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Schachaufgabe

Archiv SCO

Spielerversammlung Dienstag 20.08.

um die Rangliste für die neue Saison festzulegen treffen wir uns

                am Dienstag, 20.08. im Sportheim in Niederwinden

                Beginn: 20:30 Uhr

Für die neue Saison dürfen wir Gabriel Hefti und Miralem Novalic begrüßen. Sie sind Vereinskollegen von Michael Weber in der Schweiz und werden uns bei einigen Spielen unterstützen. Ebenfalls neu im Verein ist Clement Stahl. Herzlich Willkommen.

Bitte macht euch alle vorab Gedanken und gebt mir Rückmeldungen zu euren Ranglistenwünschen.

Über den nachfolgenden Link kommt ihr auf unsere aktuelle DWZ-Liste: https://www.schachbund.de/verein/10812.html

Schweizer Turniere sind auch nicht mehr das, was sie mal waren…

von Martin Hess und Alex Lang

Am 21.07.19 fand im Rahmen des zweiwöchigen Bieler Chessfestivals das erste von 2 von mir (Martin Hess) präferierten Turnieren – Motto: „Hauptsache schnell…“ – statt: Das Rapidturnier (https://www.bielchessfestival.ch/Tournaments/Open-Tournaments/Rapid-Tournament.html, 15 min+ 5s/Zug). 

Im Gegensatz zu den Vorjahren machte dieses Turnier diesmal keinen Spaß – was weniger an relativ zum wie üblich sehr stark besetzten internationalen Feld bescheidener eigener „Spielkunst“ als vielmehr an einer diesmal so gar nicht schweizerischen Turnierorganisation lag: Man fing deutlich verspätet an, wobei dann dennoch viele Spieler noch nicht auf der Startrangliste standen, dafür aber Andere (so wie auch ich mit Vorname, Name und Name, Vorname …) doppelt, so dass die zweite Runde, nach einer unvorhergesehen Zwangsmittagspause (um Ordnung in das Chaos zu bringen) dann erst um 13:00 fortgesetzt wurde. So zogen sich die 9 Runden bis nach 20:00 hin, wobei zudem im Turniersaal trotz Klimatisierung in tropisch schwüler Luft gespielt wurde. „Gekrönt“ wurde das Turnier dann mit der Preisvergabe, wo, wie auch schon im Vorjahr, z. B. ein internationaler Titelträger mit einem Ü2383er ELO-Rating in Personalunion einem unter 1984er-Rapidrating die – doch eigentlich eher für Otto-Normalschachspieler gedachten? – Ratingpreise abräumen. Mit 3 aus 9 konnte ich, trotz eher lauer Performance, zwar noch meinen 165er-Startrangplatz ins Niemandsland als 134. von 178 Teilnehmern verbessern, aber die beste Erinnerung an den Tag blieb letztlich dass Sonntags wenigstens das sonst teure Parken kostenlos ist und ein, eigentlich unverdientes 😊, „Steak de Cheval à la Parisienne“ in einem nahegelegenen Restaurant nach Turnierende. Detaillierte Turnierergebnisse gibt es hier: http://chess-results.com/tnr457125.aspx?lan=0&art=4 und https://www.bielchessfestival.ch/Tournaments/Open-Tournaments/Rapid-Tournament.html.

Eine Woche später fand Martin’s zweites Lieblingsturnier das Bieler Blitz statt https://www.bielchessfestival.ch/Tournaments/Open-Tournaments/Blitz-Tournament.html . Da Alex Lang selber gerne blitzt, hat er Martin begleitet und muss anerkennen, die Turnieratmosphäre ist schon besonders. Ordentlicher klimatisierter Spielsaal, genug Platz, Paralleles Blitzturnier mit Spitzengroßmeister über 2700 ELO wie z.B. Sam Shankland oder Santosh Vidit. Bekannter, aber nicht mehr ganz so stark Ex-Vizeweltmeister Peter Leko. Etwas für Gutsichtige war die Rundenauslosung, die jeweils zügig durchgeführt aber aufgrund der 190 Teilnehmer an der Projektionswand nur schlecht zu lesen war.

Das Blitzturnier war als Schweizer Blitzmeisterschaft sehr international besetzt, darunter zahlreiche Spieler aus Indien und Indonesien. Diese Spieler, obwohl mit einer ELO versehen, waren schlicht und einfach nicht einzuschätzen. So verlor Alex in der ersten Runde als favorisierter Spieler seine Auftaktpartie gegen einen 12-jährigen Russen. Danach holte er zwar zwei Punkte, worauf allerdings vier Niederlagen folgten. Mit 2 aus 7 zur ‘Halbzeit’ war das Ergebnis sehr bescheiden. Bedenkt man, dass Wertungsmäßig nur ein Gegner besser war, GM Florian Jenni, kann man die Ausbeute miserabel nennen.

