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Schachaufgabe

Archiv SCO

Internetblitz am 07.04. 20:30

Am Dienstag spielen wir wieder auf lichess.org ein Blitz-Turnier mit der Bedenkzeit 3Min/2Sek inkr.. Start ist 20:30, Ende 22:00 Uhr. Wie immer im Arena-Modus. Das Turnier ist offen für Alle. Hoffe wir kommen dieses Mal ohne Cheater aus.

Link: https://lichess.org/tournament/GyCebig1

Cheater sind Betrüger…

Zumindest ist das eine Übersetzung aus dem Englischen. Eine weichere wäre Mogler, darunter versteht man allerdings jemand, der eine kleine Täuschung vorgenommen hat. Bei unserem dritten Internetblitz hatten wir gleich zwei Cheater die am Ende ganz vorne landeten. Das sind Betrüger. Zum einen gegenüber allen anderen Turnierteilnehmern und wahrscheinlich noch am meisten gegen sich selbst.

Unter ihren lichess Namen ‚Michig‘ und ‚IschGewinnDasNoch‘ werden sie allerdings nicht mehr starten. Beide wurden von lichess erst als Cheater gebrandmarkt und dann wurden beide Accounts von lichess gelöscht.

Woran wurden diese Cheater erkannt? Wenn man die Partien von ‚Michig‘ Autoanalysieren lässt, was bei lichess eine schöne Möglichkeit ist, wird hinterher ausgeworfen was für eine durchschnittliche Abweichung vom besten Zug (nach Meinung der Analyse-Engine) der Spieler über die ganze Partie hatte. Das ganze wird in Centi-Pawns gewertet. Es kommt schon mal vor, dass man eine fast perfekte Partie spielt, dass ein Spieler aber gleich mehrere hintereinander spielt, traut man dann doch eher nur der absoluten Weltspitze zu. Unser ‚Turniersieger‘ oder Oberbetrüger hatte in 17 Partien 16 Spiele mit einer Abweichung unter 30, davon 14 mit einer Abweichung unter 20. Eine Partie war ein ‚Ausrutscher‘, da wurde der ‚Michig‘ von seiner Engine im Stich gelassen.

Was auch auffällig war, wenn man sich das Profil von ‚Michig‘ anschaut, hatte er zuletzt seine Taktik-Wertung erfolgreich, oder eher nicht, auf 1900 verschlechtert. Bei Taktik-Aufgaben ist es wohl etwas aufwändiger eine Engine anzuschmeißen, da die Brettstellung erst eingegeben werden muss. Danach hat er aber in unserem Turnier seine Wertung von 20xx um 120 Punkte verbessert mit einer Performance von über 2500. Das ist dann schon sehr auffällig. Letztendlich geht auch lichess.org erfolgreich Meldungen nach, die auf Cheater hinweisen.

Leider weiß man nicht, was jemanden treibt beim Schach zu betrügen. Wem will er seine gepushte Wertungszahl nennen oder zeigen? Allen die ihn kennen ist wahrscheinlich klar, dass er selbst diese Leistung nie bringen wird. Auch wäre interessant, was seine Vereinskollegen dazu sagen würden. Will man so jemanden im Verein haben?

Ach übrigens, selbiger ‚Michig‘ hat am Samstag anscheinend auch das Internet-Blitz bei der Pumpe gewonnen. Naja, wohl eher alle anderen beschissen.

Abgesehen davon, war unser Turnier wieder eine nette Sache, insgesamt 49 Spieler sind angetreten und hatten in den meisten ihrer Partien Spaß und sind einem unserer liebsten Zeitvertreiber nachgegangen. Nach Streichung der Cheater hat das Turnier CMSarg0n gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.

Wir lassen uns dadurch aber nicht entmutigen und werden auch nächsten Dienstag wieder ein Blitz anbieten. Ich hoffe es sind wieder viele dabei.

3. Auflage Internet Blitz

Am Dienstag, 31.03. wird auf lichess.org die dritte Auflage unseres Internet-Blitz Turniers stattfinden. Wir starten wieder um 20:30 Uhr, werden dieses mal allerdings 2 Stunden spielen. Bedenkzeit wie gehabt 3 Minuten + 2 Sekunden Inkrement. Zugang erfolgt über folgenden Link:

SC Oberwinden Blitz Arena

Das Turnier ist offen, Gäste sind herzlich willkommen.

