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	<title>Trug &#8211; Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</title>
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	<description>Webportal des Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</description>
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		<title>Bad Wiessee &#8211; Sonne, Schach und schöne Tage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[werneta]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 22:23:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wenn Engel reisen lacht die Sonne“ ist zwar ein ziemlich abgegriffener Spruch, aber in unserem Falle mehr als zutreffend. War es anfangs unserer Bad Wiessee Schach Woche „nur“ schön und kalt, konnte wir am Ende bei 23 Grad (jawohl im November in Deutschland) im T-Shirt am Tegernsee sitzen und unser Weizenbier genießen.</p> <p [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wenn Engel reisen lacht die Sonne“ ist zwar ein ziemlich abgegriffener Spruch, aber in unserem Falle mehr als zutreffend. War es anfangs unserer Bad Wiessee Schach Woche „nur“ schön und kalt, konnte wir am Ende bei 23 Grad (jawohl im November in Deutschland) im T-Shirt am Tegernsee sitzen und unser Weizenbier genießen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4127" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Die-Schach-WG.jpg" alt="Die Schach WG" width="307" height="283" />Doch der Reihe nach. Sportlich war die Offene Internationale Bayrische Meisterschaft, die übrigens zum 15. Mal stattfand, wie immer ein besonders hartes Turnier. Früh waren die 470 Startplätze vergeben und selbstredend waren alle Teilnehmer auf Kampfschach programmiert. Wer nimmt sich denn sonst 9 Tage Zeit um Schach zu spielen? Die anwesenden 32 Großmeister und 15 Internationalen Meister sowie der amtierenden Jugendweltmeister oder die sogenannte Prinzentruppe um Nachwuchsstars wie Matthias Blühbaum und Dennis Wagner taten ihr übriges, um den Wettkampfgeist hochzuhalten. Kaum eine Partie der Teilnehmer aus über 30 Nationen wurde frühzeitig Remis gegeben und selbst am letzten Tag wurde an fast allen Brettern bedingungslos gekämpft.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Sieg trug letztendlich GM Alexander Graf (Leipzig) mit hervorragenden 7,5 Punkten aus 9 Runden davon. Punktgleich, aber mit leicht schlechterer Buchholz auf den Plätzen zwei und drei befanden sich GM Parimarjan Negi (Indien) und GM Robert Kempinski (Polen).<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-4130" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Alexander-Graf.jpg" alt="Alexander Graf" width="161" height="209" /></p>
<p style="text-align: justify;">Den Oberwindener Teilnehmern die sich in einer Schach-WG mit dem Bindlacher Urgestein Jörg Heimerdinger zusammenschlossen reichte es nicht ganz auf die Punkteränge vorzustoßen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse im Einzelnen:</p>
<p style="text-align: justify;">Jörg Heimerdinger spielte mit 5 Punkten ein sehr gutes Turnier und landete auf Platz 147. Das sind schlappe 63 Plätze vor seinem Startranglistenplatz (SRL) 210. Vor allem der Autor dieser Zeilen konnte von dem hohen Schachverständnis von Jörg profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Sebastian Völker erging es leider umgekehrt mit SRL 132 beendete er das Turnier auf Platz 215 mit 4,5 Punkten. Damit wurde sein gutes Schach leider nicht belohnt und laut Basti ist für ihn das Turnier unter „Pleiten, Pech und schöne Tage“ abgehakt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich erging es leider auch Alex Lang. Mit SRL 208 beendete er das Turnier mit 4 Punkten auf Platz 302 und meinte trocken dazu „Trotz schönem Wetter wurden die Schatten immer länger“.</p>
<p style="text-align: justify;">Andreas Wernet war mit seinem Ergebnis zufrieden, da er seinen Startplatz nahezu bestätigen konnte. Mit 4,5 Punkten<a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8469 size-large" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-1024x894.jpg" alt="Alex Lang" width="640" height="559" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-1024x894.jpg 1024w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-300x262.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-768x671.jpg 768w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-150x131.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Sport-1-400x349.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a> erreichte er den 241 Platz (SRL 231). Leider hatte er in der ersten Runde „Lospech“ und verpasste das Spitzenbrett nur um einen Platz. Anstelle von GM Sergej Zhigalko (Elo 2696) erwartete ihn die 10jährige Michale (keine Elo und 821 DWZ). Wer jetzt denkt das war ein leichtes Spiel täuscht sich. In der Eröffnung war hier nichts zu holen und der Sieg konnte erst im Endspiel sichergestellt werden. Allerdings bedurfte es des Hinweises ihres Trainers „Michaela, wir geben jetzt auf“ bevor die Partie dann wirklich beendet werden konnte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4132" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Pink-Limousine-2.jpg" alt="Pink-Limousine-2" width="380" height="242" />Sportlich gab es für die Schach-WG wirklich alles zu durchleben. Vom 4:0 Auftakt (zur Belohnung gab es eine Fahrt in einer pinken extra langen Limousine oder zumindestens den Wunsch danach) bis zu einem bitteren 0:4 in der achten Runden. Insgesamt konnte man aber auf eine ausgeglichenes Bilanz von 18:18 zurückblicken und die Erkenntnis mal wieder viel über Schach gelernt zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bei einem so langen Schachturnier üblich, stand natürlich das Sportliche im Vordergrund, aber auch das Gesellige kam nicht zu kurz. So gab es außer Schweizer Biberli und bayrischem Bier auch gemeinsame Kochevents, Wanderungen auf dem Tegernseer Höhenweg und zum Freihaus mit passieren des Wohnsitzes von Ulli Hoeness, der Sollbachtal-Bauer-auf-der-Au-Tour und einem leichten Spaziergang an der Weissach. Selbstverständlich wurde auch das legendäre Tegernseer Brauhaus zu <img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4139 alignright" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Wandern.jpg" alt="Wandern" width="239" height="179" />einem Weißwurst-Frühstück aufgesucht und fast wäre es geglückt den Champions-League-Abend im Sportheim abzuhalten. Leider musste letzterer kurzfristig abgesagt werden, da Basti sich zu sehr in seine Analyse vertiefte. Kontakte konnten natürlich auch wieder viele geknüpft werden und so war eines Abends unser Wohnungsnachbar, der sehr sympathische GM Sebastian Siebrecht, bei uns zu Gast. Natürlich wurde auch der morgendliche Vortrag von GM Artur Jussupow zum Thema Endspiele besucht. Ein Highlight darf nicht vergessen werden und das waren die nächtlichen Skatrunden, die der Autor dieser Zeilen zwar genossen hat, aber trotzdem nie verstehen wird was „Bock“ und „Ramsch“ eigentlich mit Skat zu tun haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4141" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/wander_1.jpg" alt="wander_1" width="195" height="167" />Die Schach-WG war ein wirkliches Erlebnis und zwischen Jörg Heimerdinger und den Oberwindener Teilnehmer wurde schon mal lose eine Wiederholung angedacht. Vielleicht ja sogar zur Schach-Olympiade in Istanbul.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer noch mehr Infos zur toll organisierten Offenen Internationalen Bayrischen Meisterschaft haben möchte sei die <a href="http://www.ti-bad-wiessee.de/Schach_cms/">Homepage</a> derselben empfohlen oder das direkte Gespräch mit einem der Teilnehmer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-4142" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/11/Analyse.jpg" alt="Analyse" width="239" height="179" /></p>
<p style="text-align: justify;">Andreas Wernet</p>
<p style="text-align: justify;">Bericht des Schachfreundes Jörg Heimerdinger auf der Homepage des Schachclubs TSV Bindlach Aktionär: <a href="http://www.schach-bindlach.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=272:schach-wg-am-tegernsee-turnierbericht-aus-bad-wiessee&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten">Bericht</a>.</p>
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		<title>Beim Schach Schwein(egrippe) haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:54:37 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort Schweinegrippe ist dieser Tage nicht nur in aller Munde, sondern auch in jeder Zeitschrift und auf jeder Homepage zu finden. Nun also auch auf unserer. Aber was hat Schweinegrippe mit Schach zu tun? Wer die Berichterstattung zum Tal-Memorial auf <a href="http://www.chessbase/">www.chessbase</a> oder <a href="http://www.chessvibes/">www.chessvibes</a> verfolgt hat, weiß sicherlich um das Thema Schweinegrippe im Spitzenschach Bescheid. Zur fünften Runde gegen Magnus Carlsen erschien Vassily Ivanchuk mit Mundschutz. Dies führte zu einigem Gelächter bei seinen Großmeisterkollegen, was in einem Youtube-Video (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=jMT4tOvJThA&amp;feature=player_embedded">http://www.youtube.com/watch?v=jMT4tOvJThA&amp;feature=player_embedded</a> ) schön aufgenommen wurde. Leider war nicht ganz klar, ob Ivanchuk den Mundschutz zum Selbstschutz (die Gegner waren teilweise erkältet) oder zum Schutz seiner Mitspieler, trug. Oder vielleicht auch einfach nur einen psychologischen Trick auspackte. Mit oder trotz dieser Maßnahme schaffte Ivanchuk zumindest ohne Probleme ein Remis gegen Carlsen. In den beiden folgenden Runden gegen Morozevich und Gelfand ging Ivanchuk dann jeweils als Sieger hervor. Auch in der vorletzten Runde spielte Ivanchuk Remis gegen Aronian und hatte damit in der letzten Runde noch die Chance auf den Turniersieg da er gegen den mit einem halben Punkt Vorsprung führenden Kramnik kam. Leider reichte es nur zu einem Remis und damit zum zweiten Platz!</p>
<p>Nun könnte man sich natürlich Fragen und was hat das Ganze noch mit dem Schachclub Oberwinden zu tun? Zum einen war auch die Schweinegrippe beim Turnier in Bad Wiessee zu Gast. Zumindest wurde das vermutet, da von der Turnierleitung zu Beginn empfohlen wurde, auf das Händeschütteln vor und nach der Partie zu verzichten. Außerdem denke ich, dass Vassily Ivanchuk einen Spion in Bad Wiessee hatte. Nach der siebten Runde saßen wir Oberwindener bei einem Bier zusammen mit unseren Bindlacher Schachfreunden. Axel Heinz lag zu dem Zeitpunkt mit 6 aus 7 hervorragend im Rennen um einen der vordersten Plätze. Leider quälte ihn aber schon die ganze Woche eine Erkältung. Unseren Vorschlag seinen Gegner am nächsten Tag mit einem Mundschutz zu schocken, führte auch hier zu einigem Gelächter. Leider nahm Axel unseren Vorschlag nicht ernst und was kam? Er verlor in der achten Runde und war damit leider aus dem Titel-Rennen. Mit der großmeisterlichen „Mundschutz-Variante“ hätte Axel sicherlich Eindruck schinden können und hätte wohl etwas mehr Schwein gehabt. Bin nun mal gespannt wieviele Spieler am Sonntag bei den Verbandsspielen mit der „Oberwindener Mundschutz-Variante“ am Brett sitzen.</p>
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