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	<title>Sohn &#8211; Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</title>
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	<description>Webportal des Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</description>
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		<title>Tagebucheintrag des Viertletzten der Startrangliste von 273 Teilnehmern des Jubiläumsturniers anlässlich des 200jährigen Bestehens der Schachgesellschaft Zürich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[meyerpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:35:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Pünktlich um 10:00 Uhr am Sonntag-morgen ging’s los. Na ja, fast pünktlich. Mein Reisepartner war immerhin schon um 10:17 Uhr da und mußte anschließend nur noch kurz was zu Hause abholen, seine Tochter wecken um sich zu verabschieden, verschiedene Gegenstände einpacken und seinem Sohn über die Oma Geld für das anstehende Zeltlager zukommen [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max.JPG"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1785 alignleft" title="andi-max" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max-300x225.jpg" alt="andi-max" width="300" height="225" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max-300x225.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max-150x112.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max-400x300.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/08/andi-max.JPG 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></span></strong>Pünktlich um 10:00 Uhr am Sonntag-morgen ging’s los. Na ja, fast pünktlich. Mein Reisepartner war immerhin schon um 10:17 Uhr da und mußte anschließend nur noch kurz was zu Hause abholen, seine Tochter wecken um sich zu verabschieden, verschiedene Gegenstände einpacken und seinem Sohn über die Oma Geld für das anstehende Zeltlager zukommen lassen. Wie gesagt nahezu pünktlich sind wir dann auch in Zürich eingetroffen, haben gleich ein paar Bekannte getroffen und uns kurz, aber wirklich nur kurz verquatscht, um dann wiederum pünktlich nach dem Einchecken im Hotel und dem üblichen Chaos beim Besorgen der Fahrbahntickets mit einer ca. 30 minütigen Verspätung am Brett zu sitzen.<br />
Apropos Fahrbahntickets; war in Gaggenau noch die ultimative Coolness sprich schwarzfahren angesagt, ist mein Reisepartner inzwischen, vielleicht aufgrund seiner väterlichen Vorbildfunktion oder schlicht und einfach aufgrund von Bastis „in der Schweiz gibt’s für alles drakonische Strafen und deshalb lernst du die Regeleinhaltung“ in Zürich zum „nie würde ich schwarzfahren“ mutiert. Das bedeutete auf der ersten Fahrt lange Diskussionen mit dem Tramfahrer und dreimaliges Aussteigen um die Tickets zu lösen und auch abzustempeln. Der freundliche Tramfahrer hat auch jedesmal brav auf meinen Reisepartner gewartet, allerdings werden sie wohl keine Freunde mehr.<br />
Doch endlich zum Turnier. Max Scherer hat uns gleich zu Beginn abgefangen und wollte noch kurz ein paar Züge setzen (Anmerkung der Redaktion: trotz unserer halbstündigen Verspätung war die Auslosung noch nicht bekannt). Trotz unserer Proteste haben wir halt ein paar Züge gesetzt und Max erklärte uns, dass er g3 mit d3 im Zusammenhang mit seiner bevorzugten Schwarzvariante wirklich doof findet und immer wieder Probleme damit hat. Tja was soll ich sagen: die Auslosung kam und ich hatte die weißen Steine gegen Max und konnte gleich mal g3 d3 ausprobieren. Psychologisch so unglaublich stark, daß ich gegen seine 2254 Elo doch glatt Remis spielte. Meinem Reisepartner ging es leider nicht ganz so gut und er mußte gegen einen 2330 Elo-Riesen die Segel streichen. Teilweise schien dies an der wirklich guten Partieanlage des Gegners und teilweise an dem sehr interessanten, um nicht zu Sagen wunderschönen Outfit des Nebenbrettes zu liegen.<br />
Der Abend klang dann noch ohne Analyse meiner g3 d3 Variante in einem Biergarten und der in Zürich berühmten Niederdorfstraße aus. Zwischenzeitlich haben wir natürlich zur Beruhigung meines Reisepartners ein 6-Tage-Ticket für die Tram besorgt. Übrigens ist das Nachtleben in Zürich, hier sind sowohl Angebot wie auch die Anzahl der Nachtschwärmer gemeint, in etwa auf dem Niveau von Waldkirch. Einziger Trost ist der Frauenüberschuss. Außer im Spielsaal kann man hier wirklich nicht klagen und die Wirtschaftskrise scheint für eine Verknappung des Stoffangebots gesorgt zu haben, so daß bei wunderschönem Wetter es entsprechend viel Sehenswertes gibt. So zum Beispiel gestern Abend als wir noch in einer Pizzeria saßen. Allein am Nebentisch sitzend hatte eine jüngere Dame so wenig Stoff, daß mein Reisepartner gar nicht zu seinem legendären Blickkontakt kam, sondern beim Blick als solchen hängen blieb.<br />
So nebenbei bemerkt war das gestern auch wirklich das Highlight. Während mein Reisepartner morgens noch mit einer guten Eröffnungsvorbereitung gegen einen 2203er Remis spielte und Nachmittags in Zeitnot mit einem Einsteller verlor, habe ich keine Punkte ergattern können. Morgens gab es einen 2412er, der mir endlich mal erklärte wie man richtig Remis anbietet, um mich trotzdem nur mit zweimaligem kurzen Nachdenken gnadenlos zusammen zu schieben und Nachmittags spielte ich gegen einen 2149er aus Berlin, der einen Eröffnungsvorteil genauso gnadenlos zum Sieg umsetzte.<br />
