Schachclub Oberwinden 1957 e. V.

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Ferienspielaktion in Elzach

September 5th, 2010 by werneta

Ferienspielaktion in Elzach

Im Rahmen der Ferienspielaktion in Elzach war auch der Schachclub Oberwinden wieder aktiv und zeigte die Grundzüge des Spiels. So konnten die Anfänger am Ende der sehr kurzweiligen 2 Stunden nicht nur die Gangarten der Figuren, sondern schon erste Erfahrungen im „Schlagschach“ sammeln. Bei dieser  Variante des Schachs geht es darum das Schlagen und die Gangart der Figuren zu üben und so muss jede Figur die geschlagen werden kann auch geschlagen werden und Sieger ist derjenige, der zuerst keine Figuren mehr auf dem Brett hat.

Den schon etwas Fortgeschritteneren wurden erste Feinheiten des Schachs wie zum Beispiel Abzugsschachs und erste taktische Kniffe gezeigt. Ein vergnüglicher Vormittag war viel zu schnell zu Ende und die Trainer freuen sich auf ein Wiedersehen im Jugendschach, welches immer am Samstag von 10 -12 Uhr (nicht in den Schulferien) im Proberaum im alten Rathaus in Niederwinden angeboten wird. Informationen können über jugendleiter@schachclub-oberwinden.de von den Jugendtrainern des Schachclubs Thomas Ruf und Martin Schneider angefordert werden.

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Schachblättle 2009/2010 Nr. 3

July 31st, 2010 by Tilo

Schachblättle 2009/2010 Nr. 3

Die neueste Ausgabe 2009/2010 Nr. 3 steht zum Download auf der Seite Schachblättle bereit.

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Aktivschach “Flasche” des Monats

July 28th, 2010 by Alex

3. August 2010
20:30to23:30

Am 3.8 findet das Monatsanfangsturnier statt.

Wir spielen 5×15 Min Aktivschach.

Der Sieger bekommt eine Flasche Wein und wird zur Flasche des Monats gekürt.

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(Zu) Hohe Hürden beim Chessfestival in Biel

July 28th, 2010 by Alex

von Martin Hess:
Nachdem der geplante Familiensonntagsausflug wegen Sommergrippe des Sohnemannes kurzfristig ausfiel, dachte ich, man könnte es sich doch schachlich einmal so richtig geben und zur offenen Schweizer Blitzmeisterschaft anlässlich des dortigen Schachfestivals nach Biel fahren? Nach kurzen Checks der Tagesform auf Schach.de (Na ja…) und auf ebenfalls kurz entschlossene potentielle Mitfahrer (keiner am Sonntagmorgen online) fuhr ich dann halt alleine los und kam mit Schweizer Pünktlichkeit just zum Ende der Meldefrist um 12:30 in meiner zweiten Heimat (die Mutterfirma ist nicht weit) an.Kongresshaus

Meine Strategie basierte angesichts eines mit 24 internationalen Titelträgern  stark besetzten Teilnehmerfeldes auf folgender kleinen statistischen Analyse:

  1. Wir haben hier 105 Teilnehmer aus 12 Ländern mit einem Gesamteloschnitt von 2111.
  2. Allein der Elo-Schnitt der 24 Titelträger liegt bei 2496, die der Top 50 über 2300.
  3. Die zahlen an die ersten 10 insgesamt über 4000 Franken Preisgeld aus – da schenkt Dir keiner eine Partie.

Fazit: Das bisher weitaus stärkst besetzte Turnier Deines Schachlebens. Die Trauben hängen hier verdammt hoch, du brauchst bescheidene Ziele:

  1. Egal wie stark besetzt: Ohne Punkt fährst Du nicht nach Hause.
  2. Falls a bisserl was geht: Besser Rivella statt Wiswi trinken – diesbezügliche Probleme siehe weiter unten im Bericht aus Ebringen – und unbescheidene 50% anstreben.
  3. Mindestens einmal gegen einen >2600 ELO XM spielen (davon gab es ja immerhin 9 J) und den möglichst ein wenig stressen.

Das Turnier begann pünktlich um 14:00, wobei es faszinierend war, wie die Organisatoren das Turnier in Schweizer Manier („Platz nehmen bitte“, „Start“ und an 53 Brettern geht es zeitgleich los – und das 13x ohne irgendwelchen Stress) durchzogen. Nach 13 Runden Schweizer System, unterbrochen von 2 Pausen nach der 5. und 10. Runde – wie ich das hasse, immer verlier ich das Spiel nach der Pause… – konnte so wiederum pünktlich um 18:30 die Preisverleihung stattfinden.

Bei der ging ich dann erwartungsgemäß leer aus, war aber mit 6 Punkten von 13 hochzufrieden. Denn meine „Nachbarn“ auf dem daraus resultierenden 67. Platz wiesen immerhin noch so um die 400 mehr ELOs als ich aus bzw. der Elo-Schnitt der 66 vor mir platzierten lag bei 2252. Insofern hatte ich wohl einen sehr guten Tag erwischt und errang sogar einen inoffiziellen Titel: „Bestplatzierter ELO-Zwerg“ (oder so J).

