|
|
Von Alex, 25. Januar 2018 - 22:23 Uhr Einen spannenden Blitzentscheid im Bezirksmannschaftspokal wurde den nicht vorhandenen Zuschauern geboten. Zur Erinnerung: letzte Woche trennte man sich in den Turnierpartien mit 2:2. Da auch die Berliner Wertung ausgeglichen war, musste ein Blitzentscheid her. Dieser wurde diese Woche nachgeholt. Es waren also die gleichen Paarungen wie letzte Woche allerdings mit vertauschten Farben.
Das erste Match ergab ein 2:2. Edi und Mario konnten gewinnen, während Alex und Jens verloren.
In der zweiten Runde sah es schon besser aus, denn Jens konnte überraschend den um 600 DWZ stärkeren Thomas Buttenmüller Matt setzen. Auch Alex konnte gegen FM Haker ein Remis erzielen. Ein weiteres Remis steuerte Mario bei. Da Edi leider verlor, endete der zweite Durchgang ebenfalls 2:2.
Im dritten Durchgang äußerte Edi schon früh Unmut über sein Spiel und verlor auch die Partie. Auch Jens musste seinem Gegner gratulieren. Mario war eine Bank und konnte seine Partie für sich entscheiden. Auch Alex hatte deutlichen Vorteil, da er des Gegners Dame für zwei Springer gewinnen konnte. Leider ließ er die seinige im weiteren Verlauf der Partie stehen und verlor. Endstand 1:3 für Horben.
Gratulation an Horben, die damit in die nächste Runde kommen und weiter ihren Titel verteidigen können.
Zum Abschluss wurde noch ein Blitzturnier ausgerichtet, das Thomas Ahner und Mario punktgleich mit jeweils nur einem abgegebenen Remis gewinnen konnten.
Von werneta, 22. Januar 2018 - 20:02 Uhr Auch dieses Jahr fand das 44. Umkircher Neujahrsturnier (15-Minuten-Partien / Vierermannschaften) statt, zu dem dieses Mal 33 Mannschaften und damit so viele wie schon lange nicht mehr anreisten – am Anfang fehlte sogar Spielmaterial …
Angesichts üblicher Verdächtiger wie Emmendingen, Zähringen, Dreisamtal, und vielen mehr schienen die Trauben dieses Mal – angesichts unseres Mannschafts-DWZ-Schnitts von unter 1800 – extrem hoch zu hängen, denn ohne unser Spitzenbrett wäre unsere Durchschnitts-DWZ sogar bei „nur“ 1641 gelegen – weshalb sich nicht nur der Spieler, der es aussprach, als „Notnagel“ fühlte, denn der DWZ-Team-Durchschnitt der Mitbewerber ging bis 2280 (Emmendingen) und insgesamt 7 Mannschaften lagen deutlich über 2000. Umso bemerkenswerter waren die Motivation und die Spiellaune von Mario, der trotz der 400 DWZ-Papierformlücke nach ihm, keine Partie abgab und mit 10 Punkten aus 11 Spielen neben einem herausragenden Ergebnis auch das beste 1. Brett, aller Teilnehmer und sogar das aller Bretter von 1 – 4 markierte.
Aber damit nicht genug: obschon seine Mannschaftskameraden alle knapp unter der der 50%-Marke blieben, schafften wir es auf dieser Basis, durch „geschickte strategische Verteilung unserer restlichen Punkte“, noch vor der Mittagspause an Tisch 3 vorzurücken. Auf die am Nachmittag nach der Mittagspause folgenden „Affenschaukel“ ging es dann über Tisch 7, 6 und 4 in der Schlussrunde zu Tisch 1 gegen den nun 6-maligen Turniersieger Emmendingen 1. Auch dort gingen wir mit 1:3 nicht, wie eigentlich zu erwarten war, leer aus, da die Emmendinger ihren Turniersieg durch die Annahme zweier von uns ehrfürchtig angebotener Remis offenbar frühzeitig absichern wollten. Als verdienten Lohn konnte damit auch das Oberwindener Team einen Preis erringen: Den Ratingpreis der Mannschaften zwischen 1700 und 1900 DWZ. Last but not at least belegten wir mit 24,5:19,5 Punkten einen sehr guten 7. Platz und konnten mit Pokalen und reichlich Wein ausgestattet kurz nach 18:00 sehr zufrieden die (späte) Heimreise antreten.
