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Von werneta, 13. August 2009 - 10:48 Uhr Vor und nach unserem hart umkämpften Remis gestern ließen wir es uns mal so richtig gut gehen. Einmal beim Chinesen in Opfikon essen, durch das „richtige“ Zürich bummeln und das historische Stadtzentrum mit seinen vielen alten Häusern, verwinkelten Gassen, kleinen Boutiquen, shoppenden Mädels und urigen Mini-Kneipen besichtigen, daß war schon Urlaub pur. Allerdings lernt man bei dieser Gelegenheit auch die monetären Seiten Zürichs kennen. Eine Weinschorle bei „Chez Erwin“ 8 CHF, ein Kalbsschnitzel mit Kartoffelsalat aus dem Eimer in einem Biergarten mit Selbstbedinung 38 CHF und eine Brezel mit Kürbiskernen auch noch stolze 4,50 CHF. Na ja, man lernt dazu und inzwischen haben wir auch so unsere Plätzchen an denen es uns gefällt und an denen wir mit dem Preisniveau zufrieden sind. Geld haben sie auf jeden Fall die Schweizer. Die Autos die auf den Straßen zu sehen sind und vor allen Dingen die Klamotten, die die Mädels und Jungs hier auftragen (Schachspieler explizit ausgenommen) sind schon vom Feinsten. Das die Schweizer im Allgemeinen auf Geld nicht so angewiesen sind zeigt auch, daß Peter seinen Geldbeutel, gut gefüllt mit Barem, Kreditkarten und Tickets, mal eben über Nacht in einem Restaurant liegen lassen konnte und ihn vollständig und ohne Probleme mit dem Kommentar „bei uns chummt nint weg“ zurück bekam.
Schachlich sind ja inzwischen zweidrittel der Spiele absolviert und Peter liegt nach einem überzeugend erkämpften Sieg mit 2,5 Punkten locker auf Kurs zu seinem selbstgesteckten Ziel mit 3 Punkten. Man beachte, daß 2,5 Punkte zum Beispiel auch solche Koryphäen wie FM Gerard Nuesch (Elo 2319) und Christian Ketterer (Elo 2270) haben. Ich selbst bin mit meinen 2 Punkten mehr als zufrieden, da ich aufgrund der Starterliste mit 1 Punkt als ambitioniertes Ziel ins Rennen ging und nun mein persönliches Soll schon voll erfüllt habe. Das bedeutet, wir beide können uns entspannt in die nächsten Partien stürzen und gegebenenfalls Max noch ein bisschen ärgern, der augenblicklich noch nicht ganz auf Kurs für eine IM-Norm ist. Heute geht es für mich erst mal gegen Helmut Eidinger, einen Schweizer Landsmann mit Elo 2123, während Peter sich mit Markus Kauch mit Elo 2219 auseinander setzen darf.
Davor ist allerdings noch ein lockerer Bummel durch die historische Altstadt und heute Abend eventuell ein Besuch der Seerose geplant.
Andreas
Von meyerpe, 12. August 2009 - 12:56 Uhr Die Nacht vor dem vereinsinternen Duell um 14 Uhr wurde für eine ausgiebige Erkundung von Zürich genutzt. Gleichzeitig wurde eine geniale Idee geboren. „Wir stellen unser Fahrzeug von der teueren Tiefgarage auf einen kostenlosen Parkplatz in der Peripherie“. Max Scherer hat einen solchen Parkplatz und genau dort wollten wir hin. Wie war noch der Ortsname? Bürlikon? – gibt es nicht. Aha, Örlikon – das wars. Weit und breit kein kostenloser Parkplatz, obwohl alle Vorrorte abgeklappert und 20-mal gefragt und sogar die Polizei in der Mittagspause gestört wurde. Alle Parkplätze waren kostenpflichtig. So mußten wir uns sputen, um vor Ende der 1-stündigen Wartezeit die Partieformulare abzugeben. Kurz vor 15 Uhr wurde dann die spektakuläre 0 Züge Partie dem HSR gemeldet.Das Auto kam wieder in die Hotelgarage und der Ort von Max heißt Ürikon. Dennoch hatten wir noch einen schönen Tag bei einer Schiffahrt und bei „Erwin im Storchen“. Dort gibt es Weinschorle mit Eiswürfel und Zitrone. Max hat derweil eine ganz lange Partie gegen ein französisches Jungtalent gewonnen.
