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Termine Saison 2015/16

bitte dick im Kalender eintragen, nachfolgend die Termine für die Verbandsspiele der nächsten Saison:

Runde 1: 27.09.2015
Runde 2: 25.10.2015
Runde 3: 22.11.2015
Runde 4: 13.12.2015
Runde 5: 24.01.2016
Runde 6: 14.02.2016
Runde 7: 06.03.2016
Runde 8: 20.03.2016
Runde 9: 17.04.2016
Relegation: 08.05.2016

Gruppenbild mit Arkadij Naiditsch und Etienne Bacrot

Gruppenbild

Alex, Arkadij, Etienne, Daniel und Andi (Basti ist der Fotograf)

Die Grenke Chess Classics Baden-Baden sind Geschichte und damit das zweitstärkste je auf deutschem Boden gespielte Turnier. Gewonnen hat Magnus Carlsen(Elo 2865) mit einer Armagedon-Partie (Weiß hat 6 Minuten und muß gewinnen, Schwarz hat 5 Minuten und ein Remis reicht zum Sieg), nachdem im klassischen Schach und den nachfolgenden 10 und 5 Minuten Blitzpartien er und Arkadij Naiditsch immer noch gleich auf waren. Respekt vor der Leistung von Arkadij Naiditsch (2706), der einmal mehr bewies, dass er auch gegen die Top-Großmeister gewinnen kann. Auf den Plätzen folgten Michael Adams (2738), Fabian Caruana (2811), Levon Aronian (2777), Etienne Bacrot (2711), Vishy Anand (2797) und David Baradmidze (2594), der sich mit 1,5 Punkten in dem superstarken Feld sehr achtbar schlug. In den Worten von Klaus Bischoff spielte hier ein echter David gegen sieben leibhaftige Goliaths. 😉 .

Dieses Feld mit 4 Spielern aus der TopTen, dazu zwei deutsche Nationalspieler und dem wunderschönen Ambiente des Spielsaals im Kulturhaus LA8 konnten wir  uns natürlich nicht entgehen lassen und so nahmen wir uns einen freien Tag, um den Stars ganz nahe zu sein. Mit Kopfhörern bewaffnet oder Live bei den wundervollen Kommentatoren Wolfgang Bischoff und Sebastian Siebrecht oder einfach nur auf die Übertragung im Speisesaal mit einem Kaltgetränk und einer Wurststulle in der Hand schauend verging der Tag wie im Flug. Dabei erwies sich die Wahl mit dem Tag vor dem Ruhetag als genial, da alle Partien ausgekämpft wurden, es 3 Siege gab und der Lokalmatador Arkadij Naiditsch auch noch gegen den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen gewann.

Das wir wieder viel gelernt haben versteht sich von selbst und hier ging es nicht nur um Schach, nein wir haben auch so wichtige Dinge erfahren, wie die Zigarette nach dem Turmverbinden (was manchmal diese Züge besonders wichtig erscheinen ließ), das Englische Qualitätsopfer mit Figur und Schachgebot gegen 2 Bauern oder das ein besorgter Lehrer sich bei der Ehefrau eines Spielers erkundigte, ob der Filius nicht etwas realitätsfremd wäre, denn der Vater könne ja unmöglich vom Schachspiel leben.

Sollte es nächstes Jahr die dritte Auflage des Grenke Chess Classics Baden-Baden geben, werden wir auf jeden Fall wieder hin gehen.

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Etienne Bacrot und Ex-Weltmeister Vishy Anand

Nähere Information und sämtliche Partien gibt es unter: www.grenkechessclassic.de

Andreas Wernet

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Fabiano Caruana

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Weltmeister Magnus Carlsen noch gut gelaunt vor seiner Partie gegen Arkadij Naiditsch

 

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Michael Adams fixiert David Baradmidze

Dem Klassenerhalt nahe und gleichzeitig die Tabellenführung erobert

Angesichts des starken Restprogramms wollte der SCO 1 in Konstanz etwas zählbares holen, damit man in Sachen „Abstieg“ einige Sorgen los wird (immerhin können bis zu 4 Teams der 10 Mannschaften absteigen). Mit dem 6,5:1,5 Sieg konnte man diesem Vorhaben eindrucksvoll einen großen Schritt näher kommen und es ist kaum zu glauben, hat dabei auch noch die Tabellenführung in der Verbandsliga Südbaden erobert.

