Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Gelungener Jahresabschluss

December 16th, 2011 by Heiko

Spielbericht der 1.Mannschaft:

Nach der großen Mannschaftsrochade (0-0-0) steht der König nun endlich sicher und man kann zum Angriff blasen. Wir hätten auch nichts dageben gehabt, wenn wir schon etwas früher mal gewonnen hätten, aber wie es so heißt: aller Anfang ist schwer. Doch nun ist es soweit. Am vergangenen Sonntag konnten wir den ersten Mannschaftssieg verbuchen.

Doch auch dies war wieder alles andere als eine klare Angelegenheit. Es began schon bei der Aufstellung. Mit IM Ismael Karim, FM Emmauel Reinhart und Philipp Germer mussten wir gleich auf drei Spieler an den vorderen Brettern verzichten. Folge war ein großes Nachrücken. Dennoch konnten wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen und mit Mario Rösch ermöglichten wir einem weiteren Spieler unseres Kaders sein Oberliga-Debüt für den SC Oberwinden.

Als Gegner erwartete uns die Zweite Mannschaft des Bundesligisten aus Eppingen. Vielleicht lag es auch an der heimischen Umgebung mit den übrigen Mannschaften um uns herum oder an der Höhenluft der Bühne in der Oberwindener Halle, dass diese Mal alles etwas anders lief als in den vorherigen Kämpfen.

Der von königsindischen Stellungen geprägte Mannschaftskampf entschied sich erst in der Schlussphase.
Nach einer Niederlage von Mario Rösch und den Siegen von Edgar Kais und Sebastian Völker gegen nominell etwas stärkere Gegner sowie zwei Remisen an den Spitzenbrettern besetzt von FM Peter Dittmar und Luis Fernandez, stand es 3-2 für uns.
Das sah auf dem Papier zunächst gut aus, doch die Stellungen an den laufenden Partien sprachen für sich. Lediglich Peter Meyer könnte in einer geschlossen Stellung mit allen Bauern jederzeit das Remis forcieren. Ralf Schmidt und Heiko Adler standen zu diesem Zeitpunkt schon auf Verlust. Summa summarum lief alles wieder auf eine Mannschaftsniederlage heraus.
Doch auf einmal ging alles ganz schnell. Mit einem Läufer weniger brachte Ralf Schmidt seinen in Zeitnot geratenen Gegner in Schwulitäten und dann kippte die Partie. Plötzlich standen da zwei entfernte Freibauern unaufhaltsam auf ihrem Weg zur Grundreihe und weder König noch Läufer konnte beide gleichzeitig aufhalten. Peter einigte sich Remis und Heiko gab den verzweifelten Kampf ums Remis auf.
Endstand 4,5-3,5 für den SC Oberwinden.

Die Einzelergebnisse:

Oberwinden 2118 Eppingen II 2159 3.55
1 3 Dittmar, Peter 2287 12 Raupp, Thomas 2335 ½ ½ 0.43
2 4 Fernandez Aguado, Juan Luis 2240 13 Dudek, Richard 2187 ½ ½ 0.58
3 6 Schmidt, Ralf 2155 14 Wenner, Tobias 2092 1 0 0.59
4 7 Kais, Edgar 2089 15 Schulte, Torsten 2136 1 0 0.43
5 8 Adler, Heiko 2083 16 Noe, Christopher 2126 0 1 0.44
6 9 Meyer, Peter 2063 21 Welz, Thomas 2151 ½ ½ 0.38
7 10 Völker, Sebastian 2064 22 Sandmeier, Toni 2157 1 0 0.37
8 13 Rösch, Mario 1964 24 Frey, Alisia 2097 0 1 0.33

Dieser Mannschaftssieg war ein wichtiger Schritt um den Anschluss zu halten und gut für die Moral. Im neuen Jahr geht es dann direkt gegen den unangefochtenen Spitzenreiter im 300 km entfernten Bad Mergentheim.

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Elztalpokal: Finale Waldkirch – Oberwinden

December 9th, 2011 by werneta

Die spannenden Halbfinalpartien des Elztalpokals sind gespielt und „gerechter“ im Sinne der Vereinsbeteiligung hätte es nicht ausgehen können. In beiden Halbfinalpaarungen trafen jeweils ein Waldkircher Vertreter auf einen Oberwindener Spieler und so wird es nun auch im Finale mit der Paarung F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet sein.