Die Einzelergebnisse:
Mario Rösch Brett 1 10 Punkte
Martin Hess Brett 2 5 Punkte
Jens Alber Brett 3 4,5 Punkte
Martin Schneider Brett 4 4 Punkte
Weitere Infos und Bilder zum Turnier gibt es hier:
https://www.schachclub-umkirch.org
Martin Hess
Von Alex, 21. Januar 2018 - 18:07 Uhr Das war die Meinung am Freitag-Abend als man sich im Bezirkspokal vom Tabellenführer der Bereichsliga Horben mit 2:2 trennte. Die Meinung war, dass bei unentschieden und ausgeglichener Berliner Wertung der niedrigklassigere Verein, somit Horben, weiterkommt. Wie es nun alle besser wissen, sagt die Bezirksturnierordnung was anderes aus. Die Klassenregelung wurde vor Jahren bereits abgeschafft. Nun muss wohl noch ein Entscheidungsblitz nachgeholt werden.
Die Horbener sind im Pokalkampf mit einer sehr starken Mannschaft angetreten. Der Bereichsligist verfolgte eine Weißstrategie, die sehr erfolgreich war. Bereits nach kurzer Zeit konnte Thomas Buttenmüller an Brett 2 bereits einen Sieg vermelden. Jens Alber fand sich in der Eröffnung nicht zurecht und griff fehl. Auch Alex Lang am dritten Brett behandelte die Eröffnung nicht sehr gut und stand schlecht. In der Folge konnte er einen Bauernverlust nicht vermeiden und versuchte durch Opfer zu Gegenspiel zu kommen. Kurze Hoffnung keimte auf da sein Gegner FM Johann Haker versucht war nicht den besten Zug zu machen, hielt aber rechtzeitig inne und fand den einzigen Zug, der den Sieg für den Horbener sicherte. An Brett 1 konnte Mario Rösch mit starkem Spiel gegen den zwoeinser Thomas Ahner die Oberhand behalten. Auch Edi Kais konnte an Brett vier gegen Bertram Bengsch einen Sieg zum 2:2 Endstand verbuchen. Eine starke Leistung für Oberwinden, da Horben nach DWZ-Erwartung deutlich favorisiert war.
Nun müssen beide Mannschaften nochmal alle Spieler für ein Entscheidungsblitz ans Brett bekommen. Dieses erfolgt dann in gleicher Aufstellung mit vertauschten Farben.

Von Alex, 15. Januar 2018 - 22:34 Uhr Drei Siege und eine Niederlage brachte der 4. Spieltag der Verbandsrunde für die SCO Mannschaften. Einen ganz schlechten Tag erwischte die Zweite-Mannschaft in der Landesliga. Gegen die, an diesem Spieltag nicht bezwingbare, Mannschaft von Villingen-Schwenningen kam die Zweite schwer unter die Räder. Die Doppelstädter konnten einen glatten 8:0 Sieg für sich verbuchen.
Einen besseren Tag erwischte die Erste, die gegen Lahr in der Verbandsliga anzutreten hatte. Die Lahrer überraschten mit IM Lerch am ersten Brett, mussten aber auf viele französische Spieler verzichten. Bei Oberwinden fehlten auch die zwei Spitzenbretter wobei sich das aufrücken nicht negativ bemerkbar machte. Die Wertungszahlen versprachen einen spannenden Kampf mit ausgeglichenen Paarungen an den meisten Brettern.