Nachfolgend noch das Ergebnis des 2. Turniers, das 33 Teilnehmer sah.

Lichess: SC Oberwinden Blitz Arena

Link zum Turnier: https://lichess.org/tournament/1e3Xnnu7

Morgen Dienstag, 24.03. findet um 20:30 bis 22:00 Uhr auf lichess.org wieder unser Dienstagsblitz statt. Der Turniername ist SC Oberwinden Blitz Arena. Am einfachsten ist es im Browser nach ‘Oberwinden’ zu suchen.

Das Turnier ist offen für alle, Gäste sind herzlich willkommen.

Anmeldung:

Wer noch nicht bei Lichess angemeldet ist, bitte vor dem Turnier bei Lichess anmelden. Das Spielen auf lichess ist kostenlos wie auch die Turnierteilnahme.

Turnierbeginn:

Bitte um 20:30 im Turnierraum sein, damit du von der ersten Runde an mit ausgelost wirst. Wer später hinzukommt kann die verbleibende Zeit mitspielen.

Bedenkzeit:

3Min/2sec Increment

Sind die Partien gewertet?

Ja, die Partien werden für die lichess Wertungszahl gewertet.

Wie werden die Punkte berechnet?

Grundsätzlich gibt es für einen Sieg 2 Punkte, 1 Punkt für Remis und 0 Punkte für eine Niederlage.
Gewinnst du zwei Spiele in Folge, beginnst du eine Serie mit verdoppelter Punktzahl (dargestellt durch ein Flammensymbol). Für die nachfolgenden Spiele erhältst du solange die doppelte Punktzahl, bis du ein Spiel nicht gewinnst.
Das bedeutet, dass du für einen Sieg vier, für ein Remis zwei und für eine Niederlage keine Punkte bekommst.

Beispiel: Zwei Siege, gefolgt von einem Remis sind 6 Punkte wert: 2 + 2 + (2 x 1)

Wie wird der Gewinner ermittelt?

Der oder die Spieler mit den meisten Punkten am Ende des Turniers werden nach Ablauf des Zeitlimits als Gewinner bekanntgegeben.

Wie werden die Turnierpaarungen zugeteilt?

Zu Beginn des Turniers werden die Spieler auf Grundlage der Wertungszahl zugeteilt.
Sobald du ein Spiel beendet hast, kannst du zur Turnierübersicht zurückkehren. Dir wird dann ein Spieler mit ähnlichem Rang zugeteilt. Dadurch wird eine kurze Wartezeit erreicht, allerdings kann es sein, dass du nicht gegen alle anderen Spieler in diesem Turnier spielen wirst.
Spiele schnell und kehre zur Turnierübersicht zurück, um mehr Spiele zu spielen und eine höhere Punktzahl zu erzielen.

Wann endet das Turnier?

Während des Turniers wird die Zeit heruntergezählt. Wenn sie null erreicht, wird die Rangliste eingefroren und der Gewinner bekanntgegeben.
Laufende Spiele müssen beendet werden, zählen aber nicht mehr für das Turnier.

Andere wichtige Regeln

Es gibt einen Countdown für deinen ersten Zug. Ziehst du nicht innerhalb dieser Zeit, wird der Sieg deinem Gegner zugesprochen.

Bei Remis innerhalb der ersten 10 Züge werden keinem Spieler Punkte gut geschrieben.

Phiz2020 holt den virtuellen Pokal

Insgesamt 25 Schachspieler fanden sich auf Lichess ein um in der SC Oberwinden Blitz Arena den virtuellen Spielabend zu gestalten. Auch wenn nicht alle Spieler bekannt waren, war es doch ein kurzweiliges Turnier.

Schön war, dass Edi Kais damit Gelegenheit hatte wieder mal mit uns zu spielen. Schön war auch, dass Nico aus unserer Jugend mitgespielt hat. Spielpraxis ist das A und O zur Verbesserung.

