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Waldkircher Schnellschach-Open am 20. September

In diesem Jahr findet das Waldkircher Schnellschach-Open schon zum 12.

Male statt. In den Terminkalendern vieler Schachfreunde mittlerweile ein Schachereignis besonderer Art. Das Turnier wird am 20. September ausgerichtet, Austragungsort ist wiederum die Festhalle in Waldkirch-Buchholz. Wie in all den Jahren wird wieder in vier Gruppen, aufgeteilt nach der Spielstärke, gespielt. Es finden neun Runden nach dem Schweizer System statt, die Bedenkzeit liegt bei 15 Minuten, GMs und IMs sind startgeldfrei, Jugendliche (U18) zahlen die halben Preise. In der A-Gruppe starten die Spieler mit einer DWZ von 2000 und höher, in der B-Gruppe spielen Spieler mit DWZ-Stärken von 1750 bis 1999, in der Gruppe C von 1500 bis 1749 und in der D-Gruppe kämpfen Spieler mit einer DWZ von weniger als 1500. Das Startgeld beträgt bei Voranmeldung 10 Euro, bei Anmeldung am Turniertag 13 Euro. Voranmeldungen werden noch bis zum 19. September anerkannt, am Turniertag sollten alle nicht angemeldeten Spieler spätestens 9 Uhr 30 anwesend sein, für Vorangemeldete wird um 9 Uhr 45 eine Anwesenheitskontrolle durchgeführt.

Es sind wieder lukrative Preisgelder zu gewinnen, insgesamt wird ein Betrag von mehr als 1500 Euro ausgeschüttet, in jeder Gruppe erhalten die fünf Ersten Geldpreise. In der A-Gruppe erhält der Sieger 400, in der B-Gruppe 200, in der C-Gruppe 100 und in der D-Gruppe 50 Euro. Sehr erfreulich ist der Zuspruch der jüngeren Schachspieler, die sich hauptsächlich in der D-Gruppe treffen. Diese Gruppe für Schüler, Jugendliche und nicht ganz so starken Spieler wurde vor Jahren eingerichtet, um Einsteigern und nicht so geübten Spielern die Möglichkeit zu bieten, ihre Kräfte zu messen und auch mal den „Großen über die Schulter zu schauen“ und die ersten Eindrücke auf einem Großturnier zu erhalten. Im vergangenen Jahr fanden 118 Schachfreunde den Weg nach Waldkirch, davon 14 Titelträger einschließlich fünf Großmeister. Turniersieger wurde der GM Vitaly Kunin, vor Igor Khenkin, Igor Glek und Zigurds Lanka. Das Turnier ist immer stark besetzt, aber auch aus dem Bezirk Freiburg spielten recht erfolgreich der Internationale Meister Christian Maier, der FIDE-Meister Hans-Elmar Schwing und Laszlo Horvath aus den Vereinen Staufen, Dreisamtal und Freiburg-Wiehre auf den Plätzen acht, neun und zehn.

Kontaktaufnahme: Bernd Waschnewski, info@schachclub-waldkirch.de, Tel.

07681-4990308, Schachclub Waldkirch 1910, www.schachclub-waldkirch.de

Weitere Bilder von Zürich

Weitere Bilder vom Züricher Jubiläumsturnier 2009 befinden sich in unserem Album.

7 schöne Tage in Zürich sind vorbei

turniersaalDie 7 Tage in Zürich vergingen wie im Flug. Es gab beeindruckende Erlebnisse bei diesem Weltklasseturnier mit 536 Spielern aus 38 Nationen. Wir haben viele alte Freunde getroffen und einige neue hinzugewonnen. Doch zunächst zu der persönlichen Bilanz der beiden SCO-Kämpfer.

Es war klar, dass es Andreas in der Meistergruppe sehr schwer haben würde, schließlich war er an drittletzter Stelle der 272 Spieler gesetzt. Es verdient zunächst einmal großen Respekt, dass er sich solch einer starken Gegnerschaft stellt. andyIch selbst war sein wertungsschwächster Gegner! siehe hier… Andy startete mit einem bis zum Ende ausgekämpften Remis gegen Max Scherer sehr gut ins Turnier. Überhaupt spielte er durchweg sehr konzentriert,  mit gutem Schach und kämpfte stets bis zum Umfallen. Nur einmal wurde ihm dies in Runde 8 zum Verhängnis, als er ein Remisangebot des Gegners -2093- (in Remisstellung mit Minusbauer) ausschlug und kompromisslos auf Gewinn spielte, was schließlich den Partieverlust zur Folge hatte. Ein Highlight war sein überlegener Schwarzsieg gegen einen 2113er. Am Ende landete Andy mit 2 Punkten auf Rang 264. Mit seiner ELO-Halbzahl von 2110 und der Zürich-Turnierperformance von 1942 bekommt er eine ELO von ca. 2000. Auch die DWZ wird sich verbessern.

