Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Oberwinden I nach Sieg gegen Iffezheim doch noch Vizemeister

April 24th, 2011 by Alex

von MF1 Sebastian Völker

Nach einem überzeugenden 6,5:1,5-Schlussrundensieg gegen den SC Iffezheim sicherte sich unsere „Erste“ Rang zwei im Schlussklassement der Verbandliga Süd. Begünstigt durch einen Strauchler von Zähringen 1887 zogen wir in der Tabelle doch noch an den Freiburgern vorbei und sicherten uns die Vizemeisterschaft. Das ausgegebene Saisonziel wurde somit erreicht!

Trotz des Ausfalls von drei Stammspielern war der Vergleich mit Iffezheim eine klare Angelegenheit. Nach zwei schnellen Remisen von Peter Meyer und Joachim Diehl (Bretter 6 und 7) zeichneten sich bereits nach einer Stunde Spielzeit deutliche Oberwindener Vorteile ab. Mannschaftsführer Sebastian Völker hatte mit Weiss seinen Gegner Geiger in eine vorbereitete Variante gelockt, die neben zwei Leichtfiguren für einen Turm auch noch einen mächtigen Königsangriff einbrachte. Diesem mit grosser Genauigkeit vorgetragenen Angriff hatte der Schwarze rein gar nichts entgegen zu setzen, so dass die Partie bereits im 25. Zug entschieden war. Die Führung für Oberwinden erhöhte naturgemäss den Druck auf die noch spielenden Iffezheimer. Dennoch dauerte es bis zur ersten Zeitkontrolle, bis sich weiteres Spielentscheidendes ereignen sollte. Zunächst war es Raphael Grandidier, der mit seinem Remis an Brett 8 zum Zwischenstand von 2,5:1,5 beitrug. Lange hatte er die Partie dominiert, ohne jedoch die sehr genaue Verteidigung von G. Kramer durchbrechen zu können. In einem beiden Seiten Chancen bietenden Bauernendspiel willigte er dann mannschaftsdienlich in die Punkteteilung ein. Wenngleich an den verbliebenen vier Brettern inzwischen zum Teil deutliche Vorteile für uns erkennbar waren, konnte zu diesem Zeitpunkt nicht davon ausgegangen werden, dass alle Partien mit Oberwindener Siegen enden würden.

Zunächst war es Peter Dittmar an Brett 1, der seinen Gegner Merkel positionell überspielt und zum Tausch der Dame gegen zwei Türme gezwungen hatte. Ohne irgendein Risiko einzugehen verdichtete unser Spitzenspieler seinen Vorteil und spannte schliesslich ein Mattnetz um den weissen König, aus dem es kein Entrinnen gab. Mit bereits 3,5 Punkten auf der Habenseite spielte es sich nun für Eddi, Heiko und Juan-Luis noch einfacher. Den Siegpunkt sicherte uns Eddi Kais an Brett 5, der konsequent versuchte, in seiner Stellung die Initiative zu behaupten. Dies sicherte ihm in der Zeitnotphase zunächst einen Freibauern, den er spielentscheidend und gewürzt mit taktischen Drohungen dem Umwandlungsfeld entgegen trieb.

Etwas mehr bange Momente hatte Heiko Adler (Brett 3) zu überstehen. Nach einem unklaren Figurenopfer seines Gegners Raka hatte Heiko zunächst die beste Erwiderung ausgelassen, profitierte dann aber von einem zweifelhaften Qualitätsopfer des Iffezheimers, das die Stellung wieder ins dynamische Gleichgewicht von Läufer und Freibauer gegen Turm brachte. Nachdem Raka in Zeitnot seinen verbliebenen Turm höchst misslich am Brettrand eingeklemmt hatte, entschied Heiko die Sache in wenigen Zügen für sich. Die Analyse mit FRITZ ergab jedoch noch einige überraschende Möglichkeiten, die beiden Kontrahenten wohl entgangen waren.

