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3. Verbandsrunde 22.11.2009

Erste und Zweite weiterhin vorne!

2. Runde 25.10.2009
Bericht siehe hier…
Dreisamtal I – Oberwinden I    4:4
Endingen I – Oberwinden II     3:5
Umkirch I – Oberwinden III      6,5:1,5
Endingen III – Oberwinden IV   6,5:1,5
Umkirch II – Oberwinden V     2,5:2,5
Freiburg West III – Oberwinden VI    0:5

Vorschau
3. Runde 22.11.2009
Heimspiele ab 10 Uhr Pfarrsaal Niederwinden
Zuschauer sind willkommen
Oberwinden I – Donaueschingen  I (Verbandsliga Süd)
Oberwinden II – Freiburg-Wiehre  II (Bereichsliga FR-Hochr.)
Oberwinden III – FR Zähringen 1887  III (Bezirksklasse FR)
Oberwinden IV – FR Zähringen 1887  IV (Kreisklasse-B FR)
Oberwinden V – FR Zähringen 1887   V (Kreisklasse-C FR)
Emmendingen IV – Oberwinden  VI  (Kreisklasse-C FR)

SCO-Scorerliste

www.bsv-ergebnisdienst.de

Elztalpokal

Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 15 Schachfreunde beim Elztalpokal, der in Waldkirch ausgetragen wird. Wir selbst waren mit 5 Spielern vertreten.  Thomas Ruf, Sebastian Völker, Peter Pauk und Oliver Burger kamen mit Siegen weiter in Runde 2. Bei Michael Neuendorf hat eine SMS im 8. Zug (was auch beim Elztalpokal zur sofortigen Niederlage führt) ein Weiterkommen verhindert.

Hier die Einzelergebnisse:
Pascal Kroll -1184- – Franz-Josef Stratz-1430- 1 : 0
Thomas Ruf -1726-
– Gunter Sponagel-1424- 1 : 0
Mario Rösch-1356- – Bernd Krüger-1752- 1 : 0
Christian Bertram-1238- – Michael Neuendorf-1310- 1 : 0
Jörn Sommer -1448- – Sebastian Völker-2072- 0 : 1
Matthias Steen -1868- – Peter Pauk-1868- 0 : 1
Franz-Paul Stratz-1571- – Oliver Burger-1342- 0 : 1
Frank Goldschmidtböing -1925-  – spielfrei

Wer Infos zur 2. Runde hat, möge mir dies kurz mitteilen. Peter Pauk hat letzten Dienstag hier die 3. Runde gegen Thomas Ruf erreicht.