Zu den Details:

Wernet-SteenIn der Partie A. Wernet gegen M. Steen brachte die Eröffnungsphase Überraschungen für beide Seiten und schnell war man Abseits der Theorie. A. Wernet gelang es einen Bauernvorteil zu erreichen, dafür mußte er allerdings seine Dame auf a3 etwas ins „Abseits“ stellen. Dies nutze M. Steen geschickt und so entstand ein spannender Kampf der zur ersten Zeitkontrolle in einem Abtauschscharmützel endete. Ergebnis nach der Zeitkontrolle: ausgeglichenes Material, unterschiedliche Läufer und einen entfernten Freibauern für Schwarz. M. Steen sah trotz des entfernten Freibauern keinen wesentlichen Vorteil und bot Remis an. Die darauf folgenden Blitzpartien, durch einige „Tricks“ und auch „Fehler“ geprägt, sorgten nochmals für Spannung beim Publikum und konnten letztendlich durch Andi Wernet mit 2,5 : 1,5 für sich entschieden werden.

In der Partie P. Pauk gegen F. Goldschmidtböing kam Peter zu einem supersoliden Englisch (was auch sonst ;-) ) und Pauk-Goldikonnte die Partie lange ausgeglichen gestalten. Zur ersten Zeitkontrolle mußte er zuerst zwei Bauern abgeben, was anschließend in einem Qualitätsnachteil endete. Peter kämpfte wacker und es bedurfte der zweiten Zeitkontrolle um ihn zur Aufgabe zu zwingen. Das auf dem Brett befindliche Stellungsbild war nach Einschätzung beider Spieler in Tendenz zum Ausgleich. Beide standen kurz vor dem Umwandeln eines Bauern und eine direkte Gewinnfortsetzung für einen der beiden Spieler war aus der ersten Schnellanalyse nicht erkennbar. Nichtsdestotrotz spielt die Zeit natürlich mit und F. Goldschmidtböing hatte noch den Qualitätsvorteil.

Nach harten und spannenden Halbfinalspielen lautet nach Auslosung der Farben das Endspiel nun F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet. Dieses wird am Donnerstag, den 15.12. in Waldkirch im Hirschen gespielt und Gäste sind herzlich willkommen.

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Mannschaftspokal: Oberwinden gewinnt klar

November 17th, 2011 by werneta

MannschaftspokalTrotz König Fußball mitsamt des Klassikers Deutschland – Niederlande fanden sich die Schachfreunde vom Schachklub Gundelfingen am Dienstag Abend im Adler in Oberwinden ein, um den Mannschaftspokal auszufechten. Freundlicherweise setzten sich die Schachmitglieder, die an diesem Abend das Vereinsturnier spielen wollten, in den Gastraum, so dass für das Pokalturnier das rauchfreie und etwas geräuschärmere (sieht man mal von den lautstarken Verhandlungen in türkischer Sprache aus der Küche ab) Nebenzimmer zur Verfügung stand. Um es gleich vorweg zu nehmen, Deutschland gelang lediglich ein 3:0, während Oberwinden II gnadenlos mit 4:0 zu schlug.

An dieser Stelle ein Kompliment an die sehr sympathischen Gäste aus Gundelfingen, die sich tapfer zur Wehr setzten. An Brett 1 gab es vermutlich in einer Caro-Kann-Abtausch-Variante ein Leichtfigurenopfer für 3 Bauern (konnte vom Autor dieser Zeilen wegen seiner eigenen Partie nicht mehr genau recherchiert werden), welches Basti gerne annahm und dann auch relativ zeitnah den vollen Punkt einstrich.

An Brett 2 kam Bernd aufgrund einer Mathe-Arbeit-Vorbereitungs-Einheit mit seiner Tochter etwas später, konnte die Zeit aber in seiner Lieblingseröffnung Englisch leicht wieder reinholen und erzielte bereits aus derselben einen Doppelbauern beim Gegner, den er sich dann auch bald einverleibte. Nach geschicktem Vermeiden der vielen taktischen Drohungen des Gegners ging auch hier der volle Punkt an Oberwinden.

An Brett 3 tat sich Peter P. etwas schwerer mit seiner Englischen Eröffnung und mußte letztendlich bis ins Turm-Endspiel, welches er mit einem verbleibenden Randbauern auch gewann.

An Brett 4 spielte Andi einen Franzosen und auch hier ging der Sieg über das Endspiel, in welchem sein Gegner seinen eingesperrten Läufer gegen den dominanten Springer von Andi nie in Szene setzen konnte.

Ein letztendlich für Gundelfingen hartes, aber aufgrund der DWZ-Unterschiede und Spielverläufe nicht unverdientes 0:4.