Ich selbst war mit meinen 3,5 nicht völlig zufrieden, obwohl ich mein Minimalziel von 3 Punkten leicht übertroffen habe. Dabei muss ich zugeben, dass ich zuweilen etwas zu ökonomisch gespielt habe. Ich war an Rang 231 (von 272) gesetzt und meine 3,5 Punkte bedeuteten letzlich Platz 210. Auch bei mir waren außer Andy alle 8 anderen Gegner wertungsmäßig besser. moroEntscheidend waren die Runden 7 und 8. Nach langwieriger und zäher Verteidigung in Runde 7 ergab sich ein erzwungener Schwerfiurenabtausch worauf ich das Remisangebot meines Gegners (2212) sofort und ohne Nachdenken annahm. Ein Fehler, weil man schon bei kurzer Prüfung gesehen hätte, dass ich einen Bauern bei zusätzlich besserer Stellung gewonnen hätte. In Runde 8 hatte ich eine ganze Figur mehr, aber beide Spieler waren in horrender Zeitnot (10 bis 15 Züge im 30 Sekunden Rythmus). Im 39. Zug lief ich dann unnötigerweise in ein Matt….. Okay, die ELO-Performace liegt bei knapp 2100, wodurch sich weder bei der ELO noch bei der DWZ kaum etwas verändern wird. Meine Gegner hier..

Insgesamt war dies aus meiner Sicht ein sehr beeindruckendes Open. Zum einen die Weltklassespieler und dann auch die fast 600 Teilnehmer die in einem einzigen Turniersaal sehr diszipliniert waren und es kaum Geräuschstörungen und schon gar keine Proteste gab. Besonders beeindruckt hat mich die Kreativabteilung mit beispielsweise Emil Sutovsky und vor allem dem Turnierstar Alexander Morozevich. Leider verpasste „Moro“ den Turniersieg in der letzten Runde indem er seine total gewonnene Stellung in Zeitnot verdarb. torstenSchade! Torsten Becherer gab er gerne ein Autogramm und für mich stand er  für einen Small-Talk über Schach und ein gemeinsames Foto zur Verfügung. Überhaupt wurde auch auf der Bühne überwiegend hart gekämpft und auch die Schlußrunde brachte lange und spannende Partien. Turniersieger wurde GM Areshenko, der durchweg sehr stark und solide agierte. Bester deutscher wurde GM Georg Meier, aber auch GM Klaus Bischoff, IM Stefan Bromberger und IM Tobias Hirneise spielten ein sehr erfolgreiches Turnier.

zuerich1Zürich selbst ist eine wunderschöne Stadt und alle Leute begegneten uns äußerst freundlich und zuvorkommend.
In der Garten-Wirtschaft des Kongresshauses saß man direkt am Zürichsee, den wir mit einer Bootsfahrt erkundeten. Sicherlich muß man sich an die Preise erst gewöhnen, aber dafür bekommt man ein wirklich tolles Ambiente geboten. Es war eine sehr schöne Woche in Zürich mit einer gelungenen Mischung aus Turnierschach, Weltklassespielern und Erholungsurlaub. Mehr Eindrücke gibt es demnächst in unserem Fotoalbum. („Klick“ auf die obigen Fotos vergrößert diese)

Ergebnisse Meister
Ergebnisse Allgemein
Turnierhomepage
Bericht/Partien bei Chessbase

zuerich

Zürich, die Hauptstadt des Geldes

Vor und nach unserem hart umkämpften Remis gestern ließen wir es uns mal so richtig gut gehen. Einmal beim Chinesen in Opfikon essen, durch das „richtige“ Zürich bummeln und das historische Stadtzentrum mit seinen vielen alten Häusern, verwinkelten Gassen, kleinen Boutiquen, shoppenden Mädels und urigen Mini-Kneipen besichtigen, daß war schon Urlaub pur. Allerdings lernt man bei dieser Gelegenheit auch die monetären Seiten Zürichs kennen. Eine Weinschorle bei „Chez Erwin“ 8 CHF, ein Kalbsschnitzel mit Kartoffelsalat aus dem Eimer in einem Biergarten mit Selbstbedinung 38 CHF und eine Brezel mit Kürbiskernen auch noch stolze 4,50 CHF. Na ja, man lernt dazu und inzwischen haben wir auch so unsere Plätzchen an denen es uns gefällt und an denen wir mit dem Preisniveau zufrieden sind. Geld haben sie auf jeden Fall die Schweizer. Die Autos die auf den Straßen zu sehen sind und vor allen Dingen die Klamotten, die die Mädels und Jungs hier auftragen (Schachspieler explizit ausgenommen) sind schon vom Feinsten. Das die Schweizer im Allgemeinen auf Geld nicht so angewiesen sind zeigt auch, daß Peter seinen Geldbeutel, gut gefüllt mit Barem, Kreditkarten und Tickets, mal eben über Nacht in einem Restaurant liegen lassen konnte und ihn vollständig und ohne Probleme mit dem Kommentar „bei uns chummt nint weg“ zurück bekam.