VM 9

9.Rd.23.03.09

Schneider-Wissler

Walter-Schindler

Neuendorf-Lang

Schomas-Hess

Wernet-Völker

VM 8

8.Rd.09.03.10

Wissler-Wernet

Völker-Schomas

Hess-Neuendorf

Lang-Walter

Schindler-Schneider

VM 7

7.Rd. 16.02.10

Schindler-Wissler

Schneider-Lang

Walter-Hess

Neuendorf-Völker

Schomas-Wernet

VM 6

6.Rd.26.01.10

Wissler-Schomas

Wernet-Neuendorf

Völker-Walter

Hess-Schneider

Lang-Schindler

VM 5

5.Rd 12.01.10

Lang-Wissler

Schindler-Hess

Schneider-Völker

Walter-Wernet

Neuendorf-Schomas

Aus iss

DSCN5194Schon wieder ist eine Woche vorbei: das letzte Frühstück gerichtet, das letzte Mal die Spülmaschine zu einer für die Dame unter uns wohnenden passenden Zeit angestellt, das letzte Mal im zu klein geratenen Bad geduscht, das letzte Mal die Schiebetür der Wohnung abgeschlossen und das ganze Gepäck wieder über die steile Treppe ins Auto gewuchtet. Eine wirklich sehr schöne Schachwoche geht zu Ende. Eine schöne Woche deshalb, weil nicht nur die Turnierorganisation, der Spielsaal, die sanitären Einrichtungen und das Catering perfekt waren, sondern auch weil Bad Wiessee, eine wunderschöne Umgebung mit vielen Freizeitmöglichkeiten bietet. Perfekt ist in diesem Zusammenhang vor allem auch der mit 16 Uhr recht späte Beginn der Runden. Die Langschläfer können ihrem Hobby frönen, während die Frühaufsteher, bzw. die Familienurlauber problemlos und ohne Zeitdruck etwas unternehmen können. Auch wenn die Ferienwohnung etwas angestaubt, die Müllkapazität zu gering und lebenswichtige Dinge wie Geschirr, Handtücher, Spülmittel über die ganze Wohnung in vielen kleinen Schubladen und Schränken verteilt waren, kann man die Ferienanlage Dr. Gärtner mit gutem Gewissen empfehlen. Wobei der Preis und die Nähe zum Spiellokal und See der große Pluspunkt ist. Gestern Abend fiel das gemeinsame indische Essen mit unseren Bindlachern Freunden aufgrund ihrer knurrenden Mägen und Andis unendlich langem und letztendlich Remisendenden Turmendspiel aus. So ging es für uns ziemlich spät alleine noch nach Tegernsee um zu einem wirklich hervorragenden indischen Essen noch die letzte Tegernseer Halbe zu geniesen. Leider hat der scharfe indische Curry sich nicht auf unser Spiel ausgewirkt.

Andi hatte zwar eine sehr ungewöhnliche holländische Variante auf dem Brett, aber als die Leichtfiguren bereits nach 15 Zügen getauscht waren, und sich nur noch die Schwerfiguren hinter verschachtelten Bauernketten versteckten, war ein Remis unausweichlich. DSCN5210Nachdem Alex gestern leider kampflos zu einem Punkt kam konnte er heute mit Weiß beweisen, dass er den Punkt auch verdient hat. Überraschend fand er sich nach einigen Zügen in einer Panow-Stellung mit Damen-Isolani, obwohl Caro-Kann gar nicht gespielt wurde. Auch Alex landete in einem Endspiel wobei im Gegensatz zu Andi die Schwerfiguren getauscht wurden und die Leichtfiguren mit Bauern übrigblieben. Die Partie endete Remis nachdem Alex’s Gegner trotz seiner 2182 Elo nicht sah, wie er den Isolani attackieren konnte. Damit schaffte Alex mit 5,5 Punkten Platz 95, verbesserte sich um 103 Plätze gegenüber der Startrangliste und beendete das Turnier erfolgreich. Andi wurde 281. Mit 4 Punkten verschlechterte sich gegenüber der Setzrangliste um 40 Plätze und ist mit seinen 4 Punkten leicht unter seinem selbst gesteckten Ziel (50%) geblieben. Wieder einmal hat das Orakel von der Ex-Säge Recht behalten!

Das Turnier gewonnen hat: Viorel Iordachescu (ELO 2607 / 7,5 Pkt.) vor Vitaly Kunin (2544 / 7,5) und Abhijeet Gupta (2584 / 7,5) vor Gerald Hertneck (2513 / 7,5).

Turnierbegründer Arthur Jussupow wurde bei seiner ersten Teilnahme 39. Mit 6 Punkten.

Unsere Bindlacher Freunde belegten folgende Plätze: In vorderster Front Axel Heinz mit einem hervorragenden 21. Platz und 6 Punkten, dicht gefolgt mit 5,5 Punkten von Jürgen Delitzsch (79.) und Michael Bierhahn mit 4,5 Punkten (195). Jörg Heimerdinger erspielte 4 Punkte in 7 Runden was Platz 274. bedeutete und bei voller Rundenzahl noch einige Luft nach oben bietet. Klaus Mühlnikel erreichte 1,5 Punkte und Platz 440. Extra erwähnt sei hierbei, daß Klaus noch parallel zu den Runden verschiedene Berge erstiegen hat und sogar die Anfahrt zu diesen mit dem Rad absolvierte. Zwischendurch ging’s auch noch joggen am See. Respekt für diese „Sport“ total Woche.

Erwähnenswert ist noch der hervorragende 32. Platz von Hartmut Metz, Kuppenheim mit 6,5 Punkten. Sein Vereinskollege Joachim Kick belegte mit 5 Punkten den 134. Platz während Christian Dettweiler vom Verbandsligisten Iffezheim mit der gleichen Punktzahl 157. wurde.

