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Schachaufgabe

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Archiv

82. Badischer Schachkongress in Haslach

82. Badischer Schachkongress vom 29. Mai bis 6. Juni in der Stadthalle Haslach

Informationen und Anmeldung

Open in Inzlingen

Wasserschloss-Open in Inzlingen vom 05. bis 07.02.2010

Turnierseite mit Anmeldeliste

5. Verbandsrunde

5. Runde   Spieltag: 10.01.2010

10:00 Uhr Pfarrsaal Niederwinden
Kuchen: 3. Mannschaft

Oberwinden Brombach
Oberwinden   2 Brombach   3
Oberwinden   3 Dreisamtal   2
Oberwinden   4 Bad Krozingen   2
Oberwinden   5 Endingen   5
Oberwinden   6 Endingen   4

Schach wie vor 300 Jahren

Im folgenden möchte ich eine Partie von der 4. Verbandsrunde an Brett 1 der Bezirksklasse Ettenheim 1 – Oberwinden 3. präsentieren  Für Martin Hess wäre dies eine Glanzpartie geworden, hätte er die Gewinnfortsetzung im 17. Zug gesehen…Schade, trotzdem eine außergewöhnliche Partie auf historischer Grundlage.

Hess,Martin (1659) – Mallee,Holger (1902) [C35]
Ettenheim-SCO III 4:4 (4.1), 13.12.2009
[Peter Meyer ] „Klick“ auf Diagramm=> vergrößern

1.e4 e5 2.f4 Das Königsgambit wurde bereits im ersten Schachbuch von Lucena im Jahre 1497 erwähnt. Besonders im 18. und 19 Jahrhundert war das Königsgambit eine äußerst gefürchtete Eröffnung. Am 21. Juni 1851 spielten Adolf Anderssen und Lionel Kiseritzky die sogenannte unsterbliche Partie. Heutzutage trifft man das Königsgambit nur selten in der Weltspitze an. Anfang 2000 überraschte Alexander Morozevic des Öfteren seine Gegner mit diesem Gambit. Auch andere Weltspitzenspieler wenden das KG gelegentlich an. 2…exf4 3.Sf3 Le7 Das ist die sogenannte Cunningham-Verteidigung. Mit dem Läuferzug treibt Schwarz seine Entwicklung voran und hält sich die Option offen, später den Läufer nach h4 zu ziehen um Schach zu geben, womit die gegnerische kurze Rochade verhindert werden soll. 4.Lc4 Lh4+ 5.g3 fxg3 6.0–0 gxh2+ 7.Kh1 bertin-gambitDas ist das berüchtigte 3-Bauern-Gambit oder Bertin-Gambit. Erstmals wurde es in einem Manuskript eines gewissen Caze von 1706 und dann in dem Schachbuch von Joseph Bertin erwähnt, das 1735 in London erschien. Weiß hat nun zwar drei Bauern weniger, dafür aber großen Entwicklungsvorsprung und drückt stark gegen das Feld f7 im schwarzen Lager. 7…d5 Schwarz muss sich genau verteidigen, das Beste ist vermutlich, mit 7. … d7-d5 einen Teil des Materials zugunsten der Entwicklung der eigenen Kräfte zurückzugeben. 8.Lxd5 Lf6?! Hier findet Schwarz nicht die beste Verteidigung. Allerdings ist die folgende Abwicklung am Brett schwer zu finden. [8…Sf6 9.Lxf7+ (9.Sxh4 Sxd5 10.exd5 Dxh4) 9…Kxf7 10.Sxh4 Te8 11.d3 Kg8] 9.Sc3 Sh6?! Die folgende Entwicklung erscheint natürlicher. [9…Se7 10.Lb3 Sbc6 11.d4 Sg6 12.e5 Le7] 10.d4 Tf8 11.Lxh6 gxh6 12.Dd3 c6 13.Lb3 Sa6 14.e5 Le7 15.Dxh7 Le6 16.Lxe6 fxe6 Hess-GewinnzugBis hierhin hat Weiss perfekt gespielt. Doch nun verpasst er die entscheidende Gewinnfortsetzung. 17.Dg6+? [17.Sh4 das gewinnt! Alle Figuren wollen bei der (Angriffs-)Party dabei sein. Schwarz bricht auf der 7. und 8. Reihe ein 17…Dd7 (17…Txf1+ 18.Txf1 Dc7 19.Dg8+; 17…Lxh4 18.Txf8+ Kxf8 19.Tf1+ Ke8 20.Df7#) 18.Sg6 Txf1+ 19.Txf1 Kd8 20.Sxe7 Dxe7 21.Tf7] 17…Kd7 jetzt entkommt der schwarze Monarch 18.Se4 Sc7 19.Sxh2 Tg8 20.Df7 Kc8 21.Sd6+ Kb8 22.Dh7 Th8 23.Dg7 Tg8 24.Dh7 Th8 ½–½schlusstellung
In Anbetracht des für ihn sehr schwierigen Partieverlaufs nahm Schwarz die Zugwiederholung gerne an. Bei „cooler“ Betrachtungsweise, hätte er auch weiterspielen können. [24…Lxd6 25.exd6 Sb5 26.Tg1 Th8 27.Df7 Sxd6 28.Dxe6 Te8 29.Dxh6 a6 analysestellungund plötzlich steht der schwarze König relativ sicher und der Weiße unsicher. Dafür hat Weiß aber einen Mehrbauern, obwohl er zu Beginn 3 geopfert hatte! Eine zweischneidige Stellung – Ausgang ungewiss]

