Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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VM 4. Runde

January 14th, 2012 by Alex

by Edi:

Hello SCO !

Die 4.Rd ist fast fertig.

Super spannend fand ich die Runde.

Thomas Ruf gewinnt gegen Hess und bleibt mit sagenhaften 4 aus 4 Tabellenführer !!

Im Spitzenkampf Lang – Kais ging es heiss her. Da Lang und Banken beide bereits fleißig abgegeben haben wollt ich nur Remis mit schwarz und bot nach 8.Züge Remis an. Alex lehnte ab und ich wollte ihn bestrafen. Optisch sah es auch gut aus für mich aber Fritz sagt fast immer das weiss ok ist. Schließlich gewann ich auf Umwegen zwei Bauern als ich eine taktische Feinheit von Alex übersehe, dann drehte Alex mit einigen Superzügen den Spieß um und gewinnt eine wie ich meine Spitzenpartie gegen mich.

In der Partie Wernet A.-Osswald war ich der Meinung es geht Remis aus. Heute bekam ich die Meldung das Andi doch gewonnen hat und damit 3 aus 4 Pkt hat.

Auch der krasse Ausenseiter Alex Diehl der eine DWZ von gerade mal 993 hat gewinnt seine erste Partie gegen den starken Oliver Burger mit schwarz ! Ich verfolgte die Partie etwas und war von seiner Drachenvariante sehr überzeugt. Gratulation !!

Die 5.Rd findet am 14.2 statt.

Mit der Auslosung warte ich noch ein wenig da eine Partie noch offen ist.

Hier die Ergebnisse und die Tabelle

Hess-Ruf 0:1
Lang-Kais 1:0
Pauk-Banken Remis
Wernet A.-Osswald 1:0
Schneider-Mack Remis
Schomas-Wernet M. 0:1
Burger-Dieh A. 0:1
Meyer W.Kammerer (Nachholpartie)
Wissler (Freilos)

Die Tabelle :

1.Ruf 4:0 (Mr.100%)
2.Lang, Wernet A. 3:1 (Verfolgerduell)
4.Banken,Kais,Pauk,MackHess 2,5:1,5 (Möchtegernverfolger)
9.Osswald,Wernet M,Schneider 2:2 (Fiftyfifty)
12.Diehl A. 1,5:2,5 (Drachenspeziallist)
13.Meyer W.,Kammerer 1:2 ( ok )
15.Schomas.Wissler,Burger 1:3 (Das wird noch)

Viele Elopunkte für SCO !!

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Ferienspielaktion in Elzach

September 6th, 2009 by werneta

Knapp 20 Kinder waren mit Eifer dabei.Zum ersten Mal gab’s bei der diesjährigen Ferienspielaktion in Elzach auch die Gelegenheit das Schachspiel zu erlernen. Unter Federführung von Walter Meyer waren mit Thomas Ruf, Martin Schneider, Martin Hess, Uli Volk, Alex Lang und Andreas Wernet eine ganze Reihe versierter Schachspieler bereit in Kleingruppen zu unterrichten. Ein Angebot das knapp 20 Kinder gerne annahmen, um sich mit viel Spaß und Elan die Zugweise der Figuren, die Aufstellung, das Schlagen und so manchen kleinen Trick  anzueignen. Dass es dabei gerade bei den ersten Partien im “Räuberschach” (Variante des Schachs, um das Ziehen und Schlagen der Figuren zu üben) heiß her ging, kann man sich gut vorstellen. Selbstverständlich gab es auch eine kurze Pause, um sich mit Fanta und Brezeln zu stärken. Ein besonderes Highlight für die Kids war das Computerprogramm “Fritz & Fertig”, welches zum Ende der Ferienspielaktion noch kurz vorgestellt wurde. Dabei durften die Kinder am PC ebenfalls die Zug und Schlagweise der Figuren üben. Das ganze ist allerdings in eine kindgerechte Geschichte über einen Königssohn und seine Freundin verpackt. Dabei gibt es so lustige Übungen wie Sumoringen, Kloschüsseln zerdeppern, Münzen in einem Labyrinth einsammeln und Springspreiten. Am Schluß gab es dann noch eine Urkunde für jeden und ein fröhlicher Vormittag war zu Ende.In den kleinen Übungsgruppen kam jeder gut zurecht.

