Markus Keller vom Schachzentrum Baden-Baden e.V. und Sven Noppes vom siebenmaligen deutschen Meister OSG Baden-Baden im Gespräch mit Sportmoderator Dennis Meckler.
http://www.baden-tv.com/artikel/Sporttalk_vom_15_November_Schach_in_Baden_Bad
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http://www.baden-tv.com/artikel/Sporttalk_vom_15_November_Schach_in_Baden_Bad Bezirksblitzmeisterschaft – Einzel 14 Uhr Start, Meldeschluss 13:45 Uhr Waldkirch, Rettungszentrum, Lange Str. 118 Bezirkblitzmeisterschaft – Mannschaft 10 Uhr Start, Meldeschluss 9:45 Uhr Waldkirch, Rettungszentrum, Lange Str. 118 Ein interessantes Interview mit GM Sebastian Siebrecht (mit 2,02m Alexander the Great Hier die Tabelle und hinten in Klammern die Punkte die bei der Gesamtwertung dazu kommen. Die Gesamtwertung sieht dann wie folgt aus : Am kommenden Dienstag findet die 2.VM Runde statt: Vielen Dank und viele Elopunkte fuer SCO ! Was im ersten Augenblick wie ein Widerspruch erscheint, ist für den geübten Open-Spieler selbsterfahrene Wahrheit. Wie oft steht man während einer Partie auf um kurz bei den Kollegen vorbeizuschauen, sich einen Überblick bei den Ständen der Konkurrenten zu verschaffen, vor einer eventuellen Zeitnotphase sich die Hände zu waschen, die Getränkevorräte aufzufüllen, oder einfach nur beim flanieren auf dem „roten Teppich“ (Spezialität in Bad Wiessee), sich die eine oder andere Variante durch den Kopf gehen zu lassen. Kurz und gut manche Spieler verbringen mehr Zeit auf den Beinen als am eigenen Brett. Im Falle unserer Schach-WG traf das auf alle zu. Außer der eigentlichen Partie gibt es aber auch noch andere Bewegunsformen des Schachs. Z.B. bei der allabendlichen Analyse der gespielten Partien. Hier gilt es ebenfalls die Getränkevorräte aufzufüllen, noch etwas Süßes zu holen oder den Beweis seiner Variante durch ein Schachbuch, welches natürlich nie griffbereit in der Nähe liegt, zu führen. In seltenen Fällen muss auch einer der Analysierenden kurz ums Eck, die Fernbedienung holen, oder das letzte Bulletin aus der Spielertasche kramen. Man sieht also jede Menge Bewegung rund ums Schachspielen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Hälfte der Schachspieler rank und schlank daherkommen. Ob die andere Hälfte besser organisiert ist, oder nur zu faul, erschließt sich dem Kreis der hier Schreibenden leider nicht. Während der heutigen letzten Turnierphase brachten wir sicherlich einen einstündigen Spaziergang zusammen. Womit wir beim eigentlichen Thema wären:
An den vorderen Brettern ließen die Routiniers nichts mehr anbrennen und sicherten sich mit schnellen Remisen die Preisgelder. Letztendlich nie gefährdeter Sieger wurde Andi’s Erstrundengegner Liviu-Dieter Nisipeanu. Wobei Andis 4 Punkte den entscheidenden Ausschlag in der Zweitwertung gaben. Zweiter wurde: Igor Khenking, Dritter wurde: Ilja Nyzhnik. Wie immer gilt unser Dank der hervorragenden Organisation von Horst Leckner und seinem Team. Nicht umsonst ist das Turnier bereits Wochen vorher ausgebucht. Es war wieder eine schöne Woche, die uns auch einiges an Material zur Dursprache an unserem Vereinsabend liefert. Detaillierte Infos zu Teilnehmern, Ergebnissen und vieles mehr findet ihr unter OIBM Bad Wiessee. Von hier aus auch die besten Wünsche aller Schachkollegen an Peter Meyer zu dessen runden Geburtstag. Ein ausgewählter GM-Zirkel hat sich hierfür etwas ganz besonderes einfallen lassen – siehe Bild.
