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	<title>E4 &#8211; Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</title>
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	<description>Webportal des Schachclub Oberwinden 1957 e. V.</description>
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		<title>Mannschaftspokal: Oberwinden im Halbfinale</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 00:00:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p style="text-align: justify">Kurz vor Weihnachten galt es noch den Mannschaftspokal gegen die Schachfreunde aus Endingen zu spielen und so machten sich vier Recken um Mannschaftsführer Peter Pauk auf den Weg. Im Kolpingshaus war auch schon alles angerichtet und Endingen konnte eine sehr starke Mannschaft aufbieten. Leider entsprach der Getränkevorrat nicht ganz unserem Standard, aber ein [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Kurz vor Weihnachten galt es noch den Mannschaftspokal gegen die Schachfreunde aus Endingen zu spielen und so machten sich vier Recken um Mannschaftsführer Peter Pauk auf den Weg. Im Kolpingshaus war auch schon alles angerichtet und Endingen konnte eine sehr starke Mannschaft aufbieten. Leider entsprach der Getränkevorrat nicht ganz unserem Standard, aber ein Schachfreund brachte als &#8222;Entschädigung&#8220; Weihnachtsgebäck mit, was auch gerne von uns angenommen wurde. Ob es dann am Birnenbrot lag oder an der Einstimmung durch die eher aggressiv zu nennende Musik im Auto des Mannschaftsführer ist schwer zu beurteilen, aber letztendlich stand ein klarer 3,5 zu 0,5 Sieg für uns zu Buche.<img decoding="async" class="size-full wp-image-4267 alignright" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2011/12/P1010433.JPG" alt="P1010433" width="239" height="179" /></p>
<p style="text-align: justify">Ein kurzer Überblick über die Partien:</p>
<p style="text-align: justify">Eddi Kais an Brett eins schaffte es seinem Gegner Achim Krüger eine &#8222;gefühlt&#8220; schlechtere Stellung unterzujubeln, so dass dieser sich bereits um den 15 Zug zu einem Opfer des d6 Bauern entschloss. Diesen Vorteil gab Eddi nie mehr aus der Hand und brachte die Partie sehr sicher nach Hause.</p>
<p style="text-align: justify">An Brett zwei hatte es Alex Lang mit Walter Martin zu tun. Alex spielte konsequent gegen eine Bauernschwäche des Gegners. Dies setzte Schachfreund Martin wohl so unter Druck, dass er sich mit der Dame etwas vergaloppierte und diese gegen einen Turm von Alex abgeben mußte. Auch Alex liess nach diesem Vorteil nichts mehr anbrennen, auch wenn er seine Partie erst als Letzter beenden konnte.</p>
<p style="text-align: justify">An Brett 3 hatte das Glück einen Namen. Andi Wernet&#8217;s Gegner Donat Schiller hatte seinen großzügigen Tag und bot nach dem 36.Zug in einer gewonnenen Stellung Remis an. Ein Angebot, welches Andi schon allein aus Höflichkeitsgründen annahm. Etwas besser aus der Eröffnung gekommen zog Andi leider den im Lenningrader oft nicht so guten Zug e4 und Donat Schiller bewies mit sehr guten Zügen warum man den Bauern lieber auf e5 stehen lassen sollte.</p>
<p style="text-align: justify">An Brett 4 spielte Peter Pauk gegen Gerhard Schupp ausnahmsweise mal Englisch. Nachdem er am Damenflügel nicht über Ausgleich hinauskam verlagerte sich der Kampf in die Mitte des Brettes und nach den Zügen f4 gegen f5 fand Peter den Weg über die e-Linie zum Sieg.</p>
<p style="text-align: justify">In Summe ein leicht zu hoher Sieg (siehe Brett 3) gegen sympathische Endinger Schachfreunde.</p>
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		<title>Schach wie vor 300 Jahren</title>