Neujahrsturnier Umkirch

Hier die Ausschreibung für das Neujahrsturnier am 03.01.2010 in Umkirch

Ausschreibung auf deutsch (pdf)

Ausschreibung auf französisch (pdf)

15-Minuten Schnellschachturnier für 4-er Mannschaften.
Preisfond bei 40 Mannschaften ca. 1000€.
Titelverteidiger des Breisgaupokals ist Straßburg.
Anmeldung über www.schachclub-umkirch.de
oder am Turniertag bis 9.15 Uhr Startgeld 25€.
Erstmalig im Saal des neuen Bürgerzentrums im Alten Gutshof
in der Ortsmitte von Umkirch.
Gespielt werden 11 Runden Schweizer System.
www.schachclub-umkirch.de

Frohe Weihnachten

Der Schachclub Oberwinden wünscht allen Schachfreunden Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Weihnachtsmann bringt Schachspiel

Erfolge der SCO-Spieler

Ralf Schmidt gewinnt das Schnellturnier in Rheinfelden/CH
Am 14. und 15.11.2009 konnte Ralf Schmidt das 1. Internationale Rapid-Open im schweizerischen Rheinfelden gewinnen.
Turnierseite

Endstand

Gutes Ergebnis für Ralf Schmidt beim Open in Benidorm/ESP
Beim 8. Internationalen Schachfestival in Benidorm (nähe von Alicante) startete Ralf Schmidt in der Ratinggruppe 2000 bis 2300. In dem starken Feld erreichte Ralf mit 5 Punkten aus 10 ein gutes 50% Ergebnis und den 73. Platz.
Endstand:
Einzelergebnisse

FM Peter Dittmar Zweiter bei den Schachtagen von Bad Bertrich
Klein aber fein ist das Open in Bad Bertrich. 16 Teilnehmer zählte dieses Schachturnier und unser Spitzenbrett wurde Zweiter hinter IM Boidman. Deutlich besser besucht ist das gleichzeitige Seniorenturnier mit 63 Teilnehmern.
Turnierseite

Edgar Kais und Ralf Schmidt bei der Freiburger Blitzserie
Jens-Uwe Schmidt organisiert regelmäßig eine Blitzserie im „Ambiente“ in Freiburg. Bei der 4. Auflage am 18.12. konnte Ralf seinen Erfolg vom 13.11. wiederholen und konnte dieses Blitz bereits zum zweiten Mal gewinnen. Eddi, der zum ersten Mal teilnahm belegte Platz 7, Jens wurde Achter . Das 5. Blitzturnier findet im Januar statt.
Ergebnisse:
Turnierhomepage:

Gratulation und Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen!
Habe ich etwas vergessen? Bitte Info per Mail!