Auch aus dem unserem Bezirk waren mit Andreas Becker (150./5), Freiburg Zähringen sowie Gerard Gorse (213./4,5), Sölden weitere Freiburger vertreten.

Das Turnier in Summe verlief äußerst harmonisch, was sich vor allem auch darin ausdrückte, dass trotz der neun Runden und über 450 Teilnehmern über das ganze Turnier nahezu keine Protestfälle auftauchten und unsere Gegner allesamt am letzten Spieltag nochmal vorbeikamen um gute Heimreise zu wünschen. Vielleicht bekommen wir ja nächstes Jahr wieder Urlaub und eine größere Gruppe des Schachclubs Oberwinden will sich mit uns in diesem harten Open in wunderschöner Umgebung messen.

Jo mei, auss is.

Endstand: http://www.ti-bad-wiessee.de/Schach_cms/index.php?option=com_content&view=article&id=44&Itemid=36

Erfolg im Mannschaftspokal

Gestern abend war die Erste zu Gast in Münstertal zur 1. Runde im Bezirksmannschaftspokal. Die Münstertäler hatten die bestmögliche Truppe aufgestellt, aber auch wir hatten ein spielstarkes Team zusammen. An Brett 1 hatte FM Peter Dittmar gegen Daniel Prill in einer positionellen Partie stets leichte Stellungsvorteile. Dies konnte Peter in Materialgewinn ummünzen und brachte die Partie sicher nach Hause. Ich hatte gegen Michael Schneider lange Zeit einen unangenehmen Druck auszuhalten. Die Zeitnotphase brachte dann die Entscheidung, denn ich konnte eine Qualität gewinnen. Auch Joachim Diehl stand gegen Gerhard Prill zunächst etwas gedrückt. Doch Joachim konnte eine Figur erobern und damit auch die Partie für sich entscheiden. Sehr gut startete Ralf Schmidt in die Partie und erreichte mit starkem Angriffsspiel und schönen Kombinationen gegen Markus Groß eine sehr vorteilhafte Stellung. Leider verpasste Ralf im Mittelspiel den Gewinnweg und mußte nach einem Figurenverlust aufgeben.

In einem spannenden Pokalfight gegen eine starke Münstertäler Mannschaft   war der Sieg für unser Team insgesamt verdient. Unsere Zweite hat an einem der nächsten Dienstage im Adler, Oberwinden die Schachfreunde aus Emmendingen zu Gast.

Münstertal 2045 Oberwinden 2129 1 3
1 1 Prill,Daniel 2122 1 Dittmar,Peter 2311 0 1
2 4 Schneider,Michael 2065 8 Meyer,Peter 2063 0 1
3 3 Prill,Gerhard 2038 11 Diehl,Joachim 2038 0 1
4 5 Gross,Markus 1954 5 Schmidt,Ralf 2104 1 0

Bezirksmannschaftspokal

Animositäten

DSCN5166Am Donnerstag startete endlich die Schönwetterphase, die wir uns erhofft hatten. Selbstredend sprangen wir bereits um 10:00 Uhr aus den Federn, um gegen 12:30 Uhr bei Fahrrad Schmidt ein paar Radl’n zu leihen. Na ja, es sind halt Leihfahrräder und entsprechend gibt es ein paar rostige Stellen, eine nicht so überragende Gangschaltung, eher zu leicht fassende Bremsen und einen Loch im Sattel, aus dem Regenwasser austritt sobald man sich daraufsetzt. Unter diesen Voraussetzungen haben wir den Tegernsee umrundet. Eine wirklich tolle Tour mit vielen schönen Wegen und Plätzen, die zum Verweilen einladen. Nass im Schritt (siehe Regenwasser), Nass am Rücken (war doch anstrengender als gedacht), nach ein paar Umwegen und nach laut Alex‘s superduber Hightech-Satelliten-Uhr 23,6 km waren wir dann noch pünktlich zurück um zu duschen und rechtzeitig an den Brettern zu sitzen. DSCN5187Ein kleines Malheur ist dann doch noch passiert als wir in der Ortseinfahrt Tegernsee mit 56 km/h geblitzt wurden. Mal schauen ob was kommt ;-).