Zu diesem Zeitpunkt lag Martin mit 3,5/7 auf gutem Kurs um sein Ziel, einen guten Platz im Rating bis 2000, nicht aus den Augen zu verlieren. Die zweite Hälfte lief für Martin nicht mehr ganz so gut, mit 6 Punkten aus insgesamt 13 Partien konnte er aber seinen Startrang von 122 auf 113 wie auch seine Blitz-Elo verbessern. Den Ratingpreis bis 2000 im Blitz zu gewinnen war schier unmöglich, da auch hier der Preis von einem indischen IM ELO 2419 / Blitz-ELO 1874 abgeräumt wurde.

Bei Alex lief die zweite Hälfte genial. Aus den verbliebenen 6 Runden holte Alex 6 Punkte und konnte durch einen Schlußrundensieg gegen das junge Schweizer Talent FM Noah Fecker, der auch für Gottmadingen in der Verbandsliga spielt, noch in die Preisränge vordringen. Mit 8 Punkten und dem 43. Platz, lediglich einen halben Punkt weniger als die deutsche Nachwuchs-Hoffnung IM Vincent Keymer, verbesserte er seinen Startrang 74 deutlich. Leider musste er aufgrund des schlechten Starts ein paar Blitz-Elo liegen lassen.

Ergebnisse: http://chess-results.com/tnr457128.aspx?lan=0&art=1&rd=13

Den Blitztag liesen Martin und Alex noch im schönen Neuchatel mit einem schönen Abendessen und einem Glas Wein ausklingen.

Endspieltraining mit Mario

Die Sommerpause hat ein Ende. Am 30.07. steigt ab 20 Uhr der SCO in die neue Saison ein. Um die eingerosteten Gehirnwindungen wieder langsam in den Schachmodus zu bringen hat sich Mario ein Endspieltraining einfallen lassen. Zuerst wird mit einem kleinen Test der jeweilige Stand überprüft. Danach wird Mario an diesem Dienstag, wie auch an den folgenden bis zum ersten Spieltag sich den Bauern- und Turmendspielen widmen.

Wer die Trainings von Mario im letzten Jahr besucht hat, wird sich diese erneute Gelegenheit nicht entgehen lassen. Mario ist nicht nur ein starker Spieler, sondern auch ein sehr guter Schachtrainer. Er bereitet das Training sehr gut vor und kann die Themen kurzweilig und für jeden verständlich rüberbringen. Ein Muss für alle, die ihre Spielstärke auch in der neuen Saison halten oder gar verbessern wollen.

Gerne dürfen auch Gäste an unserem Trainingsabend teilnehmen.

Dorffestblitz 2019

Sommerpause

Wie in der Bundesliga und vielen anderen Sportarten üblich wird auch der Schachclub Oberwinden eine Sommerpause einlegen. Damit richtet sich der Club nach der Betriebsruhe des Sportheims in Niederwinden.

Die Schließung betrifft die Kalenderwochen 27 – 30. Womit das erste Training wieder am 30. Juli 2019 stattfindet.

Euch allen eine erholsame Zeit, schönen Urlaub und herzlich willkommen zurück zum Trainingsauftakt am 30.07.

Andreas Wernet

Einladungen zu den Generalversammlungen

SC Stechmücken Oberwinden?

Die Überschrift lässt ja schon fast erahnen, dass es sich um die Frage der Ergänzung des Vereinsnamens Schachclub Oberwinden (SCO) mit einem tierischen Zusatz handelt. Warum sollte man das tun? Nun zuerst einmal spielt das liebe Geld eine wichtige Rolle. Durch einen tierischen Beinamen, wie ihn beispielsweise die Kölner Haie tragen, lassen sich Einnahmen über den Verkauf von Maskottchen erzielen. Des Weiteren stärkt es natürlich das Gemeinschaftsgefühl, sorgt für eine höhere Identifikation mit dem Verein und, je nach Wahl des Tieres, auch für Angst und Schrecken beim Gegner.