Als erster beendete Edi Kais an Brett 5 seine Partie mit einem Remis. Kurz darauf kam Oberwinden durch Sieg von Mannschaftsführer Alex Lang an Brett 7 in Führung. Sein Gegner spielte etwas passiv und sah Ausgangs der Eröffnung nur eine Option, die ihn nicht nur zwei Bauern kostete, sondern ihn auch noch in eine passive Stellung ohne jegliches Gegenspiel drängte. Andi Wernet am 8. Brett konnte ebenfalls gewinnen und für Oberwinden auf 2,5:0,5 erhöhen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Basti Völker bereits einen Bauern mehr, allerdings nur noch wenig Zeit. Eine Einschätzung der vorderen vier Bretter versprachen zu diesem Zeitpunkt nur knappe 1,5 Punkte, so dass Basti auf ein Remisangebot verzichtete um die Chance auf einen Mannschaftssieg zu erhalten.
Ein schwer erkämpfter halber Punkt kam dann überraschend von Mario Rösch an Brett 1 durch ein Remis gegen IM Patrice Lerch. Man sagt zwar Turmendspiele sind alle Remis, ganz so eindeutig war es allerdings nicht. Als an Brett 4 Jürgen Schulte seinem Gegner zum Sieg gratulieren musste, witterten die Lahrer Hoffnung auf ein 4:4. In dieser Phase reklamierte Bastis Gegner nicht korrekt Remis wegen Stellungswiederholung, da Basti am Zug war. Basti wich der Zugwiederholung aus worauf sein Gegner einen weiteren Bauern einstellte, was Basti zum Sieg reichte. Auch Philipp Germers Gegner am 3. Brett versuchte alles und musste letztlich seine Partie verloren geben. Als letzter überlegte Daniel an Brett zwei ob er noch eine Gewinnfortsetzung findet, gab dem Remisangebot des 14-jährigen Lahrer Talents dann aber zum 5,5 zu 2,5 Endstand statt.
Oberwinden steht vorläufig auf dem zweiten Tabellenplatz. Sollte Sasbach sein Nachholspiel nicht verlieren, würden diese aber noch vorbeiziehen. Platz 1 belegt die Reservemannschaft des Zweitligisten Emmendingen, die mit zwei Groß- und zwei FIDE-Meistern Baden-Baden 3 deutlich mit 7:1 bezwang. Am Tabellenende steht Heitersheim, die diese Saison nicht ihre besten Leute ans Brett bringen und Pfullendorf. Diese beiden werden zusammen mit Lahr und Waldshut die Absteiger unter sich ausmachen.
Die dritte Mannschaft des SCO konnte gegen Denzlingen 3 einen klaren 5:3 Sieg erzielen und den ersten Tabellenplatz der Kreisklasse A behaupten. Siegreich waren Markus Mack, Martin Schneider, Oli Burger, Markus Trenkle und Axel Blattmann.
Auch die Vierte Mannschaft konnte ihren ersten Sieg feiern. Durch Siege von Michael Neuendorf, Tobias Weber und Felix Schindler, sowie einem Remis durch Johannes Wehrbein konnte Denzlingen 3 mit 3,5 zu 1,5 bezwungen werden. Mit diesem Sieg rückte man auf den 6. Tabellenplatz der C-Klasse vor.
Tabelle Verbandliga

Tabelle Landesliga

Tabelle Kreisklasse A

Tabelle Kreisklasse C

Von Alex, 16. Dezember 2017 - 23:01 Uhr by Edi Kais
In der zweiten Runde, im Bezirkspokal, spielte SCO gegen die Dritte von Zähringen, die aber sehr stark antraten, so dass wir im Prinzip gegen die Erste spielen mussten. Die Freiburger waren auch Favorit gegen uns (DWZ Schnitt 2042 gegen 1961). Umso erfreulicher war der klare und nie gefährdete Sieg von uns !
Hier die Partien in zeitlicher Reihenfolge :
Brett 2 Kais (1996) – Neuner (2024)
Als erster konnte ich SCO in Führung bringen. Mit einer erst kürzlich entdeckten Spezialvariante gegen Slawisch (verzicht auf d4) konnte ich eine angenehme Stellung erreichen. Nachdem ich die Königsstellung von Johannes Neuner zerstören konnte, bekam ich eine gute Druckstellung. Im 32. Zug nahm schwarz einen vergifteten Bauer und konnte bereits zwei Züge später nichts mehr gegen das drohende Matt finden.
1:0!