Übrigens war der Radl-Tipp von Klaus Mühlnickel, der selbst für die ganze Woche bei Fahrrad Schmidt gebucht hat. Er wurde allerdings schon von der Polizei angehalten, da er ohne Licht zu später Stunde noch unterwegs war. Das Versprechen das Fahrrad nach Hause zu schieben genügte den freundlichen Polizisten allerdings und so konnte Klaus doch noch in für ein geschobenes Fahrrad wirklich beachtlicher Zeit ohne Strafe heimkehren.

Schachlich war der Donnerstag nicht so ergiebig. Andi schob seinen Gegner Tilo Jarkowski (1868) mit einem lehrbuchmäßigen Königsindischen Angriff Stück für Stück zusammen, um nach getaner Arbeit und fast 5 Stunden Spielzeit den finalen Stoß zu verschlafen und in ein Remis abzuwickeln.

Alex schaffte es nicht sein Londoner System durchzusetzen und musste gegen FM Michael Babar (2187) aufgeben, nachdem ein Versuch die Stellung zu verkomplizieren mit Materialverlust endete.

Am Freitag hielt das Wetter nochmals an und während Alex seine Vorbereitungen absolvierte ging Andi in die Ausstellung über Olaf Gulbransson, einem Norwegischen Karikaturisten und Mitbegründer des Satiremagazins Simplizissimus – echt empfehlenswert, welche zufällig genau neben dem Tegernsee’er Bräustüberl liegt. Nach einem Spaziergang am See wurde wieder gekocht und die letzten Vorbereitungen getroffen. Erstmalig etwas zu spät am Brett haben wir den Hinweis auf die Heute etwas früher stattfindende Runde verpasst, was wir aber Dank eines bierseligen Abends mit unseren Bindlacher Freunden doch noch mitbekommen haben. Besonderen Respekt verdient hier Axel Heinz, der mit einer starken Grippe teetrinkend und schnupfend 6 aus 7 erspielte und gestern Abend tapfer dabei war. An dieser Stelle viel Glück für den Rest des Turniers.

DSCN5189Die gestrige Runde brachte dann mit Johannes Pfadenhauer für Andi ein U14-Jungtalent, welches von Jürgen Dellitsch von Bindlach trainiert wird und optimal auf das Eröffnungsrepertoire von Andi eingestellt war. Nach klarem Eröffnungsvorteil unterlief ihm allerdings ein kleiner Fehler und Andi konnte seine taktischen Finessen widerlegen und eine Qualität gewinnen. Leider schaffte der Bub es den Druck aufrechtzuerhalten und ein Zugwiederholung führte zum Remis.

Winfried Leismeier (1924) versuchte mit einem Königsindischen Aufbau (vielleicht am Vortag von Andi abgeschaut) die Bauernfestung von Alex zu knacken, scheiterte aber an der offenen A-Linie, welche ja letztendlich nach Alex benannt ist.

Das bei 500 Schachspielern natürlich auch die ganze Gesellschaft repräsentiert ist zeigt sich beispielsweise am GM der im Jackett spielt, während gegenüber ein Spieler voller Wut über seine verlorene Stellung so lange Verrenkungen macht bis er aus dem Rollstuhl fällt und der Schiedsrichter sogar über eine Zeitgutschrift entscheiden muss. Auch die Zeitnotdramen, die sich auf dem Weg zum Klo besonders zeigen sind sehenswert. Ein kleines Highlight war dabei der Erstrundengegner von Andi (IM Anatoli Bykhovsky), welcher in hochgradiger Zeitnotphase gegen WGM Beata Kadziolka (beide unter 2 Minuten) plötzlich losspurtete. Jeder hatte schon Mitleid und dachte an die Klovariante, als er mit einer Flasche Cola rennend um die Ecke bog, einen Zug ausführte und bei 8 Sekunden noch im Hinsitzen begriffen die Uhr drückte. Gebracht hat es auf jeden Fall den Sieg. Die Dame war wohl so verwirrt über die Aktion, dass sie ein paar Züge später eine Figur einstellte und verlor. Mei wie soagt dera Schachspieler, mia sian hald mia

Heut geht’s in die Endspurtphase und das Orakel von der Ex-Säge Ulli prophezeit für Alex eine Fischsuppe (der Gegner kommt aus Hamburg) während er den Glauben an Andi wohl verloren hat (50% sind für ihn nicht mehr drin).

Schau mer mal

A.und A.