Wahrscheinlich frägt sich der eine oder andere jetzt gerade woher kommt das denn? Natürlich aus dem englischsprachigen Raum und den Profiligen der USA, einer Nation, die immer wieder mit lustigen Ideen, gerade auch zur Zeit, auf sich aufmerksam macht. In den dortigen Sportligen ist es schon seit langer Zeit üblich, mit Tieren eine höhere Wiedererkennung, stärkere Vereinsbindung und natürlich auch Geld zu kreieren. Über das Eishockey ist dies auch nach Deutschland geschwappt und tatsächlich gibt es auch schon erste Ligen im Schach, die sich die Vorteile eines Maskottchen tauglichen Vereinsnamens zu eigen machen. So gibt es in der von Chess Com gegründeten Pro League bereits die „Armenia Eagles“, „London Lions“, „Australian Kangaroos“ und, was mich zu den Stechmücken inspirierte, die „Amsterdam Mosquitoes“.

Nun ja, sollte man mit Schach nicht intelligente Tiere verbinden? Die 10 intelligentesten Tiere nach galileo.tv sind ja bekanntlich Delphin, Affe, Rabe, Tintenfisch, Wal, Elefant, Ameise, Graupapagei, Waschbär und Portia. Letzteres dürfte eher unbekannt sein. Es handelt sich hier um eine Spinnenart, die sich immer wieder neue Jagdtechniken ausdenkt, aber leider auch ihre Artgenossen frisst. Das passt ja wiederum zum Schach, bei dem man sich ja auch immer wieder neue Wege des Angriffs ausdenkt und den Gegner am liebsten fressen möchte 😉 Allerdings dürfte es hier an den Einnahmen scheitern. Wer kauft sich schon gerne ein Spinnenmaskottchen?

Eine weitere Auswahlmöglichkeit wäre es auf im Verein bereits vertretene Namen zurück zu greifen. Immerhin kann der SCO mit einem Wiesel und einem Fuchs aufwarten und vor gar nicht langer Zeit spielte ein Adler sogar in der ersten Mannschaft. Tja der Adler ist in Managementkreisen ja immer wieder ein gern genommenes Tier, da er keine natürlichen Feinde hat und von oben mit vollem Überblick kleinste Details erkennt und zielgerichtet und kraftvoll zuschlägt. Aber auch Wiesel und Fuchs klingen sympathisch, auch wenn sie wie oben erwähnt nicht in die Liga der intelligentesten Tiere gehören.

Eine kurze nicht repräsentative Umfrage im Bekanntenkreis ergab leider ein erschreckendes Bild über tierische Assoziationen im Zusammenhang mit Schach. So wurde beispielsweise die Schnecke genannt („ihr braucht ewig”) oder der Goldfisch („ihr redet ja nichts“). Die positivste Assoziation war da noch der Igel aus der Geschichte der Gebrüder Grimm, der mit Intelligenz den Hasen überlistet. Da fällt mir ein, dass Igel ja englisch wie Eagle klingt, womit wir wieder beim Adler wären.

Adler wäre übrigens auch aufgrund des Gründungslokals nicht ganz so abwegig, auch wenn wir zwischenzeitlich im Clubheim des SC Winden in Niederwinden spielen. Da wäre natürlich auch noch ein Bezug gegeben und wie ein guter Freund erwähnte: “Wäre es ein Niederwindener Verein wäre wahrscheinlich Rabbit/Hase ein interessanter Name, auch wenn ihn die Niederwindener selbst nie wählen würden.”.

Sehr beliebt ist auch die Alliteration, bei der alle Wörter mit dem gleichen Buchstaben beginnen, wie beispielsweise bei den Wolfsburger Wölfen oder dem Freiburger Füchsle. Hier wären wir natürlich bei den Oberwindener Ochsen, den Oberwindener Orang-Utans, den Oberwindenern Orchideenfischen oder gar den Oberwindenern Ostafrikanischen Spitzmaulnashörnern. Na ja, irgendwie alles nicht so griffig, wobei der Ochse ja wenigstens die Gegner auf die Hörner nimmt, kraftvoll ist und viel trinkt.

Etwas abschweifend ist der Vorschlag der Oberwindener Orks, frei nach Herr der Ringe in Kombination mit einem vor dem Wettkampf aufzuführenden Haka-Tanz.

Irgendwie bleibe ich bei den Stechmücken, also den Moskitos hängen. SC Moskito Oberwinden. Passt ja zum Schach. Immer nerven sie, keiner braucht sie und mit gezielten Attacken führen sie einem irgendwann in die Verzweiflung 😉.