Okay zum Spiel. Trotz winterlicher Bedingungen kam man pünktlich in Konstanz an, musste jedoch auf den traditionellen Kaffeestopp verzichten. Zunächst vereinbarten Daniel Ciara und Edgar Kais mit ihren Gegnern ein Remis. Das war auch so abgesprochen und deshalb für uns völlig in Ordnung. Als einige Partien für die Oberwindener vorteilhaft verliefen, vereinbarte auch Joachim Diehl mit seinem Gegner in einer sehr geschlossenen Position ein Remis. Heiko Adler ging mit Weiß sehr forsch zu Werke und manch einer war sich aufgrund der taktischen Position und des gegnerischen Angriffs mit Dame, Läufer und Springer unsicher, wie dies zu bewerten sei. Aber Heiko hatte alles jederzeit unter Kontrolle und wickelte in ein besseres Endspiel ab und gewann sehr sicher. Die spezielle „London-System-Bekämpfungstaktik“ von Andreas Wernet war noch auf der Hinfahrt Thema und tatsächlich kam die Eröffnungsposition so ungefähr auf das Brett, wie dies im Auto grob philosophiert wurde. Nun ja gewonnen war damit noch gar nichts, aber Andreas verstand es geschickt den eigentlichen Londoner-Prachtläufer des Weißen zum Statisten zu degradieren und gewann das Endspiel dank besseren Läufers. Damit stand es schon 3,5:1,5 für uns und es sah weiter gut aus auf den Brettern. Mario Rösch hatte es wie schon im Vorjahr mit dem Internationalen Meister (IM) Kelecevic zu tun. Und erneut gelang Mario ein Sieg. Mit einer wunderschönen langzügigen Kombination konnte Mario einen Bauern gewinnen. Und auch danach spielte Mario sehr durchdacht und war auch taktisch immer in Bestform. Eine wirklich sehenswerte Partie mit vielen postionellen Feinheiten, kombinatorischen Highlights und guter Endspieltechnik. Damit war auch der Mannschaftssieg perfekt, so dass Philipp Germer und Peter Meyer völlig unbelastet spielen konnten. Peter Meyer konnte in der Eröffnung einen Raumvorteil erzielen und leichtes Stellungsplus erhalten. Dieser kleine Vorteil mit Angriff auf dem Königsflügel blieb auch ständig vorhanden, jedoch versäumte Peter Meyer einige klare Möglichkeiten früher zum Sieg zu kommen.  So gab es noch etwas Zeitnot, aber letztlich setzte sich das weiße Spiel dann doch durch und es gab einen Figurengewinn. Philipp Germer hatte in der Eröffnung mutig zugriffen und einen Bauern geschnappt. Philipp verteidigte diesen Materialgewinn gegen alle Angriffsversuche des Weißen sehr umsichtig. Letztlich war dieser Mehrbauer -wie bereits in der Eröffnung geplant- der Matchwinner, in dem er unaufhaltsam zur Dame lief.

Der in dieser Höhe keinesfalls erwartete 6,5:1,5 Sieg und damit der dritte Mannschaftskampf ohne Einzelniederlage war damit perfekt. Lohn für diese gute Teamleistung ist die derzeitige Tabellenführung in der Verbandsliga Südbaden und auch dem Klassenerhalt ist man einen riesengroßen Schritt näher gekommen.

Das nächste Spiel findet statt am 01.03.2015. Dann erwartet man um 10 Uhr die Schachfreunde vom Dreiländereck aus Weil am Rhein.

www.bsv-ergebnisdienst.de

6. Runde   Spieltag: 08.02.2015

Konstanz 1998 Oberwinden 2052 3.41
1 1 Kelecevic,Nedeljko 2211 4 Rösch,Mario 2163 0 1 0.57
2 3 Johne,Florian 2045 5 Germer,Philipp 2124 0 1 0.39
3 5 Zeiler,Klaus 2042 7 Ciara,Daniel 2091 ½ ½ 0.43
4 6 Schädler,Jürgen 2033 8 Kais,Edgar 2040 ½ ½ 0.49
5 7 Norgauer,Michael 2033 10 Meyer,Peter 2038 0 1 0.49
6 8 Reichenbächer,Thomas 1932 11 Diehl,Joachim 2038 ½ ½ 0.35
7 10 Kalix,Wolfgang 1867 15 Adler,Heiko 2001 0 1 0.32
8 15 Schmid,Joachim,Dr. 1823 16 Wernet,Andreas 1919 0 1 0.37
1 (+) SC Oberwinden 10 32½
2 SGR Kuppenheim 9 29
3 SC Dreiländereck 9 27½
4 OSG Baden-Baden   4 8 28½
5 SF Sasbach 8 25
6 SK Lahr 5 21
7 SVG Offenburg 4 21½
8 (-) SF Gottmadingen 4 20
9 (-) SVG Konstanz 3 19
10 (-) SC Horben 0 16