Schachlich sind ja inzwischen zweidrittel der Spiele absolviert und Peter liegt nach einem überzeugend erkämpften Sieg mit 2,5 Punkten locker auf Kurs zu seinem selbstgesteckten Ziel mit 3 Punkten. Man beachte, daß 2,5 Punkte zum Beispiel auch solche Koryphäen wie FM Gerard Nuesch (Elo 2319) und Christian Ketterer (Elo 2270) haben. Ich selbst bin mit meinen 2 Punkten mehr als zufrieden, da ich aufgrund der Starterliste mit 1 Punkt als ambitioniertes Ziel ins Rennen ging und nun mein persönliches Soll schon voll erfüllt habe. Das bedeutet, wir beide können uns entspannt in die nächsten Partien stürzen und gegebenenfalls Max noch ein bisschen ärgern, der augenblicklich noch nicht ganz auf Kurs für eine IM-Norm ist. Heute geht es für mich erst mal gegen Helmut Eidinger, einen Schweizer Landsmann mit Elo 2123, während Peter sich mit Markus Kauch mit Elo 2219 auseinander setzen darf.

Davor ist allerdings noch ein lockerer Bummel durch die historische Altstadt und heute Abend eventuell ein Besuch der Seerose geplant.

Andreas

Wo soll das Auto hin? Bürlikon-Örlikon-Ürikon

Die Nacht vor dem vereinsinternen Duell um 14 Uhr wurde für eine ausgiebige Erkundung von Zürich genutzt. Gleichzeitig wurde eine geniale Idee geboren. „Wir stellen unser Fahrzeug von der teueren Tiefgarage auf einen kostenlosen Parkplatz in der Peripherie“. Max Scherer hat einen solchen Parkplatz und genau dort wollten wir hin. Wie war noch der Ortsname? Bürlikon? – gibt es nicht. Aha, Örlikon – das wars. Weit und breit kein kostenloser Parkplatz, obwohl alle Vorrorte abgeklappert und 20-mal gefragt und sogar die Polizei in der Mittagspause gestört wurde. Alle Parkplätze waren kostenpflichtig. So mußten wir uns sputen, um vor Ende der 1-stündigen Wartezeit die Partieformulare abzugeben. Kurz vor 15 Uhr wurde dann die spektakuläre 0 Züge Partie dem HSR gemeldet.Das Auto kam wieder in die Hotelgarage und der Ort von Max heißt Ürikon. Dennoch hatten wir noch einen schönen Tag bei einer Schiffahrt und bei „Erwin im Storchen“. Dort gibt es Weinschorle mit Eiswürfel und Zitrone. Max hat derweil eine ganz lange Partie gegen ein französisches Jungtalent gewonnen.

Die heutige Doppelrunde brachte mir trotz 1 aus 4 mit Michael Schmid einen sehr starken Gegner und auch Andy bekam einen 2100er. Die Erkenntnis: „Es gibt in der Meistergruppe keine schwachen Gegner, denn die beiden spielten gestern schon gegeneinander“. Okay, in einer ausgekämpften „nix-los-Mittelspielstellung“ bot mir Michael remis an, um eine 6 Stunden Partie mit dem gleichen Ergebnis, wie bei unserer Verbandsligabegegnung zu vermeiden und Körner für die Nachmittagsrunde zu sparen. Das klang vernünftig und so war ich sofort einverstanden. Andy spielt noch und es sieht m.E. ganz gut für ihn aus. Update: Andy ist gerade gekommen und er hat gewonnen!  Übrigens nutzten zahlreiche Großmeister die letzte Möglichkeit mit einem „Bye“ ohne Aufwand ein Remis zu ergattern-diese Möglichkeit haben wir leider verpasst – wir kämpfen um die Punkte.