Brett 1 Loef (2099) – Rösch (2181)
Mario konnte durch solides Spiel die Führung auf 2:0 erhöhen. Die Partie erinnerte an eine Partie von Boris Spassky – Robert Fischer, Reikjyik 1972, nur mit umgekehrten Farben. Damals schlug Fischer mit seinem Läufer einen Bauer auf h2 und bereute es wenig später. So ähnlich erging es Loef als er gegen Mario mit seinem Läufer einen Bauer auf h7 nahm aber es ebenfalls nur wenig später bitterlich bereute, da er eine Figur verlor. Mario musste zwar noch einige Defensivarbeiten leisten, brachte aber den Vorteil sicher nach Hause. Damit stand es 2:0!
Brett 3 Völker (2012) –Huber (2068)
Basti machte mit einer für ihn typischen starken Partie den Sack zu. Mit einer guten Leistung bewies er, dass die Statistik nicht lügt, indem er gegen die Pirc Verteidigung, die Variante mit Läufer c4 auspackte. Dieser Zug schneidet laut Statistik sehr gut ab für Weiß. Basti opferte in einer Stellung mit heterogenen Rochaden seinen e-Bauern, bekam starkes Druckspiel, konnte den Lg7 abtauschen und letztlich über die h-Linie eindringen, was die Entscheidung brachte.
3:0 !
Brett 4 Kuchenko (1976) – Alber (1656)
Als letzter kämpfte Jens mit Schwarz, gegen einen um 300 DWZ stärkeren Gegner. In einer spannenden und hochaktuellen Variante (Sizilianisch, Najdorf mit 6.h3) entstand ein typisches sizilianisches Gefecht. Weiß greift an, der schwarze König steht am Abgrund und dann…..steht Schwarz auf Gewinn !!
So einfach ist die Sache natürlich nicht, aber Jens machte einige schwer zu findende Verteidigungszüge, worauf sein starker Gegner Remis anbot, das Jens annahm. In der Schlußstellung hätte Jens sogar einen Turm gewinnen können, aber trotzdem eine super Leistung und das i-Tüpfelchen auf einen gelungenen Abend.
3,5:0,5 gegen die favorisierten Gäste aus Freiburg.
Von Alex, 4. Dezember 2017 - 23:54 Uhr ist die Erste des SCO in der Verbandsliga Süd. Bei starken Gottmadinger konnten wir zwar nicht mit dem (wertungsmäßigen) besten, dafür aber mit einem sehr kampfstarken Team antreten. Das winterliche Wetter hielt die Hegauer nicht davon ab, ihr stärkstes Team seit fast 3 Jahren aufzubieten. Der DWZ-Schnitt von 2183 gegenüber 2042 der Oberwindener lies ein eindeutiges Ergebnis zugunsten der Gottmadinger vermuten. Am Ende stand ein 4:4 wodurch die Elztäler einen Mannschaftspunkt mit nach Hause nahmen, wobei zwischendurch sogar ein Sieg zu erhoffen war.
Als erster war Daniel Sonnenfeld fertig und wurde seinem Ruf gerecht, dass egal wo er spielt er sicher einen halben Punkt holt. Dies bewies er auch am Sonntag als er gegen den Internationale Meister Alfred Weindl ohne Probleme ein Remis erzielte. Leider lief die Vorbereitung unseres ersten Brettes IM Borya Ider leicht daneben; er hatte sich mit der falschen Farbe präpariert. Mit einer Anti-Sizilianisch-Variante hatte er zwar eine gute Stellung erreicht, geriet dann aber ins Hintertreffen und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Postwendend kam dann aber der Ausgleich durch Jürgen Schulte. Mit der „Shanghai“-Variante“ 😉 im Königsinder konnte er einen Tempoverlust seines Gegners gewinnbringend ausnutzen und gewann.
