Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Ralf Schmidt gewinnt Hornberger Herbstturnier

September 7th, 2009 by Alex

Update: Abschlußtabelle

Beim gestrigen Herbstturnier war der Schachclub Oberwinden mit 6 Spielern im 58 Spieler zählenden Feld vertreten. NebenTorsten Becherer, Eddi Kais, Thomas Ruf, Peter Pauk und Alex Lang, stoß auch Ralf Schmidt direkt aus seinem Spanien-Urlaub hinzu. Das Feld war nicht so stark besetzt wie in den vergangenen Jahren, so dass wir uns von Anfang an Hoffnungen auf einen Oberwindener Sieg machten.

DSCN4832 - Kopie
Gut erholt zeigte sich Ralf aus Spanien und machte auch keinerlei Federlesens. Nach acht Siegen in Folge stand er frühzeitig als Turniersieger fest. Erst in der letzten Runde lies er durch zu optimistisches Spiel in bereits guter Stellung seinem Gegner Berthold Kopp aus Lahr eine Chance, die dieser sofort ergriff und den zweiten Platz sicherte.

Eddi musste bereits in der dritten Runde eine Niederlage zulassen. Kämpfte sich dann bis zur 7. Runde an das erste Brett vor, wo er gegen Ralf verlor. Im Endklassement belegte Eddi mit 6 Punkten den 8. Platz. Alex startete mit 3,5/4 sehr gut. Doch nach der Mittagspause verlor er alle Weißpartien und landete mit 5,5 Punkten auf dem 14. Platz. Mit einem halben Punkt weniger belegte Peter Pauk Platz 21.

Torsten Becherer und Thomas Ruf hatten nicht ihren besten Tag und belegten mit 3,5 bzw. 3 Punkten den 42. und 48. Tabellenplatz. Lt Torsten waren zu viele starke 1300er und 1400er Spieler im Feld, die den 300 DWZ-Punkten stärkeren Spielern keinerlei Respekt zollten. ;-)

Sehr zügig ging es im Turnier voran, so dass bereits um halb fünf die Siegerehrung über die Bühne ging, bei der Ralf den größten Pokal und einen Geldpreis in Empfang nehmen konnte.DSCN4834 - Kopie

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Eddi holt den Pokal

June 17th, 2009 by Alex

Nachfolgend Pokal-Bericht von unserem Turnierleiter Eddi Kais:

Hello SCO !

Im Anhang habe ich die Ergebnisse des Pokals mit geschickt.

Wie immer mit Überraschungen und Spannung. So flog FM Dittmat gleich in der ersten Runde gegen den in Topform spielenden Basti. Ruf hatte ein gutes Turnier und erreichte die Halbfinale. Ich gewann das Turnier aber so klar war das nicht. So stand Scherer klar besser gegen mich in  der ersten Runde. Verlor aber in Zeitnot doch noch.

Über den Sommer wollen wir wieder ein paar Turniere spielen.

Anfangen wollen wir am 7.7.09 mit ein “Geldturnier” 7 Runden Schweizer System x 10 Minuten.

5.€ Startgeld wobei nach DWZ eine Rangliste erstellt wird. Der Turniersieger bekommt die Hälfte des Geldes und der Spieler der sich gegenüber der Rangliste am meisten verbessert hat auch die Hälfte.

Weitere Turniere und Termine folgen dann

Gruß Eddi

Pokal 16.6.09

FM Dittmar-Völker        0:1

R.schmidt-Pauk               Remis  (1:0  Blitz)

Strinitz ­J.-U.-Schmid    Remis (0:1 Blitz)

Wernet-Wissler1             1:0

Burger-Shomas                1:0

Ruf (Freilos)

Schneider-Lang               0:1

Scherer-Kais                    0:1

Viertelfinale

Völker-J.-U.-Schmidt   Remis (0:1 Blitz)

R.Schmidt-Wernet         1:0

Burger-Ruf                    0:1

Lang-Kais                     Remis (Blitz Remis, 2.Blitzpartie 0:1)

Halbfinale

J.-U.-schmidt-R.Schmidt  0:1

Kais-Ruf                            1:0

Finale

Kais-R.Schmidt                1:0

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5 Oberwindener beim 81. Badischen Schachkongress

June 8th, 2009 by meyerpe

192 Spieler starteten beim 81. Badischen Schachkongress in den verschiedenen Gruppen, darunter auch unsere 5 Oberwindener Schachfreunde Philipp Germer, Edgar Kais, Torsten Becherer, Harald Schomas und Michael Neuendorf.