In heimischen Gefilden mit Freunden online zu spielen hat auch seinen Charme, auch wenn das gemeinsame Schachgeschwätz im Chat zwar etwas aufkeimte ist es aber halt doch nicht das gleiche wie wenn wir alle zusammen sitzen. Auch ist noch nicht geklärt, ob der 90er Party-Mix, Queen oder Office DJ im heimischen Hintergrund die Leistung verbessert oder verschlechtert.

Früh im Turnier gab es noch einige Fragen zu klären. Zum Beispiel “Wo ist das Turnier zu finden”, Virtuelle Schleichwege konnten aber gefunden werden, so dass jeder in die Arena fand. Auch scheint es mal Probleme mit eingefrorener Oberfläche gegeben zu haben. Das war schade, war aber wohl die Ausnahme.

Eine andere Erkenntnis im Arena Modus: Wer schnell gewinnt hat die besten Chancen, da er auch auf mehr Partien und Punkte kommt.

Interessant ist auch, dass wenn man mit PC und Tablet eingeloggt war, ständig zwischen beiden wechseln konnte, also mit dem Finger oder mit der Maus ziehen konnte. Es ist aber immer nur eine Partie pro Nutzer möglich.

Nächsten Dienstag können wir das gerne wiederholen. Bis dann

Internet-Blitzturnier

Unser Sportheim ist wegen Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Corona-Virus vorläufig die nächsten zwei Wochen geschlossen. Um dennoch zusammen Schachspielen zu können werden wir auf das Internet ausweichen.

Am Dienstag, 17.03. um 20:30 spielen wir ein Blitzturnier auf Lichess. Lichess.org ist eine Schachplattform die mit dem PC über den Browser erreichbar ist. Bei Handy und Tablet gibt es eigene Apps, die auf diesen Geräten geeigneter erscheinen. Anmeldung ist absolut kostenlos und man findet jegliche Spielstärke. Damit nicht unnötig lange Pausen entstehen, gibt es nicht wirklich ein Schweizer System sondern es wird im sogenannten Arena-Modus gespielt. Wer fertig ist wird neu ausgelost und bekommt einen Gegner, der die ähnliche Punktzahl hat.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer.

Vierte mit wichtigem Sieg

Am 7. Spieltag war die Schachgötting Caissa den Oberwindener Schachspielern nicht sehr wohlgesonnen. Die drei ersten Mannschaften verloren ihre Matches, die Vierte konnte allerdings einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf erzielen.

In der Verbandsliga empfing die Erste den Tabellenzweiten aus Kuppenheim. Kampflos ging man gleich mit 1:0 in Führung, da die Knöpflestädter zu Gunsten ihrer Zweiten darauf verzichteten vollständig anzutreten. Im weiteren Verlauf einigten sich Daniel Sonnenfeld, Philipp Germer und Joachim Diehl mit ihrem Gegner auf Remis. Schlecht aus der Eröffnung kam MF Alex Lang. Sein Damenisolani kam heftig unter Druck und ging verloren. Mit etwas aktiverem Spiel hätte die Partie vielleicht noch in der Remisbreite gehalten werden können, so ging der Punkt jedoch an den Gegner. Auch Andi Wernet hatte kein glückliches Handy mit der Eröffnung. Allerdings konnte er sich wieder zurückkämpfen um dann im 38. Zug leider die Zeit zu überschreiten. Mario Rösch versuchte lange seine Partie noch auf den Gewinnweg zu führen, doch der Gegner lies nichts zu, so dass die Partie Remis endete. Auch am ersten Brett hatten die Oberwindener kein Glück. Manu Reinhardt verlor einen Bauern und hatte ständig eine beengte Stellung. Durch Figurenmanöver konnte sein Gegner die Stellung verbessern und die Partie gewinnen. Es war aber nicht nur diese Mannschaftsniederlage mit 3:5, zu allem Überfluss konnte der Konkurrent im Abstiegskampf 3ländereck gegen den haushohen Favoriten Dreisamtal gewinnen. Damit wird es vor den beiden letzten Spieltagen im Abstieg noch einmal eng. Aber auch um den Oberliga-Aufstieg wird es spannend. Kuppenheim ist Tabellenführer, Gottmadingen und Dreisamtal in Lauerstellung.