Damit konzentriert sich das Leben in Bad Wiessee auf die Wandelhalle (Spiellokal) in der wir unsere tägliche Arbeit verrichten und mindestens einer von uns immer bis an die Zeitgrenze geht beziehungsweise gehen muss. So zum Beispiel Alex, der sich mit den schwarzen Steinen in folgender Stellung am Zug befand und das Ganze zum Ärger seines Gegners auch relativ einfach Remis halten konnte. Der weitere Lebensmittelpunkt bildet unsere Schach-WG, die mal abgesehen von den üblichen Gerüchen und Geräuschen einer „normalen“ Männer-WG, sehr viele Vorteile bietet. Alle Mitbewohner sind ausgewiesene Kochfans und so gab es diese Woche so leckere Dinge wie hartgeräuchte Bratwürste, Nutella oder Bananenjoghurt. Doch Scherz beiseite. Die kulinarischen Köstlichkeiten konnten sich mit Fleischkäse, Spiegelei und Bratkartoffeln, einer Schinken-Kartoffel-Suppe, Pasta al Arrabiata oder einem Reis-Bohnen-Fleisch-Eintopf, der allerdings als Chili con carne geplant war, wirklich sehen lassen. Nur einmal ging man fremd und aß in der nahegelegenen „Trattoria Pizzeria rusticale da Guiseppe“, deren Namen mit dem Speisenangebot nur bedingt mithalten kann. Die Sauberkeit, Ordnung und der Gemeinschaftssinn ist auf jeden Fall vorbildlich und die Bereitschaft sich mit den verrücktesten Varianten auseinander zu setzen sehr hoch 😉 Was die Sauberkeit betrifft, so sind wir weiter wie manch Großmeister der deutschen Nationalmannschaft. Einer derselben wurde nämlich vom Schreiber dieser Zeilen erwischt, wie er aus der mit einer Sitzgelegenheit ausgestatteten Box des Toilettenbereiches kam und schnurstracks zum Brett zurückkehrte. Hier also die sonst doch als üblich zu bezeichnende Pause an der Händeswaschstation auslies. Dies könnte natürlich dadurch entschuldigt werden, dass die Sitzgelegenheit nur als solche benutzt wurde und die Hände sich eventueller technischer Hilfmittel und nicht den sonst dort üblichen Tätigkeiten widmeten und somit eine Reinigung nicht notwendig wäre. Sei’s wie es ist. Es bleibt Spekulation und nur der Fakt der direkten Rückkehr ans Brett bleibt festzuhalten. Auch was die Ordnung betrifft, haben wir zumindestens den ortsansässigen Tengelmann um Längen geschlagen, der es heute im Samstag-Morgen-Hauptansturm geschafft hat an der Wursttheke die Preiszettel so zu verwechseln, dass sich nicht nur eine lange Schlange gebildet hat, sondern auch die letzten drei Kunden gesucht werden mußten, um dem jeweiligen Einkauf auch den dazugehörigen Abrechnungszettel beizuheften.
Übrigens ist die Auflösung zu unserer Steckäplattelnfrage ganz einfach. Steckäplatteln ist eine Art Boule mit anderen Wurfgegenständen und eigenen Regeln für Einzel und Mannschaft. Harald „Backpipe“ Schomas steht hier als engagierter Boulespieler für nähere Auskünfte gerne zur Verfügung (davon gehen wir mal aus ,-) ). Servus aus Bad Wiessee
Jörg hat der Besuch des Braustüberl und die motivierenden Worte seines Mannschaftsspielers Gerald Löw, neben dem er am Nachmittag auch noch zu sitzen kam, leider nichts genutzt und er mußte sich dem zielstrebig geführten Angriff von FM Hoffmann gegen seinen König geschlagen geben . Andi hatte die scheinbar dankbare Aufgabe gegen Manfred Jahnke (1605). Dieser zeigte sich aber äußerst zäh und Andi erleichterte sich seine Aufgabe durch ständiges Wechseln der Eröffnungspläne nicht gerade. Letztendlich sorgte eine Angriffsdrohung die gewünschte Wirkung und sein Gegner fand in Zeitnot nicht die richtigen Erwiderungszüge und lies letztendlich entnervt die Zeit ablaufen. Objektiv befand sich die Stellung noch im Gleichgewicht, aber wie heißt es so schön „Angst essen Seele auf“.