In der Königsklasse, der offenen Badischen Meisterschaft waren Philipp Germer und Edgar Kais am Start. Um es vorwegzunehmen, spielten beide ein sehr gutes Turnier und holten einen DWZ-Gewinn. Philipp war stets vorne dabei und holte grandiose 6 Punkte aus 9 Partien. Dies brachte ihm den 6. Platz, punktgleich mit dem Dritten. Dies bedeutet, dass Philipp in einem Stichkampf um den Qualifikationsplatz zur deutschen Meisterschaft kämpfen kann. Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft werden nach der Badischen Turnierordnung nicht durch Feinwertung, sondern nur durch Stichkampfregelung vergeben. Badischer Meister wurde verdient der der 17-jährige Internationale Meister Andreas Heimann aus Weil am Rhein, Zweiter wurde der rumänische IM Vadim Chernov.

Nach einer Auftaktniederlage kämpfte sich Eddi Kais wieder stark ins Turnier und erholte sich von einer  äußerst unglücklichen Niederlage in Runde 5 und startete noch einen guten Endspurt. Am Ende holte er in dem starken Feld mit 4,5 aus 9 ein starkes 50%-Score, womit er sowohl DWZ wie auch ELO hinzugewinnen konnte.

Torsten Becherer startete im Turnier von 1600 bis 1800 DWZ. Nach einem verhaltenen Start legete er einen starken zwischenspurt ein. In der Schlußrunde spielte Torsten sogar noch um den Turniersieg. Leider glückte dies nicht, dennoch zeigte Torsten seine derzeit gute Form und kann sich über einen ansehnlichen DWZ-Zuwachs freuen. 4 aus 7 bedeuten den 10. Platz, punktgleich mit dem 7.

Einen schweren Stand hatte Harald Schomas in der Gruppe 1400 bis 1600. Mit 3 aus 7 war er mit dem Verlauf des Turniers sicherlich nicht ganz zufrieden.

Michael Neuendorf  war in der Gruppe von 1200 bis 1400 favorisiert. Von der Auftaktniederlage ließ er sich nicht schocken und spielte sich wieder an die Tabellenspitze. Doch 2 Niederlagen ín den beiden Schlußrunden 6 und 7 warfen ihn ins Mittelfeld zurück.  Letztlich also ein unglücklicher Abschluß des Turniers.

Das 1 Jahr Pause und der neue Modus taten dem 81. Badischen Schachkongress offensichtlich nicht gut. Es gab leider einen starken Teilnehmereinbruch bei diesem stets beliebten Badischen Traditionsturnier. Über die Ursachen wird sicherlich noch diskutiert werden, jedenfalls erschweren die unterschiedlichen Zeiträume der Turniere die Bildung von Fahrgemeinschaften und die gemeinsame Buchung von Zimmern/Ferienwohnungen.

Stets aktuell war die  Homepage mit Ergebnissen und Partien, die leider durch einen technischen Defekt gegen Ende des Turniers gestoppt wurde. 