Beste Scorer VLS

Brettstatistik

Aller guten Dinge sind 3 ???

Oder etwa doch nicht? Nachdem wir mit Dreisamtal und Freiburg Zähringen zwei Oberligisten in den vorhergehenden Runden des Bezirksmannschaftspokalspokal aus dem Rennen werfen konnten, war der dritte Oberligist, Emmendingen, der guten Dinge zu viel. In der Aufstellung Mario Rösch, Alex Lang, Basti Völker und Philipp Germer konnten wir leider eine 1:3 Niederlage nicht vermeiden, auch wenn mehr möglich gewesen wäre. Die Punkte holten jeweils durch Remis Mario gegen Jörg Weidemann und Basti gegen Andi Bauer. Alex verlor gegen Marcos Osorio und Philipp gegen Jouri Sorokovski.

Damit neigt sich eine sehr gute Pokalsaison dem Ende. Wir haben nun zwar das Pokal-Finale verpasst, es steht aber noch das Spiel um Platz drei gegen Ebringen an, die Heitersheim unterlegen waren. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich auch der Dritte für die Endrunde auf badischer Ebene qualifiziert. Also packen wir es nochmal an.

SCO 1 klettert mit Kantersieg auf Platz 2

Das Team ist der Star

Das Team ist der Star

Gottmadingen traf zur 6. Verbandsrunde ersatzgeschwächt in Oberwinden ein. Ob es an den winterlichen Bedingungen oder am gleichzeitigen Spieltag in Österreich lag ist nicht bekannt. Jedenfalls gewann Oberwinden das Brett 8 kampflos und an Brett 1 setzte Gottmadingen einen Spieler mit 1581 DWZ ein. Sportlich und moralisch zumindest fragwürdig, aber in Baden ist so etwas zulässig, so dass es rein rechtlich nicht zu beanstanden ist.

FM Stephen Jessel und Alexander Lang beim Blitz am Vorabend

FM Stephen Jessel und Alexander Lang beim Blitz am Vorabend

Joachim Diehl hatte an Brett 8 keinen Gegner und sorgte damit für die 1:0 Führung. Auf der anderen Seite am eigentlichen Spitzenbrett hatte FM Stephen Jessel auf einen stärkeren Gegner gehofft und gewann wie erwartet sehr sicher gegen den um 750 DWZ schwächeren Gottmadinger. Ein hervorragender Einstand für unseren irisch-französischen FIDE-Meister.  So stand es schon 2:0 für Oberwinden. Neuzugang Daniel Ciara präsentierte sich in bester Form und konnte schönes Druckspiel aufbauen, das er taktisch sehr fein abgeschlossen hat. Als auch Alexander Lang seinem Gegner mit einer Mini-Kombi einen Bauern abgenommen hatte, konnte er das Springerendspiel zum Sieg verwerten. Peter Meyer, dem die Züge an diesem Tag nicht zuflogen, willigte aufgrund der 4:0 Führung mit einer Zugwiederholung in ein Remis ein, um den Mannschaftssieg perfekt zu machen. In der Folge konnte auch Edgar Kais in einer interessanten Partie ein Remis erkämpfen. Philipp Germer hatte ein Turmendspiel mit jeweils 2 verbundenen Freibauern. Sehr durchdacht und äußerst gekonnt, aktivierte er unter Bauernopfer seinen König und konnte seinen enzigen verbleibenden Bauern zur Dame umwandeln und gewinnen. Erneut kämpfte Mario Rösch gegen einen 2300-ELO Gegner bis zuletzt und wollte das Spiel gewinnen. In der schwierigen Partie setzte Mario den Gottmadinger enorm unter Druck. Der Gegner einen Bauern weniger und keine Zeit mehr, aber in Anbetracht der ungleichfarbigen Läufer reichte dem Gottmadinger die 30-Sekunden Zeitzugabe um die Partie gerade noch remis zu halten. So war das Endergebnis von 6,5:1,5 Ergebnis perfekt. Besonders zu bemerken ist, dass es wie bereits zum Saisonauftakt erneut keine Verlustpartie für den SCO 1 gab.