Leider haben mein Reisepartner und ich heute Pech und müssen gegeneinander Antreten. Was bei einem Teilnehmerfeld von 271 Spielern und nur zwei vom gleichen Verein schon fast als Kunst anerkannt werden muß. Mein Reisepartner hat die Gelegenheit auch gleich beim Schopf ergriffen und hat gestern Abend nach ein paar Bier mit ein paar Schweizer Freunden mal auf gleicher Ebene mit dem Hauptschiedsrichter gesprochen, um ihm zu erklären, wie man sowas beim SwissChess-Auslosungssystem vermeiden kann. Die Argumente des Schweizer Hauptschiedsrichters<br />
1.die Schweiz ist so klein, da gibt es keine Vereinssperre, sonst würden alle Turniere verzerrt<br />
2. würde er jetzt nochmal verschieben, wäre das Turnier vor der FIDE anfechtbar und müßte für ungültig erklärt werden<br />
konnten ihn als langjährigen Hauptmannschaftsführer und sehr erfahrenen Turnierorganisator nur bedingt überzeugen und so blieb es trotz angeregter Diskussion beim heutigen Oberwindener Spitzenspiel. Das Gute daran ist: mindestens einer von uns wird am Ende des Tages mehr als einen halben Punkt haben. Das Gleiche, nämlich mehr als einen halben Punkt wünschen wir auch unserem Schachfreund Max, der einen psychologisch wirklich schwierigen Start in das Turnier hatte.<br />
<em>Andreas<br />
<a href="http://www.sgzurich2009-live.ch" target="_blank">Infos zum Turnier: www.sgzurich2009-live.ch</a></em></p>
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		<title>Dusel, Duelle und Duaro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 23:59:54 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>9:00 Uhr Fruehstueck (gefuehlte 5:30 Uhr). Erste Informationen zum Sachsenpokalspiel der 2. Mannschaft von Dynamo. Warum spielen die unter der Woche am Nachmittag? Warum nimmt der Sohn der Vermieterin dafuer einen Tag frei? Raus in die Kaelte. Leichter Nieselregen. Die Strassenbahn scheint 35 Minuten Verspaetung zu haben, obwohl sie alle 10 Minuten fahren soll. Ein erstes Vereinsinternes Schachduell in den Terrassen des Kongresszentrums. Erste Souvenire. Reparaturmoeglichkeiten von DGT Uhren an deren Messestand eroertert. Raus in die Kaelte. Dusel, kein Regen. Sightseeing Super, kein Regen (warum haben die Laeden zu). Dusel, finden Schachcafe. Zweites Vereinsinternes Duell. Shopping: kein Dusel. Sachsen erweist sich als traditionalistisch. Der Buss- und Bettag wird hier noch begangen. Erklaert evtl. warum Mittwochs der Sonntagsfahrplan Gueltigkeit erlangt. Besuch World of Chess. Mit uns 4 Personen (davon 2 Angestellte) anwesend. Dusel, die Toiletten sind geoeffnet. Ansonsten nur Bierbaenke und Todlangweilig. Hier kommen wir nicht mehr her. Drittes Vereinsinternes Duell. Andreas faellt deutlich unter die 25% Marke. Schacholympiade: Dusel, das 15:00 Uhr Blitz laeuft besser als erwartet. Nachfolgend ein Bild der drei Erstplatzierten.</p>
<p><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-590" title="dscn3621" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621-300x225.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621-150x112.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621-400x300.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> </a></p>
<p><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3621.jpg">Ein Bulgare durchbricht die Oberwindemer Phalanx.<br />
</a></p>
<p>Dusel, Deutschland haelt ein 2:2 gegen die starken Ukrainer. Dusel, zwei Plaetze in der vordersten Reihe bei Kommentator Klaus Bischoff erkaempft. Sprueche wie: Massage Royal und aehnliches lassen die erste Reihe laecheln. Dusel, Kosteniuk gegen Moser live ca. 30 cm vom Brett entfernt erlebt. Dusel, 30 Euro Eintrittsgeld und die Karten zurückerhalten. Letztes Duell des Tages ging leider 1:2 verloren, da Adler einmal vorbeiflog (am Ball). Bleibt nur noch Duaro: den 78-jaehrigen designierten Praesidenten des Portugisischen Schachverbandes und aktueller Teamcaptain der Portugiesen, und über 30 Jahre am ersten Brett für Protugal gespielt hat (u.a. Remis gegen Max Euwe!! und Erfahrungen gegen Schachzauberer Tal und Bobby Fischer), brachten wir als gute Tat vom Kongresszentrum zum World of Chess (da wollten wir eigentlich nicht mehr hin). Trotz Interviews und besserem Besuch immer noch stinklangweilig. Kein Dusel, leider haben wir noch kein komplettes Frauenteam vor die Kamera bekommen, sondern nur Ausschnitte. Deshalb wie versprochen, das Alternativbild mit dem Badischen Schiesrichtergespann und keine Ausschnitte.</p>
<p><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-589" title="dscn3631" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631-300x225.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631-150x112.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631-400x300.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/11/dscn3631.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>International Arb(e)iter Bernd Walther und Holger Moritz</p>
<p>Tschuessi (allgegenwaertiger saechsischer Abschiedsgruss)</p>
<p>A A</p>
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