Voelker, Sebastian 2064 – Brebric, Rene 1762   1:0
Banken, Bernd 2048 – May, Michael 1791   1:0
Pauk, Peter 1879 – Meyer, Paul 1660   1:0
Wernet, Andreas 1944 – Hermann, Bernhard 1763   1:0

Hoffen wir, dass wir auch in der nächsten Runde des Bezirk-Mannschaftspokals wieder spannende Spiele und einen Oberwindener Sieg sehen.

Andreas Wernet

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SC Oberwinden I ersatzgeschwächt (gestärkt!?)

March 22nd, 2011 by Eddi

Für Oberwinden gibt es das Unwort ersatzgeschwächt nicht! Gegen Horben fehlten gleich drei Stammspieler, doch die Ersatzspieler konnten fleißig punkten. Ich selber hatte einen stressfreien Tag, nach 2 Stunden des fröhlichen abklotzens stand es bereits 0,5:0,5. Einige Zeit später gewann FM Reinhart wieder einmal eine starke Angriffspartie. Dank einem Keilbauern auf f6 konnte sein Gegner das Matt nicht mehr abwenden.

Der zweite Franzose Grandidier opferte eine Qualität und konnte dafür seinen Riesenbauer auf der a-Linie durchschieben. FM Dittmar spielte gewohnt solide und holte mit schwarz gegen Buttenmülllers Katalanisch einen sicheren halben Punkt. Gerade als alles klar erschien, kam der Anschlusspunkt für Horben. Peter Meyer opferte einen Bauern aber erhielt leider nicht genug Spiel dafür. So stand es 3:2. Dann trumpfte Alex auf. Er sperrte den gegnerischen König ein und marschierte mit drei Freibauern los. Es blieben noch zwei dramatische Partien. Heiko und Fernandez schafften mit gerade mal 10 Sekunden auf der Uhr die Zeitkontrolle. Dann drehte Fernandez aber richtig auf. Er schob seinen Gegner am Damenflügel völlig zusammen und stellte den Sieg sicher. Die letzte spannende Kampfpartie brachte dank Heiko noch einen halben Zähler.

Mit 5,5:2,5 gewann die Erste dank starke Ersatzspieler gegen Horben. Nun gilt es den 2.Tabellenplatz gegen den Tabellendritten (Zähringen) zu verteidigen.

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Auch Schwarze Pumpe 1 kann unsere Zweite nicht stoppen

March 20th, 2011 by Alex

Bericht von Peter Pauk

Nach einem unmöglichen, ja fast unverschämten Remisangebot von Bernhard, der sofort Diskussionen Auslöste, begann dieser etwas andere Mannschaftskampf.

Sehr schnell einigte sich Bernhard mit seinem Gegner auf ein remis, das bei den Pumplern für sehr viel Unruhe sorgte. Wir blieben aber konzentriert und konnten trotz Krankheiten und Müdigkeiten einen 5.5 : 2.5 Heimsieg feiern.

Mehrere Remis-Angebote gingen sehr schnell über die Tische die aber erstmals alle abgelehnt wurden. So besann man sich doch noch auf das Schachspielen. Christian Riotte an Brett 8 spielte eine gute Partie mit Weiß und konnte seine Gegnerin bezwingen. Nun dauerte es fast bis zur Zeitkontrolle als sich Bernd und Werner mit einem Remis zufrieden gaben. So führten wir 2,5:1,5. Holger bewies mal wieder Nervenstärke als er in Zeitnot die Stellung geschlossen hielt und seinen Gegner mit einem Zug überraschte der mit einem Figurengewinn und den Gewinn der Partie endete. Es ging jetzt hin und her und nach 5 Stunden bekam Markus ein Remisangebot. Da er wie es sich gehört seinen Mannschaftsführer fragte :-) ) wurden die Partien abgeschätzt. Markus ein Bauern mehr, Peter zu diesem Zeitpunkt eine Figur gegen Bauer vorne. Es wurde kurz überlegt und beide nahmen, trotz evtl. gewonnener Partien ein remis an das den Mannschaftssieg bedeutete. Mit 4,5:2,5 führte man nun und an an Brett 1 wurde noch gespielt. Der ehrgeizige Pumpler nahm ein Remisangebot von Joachim nicht an, das bestraft wurde. Mit seine Endspielerfahrung gewann Joachim diese Partie noch und man konnte dann nach diesem 5.5 : 2.5 Sieg noch ein bischen Feiern.

mf2 Peter

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