Turnierhomepage
Endtabelle OBM (Philipp und Eddi)   Paarungen   DWZ   
Endtabelle Senioren  Paarungen   DWZ  
Endtabelle BW-Open   Paarungen   DWZ  
Endtabelle < 2000   Paarungen    DWZ  
Endtabelle < 1800 (Torsten)   Paarungen    DWZ  
Endtabelle < 1600 (Harald)   Paarungen   DWZ  
Endtabelle < 1400 (Michael)   Paarungen   DWZ  
Endtabelle < 1200     Paarungen   DWZ  

Beim Kongress-Blitz nahmen insgesamt 12 Spieler teil. Hier die Ergebnisse

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Oberwinden 1 zeigt sich gut erholt

March 23rd, 2009 by meyerpe

Gegen Dreisamtal gab es einen knappen, aber verdienten 4,5:3,5 Erfolg. Damit zeigte man sich gut erholt von der letzten Niederlage, die nun umso ärgerlicher ist. Bei einem Sieg in Runde 7 gegen Dreiländereck hätte man in der Schlußrunde ein echtes Endspiel gegen Waldshut gehabt. Jetzt steht die stärkste Mannschaft der Verbandsliga verdient als vorzeitiger Meister und souveräner Aufsteiger in die Oberliga fest. In der zweigeteilten Verbandsliga rangieren Dreisamtal, Oberwinden, und Dreiländereck (jeweils 18 Pkte.) und Lahr (15 Pkte.) auf den Plätzen 2 bis 5. Da  4 evtl. sogar „nur“ 3 Mannschaften in die Landesliga absteigen müssen, haben Kuppenheim (10), Engen (9) und auch Gottmadingen (6) noch Chancen die Klasse zu halten. Rastatt (3) und Pfullendorf (0)  können das rettende Ufer nicht mehr erreichen.

 

Nun aber zum Spiel gegen Dreisamtal gegen die es wie immer ein sehr kämpferisches Match gab. Sebastian Völker konnte an Brett 8 schon sehr früh einen Sieg vermelden. Er hatte noch in der Eröffnungsphase eine Figur gewonnen. Raphael Grandidier traf auf seinen Teamkollegen aus Obernai. Zwar lehte Raphael zunächst das Remisangebot von Alexandre Remaitre ab, doch wenige Züge später war das Remis dann nicht mehr zu vermeiden. Nun ging es lange bis die nächste Partie entschieden wurde. Peter Meyer hatte gegen Hajo Gierth wie immer einen schweren Stand. Die „Fantasy-Variante“ sollte meine furchtbare Bilanz gegen ihn verbessern, aber es half im Endergebnis leider nicht. Bei genauerem Hinsehen hätte ich den Bauerngewinn mit Vorteil erkennen müssen,  anstatt mich für den Springerrückzug mit Verluststellung zu entscheiden. Auch Eddi Kais hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Zwischendurch parkte er eine Figur ein. Zwar kämpfte Eddi noch vorbildlich weiter, aber es half nicht, auch er mußte aufgeben. Das bisherige Erfolgsduo Meyer/Kais scheint etwas außer Tritt geraten?! In bester kämpferischer Manier zeigte sich Joachim Diehl. In ausgeglichener Stellung lehnte er aufgrund des Mannschaftsstandes ein remis ab und holte die Brechstange raus. Doch das Risiko zahlte sich aus. Sein Freibauer marschierte bis nach e7 und dann war der Sieg perfekt. 2,5:2,5. Wie schon gegen Dreiländereck spielten unsere beiden Jüngsten wieder super. Heiko’s Gegner versuchte mit einem Qualitätsopfer auf Gewinn zu spielen, aber Heiko Adler konterte mutig. Der Turm setzte sich im Endspiel gegen den Springer durch. Auch Philipp Germer zeigte sich gegen Max Scherer gut in Form. In einer sehr kämpferischen Partie gab letztlich die bessere Bauernstruktur im Endspiel den Ausschlag für Phlipp. Damit war der Sieg perfekt. Sehr langwierig lavierten die beiden Fidemeister Schwing und Peter Dittmar an Brett 1. Schließlich gelang es dem Lahrer einen Freibauern zum Sieg vorzurücken.

