Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Licht und Schatten in Runde 3

November 23rd, 2009 by meyerpe

Gespannte Erwartung bei Spielbeginn

Mit einem Kantersieg von 7,5:0,5 konnte die Erste die Schachfreunde aus Donaueschingen bezwingen. Allerdings sah es die ersten 3 Stunden nicht nach einem derart klaren Ergebnis aus. Zwar gewann Ralf Schmidt nahezu ohne eigenen Verbrauch an Bedenkzeit in sehr souveräner Manier, aber Edgar Kais stellte kompensationslos einen Bauern ein, so dass er das Remisangebot des Gegners annehmen musste. ErsteIn der Folge konnten dann die ersten 3 Bretter Peter Dittmar, Emmanuel Reinhart und Philipp Germer sichere Siege einfahren. Auch Raphael Grandier und Peter Meyer konnten gewinnen und schließlich stellte Heiko Adler mit seinem Sieg den Endstand her.

Das erwartete Spitzenspiel Oberwinden II – Wiehre II hielt was es versprach, Spannung, Dramatik, gute Partien, Fehler, Nervosität und dann das Ergebnis  4 : 4. Der ansonsten sicher spielende Torsten Becherer kam sehr schlecht aus der Eröffnung heraus und konnte die Partie nicht halten.  Ulrich Volk lehnte zweimal remis ab und spielte auf Sieg, was ihm auch eindrucksvoll gelang.  Alexander Lang hatte einen sehr guten Tag und gewann gegen seinem wertungsstärkeren Gegner. Dann kam eine Schwächephase der eigentlich sicheren Mittelachse. In guter Position unterliefen Peter Pauk und Holger Blattmann Fehler, so dass beide aufgeben mussten. – Führung für Wiehre.
diehl-osorioDann der tolle Sieg von Joachim Diehl gegen den starken Marcos Osorio an Brett 1. In einer taktisch komplizierten Partie auf hohem Nievau hatte Joachim das bessere Ende für sich. 3 : 3 Ausgleich . Bernhard Schmitt spielte wie in alten Zeiten. Bombensicher und sehr konzentriert verbesserte er seine Stellung Zug um Zug. Er ließ auch nichts mehr anbrennen und vollstreckte sicher zum 4:3 für Oberwinden.  Eine besonders kämpferische Leistung bot Werner Volk. Leider wirkte sich in der 5. Spielstunde die 50 Jahre Altersunterschied  der beiden Kontrahenten aus, in der Werner in einem kurzen Moment des Konzentrationsabfalls dem Gegner eine Chance gab, die dieser sofort ausnutzte. Insgesamt ein in etwa gerechtes 4:4 in einem spannenden Spitzenspiel.
Die Dritte hatte wenig Chancen gegen die starken Freiburg 1887-Zähringer.

Neuzugang Bernd Banken erfolgreich

Neuzugang Bernd Banken erfolgreich

Äußerst erfreulich dabei war das Debüt unseres Neuzugangs Bernd Banken, mit einem Sieg  im ersten Spiel für den SCO.  Ein toller Einstand unseres neuen Teamkollegen. Auch Martin Hess spielte sehr stark und hatte den Gewinn gegen seinen 200-Punkte besseren Gegner fast sicher, als dieser doch noch ins remis entwischte. Das weitere Remis zum 2:6 Endstand erreichte Stefan Schill. Leider war dieses Spiel auch von einem Skandal überschattet. Ausgerechnet der Mannschaftsführer der Freiburger griff spielentscheidend in eine Partie seines Mannschaftkollegen ein und setzte den “Gewinnzug” eigenhändig auf das Brett seines Teamkollegen und zeigte sich sogar noch völlig uneinsichtig bezüglich seines dreisten und unsportlichen Verhaltens.
Die Vierte war nahe dran, ein 4:4 Unentschieden zu erreichen. Der Sieger des Tages war Volkmar Wangerowski, der an Brett 1 eine überragende Leistung in kämpferischer Hinsicht zeigte und sich den Sieg bravourös erarbeitete. Harald Schomas (gegen 303 DWZ-besseren Gegner), Stefan Reich, Martin Volk und Oliver Burger holten remis. Nun hatte der Mannschaftsführer das Mannschaftsremis auf dem Brett. Im sicheren Gefühl des Sieges unterlief ihm ein Fehler und der Gewinn war perdu.
Einen ungefährdeten Sieg landete die Fünfte bei ihrem 5:0 Erfolg. Klaus Burger, Martin Schneider, Tobias Pauk, Martin Blattmann und Axel Blattmann waren ihren Gegnern überlegen und gewannen verdient.
Die Jugendspieler der Sechsten kehrten mit einer Niederlage aus Emmendingen 4 zurück, nachdem diese ihr Team mit allen Mann aus deren Dritten verstärken konnte, weil deren Gegner nicht antrat. Unser junges Team sammelt mit jeder Partie mehr Erfahrung und verbessert sich stetig.