Die heutige Doppelrunde brachte mir trotz 1 aus 4 mit Michael Schmid einen sehr starken Gegner und auch Andy bekam einen 2100er. Die Erkenntnis: „Es gibt in der Meistergruppe keine schwachen Gegner, denn die beiden spielten gestern schon gegeneinander“. Okay, in einer ausgekämpften „nix-los-Mittelspielstellung“ bot mir Michael remis an, um eine 6 Stunden Partie mit dem gleichen Ergebnis, wie bei unserer Verbandsligabegegnung zu vermeiden und Körner für die Nachmittagsrunde zu sparen. Das klang vernünftig und so war ich sofort einverstanden. Andy spielt noch und es sieht m.E. ganz gut für ihn aus. Update: Andy ist gerade gekommen und er hat gewonnen! Übrigens nutzten zahlreiche Großmeister die letzte Möglichkeit mit einem „Bye“ ohne Aufwand ein Remis zu ergattern-diese Möglichkeit haben wir leider verpasst – wir kämpfen um die Punkte.
Übrigens wurde heute „the beauty of the tournament“ gewählt. Ganz in Weiß kam ich immerhin in die engere Auswahl wie man bei den Impressionen selbst sehen kann. Max hat gesagt, dass er bei der Deutschen Meisterschaft den Schönheitspreis gewonnen hat. Hier hat er angesichts der vielen weiblichen Grazien keine realistische Chance auf diesen Titel.
Heute Mittag geht es weiter……
Peter
Von meyerpe, 11. August 2009 - 10:35 Uhr Pünktlich um 10:00 Uhr am Sonntag-morgen ging’s los. Na ja, fast pünktlich. Mein Reisepartner war immerhin schon um 10:17 Uhr da und mußte anschließend nur noch kurz was zu Hause abholen, seine Tochter wecken um sich zu verabschieden, verschiedene Gegenstände einpacken und seinem Sohn über die Oma Geld für das anstehende Zeltlager zukommen lassen. Wie gesagt nahezu pünktlich sind wir dann auch in Zürich eingetroffen, haben gleich ein paar Bekannte getroffen und uns kurz, aber wirklich nur kurz verquatscht, um dann wiederum pünktlich nach dem Einchecken im Hotel und dem üblichen Chaos beim Besorgen der Fahrbahntickets mit einer ca. 30 minütigen Verspätung am Brett zu sitzen.
Apropos Fahrbahntickets; war in Gaggenau noch die ultimative Coolness sprich schwarzfahren angesagt, ist mein Reisepartner inzwischen, vielleicht aufgrund seiner väterlichen Vorbildfunktion oder schlicht und einfach aufgrund von Bastis „in der Schweiz gibt’s für alles drakonische Strafen und deshalb lernst du die Regeleinhaltung“ in Zürich zum „nie würde ich schwarzfahren“ mutiert. Das bedeutete auf der ersten Fahrt lange Diskussionen mit dem Tramfahrer und dreimaliges Aussteigen um die Tickets zu lösen und auch abzustempeln. Der freundliche Tramfahrer hat auch jedesmal brav auf meinen Reisepartner gewartet, allerdings werden sie wohl keine Freunde mehr.
Doch endlich zum Turnier. Max Scherer hat uns gleich zu Beginn abgefangen und wollte noch kurz ein paar Züge setzen (Anmerkung der Redaktion: trotz unserer halbstündigen Verspätung war die Auslosung noch nicht bekannt). Trotz unserer Proteste haben wir halt ein paar Züge gesetzt und Max erklärte uns, dass er g3 mit d3 im Zusammenhang mit seiner bevorzugten Schwarzvariante wirklich doof findet und immer wieder Probleme damit hat. Tja was soll ich sagen: die Auslosung kam und ich hatte die weißen Steine gegen Max und konnte gleich mal g3 d3 ausprobieren. Psychologisch so unglaublich stark, daß ich gegen seine 2254 Elo doch glatt Remis spielte. Meinem Reisepartner ging es leider nicht ganz so gut und er mußte gegen einen 2330 Elo-Riesen die Segel streichen. Teilweise schien dies an der wirklich guten Partieanlage des Gegners und teilweise an dem sehr interessanten, um nicht zu Sagen wunderschönen Outfit des Nebenbrettes zu liegen.
Der Abend klang dann noch ohne Analyse meiner g3 d3 Variante in einem Biergarten und der in Zürich berühmten Niederdorfstraße aus. Zwischenzeitlich haben wir natürlich zur Beruhigung meines Reisepartners ein 6-Tage-Ticket für die Tram besorgt. Übrigens ist das Nachtleben in Zürich, hier sind sowohl Angebot wie auch die Anzahl der Nachtschwärmer gemeint, in etwa auf dem Niveau von Waldkirch. Einziger Trost ist der Frauenüberschuss. Außer im Spielsaal kann man hier wirklich nicht klagen und die Wirtschaftskrise scheint für eine Verknappung des Stoffangebots gesorgt zu haben, so daß bei wunderschönem Wetter es entsprechend viel Sehenswertes gibt. So zum Beispiel gestern Abend als wir noch in einer Pizzeria saßen. Allein am Nebentisch sitzend hatte eine jüngere Dame so wenig Stoff, daß mein Reisepartner gar nicht zu seinem legendären Blickkontakt kam, sondern beim Blick als solchen hängen blieb.