In leicht besserer Stellung, aber leicht unter (Geschäftsreisen-) Zeitdruck bot Andreas Wernet seinem Gegner Remis, was dieser mangels Erfolgsaussichten kaum ablehnen konnte. Am 8. Brett kam kurzfristig Martin Heß zu seinem ersten Verbandsliga-Einsatz für Oberwinden. Trotz der schwarzen Steine, die er führte, setzte er seinen Gegner in gewohnter Weise mit einem Gambit unter Druck. Ein scheinbares Figurenopfer nahm der Gegner vorsorglich nicht an, was diesen in der Folge einen Bauern kostete. Das entstehende Endspiel war immer besser für den SCO-Spieler, allerdings gab es keine eindeutige Gewinnfortsetzung. Martin versuchte zwar noch den Gegner durch ein Qualitätsopfer zu irritieren, der lies aber auch nach 5 Stunden Spielzeit nichts mehr anbrennen, so dass die Partie mit Remis endete. Eine starke Leistung von Martin gegen einen um knapp 200 DWZ-Punkte stärkeren Gegner. Ein weiteres Remis steuerte Philipp Germer bei. Standen im Mittelspiel die Figuren und Bauern beider Spieler etwas unkoordiniert auf dem Brett herum, konnte Philipp in ein leicht besseres Turmendspiel abwickeln. Letzten Endes fehlte ein Tempo um den ganzen Punkt sicherzustellen.
So spielten noch Michael Weber und Alex Lang. Michael musste nach erzwungenem Damentausch einen Bauern opfern und versuchte im Turmendspiel das Remis zu halten. Sein Gegner, amtierender U14 Meister der Schweiz, wusste aber Michael auszumanövrieren und den ganzen Punkt für Gottmadingen zu sichern. Die letzte Partie des Tages konnte der Mannschaftsführer Alex Lang für Oberwinden entscheiden. Sein Gegner opferte im Mittelspiel einen Läufer für zwei Bauern, wodurch dieser zwei starke Freibauern erhielt. Allerdings schaffte es Alex die Bauern in beidseitiger Zeitnot unter Kontrolle zu halten. Als die Zeitnot vorüber war, machte der Gottmadinger einen ruhigen Zug, um seine Stellung zu verbessern. Tatsächlich stellte er damit einen Bauern ein. Nach einigem Figurenlavieren konnte Alex nicht nur die Damen sondern auch einige Figuren tauschen und verblieb am Schluss mit einer gewonnenen Stellung, die er problemlos zum Sieg und damit zum Mannschaftsremis führte.
Mit 5 Mannschaftspunkten nach 3 Spieltagen belegt der SCO hinter Emmendingen und Sasbach den dritten Tabellenplatz in der Landesliga.
Verbandsliga Süd

Die Zweite Mannschaft musste in der Landesliga ersatzgeschwächt zum Abstiegskampf gegen die ebenfalls noch punktlosen Schachfreunde aus Sölden fahren. Obwohl deutlich unterlegen, kämpften die Oberwindener und waren einem Punktgewinn oder gar einem Sieg Recht nahe. Leider verlor man am Ende knapp mit 3,5:4,5. Hoch zu bewerten ist, obwohl nicht ganz fit, der Sieg von Edi Kais gegen einen „zwoeinser“. So macht man Elo-Punkte für den SCO.
Landesliga

Oberwinden 3 spielte im Markgräfler Land gegen deren Zweite. Ein deutlicher 6,5:1,5 Sieg sichert die alleinige Tabellenführung in der Kreisklasse A. Markus Oswald, nach langer Spielpause Torsten Wehrenbrecht, Michael Neuendorf, Martin Kury, Markus Trenkle und Axel Blattmann sorgeten mit Siegen für eine klare Sache.
Kreisklasse A

Unsere Jüngsten unterstützt durch Bernhard Blattmann spielten im Auswärtsspiel der C-Klasse in Simonswald. Der Aufstiegskandidat konnte die Oberwindener Equipe in Schach halten und gewann mit 4:1. Die Punkte für Oberwinden holten Bernhard Blattmann und Felix Schindler durch Remis.