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Philipp in unserer Landeshauptstadt

May 24th, 2009 by meyerpe

philippgermerAn Christi-Himmelfahrt findet traditionell in Ditzingen die Stuttgarter Stadtmeisterschaft statt. Trotz der starken Turnierkonkurrenz fanden 310 Spieler den Weg nach Ditzingen, um in drei Spielstärkegruppen zu starten. Mit vier Großmeistern und fünf Internationalen Meistern war das Open wieder qualitativ sehr stark besetzt. Werner, sonst Stammgast dort pausierte dieses Jahr genauso wie Emmanuel Reinhart, Raphael Grandidier, Markus Mack, Walter Meyer und Peter Meyer, die im Vorjahr noch alle mit dabei waren.

Auch Philipp Germer (Foto oben) startete schon mehrmals bei den Stuttgarter Stadtmeisterschaften und war dieses Jahr somit der einzige Teilnehmer des SCO. Um es vorwegzunehmen, spielte Philipp bis zur letzten Runde ein tolles Turnier. Zunächst besiegte er 2 DWZ-schwächere Gegner und startete ideal in das Turnier. In einer sehenswerten und spannenden Partie erkämpfte sich Phlipp gegen das württembergische Ausnahmetalent Andreas Strunski ein Remis. Falls der letzte Zug der Onlinenotation stimmen sollte, wäre dies sogar eine Gewinnstellung für Philipp gewesen. Eine sehr intensive Partie hatte er gegen IM Amadeus Eisenbeiser. Letztlich setzte sich das Läuferpaar des Schützlings unseres ehemaligen Spielertrainers Henryk Dobosz durch. In Runde 5 gab es dann wieder einen Sieg gegen einen guten 2000-er, um dann in Runde 6 dem ehemaligen Zähringer Bundesligaspieler FM Thomas Raupp ein Remis abzuknöpfen. Mit 4 aus 6 verlor Philipp leider seine letzte Partie, ein Superturnier mit 5 aus 7 war in Reichweite. In der A-Gruppe gewann GM Sergei Ovsejevitsch vor IM Maxim Chetverik und GM Dmitry Svetushkin. Die B-Gruppe gewann ein Spieler des Schachbezirks Freiburg, Bernd Reichardt aus Badenweiler.
Turnierhomepage
Endstand
Fotos

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Zu Fünft beim Merzhausener Schnellschach

May 11th, 2009 by meyerpe

Erfreulicher Nachtrag:
Für unsere 5 Teilnehmer  gab es  2 Fässchen Bier (5 Teilnehmer des gleichen Vereins), Philipp Germer hat bei der Verlosung des Rätsels und  Torsten Becherer durch die Minitombola noch jeweils einen Kinogutschein gewonnen. So  konnten wir trotz des teilweise durchwachsenen Abschneidens noch eine Reihe von Preisen abkassieren. Das Glück kommt zu den Tüchtigen! :-) )

Der Schachclub war am Muttertag, 10.05. sehr aktiv. 10 Leute beteiligten sich am Vereinsschießen (siehe nachfolgender Bericht) und fünf weitere Spieler versuchten ihr Glück beim traditionellen Schnellschachturnier in Merzhausen. Leider nicht ganz so erfolgreich wie die Schützen, aber dennoch holten Philipp Germer, Edgar Kais, Torsten Becherer, Oliver Burger und Walter Meyer zum Teil beachtliche Resultate.

Philipp und Eddi starteten in der bärenstarken A-Gruppe mit dem Sieger IM Ilja Schneider (2468) aus Berlin. Philipp Germer holte 5 Punkte, was am Ende einen guten 9. Platz bedeutete. Ein sehr schönes Ergebnis, auch wenn Philipp die Meisterleistung vom Vorjahr, den geteilten 1. Platz gerne verteidigen wollte. Eddi, der noch 2 Wochen zuvor beim Bezirksblitz einen grandiosen 3. Platz erreichte, konnte nicht ganz an diesen Supererfolg anknüpfen. Dennoch sind die 4 Punkte in dem starken Feld aller Ehren wert und müssen erstmal geholt werden.