Den Schlusspunkt setzte Juan-Luis Fernandez an Brett 2, der sich gegen Eiler zunächst einen Stellungsvorteil herausgearbeitet hatte, diesen im Mittelspiel nach einer Unachtsamkeit wieder verspielte und nach der Zeitnot ein höchst unklares Endspiel mit Mehrqualität gegen zwei Bauern verwaltete. Umringt von zahlreichen Kiebitzen zeigte Juan dann seine ganze Klasse, als er sich zunächst auf einen Freibauern-Wettlauf einliess und in der Hektik der aufkommenden zweiten Zeitnotphase mit der Macht seines Turmpaares dem gegnerischen König zu Leibe rückte. Unter dem anerkennenden Beifall der Umstehenden stellte er nach fast sechsstündigem Kampf das Endergebnis von 6,5:1,5 her.

Das Finale einer durchwachsenen Saison feierten wir dann bei einem „coolen“ Abschlussessen im „Adler“, in dessen Verlauf die frohe Kunde von der Vizemeisterschaft eintraf, so dass der Rückblick auf die Spielzeit 2010/2011 letztlich doch zufrieden stellend ausfällt.

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Erste verliert das Spiel um Tabellenplatz zwei

April 6th, 2011 by Alex

Bericht von MF1 Sebastian Völker:

Mit 5:3 verlor die „Erste“ des SC Oberwinden das entscheidende Duell um den eventuell noch zum Aufstieg in die Oberliga berechtigenden zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga beim SK Freiburg-Zähringen 1887. Da nicht davon auszugehen ist, dass sich Zähringen in der Schlussrunde noch mal die Butter vom Brot nehmen lässt, kann man sich im Elztal vom Saison-Maximalziel „Aufstieg“ nun verabschieden.

Völlig unbeeindruckt vom „Gerangel um die Ränge“ zog derweil der souveräne Spitzenreiter Kuppenheim seine Bahn und sicherte sich mit einem überzeugenden 6,5:1,5 in Gottmadingen vorzeitig und absolut verdient den Titel. Herzlichen Glückwunsch an die Truppe um Hartmut Metz und viel Erfolg in der Oberliga!

Doch kommen wir zum Verlauf unserer Begegnung mit dem ehemaligen Bundesligisten Zähringen 1887: Bereits ein 4:4 hätte genügt, um auch weiterhin die Nase in der Tabelle vor den Breisgauern zu behalten. Und es war keineswegs so, dass die Chance dazu, ja sogar zu einem Oberwindener Sieg, nicht bestanden hätte. Zwar gingen die Freiburger leicht favorisiert in die Begegnung und verzeichneten an 5 Brettern höhere Wertungszahlen als wir, die Spielstärkeunterschiede waren aber jeweils nicht so gravierend, dass nicht an jedem Brett alles möglich gewesen wäre. Etwas überraschend war es darum, dass sich doch bereits sehr früh im Wettkampfverlauf an einigen Brettern klare Tendenzen bezüglich des Spielausgangs abzeichneten.

Dies betraf allerdings nicht Brett 1, an dem sich unser Spitzenspieler FM Peter Dittmar mit Weiß dem griechischen GM Skembris gegenüber sah. Zeit, den Gegner zu beobachten, hatten beide zuvor reichlich, waren sie doch noch bis zum Vortag gemeinsam beim Turnier in Bad Wörishofen zugange gewesen. Die Eröffnungsüberraschung von Peter beantwortete der GM mit einer ebensolchen, so dass sich beide Kontrahenten recht bald auf eher unbekanntem Terrain bewegten, was der Partieentwicklung nur zugute kommen konnte. Nachdem sich zunächst keiner der beiden einen deutlichen Vorteil herausarbeiten konnte, ging es in unklarer Stellung in die Zeitnotphase. Eine tückische Mattdrohung, die Peter nicht berechnet hatte, sorgte für entscheidenden Materialgewinn und damit den Sieg des Freiburgers.