Zwei Stunden sind natürlich viel zu kurz, um alle Feinheiten des Schachspiels zu erlernen und deshalb bietet der Schachclub Oberwinden auch gerne an, das Ganze  im Jugendtraining zu vertiefen. Das Jugendtraining findet immer Samstags (außer in den Schulferien) von 10:00 bis 11:30 Uhr im Proberaum im ehemaligen Rathaus in Niederwinden  unter fachkundiger Anleitung von  unseren Jugendtrainern statt. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen. Schauen Sie doch einfach vorbei oder setzen Sie sich mit uns unter jugendleiter@schachclub-oberwinden.de in Verbindung.

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Chess Classic Mainz

September 2nd, 2009 by Alex

Chess Classics Mainz 2009 – Ordix-Open

Bericht von Jens-Uwe Schmidt

Die Schmidt-Brüder machten sich am Freitag abend auf dem Weg nach Mainz, Ralf kam am selben Tag direkt aus dem Turnier in Sitges, Spanien und war entsprechend groggy, also übernahm ich den Posten des Chauffeurs. Das Novotel in Maniz war soweit ok, nervig war nur ein ständiges Klopfgeräusch aus der Klimaanlage, aber nach zwei Bier haben wir beide nicht mehr viel gemerkt und machten uns nach einem guten Frühstück wohlgemut auf den Weg zu Rheingoldhalle.

Unser erster Eindruck war: sehr professionelle Organisation. Alles lief wie am Schnürchen und die Halle (Blick auf den Rhein, super!), die vielen Schach-Stände und die noch zahlreicheren Spieler aus aller Herren Länder erinnerten stark an die Schacholympiade.

Sehr gut waren viele große Bildschirme auf denen man Live die Top-Gesetzten bei der Arbeit sehen konnte, mit Bewertungen von Fritz oder Rybka, die aber zum Teil auch überfordert waren bei den haarsträubenden Stellungen, die die 2.700er aufs Brett blitzten.

Aber jetzt zum Turnier: In dem 694 Teilnehmer-Feld spielten nicht weniger als 172 Titelträger, darunter 67 Großmeister, wobei die Top Ten einen fabelhaften ELO-Rekord-Schnitt von 2718 auf die Waage brachten. Wahnsinn! Ralf war als Nummer 262 (mit 2171 ELO) und ich als 342 (ELO 2098) gesetzt.

Ich bekam in der ersten Runde einen alten Argentinier ohne ELO, der spielte nicht schlecht und mir gelang es erst im Endspiel, ihn zu überlisten. Ralf bekam ebenfalls eine schwächeren Gegner und erfüllte die Pflicht, wir waren im Soll. Die zweite Runde bescherte mir einen 2293er, mit Schwarz gurkte ich Müll zusammen und die Partie währte nicht lange. Ralf spielte gegen IM Margolin (2447) eine gute Partie und verlor dann doch noch. Mein Gegner in der  dritten Runde war einfach zu schwach und so wollte ich frischgestärkt endlich in der vierten Runde mit Weiß zuschlagen. Aber mein Gegner mit ELO 2239 fand immer noch gerade so einen Zug, der die Stellung hielt und nach langem Kampf entschlüpfte er mir ins Remis. Schade. In Runde 5 bekam ich einen mit  ELO 2236 und verlor mal wieder mit Schwarz nach langem Kampf. Ralf lag im Soll, immer Gewinn gegen die Schwächeren und Null gegen die Starken. Der erste Tag war vorbei und wir beide nicht richtig happy, zudem nervte mal wieder die klopfende Klimaanlage die ganze Nacht… aber nach der Dusche und einem guten Frühstück waren wir bereit zu beißen.

Zur Belohnung für die 2,5/5 bekam ich in Runde 6 eine WGM mit 2305 und spielte eine gute Partie. Dann warf mit einem einzigen Zug die Stellung weg, nach 6 Runden also magere 2,5 Pünktchen, dass sah nicht gut aus. Ralf hatte das Glück, immer mit 50% einen schwächeren Gegner zu bekommen und marschierte so schön immer im Gleichklang, gegen die Besseren Null, gegen die Schwächeren Eins, bis er in Runde 7 Remis gegen 1984 akzeptieren musste, nachdem er eine bessere Stellung verdarb.