Keine Vereinsunterstützung hatte Torsten Becherer im B-Turnier. Vielleicht fehlte die vereinsinterne Konkurrenz als Ansporn, die Torsten sicher den ein oder anderen Punkt mehr gebracht hätte.

Ein sehr gutes Resultat erreichte Oliver Burger im B-Turnier. Auf seine 7 Punkte und den geteilten 4. Rang kann Olli wahrlich stolz sein. Auch Walter Meyer holte ein gutes Ergebnis. Er ist kein Blitzspezialist und so sind 6 Punkte als Neunter eine gute Ausbeute.

Dieser Bericht fußt auf der Tabelle. Vielleicht war es vor Ort ja ganz anders? Gerne wird ein Teilnehmerbericht veröffentlicht.

Bericht + Ergebnisse
Fotos

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Erstmals negative Ausbeute für Schachteams

March 17th, 2009 by meyerpe

Im Saisonendspurt zeigten die Oberwindener Schachteams erstmals Schwächen und konnten mit der Ausbeute der 7.Verbandsrunde nicht zufrieden sein. Lediglich die Zweite untermauerte mit einem Sieg deren berechtigte Titelambitionen. Die Aufstiegchancen der Vierten und Fünften haben nach deren Punktverlusten einen Dämpfer erhalten. Die Erste ist im Mittelfeld der Verbandsliga Südbaden und die Dritte kämpft weiter um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse.

Mit 2,5:5,5 verlor die Erste gegen das Team aus Weil-Haltingen auf dem Papier deutlicher als es am Brett zuging. Die Elztäler konnten die sich Ihnen gebotenen Chancen nicht nutzen, weil zu viele grobe Fehler in aussichtsreichen Stellungen unterliefen. Allerdings war Dreiländereck mit 4 Titelträgern äußerst stark besetzt. Weil Oberwinden die beiden Spitzenspieler fehlten, durften mit Philipp Germer und Heiko Adler die beiden Jüngsten im Team an den Spitzenbrettern gegen einen Großmeister und Internationalen Meister antreten.Sie machten ihre Sache ganz hervorragend. Dabei war Heiko Adler der Held des Tages. Er konnte mit Andreas Heimann eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen besiegen, der mit 16 Jahren bereits Internationaler Meister ist. Wírklich eine tolle Leistung! Bericht von Dreiländereck

Trotz der Niederlage ist die Erste definitiv gerettet, selbst wenn 5 Mannschaften absteigen würden, und darf eine weitere Saison in der Verbandsliga spielen. Begünstigend hierfür war die überraschende Niederlage von Kuppenheim bei Engen. Kuppenheim spekulierte laut eigenem Bericht darauf, durch 3 eigene Siege und bei gleichzeitig 3 Niederlagen von uns???, uns noch überholen zu können. Dies ist nun nicht mehr möglich. Leider wurden durch  unsere Niederlage auch die dünnen Aufstiegshoffnungen der Optimisten zunichte gemacht.

Der Reserve reichte eine solide Leistung, um gegen den Tabellenzweiten Freiburg-Zähringen III die Oberhand behalten zu können. Durch den 5:3 Sieg ist man weiter an der Spitze und hat den Aufstieg schon so gut wie sicher unter Dach und Fach. Hier ist Torsten Becherer mit 6 Siegen aus 6 Partien der Überflieger. Mannschaftsführer Peter Pauk steht mit 5 aus 6 ähnlich gut da.

Für die Dritte hat es nicht ganz gereicht, etwas Zählbares zu holen. Gegen das Mittelfeldteam aus Ettenheim gab es eine 3:5 Niederlage. Dennoch darf sich der letztjährige Aufsteiger berechtigte Hoffnungen machen in den letzten beiden Spielen, den Klassenerhalt zu schaffen. Die Dritte überzeugt stets durch eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung.

Noch knapper, mit 3,5:4,5 mußte sich der Tabellenführer der Kreisliga B, Oberwinden IV geschlagen geben. Dennoch können die Oberelztäler in den verbleibenden Spielen den Aufsteig noch schaffen. Allerdings müssen dann 2 Siege her, was zwar schwer, aber machbar wäre.In der Vierten ist Harald Schomas mit 5 Punkten von 6 am Erfolgreichsten.

Die Fünfte trennte sich gegen Emmendingen 3 mit einem 2,5:2,5 Unenstchieden. Es war ein leistungsgerechtes Remis zweier gleichstarker Teams.Damit kann die Fünfte nur noch den 3. Aufstiegsrang der 24 Teams umfassenden C-Klasse erreichen. Axel Blattmann hat alle seine 5 Spiele gewonnen und damit eine makellose Bilanz.