Ähnlich entwickelte sich die Partie an Brett 2, in der unser FM Emanuel Reinhart mit Schwarz auf den Freiburger Captain Helmut Scherer traf. Auch hier war es die Zeitnot, die den Partieausgang maßgeblich beeinflusste. Profiteur war diesmal der Elztäler Franzose, der mit einer Bauerngabel einen Offizier gewann und zum 1:1 ausgleichen konnte.

Bevor es an den Spitzenbrettern hektisch wurde hatten sich aber bereits die Akteure an Brett 7 auf Remis geeinigt. Eddi Kais war es nicht gelungen, seinen Anzugsvorteil als Weißer in eine dauerhafte Initiative gegen den sich umsichtig verteidigenden Prof. Neininger zu verwandeln, so dass die Punkteteilung der logische Ausgang war.

Ganz anders dagegen der Partieverlauf an Brett 5. Hier sah sich Heiko Adler mit Weiß gegen den routinierten Freiburger Lukas Trabert bereits in der Eröffnung, einem „Skandinavier“, mit großen Problemen konfrontiert, die sich auch durch die Herausgabe von Material nicht verkleinern wollten. Der Freiburger erstickte jegliches Gegenspiel im Keim und gewann letztlich problemlos.

Mehr Geduld musste da schon der Freiburger Mathonia (Brett 4) aufbringen, um aus seinem positionellen Vorteil als Weißer gegen Ralf Schmidt´s Holländer Entscheidendes entstehen zu lassen und den vollen Zähler einzufahren. Mit 3,5 Punkten auf der Zähringer Habenseite wurde es jetzt natürlich bereits recht eng für uns. Aber da waren ja noch die Partien an den Brettern 3, 6 und 8, die allesamt sehr aussichtsreich für Oberwinden aussahen.

Insbesondere an Brett 3 hatte sich Juan-Luis Fernandez gegen Räber einen putzmunteren Mehrbauern gesichert, der ihm klaren Vorteil versprach. Mit dem – laut Augenzeugen – „letzten Trick“ nutzte der Zähringer dann aber einen eklatanten Überseher unseres „Ludwig“ zu einem Qualitätsgewinn, den er rasch zum Sieg ausbauen konnte. Statt Sekt hieß es somit Selters an Brett 3 und der Mannschaftskampf war überdies zu unseren Ungunsten entschieden.

Da nutzte es auch nichts mehr, dass Peter Meyer an Brett 8 in seiner Schwarzpartie gegen Berberich nach feinen Figurenmanövern Material eroberte und letztlich als einziger Oberwindener an diesem Tag überzeugend gewinnen konnte.

Bezeichnend für diesen Mannschaftskampf, in dem uns wenig gelingen wollte, war meine (Sebastian Völker) Partie an Brett 6. Nach einigen Ungenauigkeiten von Hagen Loch hatte ich als Schwarzer nach 16 Zügen bereits einen Bauern mehr. Diesen Vorteil konnte ich mittels eines exakt kalkulierten Plans bis zur ersten Zeitkontrolle in eine glatte Gewinnstellung ausbauen (+5 laut späterer Analyse mit Fritz), vergab dann aber mit dem 40. Zug einen Großteil des Vorteils wieder. Verunsichert durch eine Fesselung und das anschließende Eindringen der gegnerischen Dame in meine Königsstellung investierte ich derart viel Zeit in eine exakte Verteidigung zur Abwehr von Dauerschach- und Mattdrohungen, dass ich erneut in Zeitnot geriet und den finalen Gewinnzug schlicht nicht sah. Letztlich war ich es dann, der sich mit wenigen verbleibenden Sekunden ins Dauerschach retten musste.

Ein insgesamt sicherlich nicht unverdienter Sieg für Zähringen 1887, in dem wir die sich uns bietenden Gelegenheiten eben nicht nutzen konnten.

Nun gilt es, bis zum Saisonabschluss in 14 Tagen beim Heimspiel gegen Iffezheim die Wunden zu lecken und eine insgesamt nicht schlechte, aber um den krönenden Abschluss gebrachte Saison vernünftig zu Ende zu spielen.

