{"id":7311,"date":"2015-12-03T19:50:47","date_gmt":"2015-12-03T18:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-oberwinden.de\/wp3\/?p=7311"},"modified":"2015-12-03T19:50:47","modified_gmt":"2015-12-03T18:50:47","slug":"vm-regelaenderung-im-schach-erwuenscht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-oberwinden.de\/wp3\/2015\/12\/03\/vm-regelaenderung-im-schach-erwuenscht\/","title":{"rendered":"VM: Regel\u00e4nderung im Schach erw\u00fcnscht?!"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00dcberschrift sagt schon Einiges \u00fcber diese turbulente 3. Runde der Vereinsmeisterschaft aus. Wie und warum es zu dieser Situation kam, sei vorerst mal dahingestellt. Schauen wir, wie es um die anderen bereits gespielten Partien stand. In der Begegnung Walter Meyer gegen Markus Mack bekam Schwarz (Markus) schnell gute Initiative auf Kosten eines isolierten Damenbauerns. Er ging sehr gut mit seinem Druckspiel um und gewann schlussendlich in einer von beiden Seiten hart umk\u00e4mpften Partie. Dann gab es noch die Partie Martin Schneider gegen den legend\u00e4ren &#8222;Fuchs&#8220;, der mit den schwarzen Steinen einige Figuren von Martin fesselte. Dieser fand jedoch immer einen Ausweg und befreite sich nach und nach. Remis schien das logische Ergebnis. Dann f\u00fchrte allerdings ein ungl\u00fccklicher Fingerfehler zu sp\u00e4ter Stund von wei\u00dfer Seite aus zu einem Bauernverlust, der sich jedoch nur mit guter Endspieltechnik im gleichfarbigen L\u00e4uferendspiel verwerten lie\u00df. Doch der Fuchs lie\u00df nichts mehr anbrennen und gewann.\u00a0 Schade f\u00fcr Martin, ein remis h\u00e4tte er sich schon verdient gehabt. Weiterhin gewann auch noch Markus Oswald gegen Michael Neuendorf. Die l\u00e4ngste Partie des Abends war Andi Wernet, welcher von uns Allen in Bad Wiessee das beste Schach aufs Brett zauberte, gegen Mario R\u00f6sch. Beide hatten bisher 2 aus 2 Punkten. Andi befindet sich, wie schon erw\u00e4hnt, in einer ausgezeichneten Form, klar in Richtung DWZ 2000. Mario durfte sich also warm anziehen, ein Spaziergang w\u00fcrde es sicher nicht werden. Andi \u00fcberraschte sogleich mit 1c4. Sehr schnell befanden sich beide Spieler auf Neuland, Mario (nach Zug 5) noch viel eher als Andi (Zug 7 oder 8). Es wurde also von Anfang an hart gek\u00e4mpft. Ein Zug war verr\u00fcckter als der Andere. So missachtete vor Allem Mario (Leichtfiguren entwickeln, K\u00f6nigssicherheit, Jede Figur zieht nur\u00a0 ein mal, Zentrumskontrolle) s\u00e4mtliche Chessimo-Gesetze. Doch der L\u00e4ufer auf c8 entwickelte sich als wichtige Deckungsfigur f\u00fcr den d7-Bauern und neutralisierte jeglichen Druck auf den d7-Bauern. Andi, noch im Erfolgsrausch seines sehr starken Turnieres in Bayern, griff sehr hart an, wohl zu hart, wie sich hinterher herausstellte. Die geopferte Figur ergab nicht das gew\u00fcnschte Gegenspiel, sodass Mario dann nach genauen Verteidigungsz\u00fcgen diesen Vorteil mit unsicherem K\u00f6nig im Damenendspiel noch verwerten konnte und mit Schwarz gewann.<\/p>\n<p>Es blieben noch 3 Partien, welche vor 2 Tagen nachgeholt wurden. Hier gewann Torsten Becherer mit sehr starker Leistung gegen Oli Burger, welcher in Bad Wiessee beim Turnier sogar 2000-er zur Verzweiflung brachte und ihnen hin und wieder was Z\u00e4hlbares abkn\u00f6pfte. Weiterhin gab es eine wilde Partie, Martin Wissler mit Wei\u00df\u00a0 gegen Martin He\u00df. Hier entwickelten sich sehr bald taktische Scharm\u00fctzel, in welchen Martin He\u00df sich nat\u00fcrlich zu Hause f\u00fchlt. Er gewann am Ende eine Figur und verwertete sie, 0-1 war die logische Folge.<\/p>\n<p>Es ist soweit! Jetzt kommt die Partie, welche allgemein f\u00fcr eine gro\u00dfe Begeisterung bei allen Zuschauern sorgte. Es spielte Alex Lang mit Wei\u00df gegen Peter Pauk. Das Verfolgerduell Nummer 1. Beide hatten 1.5 aus 2 Punkten auf dem Konto. Mit einem Sieg w\u00e4re man einen knappen halben Punkt hinter Mario und h\u00e4tte realistische Chancen auf den Titel. Man merkte recht schnell: Beide spielten auf Sieg. Es kam richtig turbulent. Alex zeigte sich in bester Angriffslaune, da Peter sehr fr\u00fch klein rochierte. Schnell war der wei\u00dfe h-Bauer sehr weit vorne. Peters K\u00f6nig stand nach einem Fianchettol\u00e4ufer-Abtausch schon auf g7. So musste er prophylaktisch den Turm zur\u00fcck ins Eck spielen, da sonst durch Abtausch des Bauern auf h5 die h-Linie entscheidend aufginge. Alex spielte clever den Bauern nach h6 mit Schach und nach einem weiteren Springerschach auf g5 musste der K\u00f6nig wieder zur\u00fcck nach e8. Und jetzt zum Regel\u00e4nderungsantrag aus Peter&#8217;s Sicht: &#8222;Lieber Fide-Schachverband, hiermit beantrage Ich eine Regel\u00e4nderung: Ab sofort darf man in einer Partie ein zweites Mal rochieren! Wenn jedoch der K\u00f6nig bzw. der betroffene Turm schon einmal gezogen hat bevor man \u00fcberhaupt rochiert hat, darf man es auch weiterhin nicht tun.&#8220; W\u00fcrde diese Regel gelten, h\u00e4tte Peter nat\u00fcrlich eine gute Stellung. Doch es handelt sich hier lediglich nur (noch ;-)) um Konjunktive\u00a0 und Alex machte kurzen Prozess und gewann durch eine sch\u00f6ne Kombination.<\/p>\n<p>Es bleibt weiterhin spannend und intensiv. Noch sind weitere 4 Runden zu gehen, die N\u00e4chste beginnt bereits n\u00e4chsten Dienstag (8.12.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00dcberschrift sagt schon Einiges \u00fcber diese turbulente 3. Runde der Vereinsmeisterschaft aus. Wie und warum es zu dieser Situation kam, sei vorerst mal dahingestellt. Schauen wir, wie es um die anderen bereits gespielten Partien stand. In der Begegnung Walter Meyer gegen Markus Mack bekam Schwarz (Markus) schnell gute Initiative auf Kosten eines isolierten Damenbauerns. 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