2 strahlende Sieger aus Frankreich. FM Stephen Jessel und Christian Riotte

2 strahlende Sieger aus Frankreich. FM Stephen Jessel und Christian Riotte

.

Damit belegt Oberwinden den 2. Tabellenplatz in der Verbandsliga Südbaden. In der Verbandsliga-Scorerliste sind Alexander Lang und Joachim Diehl mit jeweils 4 aus 5 ganz vorne mit dabei.

Das nächste Spiel findet bereits in 2 Wochen statt, am 08.02.2015 ist man zu Gast in Konstanz.

Oberwinden 2105 Gottmadingen 1995 5.12
1 2 Jessel,Stephen 2335 1 Suffa,Martin 1581 1 0 1.00
2 4 Rösch,Mario 2163 6 Steiger,Wolfgang 2272 ½ ½ 0.35
3 5 Germer,Philipp 2124 7 Leutwyler,Martin 2167 1 0 0.44
4 7 Ciara,Daniel 2091 8 Jehnichen,Günther 2015 1 0 0.61
5 8 Kais,Edgar 2040 9 Fessler,Stephan 2036 ½ ½ 0.51
6 9 Lang,Alexander 2012 10 Stolniceanu,Victor-Dumitru 2013 1 0 0.50
7 10 Meyer,Peter 2038 13 Kunkel,Helmut 1881 ½ ½ 0.71
8 11 Diehl,Joachim 2038 + k 1.00
1 (+) SC Dreiländereck 9 25½
2 SC Oberwinden 8 26
3 OSG Baden-Baden   4 8 25
4 SGR Kuppenheim 7 23
5 SF Sasbach 6 20½
6 SF Gottmadingen 4 18
7 (-) SVG Konstanz 3 17½
8 (-) SK Lahr 3 15
9 (-) SVG Offenburg 2 15½
10 (-) SC Horben 0 14

Schachblättle 2014/2015 Nr. 2

Schachblättle 2014/2015 Nr. 2Die neueste Ausgabe 2014/2015 Nr. 2 steht zum Download auf der Seite Schachblättle bereit.

Schachblättle 2014/2015 Nr. 1

Schachblättle 2014/2015 Nr. 1Die neueste Ausgabe 2014/2015 Nr. 1 steht zum Download auf der Seite Schachblättle bereit.

Schach und Fussball

SchachfußballJürgen Klopp, Trainer Borussia Dortmund im Spiegel: „Wenn dann jemand spielt, der nicht zu 100 Prozent fit ist, macht er Fehler. Das ist, als wenn jemand nach 72 Stunden Schlafentzug eine Schach-WM spielen muss – das funktioniert auch nicht“ —- das kann ich mir auch gut vorstellen, dass man so keine Schach-WM gewinnt.fussballschach 4

Dabei meint Franz Beckenbauer: „Fussball ist kein Schach“

Da gefällt mir Felix Magath: „Schach ist der zweitschönste Sport nach Fußball. Jeder Fußballer sollte Schach spielen, um besser die Strategie des Fußballs zu verstehen.“ —- ob es umgekehrt auch funktioniert? Fussballsachverständige und Bundestrainer waren wir alle während der WM. Und Felix Magath meinte auch: „Das Schachspiel finde ich faszinierend, weil es ohne Zufälle auskommt. Dadurch lernte ich, dass man auch das Fußballspiel so begreifen kann. Alles hat seinen Grund, jede Aktion eine Begründung. Ich habe praktisch aus dem Schach die Theorie für den Fußball abgeleitet.“ —– manchmal habe ich allerdings doch den Eindruck, dass bei einigen Fussballmanschaften viel Zufall im Spiel ist.