Am Sonntag, 22.03.2009 darf die Erste gegen Dreisamtal (Kirchzarten) nochmals zu Hause (10 Uhr Gasthaus Sonne, Oberwinden) antreten. Für die anderen Teams geht aus auswärts nach Umkirch, Freiburg-Zähringen, Sölden und Freiburg-Wiehre.

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Nach Sieg auf Platz 3 der Verbandsliga

February 9th, 2009 by meyerpe

Die Vorzeichen gegen Lahr (hier gibt es den dortigen Spielbericht) waren günstig für uns. Während Lahr auf ihre französischen Gastspieler wegen des dortigen Spieltages verzichten mußten, konnten wir -wie bisher an allen Spieltagen- aus dem Vollen schöpfen. Dennoch erwarteten wir gegen den Tabellenzweiten einen ganz schweren Kampf. Und so kam es dann auch.

Es dauerte zunächst lange, bis die 1. Partie entschieden wurde. Nach etwas mehr als 3 Stunden Spielzeit konnte Joachim Diehl an Brett 7 einen Sieg vermelden. Mit einem schönen Motiv opferte Joachim die Dame, die sein vorgerückter Freibauer aber unaufhaltsam wieder aufs Brett holte.

Philipp Germer fand kein Mittel das solide Skandinawisch zu knacken. Die Remisbreite wurde nie überschritten. Es ergab sich eine Partie die folgerichtig mit einem Remis als gerechtem Ergebnis endete.

Heiko Adler setzte seinem Gegner eine “Holländische Mauer” vor. Beide Spieler benötigten viel Zeit für die schwierige Stellung. Um es nicht auf ein Glückspiel im Zeitnotduell ankommen zu lassen, einigte man sich vernünftigerweise auf ein Remis.

Bei Edgar Kais sah es zu Beginn gar nicht gut aus. Mit dem Lb5-Sizilianer des Gegners kam Eddi gar nicht zurecht und büßte einen Bauern ein. Doch Eddi gab nicht auf und kämpfte unverdrossen weiter. Schließlich konnte er mit einer Kombination unter Ausnutzung eines Fesslungsmotivs den Bauern wieder zurück gewinnen. Das entstandene Damenendspiel war dann total remis.

Ich selbst versuchte es ausnahmsweise mit dem Königsbauern und es ergab sich ein spannendes und inhaltsreiches Spiel. Ich konnte zwar 2 Bauern gewinnen, aber meine Figurenkoordination lies sehr zu wünschen übrig. Kurz bevor die Stellungsharmonie wieder hergestellt schien, sah ich mich einem äußerst gefährlichen Figurenopfer ausgesetzt. Glücklicherweise konnte ich trotz der knappen Zeit die richtigen Züge finden, um den Sieg zu sichern

Sebastian Völker mußte sich eines Bauernsturms erwehren . Doch Basti blieb cool, verteidigte sich geschickt und setzte dann zum Konter an. Schließlich nutzte er die durch die vorgerückten Bauern entstandenen Stellungsschwächen aus und konnte die Partie gewinnen.

Ähnlich verlief die Partie von FM Emmanuel Reinhart. Ebenfalls im Caro-Kann setzte sein Gegner alles auf eine Karte und griff vehement an. Doch Manu sagte sich: “Solange ich nicht Matt bin, ist mit 2 Mehrbauern alles gut”. Und so kam es dann auch, der Angriff versandete und Manu holte den vollen Punkt.

Last but not least war das Spitzenbrett noch in Aktion. FM Peter Dittmar agierte in gewohnt strategischer Manier. Er sammelte kleine Vorteile, die sich in der Summe zu einem deutlichen Stellungsplus addierten. Das lies sich Peter dann nicht mehr nehmen und gewann die Partie.

Dass wir 6,5:1,5 gewinnen konnten, war sicherlich nicht zu erwarten und die Begegnung war dann auch deutlich umkämpfter als es das Ergebnis aussagt. So nach 3,5 Stunden kippten die ausgeglichenen Stellungen zu unseren Gunsten. Damit sind wir mit 15 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Die unglaubliche Sondersituation in der Verbandsliga bedingt es, dass wir einerseits hoffnungsvoll nach oben schielen können, aber auch etwas bedenklich in den Abgrund blicken müssen. Die nächsten beiden Oberligaspieltage werden sicherlich Aufschluß hinsichtlich des Letzteren geben.

Einzelergebnisse und Statistik befinden sich im nachfolgenden Beitrag.

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