Übrigens wurde heute „the beauty of the tournament“ gewählt. Ganz in Weiß kam  ich immerhin in die engere Auswahl wie man bei den Impressionen selbst sehen kann. Max hat gesagt, dass er bei der Deutschen Meisterschaft den Schönheitspreis gewonnen hat. Hier hat er angesichts der vielen weiblichen Grazien keine realistische Chance auf diesen Titel.

Heute Mittag geht es weiter……
Peter

Tagebucheintrag des Viertletzten der Startrangliste von 273 Teilnehmern des Jubiläumsturniers anlässlich des 200jährigen Bestehens der Schachgesellschaft Zürich

andi-maxPünktlich um 10:00 Uhr am Sonntag-morgen ging’s los. Na ja, fast pünktlich. Mein Reisepartner war immerhin schon um 10:17 Uhr da und mußte anschließend nur noch kurz was zu Hause abholen, seine Tochter wecken um sich zu verabschieden, verschiedene Gegenstände einpacken und seinem Sohn über die Oma Geld für das anstehende Zeltlager zukommen lassen. Wie gesagt nahezu pünktlich sind wir dann auch in Zürich eingetroffen, haben gleich ein paar Bekannte getroffen und uns kurz, aber wirklich nur kurz verquatscht, um dann wiederum pünktlich nach dem Einchecken im Hotel und dem üblichen Chaos beim Besorgen der Fahrbahntickets mit einer ca. 30 minütigen Verspätung am Brett zu sitzen.
Apropos Fahrbahntickets; war in Gaggenau noch die ultimative Coolness sprich schwarzfahren angesagt, ist mein Reisepartner inzwischen, vielleicht aufgrund seiner väterlichen Vorbildfunktion oder schlicht und einfach aufgrund von Bastis „in der Schweiz gibt’s für alles drakonische Strafen und deshalb lernst du die Regeleinhaltung“ in Zürich zum „nie würde ich schwarzfahren“ mutiert. Das bedeutete auf der ersten Fahrt lange Diskussionen mit dem Tramfahrer und dreimaliges Aussteigen um die Tickets zu lösen und auch abzustempeln. Der freundliche Tramfahrer hat auch jedesmal brav auf meinen Reisepartner gewartet, allerdings werden sie wohl keine Freunde mehr.
Doch endlich zum Turnier. Max Scherer hat uns gleich zu Beginn abgefangen und wollte noch kurz ein paar Züge setzen (Anmerkung der Redaktion: trotz unserer halbstündigen Verspätung war die Auslosung noch nicht bekannt). Trotz unserer Proteste haben wir halt ein paar Züge gesetzt und Max erklärte uns, dass er g3 mit d3 im Zusammenhang mit seiner bevorzugten Schwarzvariante wirklich doof findet und immer wieder Probleme damit hat. Tja was soll ich sagen: die Auslosung kam und ich hatte die weißen Steine gegen Max und konnte gleich mal g3 d3 ausprobieren. Psychologisch so unglaublich stark, daß ich gegen seine 2254 Elo doch glatt Remis spielte. Meinem Reisepartner ging es leider nicht ganz so gut und er mußte gegen einen 2330 Elo-Riesen die Segel streichen. Teilweise schien dies an der wirklich guten Partieanlage des Gegners und teilweise an dem sehr interessanten, um nicht zu Sagen wunderschönen Outfit des Nebenbrettes zu liegen.
Der Abend klang dann noch ohne Analyse meiner g3 d3 Variante in einem Biergarten und der in Zürich berühmten Niederdorfstraße aus. Zwischenzeitlich haben wir natürlich zur Beruhigung meines Reisepartners ein 6-Tage-Ticket für die Tram besorgt. Übrigens ist das Nachtleben in Zürich, hier sind sowohl Angebot wie auch die Anzahl der Nachtschwärmer gemeint, in etwa auf dem Niveau von Waldkirch. Einziger Trost ist der Frauenüberschuss. Außer im Spielsaal kann man hier wirklich nicht klagen und die Wirtschaftskrise scheint für eine Verknappung des Stoffangebots gesorgt zu haben, so daß bei wunderschönem Wetter es entsprechend viel Sehenswertes gibt. So zum Beispiel gestern Abend als wir noch in einer Pizzeria saßen. Allein am Nebentisch sitzend hatte eine jüngere Dame so wenig Stoff, daß mein Reisepartner gar nicht zu seinem legendären Blickkontakt kam, sondern beim Blick als solchen hängen blieb.
So nebenbei bemerkt war das gestern auch wirklich das Highlight. Während mein Reisepartner morgens noch mit einer guten Eröffnungsvorbereitung gegen einen 2203er Remis spielte und Nachmittags in Zeitnot mit einem Einsteller verlor, habe ich keine Punkte ergattern können. Morgens gab es einen 2412er, der mir endlich mal erklärte wie man richtig Remis anbietet, um mich trotzdem nur mit zweimaligem kurzen Nachdenken gnadenlos zusammen zu schieben und Nachmittags spielte ich gegen einen 2149er aus Berlin, der einen Eröffnungsvorteil genauso gnadenlos zum Sieg umsetzte.
Leider haben mein Reisepartner und ich heute Pech und müssen gegeneinander Antreten. Was bei einem Teilnehmerfeld von 271 Spielern und nur zwei vom gleichen Verein schon fast als Kunst anerkannt werden muß. Mein Reisepartner hat die Gelegenheit auch gleich beim Schopf ergriffen und hat gestern Abend nach ein paar Bier mit ein paar Schweizer Freunden mal auf gleicher Ebene mit dem Hauptschiedsrichter gesprochen, um ihm zu erklären, wie man sowas beim SwissChess-Auslosungssystem vermeiden kann. Die Argumente des Schweizer Hauptschiedsrichters
1.die Schweiz ist so klein, da gibt es keine Vereinssperre, sonst würden alle Turniere verzerrt
2. würde er jetzt nochmal verschieben, wäre das Turnier vor der FIDE anfechtbar und müßte für ungültig erklärt werden
konnten ihn als langjährigen Hauptmannschaftsführer und sehr erfahrenen Turnierorganisator nur bedingt überzeugen und so blieb es trotz angeregter Diskussion beim heutigen Oberwindener Spitzenspiel. Das Gute daran ist: mindestens einer von uns wird am Ende des Tages mehr als einen halben Punkt haben. Das Gleiche, nämlich mehr als einen halben Punkt wünschen wir auch unserem Schachfreund Max, der einen psychologisch wirklich schwierigen Start in das Turnier hatte.
Andreas
Infos zum Turnier: www.sgzurich2009-live.ch