Runde 7 gewann ich sicher gegen einen 1877 und wie sollte es anders sein, mit 50% bekam ich IM Glienke mit 2319. Diese Partie spielte ich sehr gut, hatte eine Qualität mehr, sah leider den einzügigen Gewinnzug nicht und akzeptierte mit ca. 20 sec (+ 5 secs pro Zug) auf der Uhr Remis. Ich war etwas angeknockt, diese Stellung hätte ich gegen die meisten voll auf Gewinn weitergespielt, ich wollte aber auf keinen Fall noch blöd verlieren. Irgendwie gewann ich meine besseren Stellungen nicht gegen die guten Leute, verflixt nochmal. Ralf gewann sicher Runde 8 gegen 1985 und hatte dann IM Miltner (2355) voll auf der Pfanne, dieser rettete sich irgendwie ins Remis, die Schmidts hatten kein Glück!

Ich hatte in Runde 9 nur 50% – was soll da noch kommen? IM Gasthofer (ELO 2336)! Mann, dass machte fast keinen Spaß, wie sollte ich jemals deutlich vorwärts kommen!? Es kam wie so oft, nach langem Kampf die Null.  Die Runde 10 gewann ich sicher gegen 1911 und die Runde 11 nachdem ich alles versucht hatte gegen einen versierten alten Hasen (1871) wurde Remis. Ralf gewann Runde 10 gegen 1740 sicher und hatte dann gegen Hajo Vatter (2302) in Runde 11 keine Chance.

Zum Trost kam dann zufällig Anand mit seiner Frau im Foyer vorbeimarschiert und Ralf drängte mich ihn nach einem Schnappschuß zu fragen und der brave Anand tat mit den Gefallen, so entstand das Bild mit mir und dem Weltmeister.CCMainz2009 Anand

Das Fazit: Ralf kam auf Platz 264 (6/11) und ich auf Platz 349 (5,5/11), also waren wir beide fast exakt auf dem Setzplatz ins Ziel gekommen. Mit meinen 50% gegen ELO-Schnitt 2164 könnte man ja zufrieden sein, aber irgendwie lief´s nicht richtig, weder bei Ralf noch bei mir. Mit etwas mehr Glück und/oder Können hätte es etwas mehr sein können. Mainz, wir kommen wieder, dass lassen wir nicht auf uns sitzen! Und das nächste Mal ist ein IM fällig, versprochen.

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Pfalzopen – Sieg gegen GM Kveinys (2522)

February 16th, 2009 by meyerpe

Auszug aus dem Turnierbericht zur 3. Runde:
Der Oberwinder FIDE-Meister Emmanuel Reinhart kann Großmeister Aloyzas Kveinys schlagen.”

Als einziger Starter des SC Oberwinden ist FM Emmanuel Reinhart beim Pfalz-Open in Neustadt an der Weinstr. mit dabei. In der 2. Auflage kann dieses Turnier bereits mit 324 Teilnehmern aufwarten. Nachdem Manu in Runde 1 und 2 mit Pflichtsiegen seine Aufgabe bewältigte, konnte er in der 3. Runde den litauischen GM Aloyzas Kveinys (2522) besiegen. Nun kommt er in der 4. Runde (17.02.2009, 16:00 Uhr) gegen den an 2 gesetzten GM Alexander Graf (2644). Der gebürtige Usbeke Alexander Graf, der wie auch Kveinys 46 Jahre alt ist, ist die aktuelle Nr. 3 der deutschen Rangliste und wurde 2004 Deutscher Meister. Die Partie an Brett 9 wird sowohl auf der Turnierhomepage, wie auch auf dem Fritz-Server Live übertragen. Viel Erfolg!!

Bis Freitag, beginnen die weiteren Runden täglich um 16:00 Uhr, am Samstag um 14:00 Uhr und am Sonnatg um 11:00 Uhr

http://www.pfalzopen.de/

Auslosung 4. Runde Tabelle nach 3 Runden   Bericht bei Chessbase

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Tatue oder Kokett

November 25th, 2008 by Alex

Wer kennt sie nicht, die fast schon religioese Frage nach dem Papiertaschentuch? In frueheren Jahrhunderten waeren darueber sicherlich Glaubenskriege entbrannt. Deshalb beschlossen wir in einem Selbstversuch die Billigmarkren Tatue (Schlecker) und Kokett (Aldi) zu testen. Das hervorragende Dresdner Nieselwetter lieferte auch gleich die passende Erkaeltung. Aktueller Stand der Langzeitstudie: Reissfestigkeit auch bei Frontal-Aufprall-Nieser unentschieden. Beide erweisen sich auch bei hoher Feuchtigkeitsbelastung als absolut reissfest. Auch beim “Ich fussel in der Hosentasche-Test” bestanden beide mit Bravour. Keinerleit Abriebserscheinungen sind erkennbar. Wohlfuehlempfinden und Oberflaechenbeschaffenheit scheinen auch bei beiden Vergleichbar zu sein, da wir beide keinerlei Roetungen der Nasenaussenpartien aufzuweisen haben. Der Abschlusstest “Hosentasche – Waschmaschine” erfolgt am kommenden Wochenende. A A bleibt am Ball und berichtet rechtzeitig.