Noch kurz zur Auflösung der Aufgaben: Wernet – Obernöder: 1. Dd5 Aufgabe (Ld7 2. DxLd7#) Dreiseitel – Lang: 1. … g3 2. fxg3 Txg3+ 3. Kf2 Tg2# Roth – Heimerdinger: 1 … Txh3+ 2. Kg4 Th7 3. Tc8 Ta7 4. Kf5 Kd5 usw. – 1. … Kxc5 verliert nach 2. Kg3 Txa4 3. h4 da der schwarze König weit genug abgedrängt ist. Die Motivation des Tages kam heute von Alex, der übrigens das Bier des Weißwurstfrühstücks aufgrund seiner Skatleistung des Vorabends bezahlen musste. Sollten wir alle um 19:30 Uhr gewonnen haben, zahlt Andi den Eintritt zum neuen James Bond Skyfall in Rottach – Egern. Quiz des Tages: Was ist Steckäplatteln? Auflösung folgt.
Das Turnier nimmt seinen Lauf und wie in den bayrischen Alpen jeder Bergsteiger seinen Weg hat, so hat beim Turnier auch jeder Spieler seinen durch das Schweizer System und seine Ergebnisse „gegebenen“ Pfad . Im Falle von Jörg ist das der „Mehrgipfelsturm“. Über einen erstrunden 1600er, ging es über einen 2500er nun auf der Höhe von 1800er dem nächsten Gipfel entgegen. Alex hingegen hat sich von steiler Höhe (2600er in der ersten Runde) über einen steilen Abstieg (1700er) auf den „Frauenpfad“ begeben . Gestern mit einer sympathischen 1300er-In, die schwerer „begehbar“ war, als die Höhe vermuten ließ, zu einer heute 18jährigen knapp 2100er-In. Wie der Anstieg zu bewältigen ist wird sich zeigen. Andi hat sich auch von einem steilen Abstieg (Startpunkt 2600) auf der Höhe 1700er schwerer getan als erwartet, gestern aber das Ziel erreicht und wird heute mit 2200 wieder luftige Höhen erreichen. Was ist bei einer Mehrtageswanderung außer der richtigen Kleidung und dem richtigen Schuhwerk entscheidend? Richtig, die Verpflegung und so sind auch wir auf eine ausgewogene Ernährung (von kalter Wurstplatte über frisch aufgewärmtem Dosenfutter bis hin zu nahrhaftem Hefe-Hopfen-Ergänzungsdrink) bedacht. Dabei kam es heute zum Aufreger des Tages, als der dazu notwendige Büchsenöffner erst nach intensiver Suche lokalisiert werden konnte. Anbei noch ein paar Übungen von der gestrigen Tour:
Aus Wernet – Obernoeder: Weiß am Zug gewinnt.
Aus Dreiseitel – Lang: Schwarz am Zug gewinnt.
Aus Roth – Heimerdinger: Schwarz am Zug hält Remis. Die Lösungen gibt’s mit dem nächsten Bericht, wobei der engagierte Spieler sicherlich nicht so lange zu warten braucht, sondern bereits das heutige Dienstagstraining nutzen kann, um seine Klasse in Form der Lösung zu präsentieren. Wer übrigens Details zur bisherigen Route möchte findet diese unter Endlich ist es wieder soweit. Mit der Offenen Internationalen Bayrischen Meisterschaft in Bad Wiessee ist ein sehr starkes Open gestartet und Alex Lang und Andi Wernet liesen es sich nicht nehmen, unterstützt durch Jörg Heimerdinger vom befreundeten Schachclub aus Bindlach, in einer Schach-WG wohnend daran teilzunehmen.
Andi durfte an Brett 2 gegen den Rumänischen GM Di Jörg hatte mit Kevin Tong, dem sechsten der Deutschen Jugendmeisterschaft U10, ein Jungtalent (1664), ließ aber nichts anbrennen und schob ihn in 30 Zügen zusammen. Dafür darf er heute auch gegen das ehemalige Jungtalent und heutigen sehr starken Großmeister Vitaly Kunin (2510) ran. Nachdem wir letztes Jahr in Bad Wiessee bei über 20 Grad Celsius im T-Shirt am See saßen, zeigt sich die Gegend diesesmal von ihrer winterlichen Seite (siehe Bild).
So jetzt geht’s an die Vorbereitung damit wir mit dem bayrischen Schlachtruf „passt scho“ durch die Eröffnungsphase kommen. |
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