Kreisklasse C

Von werneta, 13. November 2017 - 22:07 Uhr Oberwinden I – Heitersheim I 6 : 2
Am 5.11. stand der 2. Spieltag der Verbandsliga und zugleich der 1. Heimspieltermin an. Gegner war der SC Heitersheim. Da sowohl Oberwinden wie auch Heitersheim zum Ende der Saison eher in der 2. Tabellenhälfte zu erwarten sind, stand somit ein vorgezogenes „4-Punkte Match“ zur Debatte. Der zuvor erwartet ausgeglichene Mannschaftskampf sollte sich schon auf dem Papier zugunsten von Oberwinden ausdrücken. Die Heitersheimer konnten aufgrund von Abitur – und Studiumsverpflichtungen ihrer jungen Nachwuchsspieler nicht in voller Stärke antreten.
Oberwinden musste nur auf ihren spielstarken Kapitän urlaubsbedingt verzichten. Nach der üblichen Bekanntgabe der Aufstellung konnte kurz nach 10 Uhr mit dem vorgezogenen Endspiel begonnen werden. Als ich 30 min nach Spielbeginn meine erste Brettrunde drehte stellte ich erleichtert fest, dass die Eröffnungen überall solide verliefen und hatte für den weiteren Kampfverlauf ein gutes Gefühl. Dieses Bauchgefühl bestätigte sich als Phillip Germer an Brett 4 mit den weißen Steinen nach ca. 3 Stunden eine schöne Angriffspartie vollenden konnte.
Oberwinden ging 1:0 in Führung, und die Stellungen an den Brettern 2 (Mario Rösch) , 5 (Jürgen Schulte) und 6 (Eddi Kais) machten einen hervorragenden Eindruck.
Die Schwarzpartien von Sebastian Völker und dem Interimskapitän (Daniel Sonnenfeld) schienen solide , nur an Brett 1 (Emanuel Reinhard) zeichnete sich langwierige Verteidigungsarbeit ab. Diese Einschätzung meinerseits sollte sich bestätigen. Manu schaffte es zwar an Brett 1 nicht seine Stellung zusammenzuhalten, jedoch konnten Eddi und Jürgen ihre gut angelegten Partien gewinnen. Ungefähr zeitgleich zum Gewinn dieser Partien einigten sich sowohl Sebastian als auch Daniel mit ihren Gegnern auf Remis.
Es liefen noch die Partien von Andreas Wernet und Mario Rösch. Während Andreas ein Springerendspiel gefühlt locker für sich entscheiden konnte, musste unser Brett 2 (Mario Rösch) an diesem Tag Überstunden leisten. Marios Gegner (Daniel Prill) spielte zwar seit geraumer Zeit mit Minusbauern und beengter Stellung, verteidigte sich jedoch lange trickreich. Mario umging jedoch geduldig alle Fallstricke und belohnte sich selbst mit einer technisch sauber gespielten Partie und einem vollen Punkt. Um ca 16.30 Uhr stand somit das Endergebnis von 6:2 fest. Der wichtige 2. Spieltag war erfolgreich vollbracht und ich glaube alle Spieler waren froh, unserem Kapitän (Alex Lang), den Urlaub etwas zu versüßen. Ich danke allen für ihre hervorragende Leistung an diesem Tag und bin sicher, dass auf uns eine tolle Saison 2017/18 wartet.
Daniel Sonnenfeld

Oberwinden II – SC Dreiländereck II 2 : 6
Mit rund 200 DWZ pro Brett stärker erwies sich Dreiländereck als eine Nummer zu groß für Oberwindens Zweite. Ein übriges dazu beigetragen hat auch der Zugausfall auf der Elztalbahn, welcher dafür sorgte, dass zwei der Oberwindener Akteure abgehezt und gerade noch innerhalb der Karenzzeit am Brett eintrafen. Ein Dankeschön an der Stelle an die Gäste, die auf ihren Zeitvorteil verzichteten.

Oberwinden III – Schwarze Pumpe II 5 : 3
Nominell traten die beiden Mannschaften gleich stark an, aber letztendlich hat sich die Erfahrung aus der höheren Spielklasse (Oberwinden III ist im letzten Jahr freiwillig abgestiegen) durchgesetzt.

Oberwinden IV – SK Frbg Zähringen VII 1 : 3
Schade, dass beide Mannschaften nur mit 4 Mann antreten konnten. Dabei mußte Oberwinden auch noch das vierte Brett kampflos abgeben. Auf dem Papier klar schwächer war ein Unentschieden greifbar, da Tobias Weber eine Gewinnstellung erreichte. Leider reichte die Geduld dann nicht mehr aus, diese konzentriert zu verwerten und eine Springergabel des Gegners wendete das Blatt.

