 302 und meinte trocken dazu „Trotz schönem Wetter wurden die Schatten immer länger“.

Andreas Wernet war mit seinem Ergebnis zufrieden, da er seinen Startplatz nahezu bestätigen konnte. Mit 4,5 PunktenAlex Lang erreichte er den 241 Platz (SRL 231). Leider hatte er in der ersten Runde „Lospech“ und verpasste das Spitzenbrett nur um einen Platz. Anstelle von GM Sergej Zhigalko (Elo 2696) erwartete ihn die 10jährige Michale (keine Elo und 821 DWZ). Wer jetzt denkt das war ein leichtes Spiel täuscht sich. In der Eröffnung war hier nichts zu holen und der Sieg konnte erst im Endspiel sichergestellt werden. Allerdings bedurfte es des Hinweises ihres Trainers „Michaela, wir geben jetzt auf“ bevor die Partie dann wirklich beendet werden konnte 😉

Pink-Limousine-2Sportlich gab es für die Schach-WG wirklich alles zu durchleben. Vom 4:0 Auftakt (zur Belohnung gab es eine Fahrt in einer pinken extra langen Limousine oder zumindestens den Wunsch danach) bis zu einem bitteren 0:4 in der achten Runden. Insgesamt konnte man aber auf eine ausgeglichenes Bilanz von 18:18 zurückblicken und die Erkenntnis mal wieder viel über Schach gelernt zu haben.

Wie bei einem so langen Schachturnier üblich, stand natürlich das Sportliche im Vordergrund, aber auch das Gesellige kam nicht zu kurz. So gab es außer Schweizer Biberli und bayrischem Bier auch gemeinsame Kochevents, Wanderungen auf dem Tegernseer Höhenweg und zum Freihaus mit passieren des Wohnsitzes von Ulli Hoeness, der Sollbachtal-Bauer-auf-der-Au-Tour und einem leichten Spaziergang an der Weissach. Selbstverständlich wurde auch das legendäre Tegernseer Brauhaus zu Wanderneinem Weißwurst-Frühstück aufgesucht und fast wäre es geglückt den Champions-League-Abend im Sportheim abzuhalten. Leider musste letzterer kurzfristig abgesagt werden, da Basti sich zu sehr in seine Analyse vertiefte. Kontakte konnten natürlich auch wieder viele geknüpft werden und so war eines Abends unser Wohnungsnachbar, der sehr sympathische GM Sebastian Siebrecht, bei uns zu Gast. Natürlich wurde auch der morgendliche Vortrag von GM Artur Jussupow zum Thema Endspiele besucht. Ein Highlight darf nicht vergessen werden und das waren die nächtlichen Skatrunden, die der Autor dieser Zeilen zwar genossen hat, aber trotzdem nie verstehen wird was „Bock“ und „Ramsch“ eigentlich mit Skat zu tun haben.

wander_1Die Schach-WG war ein wirkliches Erlebnis und zwischen Jörg Heimerdinger und den Oberwindener Teilnehmer wurde schon mal lose eine Wiederholung angedacht. Vielleicht ja sogar zur Schach-Olympiade in Istanbul.

Wer noch mehr Infos zur toll organisierten Offenen Internationalen Bayrischen Meisterschaft haben möchte sei die Homepage derselben empfohlen oder das direkte Gespräch mit einem der Teilnehmer 🙂Analyse

Andreas Wernet

Bericht des Schachfreundes Jörg Heimerdinger auf der Homepage des Schachclubs TSV Bindlach Aktionär: Bericht.

Ergebnisse 2. Spieltag

2. Runde – Spielberichte folgen…..

Oberwinden I Waldshut-Tiengen I
Oberwinden II Emmendingen I 3 5
Oberwinden III Emmendingen II
Oberwinden IV Sölden II ½
Sölden III Oberwinden V 1 4
Oberwinden VI Markgräflerland II

Einzelergebnisse:

Oberliga (SCO I) + Tabelle
Landesliga (SCO II) + Tabelle
Bezirksklasse (SCO III) + Tabelle
Kreisklasse A (SCO IV) + Tabelle
Kreisklasse C (SCO V + VI) + Tabelle
Scorerliste SCO


Zug um Zug um 90 Grad gedreht

Man beachte das Cover des aktuellen Buches von Schmidt und Steinbrück 🙂

http://www.amazon.de/dp/3455501974

Der Stern hat es auch schon bemerkt: Link

Schachblättle 2011/2012 Nr. 1

Schachblättle 2011/2012 Nr. 1Die neueste Ausgabe 2011/2012 Nr. 1 steht zum Download auf der Seite Schachblättle bereit.

Verdiente Niederlage der 2. Mannschaft zum Auftakt gegen Ebringen

Gegen die favorisierten Ebringer wusste man schon vorher das es eine sehr schwere Aufgabe würde. Trotzdem erhoffte man sich vielleicht etwas zu ergattern. Das es relativ knapp an den Brettern herging sahen die Zuschauer daran, dass mehrere Kämpfe die erste Zeitnotphase hinter sich hatten und zum Teil zwischen 5 und fast 6 Stunden gespielt wurde.
Bernhard Schmitt und Andreas Wernet an Brett 8 und 5 erkämpften sich als erstes ein Remis. Markus Groß an Brett 4 sicherte sich ebenfalls gegen einen klar stärkeren Gegner die Punkteteilung. An Brett 6 und 7 gingen dann die ausgeglichenen Stellungen dahin. Raphael Grandidier und Peter Pauk verloren jeweils einen Bauer kämpften auch bis zu 5 Stunden, konnten das Unheil aber nicht abwenden und verloren. Joachim Diehl erkämpfte sich eine bessere Stellung und hätte eventuell bei genaueren Zügen sogar als Einziger gewinnen können. Leider übersah er seinen Gewinnzug spielte aber gegen seinen stärkeren Gegner ein nie gefährdetes Remis heraus. Unser Neuzugang Mario Rösch wehrte sich tapfer gegen seinen Gegner versuchte auch das Beste aus seiner Stellung herauszuholen und erkämpfte sich gegen seinen routinierten Gegner ein starkes Unentschieden. Sebastian Völker an Brett 1 konnte die Partie lange ausgeglichen gestalten. Die taktischen Züge des Gegners waren zum Schluss dann doch zu stark und er musste sich geschlagen geben.
So stand die etwas zu hohe 2,5 : 5,5 Niederlage gegen die sympathischen Ebringer fest.

Mannschaftsführer 2
Peter Pauk

Historische Niederlage

Vergangenen Sonntag schrieb man Vereinsgeschichte – leider im negativen Sinn. In einer nominell nahezu ausgeglichenen Begegnung gegen die Gäste aus Waldshut-Tiengen schien einfach der Wurm drin zu sein. Die einzigen Punkte holten der Reihe nach Heiko Adler und Peter Meyer (jeweils remis). Einziges Glanzlicht des Tages von Oberwindener Seite aus war die über die ganze Spieldauer spannende Partie von Ralf Schmidt, der mit seinem Remis den 3. halben Punkt zum Endstand von 1,5 : 6,5 sicherte.

Damit verhält es sich gerade wie beim SC Freiburg. Die Chancen sind da, an der Chancenauswertung ist noch zu arbeiten und man bildet zum ersten mal seit es mir denkt das Schlusslicht in der Liga.

Am 20.11 steht mit der 3. Mannschaft des amtierenden Deutschen Meisters aus Baden-Baden ein weiterer schwieriger Gegner bevor.