Zurueck zu den niederen Weihen des Schachspiels. Bei Andi lief es gestern unentschieden. Waehrend er gegen seinen kolumbianischen Gegner nach schlechterer Eroeffnungsstellung (wen ueberraschts?) sich in eine laut Fritz deutlich bessere Position gekaempft hatte, fand er im Uebergang zum Endspiel den Verlustzug. Dafuer lief es am Nachmittag besser. Nach gegensaetzlichen Rochaden entbrannte sich ein Kampf auf beiden Fluegeln, bei dem Andi die besseren Nerven behielt und punkten konnte. Das reichte mit 3 Punkten aus 5 Partien sogar noch fuer einen Vierten Platz und eine Funk-Radio-Reichweiten-Gong-Temperaturanzeigen-Wecker-Uhr in der Kategorie 1800 bis 2000.

Alex hatte gestern Vormittag eine Seeschlange. Nachdem er aus der Eroeffnung einen Bauern gewinnen konnte und weiteren Druck auf einen zweiten Bauern machte, verlor er irgendwann die Linie und fand sich trotz zweier Mehrbauern in einer misslichen Lage, da sich zwei gegnerische Freibauern schon verdaechtig den Umwandlungsfeldern naeherten. Nach Turmopfer konnte Alex die letzten zwei Bauern des Gegners eliminieren, und musste sich mit Turm und zwei verbundenen Bauern gegen das Turmpaar wehren. Die Stellung war zwischendurch wohl mal verloren, der Gegner stellte dann aber nach nervenaufreibenden 106 Zuegen seine Gewinnversuche ein, Remis. Am Nachmittag hatte Alex einen schoenen Start, konnte auch wieder in der Eroeffnung einen Bauern gewinnen und zwang den Gegner dazu mit offenem Visier zu kaempfen. Dummerweise lies Alex eine gegnerische Taktik zu, die zum Qualitaetsverlust fuehrte. Die Stellung mit dem Laeuferpaar konnte diesen Materialverlust allerdings vertragen und der Gegner konnte den spaeteren Mattangriff nicht mehr abwehren. Somit beendete Alex ebenfalls mit 3 Punkten das Turnier.

Ein weiterer 3-Punkter war unser Schachfreund Bertram Bengsch aus Horben, der im Mannschaftspokal vorletzten Freitag noch Gegner war und uns hier zum lieben Begleiter ueber das Turnier wurde. Leider konnten wir aufgrund der sich ewig hinziehenden Siegerehrung keinen gemeinsamen Abschlussabend mehr geniesen, da Bertram auf den Zug musste. Wir gingen noch standesgemaess zum Italiener und wie sollte es anderst sein, trafen dort und unterwegs noch viele Schachspieler. Prominentestes Beispiel ist Alexander Morozevich, der wohl seine Partievorbereitung zur Abschlussrunde der Schacholympiade beim spaetabendlichen Winterspaziergang noch abschloss. Er war auf jeden Fall so in Gedanken versunken, dass wir ihn nicht ansprachen.

Nun ist die Schacholympiade (zumindest fuer uns) wieder vorueber und eine wunderschoene Woche mit vielen spannenden selbst gespielten und gesehenen Partien (Extra-Lob an die Kommentierung von Klaus Bischoff) neigt sich dem Ende. Wir haben viel gelernt und viel erlebt und die gesamte Weltspitze an den Brettern gesehen. Dieses Multi-Kulti-Event ist wirklich jedem zu empfehlen. Deshalb schon mal die naechsten Spielorte vorab: 2010 Kathy-Mansisk (Sibirien), 2012 Istanbul (Tuerkei), 2014 Bewerbung durch Tromso (Norwegen).

Den letzten Spieltag werden wir jetzt noch im Zug auf der Heimfahrt live via Internet verfolgen und sind gespannt ob die Ukraine, Armenien, China oder gar Israel den Titel holt.

Zum Schluss noch ein herzlichen Dank an den Veranstalter (Klasse Organisation), unserer Vermieterin (Klasse Fruehstueck) und Reifen Ruehle (Klasse Schaufenster).

Tschuessi

A A

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