IM Gavin Wall gewinnt das Dorffestblitzturnier

UPDATE: Mehr Bilder und Impressionen in unserem Album

turniersaal
Mit 94 Teilnehmern hatte das Dorffestblitzturnier eine sehr gute Beteiligung. Mit 3 Internationalen Meistern und 3 Fidemeistern war die Spitze sehr stark besetzt. IM Gavin Wall brachte das „SC Oberwinden-Trikot“ Glück und er gewann in seinem 4. Anlauf den Titel des Dorffestblitzmeisters.
Ergebnisse
Bindlacher Homepage

gavin-wall

7. Dorffestblitzturnier am Sonntag, 02.08.2009 um 13:00 Uhr in Niederwinden

Wall vs. Weber 7. Dorffestblitzturnier am Sonntag, 02.08.2009 um 13:00 Uhr in Niederwinden

weitere Infos unter:
http://www.schachclub-oberwinden.de/dorffest

Ausschreibung Festblitz

Dorffest-Flyer

Unserer Partnerverein vom TSV Bindlach (Oberfranken) wird kommen und bringt viele Schachfreunde mit, an der Spitze 3 Internationale Meister. Titelverteidiger IM Pavel Cech (2424), IM Axel Heinz (2436) und IM Gavin Wall (2308, siehe Foto links). Hier der Vorbericht des TSV Bindlach

Anmeldungen liegen auch schon aus Frankreich, der Schweiz und natürlich von verschiedenen badischen und württembergischen Vereinen vor. Es soll ein freundschaftliches Treffen von Schachfreunden jeder Spielstärke werden, bei dem der Spaß im Vordergrund steht.

Wir freuen uns auf ein schönes Dorffest und ein sportlich faires Blitzturnier. Alle Schachfreunde sind ganz herzlich eingeladen, zu kommen. Infos per Mail: dorffest@schachclub-oberwinden.de

Aktualisierung der Vereinshistorie

Nach der Mitgliederversammlung 2009 und einer erfolgreichen Saision 2008/2009 wurde die Vereinshistorie aktualisiert. Zu finden auf der Seite Vereinshistorie.

Ralf Schmidt in Spanien erfolgreich

Unser Neuzugang Ralf Schmidt hat ein sehr erfolgreiches Turnier in Malaga absolviert. Unter anderem hat er einen starken FIDE-Meister geschlagen. Nähere Einzelheiten von Ralf in seinem Bericht (Danke!) im Forum …siehe hier.

Das angesprochene Turnier in Sitges beginnt am 22.07.2009 (Spielbeginn jeweils 16:30 Uhr). Viel Erfolg! Ergebnisse gibt es hier

Ergebnisse Malaga ——    Ergebnisse Sitges