So nebenbei bemerkt war das gestern auch wirklich das Highlight. Während mein Reisepartner morgens noch mit einer guten Eröffnungsvorbereitung gegen einen 2203er Remis spielte und Nachmittags in Zeitnot mit einem Einsteller verlor, habe ich keine Punkte ergattern können. Morgens gab es einen 2412er, der mir endlich mal erklärte wie man richtig Remis anbietet, um mich trotzdem nur mit zweimaligem kurzen Nachdenken gnadenlos zusammen zu schieben und Nachmittags spielte ich gegen einen 2149er aus Berlin, der einen Eröffnungsvorteil genauso gnadenlos zum Sieg umsetzte.
Leider haben mein Reisepartner und ich heute Pech und müssen gegeneinander Antreten. Was bei einem Teilnehmerfeld von 271 Spielern und nur zwei vom gleichen Verein schon fast als Kunst anerkannt werden muß. Mein Reisepartner hat die Gelegenheit auch gleich beim Schopf ergriffen und hat gestern Abend nach ein paar Bier mit ein paar Schweizer Freunden mal auf gleicher Ebene mit dem Hauptschiedsrichter gesprochen, um ihm zu erklären, wie man sowas beim SwissChess-Auslosungssystem vermeiden kann. Die Argumente des Schweizer Hauptschiedsrichters
1.die Schweiz ist so klein, da gibt es keine Vereinssperre, sonst würden alle Turniere verzerrt
2. würde er jetzt nochmal verschieben, wäre das Turnier vor der FIDE anfechtbar und müßte für ungültig erklärt werden
konnten ihn als langjährigen Hauptmannschaftsführer und sehr erfahrenen Turnierorganisator nur bedingt überzeugen und so blieb es trotz angeregter Diskussion beim heutigen Oberwindener Spitzenspiel. Das Gute daran ist: mindestens einer von uns wird am Ende des Tages mehr als einen halben Punkt haben. Das Gleiche, nämlich mehr als einen halben Punkt wünschen wir auch unserem Schachfreund Max, der einen psychologisch wirklich schwierigen Start in das Turnier hatte.
Andreas
Infos zum Turnier: www.sgzurich2009-live.ch
Von meyerpe, 2. August 2009 - 17:30 Uhr UPDATE: Mehr Bilder und Impressionen in unserem Album

Mit 94 Teilnehmern hatte das Dorffestblitzturnier eine sehr gute Beteiligung. Mit 3 Internationalen Meistern und 3 Fidemeistern war die Spitze sehr stark besetzt. IM Gavin Wall brachte das „SC Oberwinden-Trikot“ Glück und er gewann in seinem 4. Anlauf den Titel des Dorffestblitzmeisters.
Ergebnisse
Bindlacher Homepage

Von meyerpe, 23. Juli 2009 - 19:26 Uhr 7. Dorffestblitzturnier am Sonntag, 02.08.2009 um 13:00 Uhr in Niederwinden
weitere Infos unter:
http://www.schachclub-oberwinden.de/dorffest
Ausschreibung Festblitz
Dorffest-Flyer
Unserer Partnerverein vom TSV Bindlach (Oberfranken) wird kommen und bringt viele Schachfreunde mit, an der Spitze 3 Internationale Meister. Titelverteidiger IM Pavel Cech (2424), IM Axel Heinz (2436) und IM Gavin Wall (2308, siehe Foto links). Hier der Vorbericht des TSV Bindlach
Anmeldungen liegen auch schon aus Frankreich, der Schweiz und natürlich von verschiedenen badischen und württembergischen Vereinen vor. Es soll ein freundschaftliches Treffen von Schachfreunden jeder Spielstärke werden, bei dem der Spaß im Vordergrund steht.
Wir freuen uns auf ein schönes Dorffest und ein sportlich faires Blitzturnier. Alle Schachfreunde sind ganz herzlich eingeladen, zu kommen. Infos per Mail: dorffest@schachclub-oberwinden.de
Von Tilo, 23. Juli 2009 - 19:21 Uhr Nach der Mitgliederversammlung 2009 und einer erfolgreichen Saision 2008/2009 wurde die Vereinshistorie aktualisiert. Zu finden auf der Seite Vereinshistorie.