SCO im Halbfinale des Bezirkspokals

Mit einem 4:0 Sieg konnte sich der SCO 1 gegen die Schachfreunde aus Bad Krozingen für das Halbfinale qualifizieren. Das klare Ergebnis wurde jedoch sehr hart umkämpft. Nach ausgeglichener Eröffnung bekam unser Spitzenbrett FM Peter Dittmar im Mittelspiel ein Übergewicht und brachte seine Partie gegen unser passives Mitglied und Schachfreund Markus Fink zum Sieg. Auch unser Neuzugang Bernd Banken spielte sehr konzentriert und konnte sein Endspiel mit gleichfarbigen Läufer und Mehrbauer nach Hause bringen. Der Gewinn von Ralf Schmidt schien zunächst sicher, aber er mußte dann doch noch in die Verlängerung, konnte seine Partie dann aber siegreich beenden. Ähnlich erging es Sebastian Völker, der mit Mehrbauer sein Turmendspiel zum 4:0 gewinnen konnte.

Oberwinden 2151 Bad Krozingen 1805 4 0
1 1 Dittmar,Peter 2311 1 Fink,Markus 1905 1 0
2 5 Schmidt,Ralf 2071 7 Grams,Arthur 1624 1 0
3 69 Banken,Bernd 2 Schwarz,Rolf 1893 1 0
4 7 Völker,Sebastian 2072 4 Miler,Adolf 1798 1 0

Bezirksmannschaftspokal

Die 2. Mannschaft nach langer Fahrt im Tiefschlaf

Mit guter Laune fuhr man am Sonntag im Mannschaftsbus nach Wutachtal. Bei schönem Wetter und toller weißer Schwarzwaldlandschaft genoss man die Busfahrt mit belegten Brötchen, Brezeln und Kaffee. In Wutachtal gesund angekommen bereitete man sich noch kurz in der frischen Luft auf den Kampf vor. Drinnen beschworen sich indes die Wutachtäler auf einen heißen Kampf. Pünktlich um 10.00 Uhr begann dann das Chaos. Keiner unserer Spieler kam vorteilhaft aus irgendeiner Eröffnung raus. Eddi Kais, der es an Brett 1 von vornherein schwer hatte, bemühte sich und wollte zu schnell seinen Gegner in die Defensive drängen. Er opferte zum falschen Zeitpunkt eine Qualität und konnte die Partie nicht halten. Joachim Diehl, der genau den gleichen Plan hatte, schaute zu Eddi rüber und brach sein Vorhaben ab. Da er aber schon einen Bauern geopfert hatte war es auch hier nicht mehr möglich die Partie zu halten. Alex Lang’s Stellung war eigentlich immer gleich und so einigte man sich folgerichtig auf ein Remis. Andreas Wernet spielte zu sehr auf  Position, sodass ihm ziemlich die Zeit davon lief. Als beide Gegner noch 1 Minute auf der Uhr hatten einigte man sich auf ein Remis. Somit stand es 3:1 für Wutachtal. Peter Pauk stand auf Verlust und bei den letzten 3 Brettern konnte man noch gar nicht sagen wie es ausgehen würde. Thomas Ruf und Michael Weber konnten dann aber jeweils einen Bauern gewinnen und die Stellung dann so verstärken, das beide gewinnen konnten. Torsten Becherer, der ebenfalls in hochgradiger Zeitnot war, verpasste kurz danach den Zug zur besseren Stellung und musste sich schließlich auch geschlagen geben. Peter Pauk kämpfte 59 Züge mit 2 Bauern weniger um ein Remis oder zum Schluss fast noch den Sieg, denn sein Gegner hatte nur noch 2 Minuten Zeit als er es schaffte sich durchzusetzen. Naja eine klare unnötige 5:3 Niederlage an der man mit Sicherheit was zu knabbern hat. Waren es die vielen Kurven oder das frühe Aufstehen oder einfach ein schlechter Tag für viele Bretter. Naja auf der Heimfahrt wurde aus dem mitgebrachten Bier halt schnell ein Frusttrinken organisiert.
Mf2 Peter Pauk

Peter Pauk im Elztalpokalfinale

Peter Pauk bestreitet gegen Dr. Frank Goldschmidtböing das Finale im Elztalpokal. Peter setze sich gegen Matthias Steen (1868), Thomas Ruf (1726) und Mario Rösch (1513) durch. Von den SCO-Spielern schieden im Viertelfinale Oliver Burger und Thomas Ruf gegen die beiden Finalisten aus; Sebastian Völker mußte urlaubsbedingt kampflos aufgeben. Hier geht es zu den Ergebnissen: Elztalpokal 2009