		<link>https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/2009/12/30/schach-wie-vor-300-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[meyerpe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:21:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im folgenden möchte ich eine Partie von der 4. Verbandsrunde an Brett 1 der Bezirksklasse Ettenheim 1 &#8211; Oberwinden 3. präsentieren Für Martin Hess wäre dies eine Glanzpartie geworden, hätte er die Gewinnfortsetzung im 17. Zug gesehen&#8230;Schade, trotzdem eine außergewöhnliche Partie auf historischer Grundlage.</p> <p style="text-align: justify;">Hess,Martin (1659) &#8211; Mallee,Holger (1902) [C35] Ettenheim-SCO [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im folgenden möchte ich eine Partie von der 4. Verbandsrunde an Brett 1 der Bezirksklasse Ettenheim 1 &#8211; Oberwinden 3. präsentieren  Für Martin Hess wäre dies eine Glanzpartie geworden, hätte er die Gewinnfortsetzung im 17. Zug gesehen&#8230;Schade, trotzdem eine außergewöhnliche Partie auf historischer Grundlage.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hess,Martin (1659) &#8211; Mallee,Holger (1902) [C35]</strong><br />
Ettenheim-SCO III 4:4 (4.1), 13.12.2009<em><br />
[Peter Meyer ] &#8222;Klick&#8220; auf Diagramm=&gt; vergrößern<br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.e4 e5 2.f4 </strong>Das Königsgambit wurde bereits im ersten Schachbuch von Lucena im Jahre 1497 erwähnt. Besonders im 18. und 19 Jahrhundert war das Königsgambit eine äußerst gefürchtete Eröffnung. Am 21. Juni 1851 spielten Adolf Anderssen und Lionel Kiseritzky die sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unsterbliche_Partie" target="_blank">unsterbliche Partie</a>. Heutzutage trifft man das Königsgambit nur selten in der Weltspitze an. Anfang 2000 überraschte Alexander Morozevic des Öfteren seine Gegner mit diesem Gambit. Auch andere Weltspitzenspieler wenden das KG gelegentlich an. <strong>2&#8230;exf4 3.Sf3 Le7 </strong>Das ist die sogenannte Cunningham-Verteidigung. Mit dem Läuferzug treibt Schwarz seine Entwicklung voran und hält sich die Option offen, später den Läufer nach h4 zu ziehen um Schach zu geben, womit die gegnerische kurze Rochade verhindert werden soll. <strong>4.Lc4 Lh4+ 5.g3 fxg3 6.0–0 gxh2+ 7.Kh1 </strong><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2455" title="bertin-gambit" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit-150x150.jpg" alt="bertin-gambit" width="150" height="150" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit-150x150.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit-300x300.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit-400x400.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/bertin-gambit.jpg 620w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Das ist das berüchtigte 3-Bauern-Gambit oder Bertin-Gambit. Erstmals wurde es in einem Manuskript eines gewissen Caze von 1706 und dann in dem Schachbuch von Joseph Bertin erwähnt, das 1735 in London erschien. Weiß hat nun zwar drei Bauern weniger, dafür aber großen Entwicklungsvorsprung und drückt stark gegen das Feld f7 im schwarzen Lager. <strong>7&#8230;d5 </strong>Schwarz muss sich genau verteidigen, das Beste ist vermutlich, mit 7. &#8230; d7-d5 einen Teil des Materials zugunsten der Entwicklung der eigenen Kräfte zurückzugeben. <strong>8.Lxd5 Lf6?! </strong>Hier findet Schwarz nicht die beste Verteidigung. Allerdings ist die folgende Abwicklung am Brett schwer zu finden. [8&#8230;Sf6 9.Lxf7+ <em>(9.Sxh4 Sxd5 10.exd5 Dxh4) </em>9&#8230;Kxf7 10.Sxh4 Te8 11.d3 Kg8] <strong>9.Sc3 Sh6?! </strong>Die folgende Entwicklung erscheint natürlicher. [9&#8230;Se7 10.Lb3 Sbc6 11.d4 Sg6 12.e5 Le7] <strong>10.d4 Tf8 11.Lxh6 gxh6 12.Dd3 c6 13.Lb3 Sa6 14.e5 Le7 15.Dxh7 Le6 16.Lxe6 fxe6 <a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2456" title="Hess-Gewinnzug" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug-150x150.jpg" alt="Hess-Gewinnzug" width="150" height="150" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug-150x150.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug-300x300.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug-400x400.