Von meyerpe, 21. Juli 2009 - 18:00 Uhr Unser Neuzugang Ralf Schmidt hat ein sehr erfolgreiches Turnier in Malaga absolviert. Unter anderem hat er einen starken FIDE-Meister geschlagen. Nähere Einzelheiten von Ralf in seinem Bericht (Danke!) im Forum …siehe hier.
Das angesprochene Turnier in Sitges beginnt am 22.07.2009 (Spielbeginn jeweils 16:30 Uhr). Viel Erfolg! Ergebnisse gibt es hier
Ergebnisse Malaga —— Ergebnisse Sitges
Von meyerpe, 19. Juli 2009 - 13:44 Uhr Herzlichen Dank an Bernhard, Heinz und Werner für das schöne, 12-stündige Grillfest anläßlich der 200 Jahr Feier. Ob beim schwelgen über alte Zeiten, beim diskutieren über aktuelle Themen, oder bei den vielen Blitzpartien, alle hatten ihren Spaß und es war wirklich ein sehr schönes Treffen. Alle sind satt geworden und es mußte auch keiner durstig nach Hause gehen – im Gegenteil :-))
Von meyerpe, 17. Juli 2009 - 22:09 Uhr Hier der Bericht der Badischen Zeitung über die Mitgliederversammlung
Bericht als pdf-Datei
Von meyerpe, 13. Juli 2009 - 20:13 Uhr Unser FIDE-Meister Emmanuel Reinhart startete beim IM Turnier in Bischwiller und erreichte dort einen hervorragenden 2. Platz, hinter Großmeister Karpatchev. Manu verlor in den 9 Runden keine einzige Partie. Er gewann 3-mal und remisierte 6 Partien. Dies bedeutete 6 Punkte aus 9. Trotz des tollen Tabellenplatzes verfehlte Manu die IM-Norm von 6,5 denkbar knapp. Weil ein Spieler eine sehr geringe ELO-Zahl hatte, war die IM-Norm so hoch angesetzt. Dafür hat Manu stolze 47 DWZ hinzugewonnen und auch bei der ELO dürfte ein deutliches Plus heraus kommen. Die Turnierperformance betrug 2427, wirklich eine ganz tolle Leistung! Gratulation! Unser ehemaliger Spielertrainer IM Henryk Dobosz hatte bei dem IM Turnier keinen guten Lauf. Er holte 3 Punkte und belegte Platz 8.
Turnierseite: —– DWZ-Auswertung:
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MI BISCHWILLER 09
Classement après la ronde 9 |
| Pl |
|
Nom |
Elo |
Cat. |
Fede |
Ligue |
Club |
Pts |
SB |
FFE |
| 1 |
g |
KARPATCHEV Aleksandr |
2491 |
Sen |
RUS |
ALS |
Bischwiller |
6,5 |
26 |
2461 |
| 2 |
f |
REINHART Emmanuel |
2300 |
Sen |
FRA |
ALS |
C.E. Strasbourg |
6 |
24,5 |
2427 |
| 3 |
f |
GENZLING Alain |
2353 |
Jun |
FRA |
LOR |
Vandoeuvre-Echecs |
6 |
22,75 |
2431 |
| 4 |
f |
RIFF Vincent |
2314 |
Sen |
FRA |
ALS |
Mulhouse Philidor |
5,5 |
24,5 |
2384 |
| 5 |
g |
BARSOV Alexei |
2511 |
Sen |
UZB |
CHA |
L’Echiquier Chalonnais |
5 |
19,5 |
2295 |
| 6 |
f |
HEINZ Timothee |
2279 |
Jun |
FRA |
ALS |
Bischwiller |
5 |
17,75 |
2349 |
| 7 |
|
NETZER Jacques |
2147 |
Min |
FRA |
ALS |
Bischwiller |
3 |
12,75 |
2210 |
| 8 |
m |
DOBOSZ Henryk |
2404 |
Vet |
POL |
ALS |
Bischwiller |
3 |
12,75 |
2174 |
| 9 |
f |
HIRNEISE Jens |
2284 |
Cad |
GER |
|
SpVgg Rommelshausen |
3 |
11,75 |
2187 |
| 10 |
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BELLAHCENE Bilel |
1973 |
Pup |
FRA |
ALS |
Bischwiller |
2 |
7,25 |
2167 |
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Trainingstermine Erwachsene: Dienstags um 20 Uhr, Clubheim der Sportfreunde Winden, Bruckmatten 1, 79297 Winden.
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