Zum Turnierverlauf: Ziel 1 wurde erfreulicherweise gleich in der ersten Runde erreicht, Danach ging es auf und ab bis auf die 46 %, womit Ziel 2 knapp verfehlt wurde. An die vorderen Tische kam ich leider nie, insofern wurde leider auch das dritte Ziel verfehlt, so dass ich mich diesbezüglich auch weiterhin auf den „hauseigenen“ FM beschränken muss. Da eigentlich sogar ein Punkt mehr drin war (Ich Patzer -  und auch noch gegen ein Mädchen, ein anderes Mal guck ich mattgesetzt einen Zug zu spät auf die Uhr und der Gegner war auf Null…), hätte ich sogar einen IM-Namensvetter hinter mir lassen können. Details zum Turnier sind hier zu finden: http://www.bielchessfestival.ch/de/blitz-turnier

Fazit: Ein absolut g..les Turnier in der schönen Zweisprachenstadt am See. Da muss man wieder hin und zwar in 2011 mit einem vollen Auto Oberwindener.

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100 Jahre Schachclub Waldkirch

July 26th, 2010 by Alex

Zum 100-jährigen Jubiläum des Schachclubs Waldkirch wurden 4er-Teams zu einem Schnellschachturnier eingeladen. Neben zwei Oberwindener Teams waren je ein Team aus Schlettstadt und Denzlingen sowie zwei Waldkircher Mannschaften am Start. Mit zwanzig Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie wurden die Matches ausgetragen. In der Vorrunde spielte jeder gegen jeden um die Qualifikation für die Stichkämpfe. DSCN6659Oberwinden 1 in der Besetzung Alex Lang, Peter Pauk, Thomas Ruf und Markus Wernet hatten etwas Startschwierigkeiten.  Gegen Oberwindens Zweite hingen die Trauben bereits in der ersten Runde sehr hoch. Nachdem Martin Wissler von Peter Pauk noch gefragt wurde, ob er denn keine Lust zum Spielen hätte, zeigte Martin Peter gleich wo der Bartel den Most holt. Auch am dritten Brett hatte es Thomas Ruf schwer. Volkmar Wangerowski legte all seine Erfahrung in die Waagschale und konnte Thomas niederringen. Markus Wernet am Vierten Brett konnte dann den ersten Punkt für die Erste gegen Walter Meyer verbuchen. Somit musste Alex Lang am ersten Brett gegen Markus Mack gewinnen, wenn man nicht schon in der ersten Runde eine Niederlage einstecken wollte. Markus hatte sich solide aufgebaut und Alex im Griff. Als er seine Stellung etwas lockerte erkannte Alex die Chance und startete einen Königsangriff, der letztendlich zum Erfolg führte. DSCN6660Bereits in der zweiten Runde kam es zum vermeintlichen Spitzenduell mit dem nominell stärkeren Team aus der Kandelstadt. Überraschend gelang den Oberwindenern ein 2,5:1,5 Sieg, der noch höher hätte ausfallen können, hätte Alex seine schöne Stellung gegen Jens-Uwe Schmidt verwertet. Nach einem deutlichen Sieg gegen Waldkirch zwei stand die Partie gegen die Schachfreunde aus Waldkirchs französischer Partnerstadt Selestat an. Auch in dieser Partie kam Oberwinden 1 nicht über ein 2:2 hinaus. Wiederum verdarb Alex den Sieg indem er Remis ablehnte und anschließend den sofortigen Verlustzug fand. Die letzte Partie der Vorrunde konnte dann noch gegen Denzlingen glatt mit 4:0 gewonnen werden. Somit standen nach der Vorrunde die Waldkircher mit einem halben Brettpunkt knapp vor Oberwindens Erste. An dritter Stelle fand sich Selestat vor Oberwinden II. DSCN6666

Nun kam es zu den zuvor schon erwähnten Stichkämpfen. Erster gegen Zweiter, Dritter gegen Vierter und Fünfter gegen Sechster. Das Spiel um den dritten Platz konnte überraschend Oberwinden II für sich entscheiden. Im Finale legte die Erste dann nach und konnte Waldkirch deutlich mit 3:1 niederringen. Damit gewann Oberwinden das Jubiläumsturnier und durfte einen Pokal mit nach Hause nehmen. In der Siegermannschaft muss man Markus Wernet hervorheben, der mit 6 Punkten aus 6 Partien eine reine Weste behielt und seine Schnell-/Blitz-Schach-Qualitäten unter Beweis stellte.DSCN6702

Beim anschließenden Festakt gab es Festreden vom 1. Vorsitzenden Gunter Sponagel, dem Präsidenten des Badischen Schachverbandes Fritz Meyer sowie vom Bürgermeister Stellvertreter Bernd Zickgraf.  Neben Ehrungen langjähriger Mitglieder gab es ein wunderbares Buffet und für jeden Teilnehmer die Chronik des Waldkircher Schachclubs. Wir sind noch lange mit den Waldkircher Schachfreunden zusammen gesessen und haben einen schönen Abend erlebt.

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