Trotz Niederlage behielt die Zweite die Tabellenführung in der Bereichsliga. Mit nun nur noch zwei Punkten Vorsprung wird es auch hier nochmal eng. Nominell etwas stärker eingeschätzt verlor die Oberwindener Reserve gegen Hornberg knapp mit 3,5 zu 4,5. Wolfgang Scherer konnte als einziger seine Partie gewinnen. Remis spielten Friedhelm Trenkle, Torsten Becherer, Jens Alber, Thomas Ruf und Peter Pauk.

Die Dritte hatte im Bezirksliga-Match gegen den Tabellenführer aus Dreisamtal nichts zu bestellen. Man konnte auch nur mit 6 Mann antreten und verlor erwartungsgemäß mit 0,5:75, Lediglich Martin Schneider konnte ein Remis verzeichnen. Damit bleibt man zwar auf dem 8. Platz, allerdings hat sich der Abstand nach hinten verkürzt. Die letzten beiden Spieltage stehen auch hier im Zeichen des Abstiegskampfes.

Die Vierte war der einzige Lichtblick an diesem Tag. Kurzfristig erklärte sich Alex Diehl bereit, die Vierte im Abstiegskampf zu unterstützen. Leider verlor er seine Partie, sorgte aber durch seinen Einsatz für ein vollständiges Team und die hinter ihm spielenden hatten machbare Aufgaben. Arwin Müller konnte eine gute Chance leider nicht nutzen und verlor, Johannes Wehrbein, Felix Schindler und Tobias Weber setzten sich gegen ihre Gegner durch und sicherten dem Team einen 3:2 Erfolg. Trotz dem Sieg steckt auch die Vierte mitten im Abstiegskampf.

SCO verpasst Pokalfinale

Es gibt sie, die eigenen Gesetze des Mannschaftspokals und diesmal wurde der SCO das Opfer. Sah die Oberwindener Mannschaft auf dem Papier wie der klare Favorit aus, so tat man sich in der Praxis maximal schwer. Trotz eines gelungenen Starts, der zumindest einen der kiebitzenden Besucher nach 20 Minuten bereits zu der Aussage verleiten ließ „Brett 1, 2 und 4 gewinnen“, wurde es an den Brettern immer schwieriger und letztendlich gewann keines der Bretter. Respekt für die Leistung der Heitersheimer und viel Glück fürs Finale. Der Gegner wird im Spiel Dreisamtal gegen Horben ermittelt. Oberwinden spielt dann gegen die unterlegene Mannschaft noch um Platz 3 und den Einzug in den Badischen Mannschaftspokal.

Andreas Wernet

Klassenerhalt gesichert

Zumindest zu 99% hat die Erste des SCO den Klassenerhalt in der Verbandsliga gesichert. Mit einem Kantersieg bei Dreiländereck 2 konnte man den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf 4 Punkte ausbauen. Bei noch drei ausstehenden Runden ist es zwar noch theoretisch möglich, dass wir noch eingeholt werden, bei dem schwierigen Restprogramm der Konkurrenten ist das aber nicht sehr wahrscheinlich. Beim 6,5:1,5 Sieg blieb der SCO an allen Brettern ohne Niederlage. Ihre Partien gewinnen konnten Manu Reinhard, Mario Rösch, Daniel Sonnenfeld, Alex Lang und Jürgen Schulte. Remis spielten Joachim Diehl, Andreas Wernet und Martin Hess.

Die Zweite Mannschaft konnte am sechsten Spieltag den sechsten Sieg verzeichnen und steht verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Bereichsliga. Mit drei Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Denzlingen, gegen den noch zu spielen ist, kann man sich sogar noch einen Ausrutscher erlauben. Den Tabellenletzten Neumühl konnte man mit 6:2 bezwingen. Gabriel Hefti, Martin Wissler, Jens Alber, Mannschaftsführer Peter Pauk und Martin Schneider gewannen während Michael Weber und Thomas Ruf Remis spielten.

In der Bezirksliga hatte unsere Dritte kein Glück und verlor ihr Spiel gegen Freiburg West 2 mit 2,5:5,5. Fünf Remis waren an diesem Tag zu wenig. Auf dem 8. Platz rangierend, hat man nur noch 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten. Wie eng es zu geht zeigt, dass man aber auch nur 1 Punkt hinter dem Tabellenzweiten liegt.

