{"id":3569,"date":"2011-04-24T22:15:39","date_gmt":"2011-04-24T20:15:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schachclub-oberwinden.de\/wp3\/?p=3569"},"modified":"2011-04-24T22:15:39","modified_gmt":"2011-04-24T20:15:39","slug":"oberwinden-i-nach-sieg-gegen-iffezheim-doch-noch-vizemeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schachclub-oberwinden.de\/wp3\/2011\/04\/24\/oberwinden-i-nach-sieg-gegen-iffezheim-doch-noch-vizemeister\/","title":{"rendered":"Oberwinden I nach Sieg gegen Iffezheim doch noch Vizemeister"},"content":{"rendered":"<p>von MF1 Sebastian V\u00f6lker<\/p>\n<p>Nach einem \u00fcberzeugenden 6,5:1,5-Schlussrundensieg gegen den SC Iffezheim sicherte sich unsere \u201eErste\u201c Rang zwei im Schlussklassement der Verbandliga S\u00fcd. Beg\u00fcnstigt durch einen Strauchler von Z\u00e4hringen 1887 zogen wir in der Tabelle doch noch an den Freiburgern vorbei und sicherten uns die Vizemeisterschaft. Das ausgegebene Saisonziel wurde somit erreicht!<\/p>\n<p>Trotz des Ausfalls von drei Stammspielern war der Vergleich mit Iffezheim eine klare Angelegenheit. Nach zwei schnellen Remisen von Peter Meyer und Joachim Diehl (Bretter 6 und 7) zeichneten sich bereits nach einer Stunde Spielzeit deutliche Oberwindener Vorteile ab. Mannschaftsf\u00fchrer Sebastian V\u00f6lker hatte mit Weiss seinen Gegner Geiger in eine vorbereitete Variante gelockt, die neben zwei Leichtfiguren f\u00fcr einen Turm auch noch einen m\u00e4chtigen K\u00f6nigsangriff einbrachte. Diesem mit grosser Genauigkeit vorgetragenen Angriff hatte der Schwarze rein gar nichts entgegen zu setzen, so dass die Partie bereits im 25. Zug entschieden war. Die F\u00fchrung f\u00fcr Oberwinden erh\u00f6hte naturgem\u00e4ss den Druck auf die noch spielenden Iffezheimer. Dennoch dauerte es bis zur ersten Zeitkontrolle, bis sich weiteres Spielentscheidendes ereignen sollte. Zun\u00e4chst war es Raphael Grandidier, der mit seinem Remis an Brett 8 zum Zwischenstand von 2,5:1,5 beitrug. Lange hatte er die Partie dominiert, ohne jedoch die sehr genaue Verteidigung von G. Kramer durchbrechen zu k\u00f6nnen. In einem beiden Seiten Chancen bietenden Bauernendspiel willigte er dann mannschaftsdienlich in die Punkteteilung ein. Wenngleich an den verbliebenen vier Brettern inzwischen zum Teil deutliche Vorteile f\u00fcr uns erkennbar waren, konnte zu diesem Zeitpunkt nicht davon ausgegangen werden, dass alle Partien mit Oberwindener Siegen enden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst war es Peter Dittmar an Brett 1, der seinen Gegner Merkel positionell \u00fcberspielt und zum Tausch der Dame gegen zwei T\u00fcrme gezwungen hatte. Ohne irgendein Risiko einzugehen verdichtete unser Spitzenspieler seinen Vorteil und spannte schliesslich ein Mattnetz um den weissen K\u00f6nig, aus dem es kein Entrinnen gab. Mit bereits 3,5 Punkten auf der Habenseite spielte es sich nun f\u00fcr Eddi, Heiko und Juan-Luis noch einfacher. Den Siegpunkt sicherte uns Eddi Kais an Brett 5, der konsequent versuchte, in seiner Stellung die Initiative zu behaupten. Dies sicherte ihm in der Zeitnotphase zun\u00e4chst einen Freibauern, den er spielentscheidend und gew\u00fcrzt mit taktischen Drohungen dem Umwandlungsfeld entgegen trieb.<\/p>\n<p>Etwas mehr bange Momente hatte Heiko Adler (Brett 3) zu \u00fcberstehen. Nach einem unklaren Figurenopfer seines Gegners Raka hatte Heiko zun\u00e4chst die beste Erwiderung ausgelassen, profitierte dann aber von einem zweifelhaften Qualit\u00e4tsopfer des Iffezheimers, das die Stellung wieder ins dynamische Gleichgewicht von L\u00e4ufer und Freibauer gegen Turm brachte. Nachdem Raka in Zeitnot seinen verbliebenen Turm h\u00f6chst misslich am Brettrand eingeklemmt hatte, entschied Heiko die Sache in wenigen Z\u00fcgen f\u00fcr sich. Die Analyse mit FRITZ ergab jedoch noch einige \u00fcberraschende M\u00f6glichkeiten, die beiden Kontrahenten wohl entgangen waren.<\/p>\n<p>Den Schlusspunkt setzte Juan-Luis Fernandez an Brett 2, der sich gegen Eiler zun\u00e4chst einen Stellungsvorteil herausgearbeitet hatte, diesen im Mittelspiel nach einer Unachtsamkeit wieder verspielte und nach der Zeitnot ein h\u00f6chst unklares Endspiel mit Mehrqualit\u00e4t gegen zwei Bauern verwaltete. Umringt von zahlreichen Kiebitzen zeigte Juan dann seine ganze Klasse, als er sich zun\u00e4chst auf einen Freibauern-Wettlauf einliess und in der Hektik der aufkommenden zweiten Zeitnotphase mit der Macht seines Turmpaares dem gegnerischen K\u00f6nig zu Leibe r\u00fcckte. Unter dem anerkennenden Beifall der Umstehenden stellte er nach fast sechsst\u00fcndigem Kampf das Endergebnis von 6,5:1,5 her.<\/p>\n<p>Das Finale einer durchwachsenen Saison feierten wir dann bei einem \u201ecoolen\u201c Abschlussessen im \u201eAdler\u201c, in dessen Verlauf die frohe Kunde von der Vizemeisterschaft eintraf, so dass der R\u00fcckblick auf die Spielzeit 2010\/2011 letztlich doch zufrieden stellend ausf\u00e4llt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von MF1 Sebastian V\u00f6lker<\/p>\n<p>Nach einem \u00fcberzeugenden 6,5:1,5-Schlussrundensieg gegen den SC Iffezheim sicherte sich unsere \u201eErste\u201c Rang zwei im Schlussklassement der Verbandliga S\u00fcd. Beg\u00fcnstigt durch einen Strauchler von Z\u00e4hringen 1887 zogen wir in der Tabelle doch noch an den Freiburgern vorbei und sicherten uns die Vizemeisterschaft. 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