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SC Oberwinden I ersatzgeschwächt (gestärkt!?)

March 22nd, 2011 by Eddi

Für Oberwinden gibt es das Unwort ersatzgeschwächt nicht! Gegen Horben fehlten gleich drei Stammspieler, doch die Ersatzspieler konnten fleißig punkten. Ich selber hatte einen stressfreien Tag, nach 2 Stunden des fröhlichen abklotzens stand es bereits 0,5:0,5. Einige Zeit später gewann FM Reinhart wieder einmal eine starke Angriffspartie. Dank einem Keilbauern auf f6 konnte sein Gegner das Matt nicht mehr abwenden.

Der zweite Franzose Grandidier opferte eine Qualität und konnte dafür seinen Riesenbauer auf der a-Linie durchschieben. FM Dittmar spielte gewohnt solide und holte mit schwarz gegen Buttenmülllers Katalanisch einen sicheren halben Punkt. Gerade als alles klar erschien, kam der Anschlusspunkt für Horben. Peter Meyer opferte einen Bauern aber erhielt leider nicht genug Spiel dafür. So stand es 3:2. Dann trumpfte Alex auf. Er sperrte den gegnerischen König ein und marschierte mit drei Freibauern los. Es blieben noch zwei dramatische Partien. Heiko und Fernandez schafften mit gerade mal 10 Sekunden auf der Uhr die Zeitkontrolle. Dann drehte Fernandez aber richtig auf. Er schob seinen Gegner am Damenflügel völlig zusammen und stellte den Sieg sicher. Die letzte spannende Kampfpartie brachte dank Heiko noch einen halben Zähler.

Mit 5,5:2,5 gewann die Erste dank starke Ersatzspieler gegen Horben. Nun gilt es den 2.Tabellenplatz gegen den Tabellendritten (Zähringen) zu verteidigen.

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Blitzturnier 4. Runde – Ergebnisse unter Vorbehalt

March 2nd, 2011 by werneta

Die 4. Runde des Vereinsblitzturniers began mit leichter Verspätung. Nach intensiver Suche und der Erkenntnis, dass die verantwortungsvolle Rolle des Turnierleiters nur mit dem entsprechenden technischen Equipment zu bewältigen ist, erklärte sich Martin Hess dankenswerter Weise bereit diesen Job zu übernehmen. Er konnte auch gleich sein nagelneues i-phone mit dem Swiss-Chess-App in Anwendung bringen und so stand einem erfolgreichen Blitzturnier nichts mehr im Wege. Die altmodische “wir-rutschen-einen-Stuhl-weiter”-Methode wurde durch die Fuzzy-Logik der chaotischen Platzwahl bei vorheriger Nennung der Paarungen ersetzt :-)

Dem Turnier stellten sich 8 Spieler unterschiedlichster Spielstärke und es gab vor allem in der ersten Runde einige Überraschungen. Apropos erste Runde. Eigentlich war nur eine Runde ausgelobt, aber da mindestens ein Aspirant auf den Gesamtsieg der Blitzserie keine allzugute Performance zeigte wurde auf nicht mehr nachvollziehbare Weise eine zweite Runde mit Rückspiel und vertauschten Farben gegen den Willen einiger Akteure durchgesetzt. Hier von totalitären Verhältnissen zu sprechen wäre unangemessen, aber ein gewisses Diktat des Willens Einzelner gegen die Allgemeinheit läßt sich nicht von der Hand weisen :-)

Ein Protest des Artikelschreibenden wird in der nächsten Vorstandssitzung behandelt und bis dahin sind die Ergebnisse – nach 1. und 2. Runde getrennt – hier unter Vorbehalt zu betrachten.