Zwei wichtige Siege für den SC Oberwinden beim 4,5:3,5-Erfolg gegen Dreisamtal (”Klick” zum Vergrößern der Bilder)

Philipp Germer - Max Scherer

Max Scherer - Philipp Germer

Joachim Diehl - Andreas Groehn

Andreas Groehn - Joachim Diehl

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Nach Sieg auf Platz 3 der Verbandsliga

February 9th, 2009 by meyerpe

Die Vorzeichen gegen Lahr (hier gibt es den dortigen Spielbericht) waren günstig für uns. Während Lahr auf ihre französischen Gastspieler wegen des dortigen Spieltages verzichten mußten, konnten wir -wie bisher an allen Spieltagen- aus dem Vollen schöpfen. Dennoch erwarteten wir gegen den Tabellenzweiten einen ganz schweren Kampf. Und so kam es dann auch.

Es dauerte zunächst lange, bis die 1. Partie entschieden wurde. Nach etwas mehr als 3 Stunden Spielzeit konnte Joachim Diehl an Brett 7 einen Sieg vermelden. Mit einem schönen Motiv opferte Joachim die Dame, die sein vorgerückter Freibauer aber unaufhaltsam wieder aufs Brett holte.

Philipp Germer fand kein Mittel das solide Skandinawisch zu knacken. Die Remisbreite wurde nie überschritten. Es ergab sich eine Partie die folgerichtig mit einem Remis als gerechtem Ergebnis endete.

Heiko Adler setzte seinem Gegner eine “Holländische Mauer” vor. Beide Spieler benötigten viel Zeit für die schwierige Stellung. Um es nicht auf ein Glückspiel im Zeitnotduell ankommen zu lassen, einigte man sich vernünftigerweise auf ein Remis.

Bei Edgar Kais sah es zu Beginn gar nicht gut aus. Mit dem Lb5-Sizilianer des Gegners kam Eddi gar nicht zurecht und büßte einen Bauern ein. Doch Eddi gab nicht auf und kämpfte unverdrossen weiter. Schließlich konnte er mit einer Kombination unter Ausnutzung eines Fesslungsmotivs den Bauern wieder zurück gewinnen. Das entstandene Damenendspiel war dann total remis.

Ich selbst versuchte es ausnahmsweise mit dem Königsbauern und es ergab sich ein spannendes und inhaltsreiches Spiel. Ich konnte zwar 2 Bauern gewinnen, aber meine Figurenkoordination lies sehr zu wünschen übrig. Kurz bevor die Stellungsharmonie wieder hergestellt schien, sah ich mich einem äußerst gefährlichen Figurenopfer ausgesetzt. Glücklicherweise konnte ich trotz der knappen Zeit die richtigen Züge finden, um den Sieg zu sichern

Sebastian Völker mußte sich eines Bauernsturms erwehren . Doch Basti blieb cool, verteidigte sich geschickt und setzte dann zum Konter an. Schließlich nutzte er die durch die vorgerückten Bauern entstandenen Stellungsschwächen aus und konnte die Partie gewinnen.

Ähnlich verlief die Partie von FM Emmanuel Reinhart. Ebenfalls im Caro-Kann setzte sein Gegner alles auf eine Karte und griff vehement an. Doch Manu sagte sich: “Solange ich nicht Matt bin, ist mit 2 Mehrbauern alles gut”. Und so kam es dann auch, der Angriff versandete und Manu holte den vollen Punkt.

Last but not least war das Spitzenbrett noch in Aktion. FM Peter Dittmar agierte in gewohnt strategischer Manier. Er sammelte kleine Vorteile, die sich in der Summe zu einem deutlichen Stellungsplus addierten. Das lies sich Peter dann nicht mehr nehmen und gewann die Partie.

Dass wir 6,5:1,5 gewinnen konnten, war sicherlich nicht zu erwarten und die Begegnung war dann auch deutlich umkämpfter als es das Ergebnis aussagt. So nach 3,5 Stunden kippten die ausgeglichenen Stellungen zu unseren Gunsten. Damit sind wir mit 15 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Die unglaubliche Sondersituation in der Verbandsliga bedingt es, dass wir einerseits hoffnungsvoll nach oben schielen können, aber auch etwas bedenklich in den Abgrund blicken müssen. Die nächsten beiden Oberligaspieltage werden sicherlich Aufschluß hinsichtlich des Letzteren geben.

Einzelergebnisse und Statistik befinden sich im nachfolgenden Beitrag.

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