Da dies alles aber aktuell kein Thema für den Schachclub ist bleibt es beim SC Oberwinden und falls doch Interesse an einer Umbenennung besteht, kann ja in der bald stattfindenden Generalversammlung ein Antrag gestellt werden. Ansonsten bietet sich das Thema für lange Gespräche in der Sommerpause geradezu an 😉

Andreas Wernet

Gegnerschnitt nach Liga und Brett

Nach der Saison ist vor der Saison und so gilt es auch für den SC Oberwinden sich auf die neuen Herausforderungen der kommenden Saison vorzubereiten. Dazu kann der Gegnerschnitt der Vorsaison ein wichtiges Indiz sein. Deshalb nachfolgend die Durchschnitts-DWZ der jeweiligen Bretter in den Ligen der SCO Mannschaften.

DWZ-Durchschnitt in der Saison 2018/19 auf Basis BSV Ergebnisdienst

Mit dieser Information kann sich jeder für die anstehende Mannschaftsaufstellung schon mal Gedanken machen. Welches Brett in welcher Liga paßt zu meinen Plänen? Möchte ich gleich starke Gegner haben, um zu sehen ob ich mein Niveau bestätigen kann? Will ich mich mit nominell stärkeren messen, um zu sehen, ob sich das Sommertraining bezahlt macht oder will ich lieber gegen schwächere Gegner antreten, um mir eine vermeintlich einfachere Saison zu gönnen?
Der Termin für die Manschaftsaufstellung wird bei der Generalversammlung bekannt gegeben. Bis dahin schon mal viel Spaß beim Überlegen. Sicherlich freuen sich auch die Mannschaftsführer über Rückmeldungen von euch im Vorfeld, so dass die Mannschaftsaufstellungssitzung mit einem Vorschlag gestartet werden kann, der eure Wünsche berücksichtigt.

Übrigens bietet Mario auch dieses Jahr wieder ein Sommertraining an. Auch dazu mehr in der Generalversammlung. Nutzt die Chance 😉

Vereinsmeisterschaften sind entschieden

Nach spannenden Partien beziehungsweise Turnieren sind die Vereinsmeisterschaften der Saison 2018/19 entschieden. Wurde anfangs der Turniere noch von klaren Verhältnissen aufgrund geringer Teilnehmerzahlen gesprochen, so gab es doch die eine oder andere Überraschung im Laufe der Turniere und nicht jeder hat die Sieger richtig getippt.

Sebastian Völker

Vereinsblitzmeisterschaft:
Sebastian Völker konnte auch im letzten der fünf Blitzrunden ordentlich punkten und damit seinen Vorsprung aus den vorherigen Turnieren über die Ziellinie retten. Durch seine konstanten Leistungen in allen 5 Blitz-Turnieren ist er verdienter Vereinsblitzmeister.

Ergebnis des 5. Blitzturniers:

Endstand nach 5 gespielten Turnieren:

Alex Lang und Simon Klotz

Vereinsmeisterschaft:
Unser außer Konkurrenz mitspielende Schachfreund Simon Klotz aus Meßkirch zeigte in allen Runden des Vereinsturniers seine kämpferischen Qualitäten und setzte sich sage und schreibe mit sechs Siegen durch. Dabei bewahrte er in oft zeitlicher und manchmal auch stellungsmäßig kritischer Situation immer den notwendigen kühlen Kopf und hatte vielleicht auch mal das „Glück des Tüchtigen“ auf seiner Seite. Dies schmälert keinesfalls die außergewöhnliche Leistung, die aber aufgrund des „außer Konkurrenz Antretens“ nicht zum Titel des Vereinsmeisters führt. Im sei deshalb der Titel des Vereinsmeisters honoris causa (lat. ehrenhalber) verliehen. Den Titel errang Alex Lang, knapp vor Andreas Wernet und akutell Jens Alber. Jens muß allerdings um seinen dritten Platz noch etwas zittern, da die Partie Markus Oswald gegen Peter Pauk noch gespielt werden muß und Peter mit einem Sieg noch an Jens vorbei ziehen könnte.

Vereinspokal:
Im Vereinspokal hieß das Finale Simon Klotz gegen Alex Lang. Hat sich Simon noch im Vereinsturnier gegen Alex durchsetzen können und ging somit als Favorit in die Partie, zeigte Alex einmal mehr seine Wettkampfhärte und gewann in einer umkämpften Partie durch die umsichtige Behandlung eines materiell gleichen Endspiels. Damit sicherte sich Alex den Titel des Vereinspokalsiegers und das Double.

Grand Prix 2019