Von Tilo, 6. November 2017 - 19:58 Uhr Auf unserer Seite Vereinshistorie wurden die Dateien zur Vorstandsschaft, zu den Vereinstitelträgern und zu den Mannschaftsplatzierungen aktualisiert.
Von werneta, 30. Oktober 2017 - 19:18 Uhr Ein Blitzturnier ist wie eine Schachtel Pralinen, so oder zumindest so ähnlich wusste das schon der gute Forrest Gump im Jahre 1994. Soll nichts anderes bedeuten wie: Blitzpartien im Schach sind nie so klar, wie sie auf dem Papier aussehen. Tagesform und die richtigen Entscheidungen am Brett können immer zu einem spannenden Turnierabend beitragen.
Und so fanden sich zur 1. Runde unseres alljährlichen Vereinsblitzes 8 Gladiatoren ein, um auf dem Schachbrett die eine oder andere Klinge zu kreuzen. Nach einem Update über die aktuellsten Regelanpassungen der FIDE ging es dann auch direkt mit Spaß und dem nötigen Ehrgeiz los. Der bunt gemixte Haufen aus Spielern aller Oberwindener Mannschaften schaffte es das gesammte Blitzturnier ohne Regelstreitigkeiten, von der ersten bis zur letzen Partie, was keineswegs in jedem Blitzturnier der vergangenen 20 Jahre an dem ich teilgenommen habe selbstverständlich ist.
Einen hervorragenden Turnierstart hatten sowohl Eddi Kais als auch Sebastian Völker. Beide Spieler entschieden den Turnierausgang erst in der letzten Runde durch ihre Partie gegeneinander, in der diesmal Eddi die Nase vorn hatte.
Bei dem restlichen Feld lief es so wie es unser guter Forrest bereits zu Beginn des Berichtes erwähnte, mal hier etwas Glück und dort etwas Pech in einer Partie.
Als persönliches Highlight des Turnieres möchte ich noch erwähnen dass ich mich am allermeisten über die Partie gegen Martin Wissler gefreut habe, der nach ca 1 Jahr schachlicher Abstinenz mit mir und den anderen Vereinskameraden wieder am Brett die Klingen kreuzte, wunderbar!!!
Am Ende für alle, die eigentlich nur auf die Ergebnisse warten, der Endstand 🙂
1. Eddi Kais – 6 Punkte
2. Sebastian Völker – 5,5 Punkte
3. Daniel Sonnenfeld – 5 Punkte
4. Alexander Lang – 4 Punkte
5. Martin Wissler – 2,5 Punkte
6. Jens Alber – 2 Punkte
6. Thomas Ruf – 2 Punkte
8. Markus Mack – 1 Punkt
Ich Danke allen für einen schönen Schachabend und hoffe beim nächten Turnierabend weitere Spieler begrüßen zu können.
Daniel Sonnenfeld
Von werneta, 19. Oktober 2017 - 20:58 Uhr Es gibt viele Gründe für eine Italienreise. In unserem Fall waren dies nicht nur die wunderschöne Landschaft am nördlichen Gardasee und das traumhafte Wetter, sondern auch der Wunsch zu lernen. Während Basti und Peter ihre profunden italienisch Kenntnisse weiter verbesserten, dies gilt sowohl für die Sprache wie für die Eröffnung, waren meine Ziele etwas bescheidener und ich arbeitete an meinen Englisch-Fertigkeiten, gemeint ist nur die Eröffnung.