Stand nach der 1. Runde:

1. Peter Dittmar 6 Punkte aus 7 Spielen

2. Andreas Wernet und Andreas Gröhn 5 P.

4. Martin Hess und Ralf Schmidt 4 P.

6. Harald Schomas 3 P.

7. Martin Wissler und Martin Schneider 0,5 P.

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Endstand nach 2. Runden

1. Peter Dittmar 12 Punkte aus 14 Spielen

2. Andreas Gröhn 11 P.

3. Ralph Schmidt 10 P.

4. Andreas Wernet 8 P.

5. Martin Hess 7 P.

6. Harald Schomas 5 P.

7. Martin Schneider 2 P.

8. Martin Wissler 1 P.

Ein Dank gilt der hervorragenden Turnierleitung und der Disziplin der Spieler, die mit der neuen Turniergestaltung bestens zurecht kamen. Vielleicht trauen sich ja nächstes Mal noch ein paar mehr Spieler  ungeachtet des sehr starken Feldes teilzunehmen.

Allen Lesern eine glückselige Fasnet und vielleicht sieht man sich ja am Samstag Abend in der Adlerbar des Schachclubs – es lohnt sich.

Andreas Wernet

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Oberwinden I nach wie vor Zweiter der Verbandsliga

February 22nd, 2011 by werneta

Mit dem 5,5:2,5-Erfolg von Oberwinden I gegen die Reserve der SF Freiburg-Zähringen 1887 gelang der Ersten der erwartete Erfolg beim Tabellenschlusslicht und die Verteidigung von Tabellenplatz 2.

Oberwinden I, das in dieser Begegnung erstmals personell aus dem Vollen schöpfen konnte, begann verhalten. Trotz zum Teil deutlicher Ueberlegenheit bei den Wertungszahlen an allen Brettern zeigte man sich ungewohnt friedfertig, so dass nach zweistündiger Spielzeit die Partien an den Positionen 7 und 8 bereits in blutleere Remisen von Peter Meyer gegen Dietrich und Sebastian Völker gegen Gorse ihren Abschluss fanden. Gleichwohl zeichneten sich zu diesem Zeitpunkt bereits erkennbare Vorteile für die Elztäler ab. Denn an den Brettern 5 und 6 winkten volle Punkte. Ralf Schmidt meldete als erster Vollzug, nachdem seinem Gegner, Prof. Frank, bei vollem Brett die Dame abhanden gekommen war. Heiko Adler hatte Dr. Popovic zu einem spekulativen Figurenopfer eingeladen. Dieses erwies sich jedoch als fehlerhaft, so dass Heiko obschon des trotzigen Weiterspielens seines Gegners mühelos gewann. Beim Stande von 3:1 verzichtete Peter Dittmar am Spitzenbrett auf risikobehaftete Gewinnversuche gegen Hund und willigte in die Punkteteilung ein. Gleiches gelang Fernandez an Brett 3. Nachdem er seine Angriffsbemühungen gegen Schmidt überzogen hatte verpasste dieser die Chance zum aussichtsreichen Konter und willigte stattdessen angesichts der gewaltigen Unterlegenheit im Hinblick auf die Wertungszahl sichtlich zufrieden ins Remis ein. Den vollen Punkt zum 5:2 steuerte Emmanuel Reinhart mit seinem Sieg gegen Dr. Born bei. In einer lange Zeit ausgeglichenen Stellung, in der sich beide Gegner vorsichtig abtasteten, war es die aufkommende Zeitnot, die den Ausschlag zugunsten des Oberwindeners gab. Den Schlusspunkt in einem einseitigen Mannschaftskampf bildete das Remis an Brett 4, bei dem Philipp Germer zwar nichts unversucht lies um gegen Dr. Becker zu gewinnen, dessen umsichtige Verteidigung diesmal aber nicht überwinden konnte.

Nachdem nun zwei Drittel der Verbandsligasaison 2010/2011 absolviert sind findet sich der SC Oberwinden 1957 als Tabellenzweiter mit 13:4 Punkten in der komfortablen Rolle des Verfolgers von Spitzenreiter Kuppenheim und längst frei aller Abstiegssorgen. Als nächste „Hausaufgabe“ wartet nun das Heimspiel gegen den SC Horben am 13. März.

Sebastian Völker

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