Für unsere Dormunder Fussballfans noch ein Zitat von Henrikh Mkhitaryan: “Ich spiele Fußball wie Schach. Man muss viel denken, antizipieren. Bevor man einen Zug macht, muss man wissen, was der Kontrahent macht. Wenn du einen Fehler machst, bestraft dies dein Gegner, und du verlierst das Spiel.” Antwort eines Fans: „Finde ich gut den Satz. Unsere Könige spielen in schwarz“ worauf ein anderer meinte “ …aber unser BVB spielt ohne Bauern„. —– Bauern sind zwar die Seele des Spiels, schießen aber keine Tore, oder doch?

und zum Schluss der Klassiker (anscheinend von Lukas Podolski): „Fussball ist wie Schach – nur ohne Würfel“

Chesstips 57-60

T-05757. Halten Sie die Grundreihe stets gedeckt

Bevor Sie Ihre Türme von der Grundreihe entfernen, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr König eventuellen Schachgeboten entfliehen kann.
Man sollte dem König ein Luftloch verschaffen, ehe man die Türme von der Grundreihe zieht.

 

 

 

 

T-05858. Überlasten Sie Ihre Figuren nicht

Eine überlastete Figur ist eine Figur, die mehr als eine Funktion zur gleichen Zeit erfüllt.
Normalerweise ist sie mit der Deckung von zwei oder mehr Figuren beschäftigt.
Überlastete Figuren bieten dem Gegner oft taktische Motive an, die zu Materialverlust führen, da die überladene Figur die Deckung einer Figur oder die Kontrolle eines Feldes aufgeben muss, wenn sie angegriffen wird.

 

 

T-05959. Schlagen Sie nicht automatisch zurück

Bevor man eine Figur zurückschlägt, sollte man sehen ob es nicht einen Zwischenzug gibt.
Davon abgesehen, dass er ein wichtiges taktisches Motiv ist, hat der Zwischenzug großen Überraschungswert.

 

 

 

 

T-06060. Vermeiden Sie, die Bauern vorzurücken, die Ihren König schützen

Jeder Bauernzug hat eine Schwäche als Folge, die zwar auf den ersten Blick unwichtig erscheint, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe der Partie vom Gegner ausgenutzt werden kann.

Chesstips 52-56

T-05252. Versuchen Sie, einen Läufer abzutauschen, wenn der Gegner das Läuferpaar hat

Wenn man gegen das Läuferpaar spielt, muss man versuchen, einen der Läufer abzutauschen.
Als Folge des Abtausches wird der Gegner die Herrschaft über die Felder verlieren, die der abgetauschte Läufer unter Kontrolle hatte.

 

 

 

 

T-05353. Achten Sie auf die Felder, die vom gegnerischen Läufer kontrolliert werden

Wenn Sie nur einen (z.B. den weissfeldrigen) Läufer haben gegen beide Läufer Ihres Gegners, dann hat er mehr Kontrolle über die schwarzen Felder.
Das bedeutet, dass man diesen Feldern große Aufmerksamkeit schenken muss, weil der gegnerische schwarzfeldrige Läufer Bauern und Felder angreifen wird, die vom eigenen weissfeldrigen Läufer nicht gedeckt werden können.

 

 

 

T-05454. Ein Läufer kann einen Springer beherrschen

Dank seines breiten Wirkungsraum kann der Läufer einen Springer kontrollieren, wenn dieser am Brettrande steht.
In Endspielen kann das verhängnisvoll sein, wenn die Partie des Läufers praktisch eine Figur mehr hat.

 

 

 

 

T-05555. Denken Sie zuerst an die Verteidigung

Das wichtigste Prinzip des Schachspiels ist die Sicherheit. Nach jedem Zug des Gegners sollte man sich folgende Fragen stellen:
Was droht dieser Zug?
Was beabsichtigt mein Gegner?
Was würde ich an seiner Stelle tun?

 

 

T-05656. Schätzen Sie die Veränderungen der Stellung ein, die nach dem Zug Ihres Gegners eintreten

Jeder Zug kann die Stellung beträchtlich verändern. Deswegen sollte man sich nach jedem Zug des Gegners folgende Fragen stellen:
Was wird durch diesen Zug angegriffen bzw. gedeckt?
Welcher Angriff bwz. welche Deckung wird durch diesen Zug aufgehoben?
Welche Diagonale, Reihen und Linien wurden gesperrt?
Welche Diagonale, Reihen und Linien wurden geräumt?
Welche gegnerische Figuren können jetzt das Feld betreten, das die gezogene Figur verlassen hat?
Wohin kann jetzt die gezogene Figur?