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/Hess-Gewinnzug.jpg 620w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></strong>Bis hierhin hat Weiss perfekt gespielt. Doch nun verpasst er die entscheidende Gewinnfortsetzung. <strong>17.Dg6+? </strong>[17.Sh4 das gewinnt! Alle Figuren wollen bei der (Angriffs-)Party dabei sein. Schwarz bricht auf der 7. und 8. Reihe ein 17&#8230;Dd7 <em>(17&#8230;Txf1+ 18.Txf1 Dc7 19.Dg8+; 17&#8230;Lxh4 18.Txf8+ Kxf8 19.Tf1+ Ke8 20.Df7#) </em>18.Sg6 Txf1+ 19.Txf1 Kd8 20.Sxe7 Dxe7 21.Tf7] <strong>17&#8230;Kd7 </strong>jetzt entkommt der schwarze Monarch <strong>18.Se4 Sc7 19.Sxh2 Tg8 20.Df7 Kc8 21.Sd6+ Kb8 22.Dh7 Th8 23.Dg7 Tg8 24.Dh7 Th8 </strong><strong>½–½<a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2470" title="schlusstellung" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung-150x150.jpg" alt="schlusstellung" width="150" height="150" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung-150x150.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung-300x300.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung-400x400.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/schlusstellung.jpg 684w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><br />
</strong>In Anbetracht des für ihn sehr schwierigen Partieverlaufs nahm Schwarz die Zugwiederholung gerne an. Bei &#8222;cooler&#8220; Betrachtungsweise, hätte er auch weiterspielen können. [24&#8230;Lxd6 25.exd6 Sb5 26.Tg1 Th8 27.Df7 Sxd6 28.Dxe6 Te8 29.Dxh6 a6 <a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-2469" title="analysestellung" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung-150x150.jpg" alt="analysestellung" width="150" height="150" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung-150x150.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung-300x300.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung-400x400.jpg 400w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2009/12/analysestellung.jpg 684w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>und plötzlich steht der schwarze König relativ sicher und der Weiße unsicher. Dafür hat Weiß aber einen Mehrbauern, obwohl er zu Beginn 3 geopfert hatte! Eine zweischneidige Stellung &#8211; Ausgang ungewiss]</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Vishy Anand ist Weltmeister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 20:29:29 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<dl id="attachment_482" class="wp-caption alignleft" style="width: 413px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-482" title="anand_mainz1" src="http://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1.jpg" alt="Weltmeister Vishy Anand" width="403" height="302" srcset="https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1.jpg 816w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1-300x225.jpg 300w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1-150x112.jpg 150w, https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2008/10/anand_mainz1-400x300.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /></a></dt>
</dl>
<p>Gestern hat es Vishy Anand geschafft und mit einem Remis seinen Weltmeistertitel verteidigt. Es war in jeder Partie ein spannendes Match. Der Inder Anand hatte in der ersten Haelfte die Ueberraschung auf seiner Seite, da er mit Weiss mit d4 und nicht mit seinem gewohnten e4 eroeffnete. Das ergab einen kleinen Psychologischen Vorteil. Dazu schaffte er es mit Schwarz Stellungen herbeizufuehren, die eher taktisch als positionell zu betrachten sind und eher Anand als Kramnik lagen. Das führte auch zu zwei Schwarzsiegen von Anand. Danach versuchte Kramnik mit Schwarz zu kontern und unterlag zum dritten mal. Schon weit abgeschlagen konnte Kramnik in der zweiten Haelfte das Duell zwar enger gestalten, schaffte aber nur mit einem Sieg in der 10. Runde den Ehrenpunkt.  Wer Anand mal live erleben will, kann ihn mit etwas Glück beim Heimkampf in der Bundesliga beim OSC Baden-Baden sehen. Das nächste Heimspiel ist am: 29./30.11.2008. Baden-Baden und Reisepartner Eppingen erwarten die Schachfreunde Berlin und den Hamburger SK.</p>
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