In der C-Klasse haben unsere Jungen mit der Vierten einen schweren Stand. Wegen Personalmangel konnten sie gegen Endingen 5 lediglich mit 3 Mann antreten. Durch Siege von Tobias Weber und Felix Schindler konnte man zwei Punkte holen, aber nicht die zwei Kampflosen und die Brettniederlage von Johannes Wehrbein wettmachen. Auf dem 7. Tabellenplatz liegend ist man punktgleich mit dem Tabellenletzten. In den letzten 3 Runden muss auf jeden Fall gepunktet werden, ansonsten müsste man wieder in die D-Klasse absteigen.

Mario Rösch siegt beim 1. Grand-Prix Turnier im Bezirk Freiburg

In dieser Saison findet zum ersten Mal eine bezirksweite Grand-Prix-Serie, bestehend aus 3 Schnellschach und 3 Blitzturnieren, statt. Die Turniere werden jeweils am Vereinsabend eines Vereins im Schachbezirk Freiburg ausgetragen. Am Ende gibt es eine Gesamtwertung. Diese Serie ist eine gute Möglichkeit, sich mit einigen der stärksten Spieler im Schachbezirk zu messen.

Das erste Turnier dieser Serie fand am 24.01. in Heitersheim Start. Es wurden 5 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15 Min. pro Spieler und Partie gespielt. Der SCO stellte mit Mario Rösch und Jens Alber 2 Teilnehmer.  

Die etwas merkwürdige Auslosung sah bereits in der ersten Runde zwei Spitzenduelle vor: Mario Rösch musste zum Start gegen den an 4 gesetzten Parvis Nabavi von Dreisamtal ran und FM Helmut Scherer spielte direkt gegen Daniel Prill. Während Scherer und Prill remisierten und sich somit gegenseitig die Punkte wegnahmen, konnte Mario seine Partie souverän gewinnen und hatte somit bereits den ersten Schritt in Richtung Turniersieg gemacht. Nachdem er auch die nächsten 3 Gegner dominiert hatte, kam es in der 5. Runde zum Showdown um den Turniersieg zwischen unserer verlustpunktfreien „Wälder-Engine“ Mario und dem zweitplatzierten Daniel Prill, der 0,5 Punkte hinter ihm lag. In dem Wissen, dass Mario ein Remis zum Turniersieg reichen würde, bot er Daniel bereits nach dem 1. Zug ein taktisches Remis an, das dieser jedoch ablehnte. In besserer Stellung erneuerte Mario einige Züge später sein Remisangebot und Daniel sah sich zur Punkteteilung gezwungen. Somit konnte Mario in beeindruckender Manier den Turniersieg einfahren und ist damit der erste Sieger eines Turniers dieser Serie. Hinter Mario Rösch und Daniel Prill wurde der Heitersheimer Harald Wiedemann überraschend Dritter.

Jens Alber konnte an diesem Tag für keine Überraschungen sorgen. Er verlor erwartungsgemäß in der 1. Runde gegen den späteren Viertplatzierten Leonard Wendering aus Heitersheim sowie in der 3. Runde gegen Parvis Nabavi. Außerdem musste er in Runde 4 eine bittere Niederlage gegen den Heitersheimer Michail Gkegkas einstecken. Die Stellung war zwar lange ausgeglichen, allerdings spielte Jens viel zu langsam, weshalb sein Gegner auch das Remisangebot ablehnte und ihn nach einem Fehler schlug. 2 Siege konnte Jens aber trotzdem noch einfahren. In Runde 2 gewann er gegen Gert Engler in leicht besserer Stellung auf Zeit. Außerdem verwertete er in Zeitnot ein Endspiel mit 2 Mehrbauern gegen den Heitersheimer Robin Wienberg. Mit 2 Punkten aus 5 Spielen wurde er in einem durchaus starken Teilnehmerfeld 13. von 20.

Die Abschlusstabelle:

http://schachbezirk-freiburg.de/wp-content/uploads/2020/01/Grandprix2020-TeilRang-R5.html.pdf

Jens Alber