Zum Abschluß unserer Schachwoche war nochmal so richtig viel geboten. Der Tretiner-Abend stand an. Was wie ein Heimatabend klingt, entpuppte sich als ein geselliger Abend ohne Programm, aber mit vielen Trentiner Spezialitäten sowohl in flüssiger wie auch in fester Form. Das ganze fand in herrlicher Atmosphäre in einem Ristorante einer alten Burg statt. Dabei konnte man viele der Schachkollegen besser kennen lernen. Eine etwas größere Gruppe kam dabei aus dem Weinort Stetten in Unterfranken. Ein Dorf, dass nach eigener Aussage auszieht, um die Welt zu erobern (super T-Shirt). Bedenkt man, dass der Ort 1000 Einwohner und über 100 Schachspieler hat, dürfte das vielleicht sogar klappen. Dabei haben sie auch ein Thema mit dem Jugendtraining, aber im Gegensatz zu uns sind dort keine Plätze mehr frei, sondern es müssen interessierte Jugendliche abgewiesen werden.
Außer dem Trentiner Abend gab es auch noch den Besuch der tollen Segantini Ausstellung, des idyllischen Garten des Bischoffs, jede Menge schöne Spaziergänge, Bar-Besuche, … Bei der Gelegenheit konnten wir auch feststellen, dass der deutsche Gartenzwerg inzwischen auch das Trentino erorbert hat (siehe Bild unten).
Natürlich waren das nur Nebensächlichkeiten und das Sportliche überwog. Wie schon berichtet war das Turnier hervorragend organisiert und die Turnieratmosphäre und -bedingungen perfekt. Gewonnen hat letztendlich der Turnierfavorit IM Nikita Petrov (Rusland, Elo 2564) mit sehr starken 8 Punkten aus 9 Runden. Ihm folgten die GMs Valerian Gaprindashvili (Georgien, 2352, 7 Punkte) und Csaba Horvath (Ungarn, 2507, 6,5 Punkte). Sehr stark war auch Peter Dittmars Leistung, der mit ebenfalls 6,5 Punkten und lediglich 2 Buchholz weniger als der Drittplazierte Sechster wurde.
Auch Basti spielte ein hervorragendes Turnier und konnte mit einer absoluten Kampfleistung in der letzten Runde noch 5,5 Punkte und den 29 Platz erobern. Damit hat er sich gegenüber der Startliste um 18 Plätze verbessert und satte 20 Elo hinzugewonnen. Bei Fritz Maurer lief es nicht ganz nach seinen Wünschen. Er konnte zwar mit 5 Punkten seinen Startplatz bestätigen mußte aber wegen des schwächeren Eloschnitts seiner Gegner in Summe 22 Elopunkte abgeben. Diese kann er sich aber bald wieder zurück holen, da er im November bei der Seniorenweltmeisterschaft in Acqui Terme startet. Von hier aus schon mal viel Glück und Erfolg. Ich selbst konnte ebenfalls mit einem Schlussrundensieg 5 Punkte erreichen, meinen Startplatz um 9 Plätze übertreffen und war damit 40zigster mit einem Eloplus von 5. Unsere Vierer-Gruppe hatte dabei in der sechsten Runde ihr persönliches Highligt. Alle gewannen und dies mußte natürlich gefeiert werden.
Das Turnier war, was die Ratingpreise und Sonderpreise betraf, fest in ungarischer Hand. Dabei stellte die ungarische Delegation auch den größten Teil der weiblichen Teilnehmer.
Wie gut uns das Turnier gefallen hat, wird traditionell in „Ein Satz zum Open“ zusammengefasst, dabei kann ja jeder selbst versuchen, den jeweiligen Satz dem richtigen Sprecher (Peter, Fritz, Basti, Andi) zuzuordnen 😉
„Schönes Wetter und viele Elo-Punkte.“ – „Das beste sind die Analysen am Abend bei Wein und Cappuccino.“ – „Schach und Sonne satt!“ – „Tolle Gemeinschaft, tolles Turnier, super Ambiente und viel Platz.“
Abschließend noch ein Hinweis darauf, wie schön unser Sport ist. Im Turnier gab es die Begegnung Deyan Kostov (Jahrgang 2006) gegen Antonio Pipitone (Jahrgang 1926). Sowas gibt es wohl in keiner anderen Sportart.
Andreas Wernet
Endtabelle: Arco 2017 – Open A
Impressionen:






|
Trainingstermine Erwachsene: Dienstags um 20 Uhr, Clubheim der Sportfreunde Winden, Bruckmatten 1, 79297 Winden.
|