https://www.schachclub-oberwinden.de/wp3/wp-content/uploads/2025/06/Dorffestblitz-2025-Ausschreibung-1.pdf

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Bericht von MF Peter Pauk: Die dritte Mannschaft wird als Aufsteiger Meister in der Bezirksliga und steigt sensationell in die Bereichsliga auf. Als Aufsteiger hatte man das Ziel Klassenerhalt ausgegeben und es fing alles andere als gut an. Unter den Top 20 Spielern von ligaweit insgesamt 161 eingesetzten Spielern in der Bezirksklasse, befinden sich fünf Spieler unserer Mannschaft. Auf Platz 2. liegt Alexander Diehl mit 6 Punkten aus 8 Partien. Dicht dahinter auf Platz 3. folgt Martin Schneider mit 5,5 aus 7. Auch Markus Wernet mit 5 aus 7, Peter Pauk mit 4,5 aus 7 und Mykyta Kuznietsov mit 3,5 aus 4 konnten sich auf Vorderfeld platzieren. ![]() Der letzte Spieltag bescherte der Oberwindener den Aufsteiger aus Ötigheim. Da es in der ersten um nichts mehr ging – genauso wie bei uns – traten sie nur zu sechst an und verstärkten ihre Zweite, die sich im Abstiegskampf befand. Mit zwei kampflosen Siegen gingen wir sogleich mit 2:0 in Führung. In der Folge erhöhten Andi, Manu und Jürgen auf 5 Punkte, Alex spielte Remis. Phillip und Basti mussten ihre Partien leider aufgeben. Damit endete das letzte Spiel der Verbandsrunde mit einem 5,5:2,5 für Oberwinden. Was in der Endabrechnung den 4. Platz bedeutet. ![]() Verbandsligameister und Aufsteiger in die Oberliga ist Gottmadingen. Während aus der Oberliga nächstes Jahr Emmendingen zu uns stoßen wird.
Bericht zur Zweiten von MF Martin Heß: Indem er zum Auftakt mangels Opf… äh Gegner einen kampflosen Punkt an Brett 8 erringen konnte, konnte Wolfgang alle seine Partien in der Bereichsliga gewinnen – Sonderglückwunsch! Eine harte Nuss hatte hingegen Torsten ein Brett davor zu knacken: Der aufstrebende Ohlsbacher Jugendspieler performt weit besser als seine DWZ und konnte eine kleine Ungenauigkeit zu einem Sieg verwerten. Deutlich einfacher hatten es die beiden Martins, die gegen deutlich schwächere Gegner (bsv-Prognosen: 0,97 bzw. 0,99 😊) bereits um die Mittagszeit zwei wichtige Punkte zum 3:1 beisteuern konnten (wobei der blind bauernjagende MF im 32. Zug ein taktisches 2-Züge-Matt übersah und danach durch weitere notwendige 40 Züge „bestraft“ wurde, bis er schlussendlich 6 Mehrbauern eingesackt hatte und kurz nach Umwandlung von einem davon dann im 72. Zug mattsetzte). Danke nochmals an alle Spieler für Euren Einsatz, Verlässlichkeit und Kampfbereitschaft, die mein erstes Lehrjahr als MF zu einem sehr erfreulichen machten und „Lust auf mehr“ aufkommen lassen… Martin Heß anbei noch Abschlusstabelle sowie die Einzelergebnisse gegen Ohlsbach, allerdings schon mit den neuen DWZ-Zahlen: ![]() ![]() Weissfeldrige Läufer fühlen sich von Französischspieler nicht gewertschätzt. from www. http://www.seriouschessnews.com ![]() Wer weiß was da noch alles zu erwarten ist? Beschwerden eines Randspringers gegen einen Randbauer? Misshandelte Damen? Ein König der den Erstickungstod erlitt? ….. Bericht zur Dritten von MF P. Pauk: ![]() ![]() Am Achten Spieltag musste unsere, sich noch in Abstiegsgefahr wähnende, Erste in der Verbandsliga nach Gottmadingen fahren. Gottmadingen fehlte als Tabellenführer nur noch ein Punkt um die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Oberliga Baden sicherzustellen. Dass es Gottmadingen Ernst ist mit dem Aufstieg zeigte ihre Aufstellung von Ranglistenplatz 2 bis 9 mit einem Internationalen und drei FIDE-Meistern. Dem hatte die Oberwindener Acht nicht viel entgegenzusetzen – zumindest auf dem Papier. Mit im Schnitt mehr als 200 DWZ-Punkte weniger waren die Elztäler deutlicher Außenseiter. Auf dem Brett sah es dann anders aus. Während Jürgen Schulte und Sebastian Völker, jeweils gegen einen FIDE-Meister schnelle Remis erreichten, tat sich der Internationale Meister Alfred Weindl, gegen den Team-Captain Alex Lang schwer. Nach 10 Zügen verfiel der ehemalige Bundesligaspieler ins Grübeln und lies 40 Minuten ablaufen um dann nicht die beste Fortsetzung zu finden. In der Folge lies es sich nicht vermeiden, dass der Oberwindener zum Gambitbauern einen weiteren Bauern gewinnen konnte. Auch eine Unachtsamkeit, die das Läuferpaar kostete, schadete dem Endergebnis nicht und der Gottmadinger Überschritt in Verluststellung die Zeit. Mit einer 2:1 Führung und nicht wirklich für uns schlechter stehenden noch laufenden Partien, keimte erste Hoffnung auf etwas zählbares auf. Martin Schneider, der in seinem zweiten Einsatz in der Ersten wieder solide spielte, konnte auch gegen die starke Sarah Krenz seine Partie Remis halten und Stand am Ende fast noch besser. Klasse Leistung von Martin. Andi Wernet konnte seinen Gegner durch beherztes Gegenspiel überzeugen, dass die scheinbar verlorene Stellung einige Ressourcen beinhaltet, die den Gegner zur Verteidung und schließlich zum friedlichen Remisschluß zwang. In der Zwischenzeit geriet Peter Meyer ins Hintertreffen und verlor seine Partie. Bei Phillip Germer, der an Brett 1 dem dritten FIDE-Meister gegenübersaß, gab es ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst ging in der Eröffnung ein Bauer verloren, der taktisch wieder zurückgewonnen wurde. Dann drohte Phillip mit einem Qualitätsgewinn – beide gegnerischen Türme waren durch einen Läufer angegriffen, aber keiner der Türme wurde geschlagen. Stattdessen drohte der Läufer eingesperrt und gefangen zu werden und alle fragten sich wie er da denn noch rauskommen sollte. Tatsächlich hat Phillip auch das geschafft und in ein Springerendspiel mit deutlich besserer Bauernstruktur und einem Mehrbauern abgewickelt. Alles schien auf einen Sieg hinzudeuten, doch der Gegner zeigte, dass es Remis war. Ein letzter Fehler des Gottmadingers nützte Phillip leider nicht aus. Somit stand es 3,5 zu 3,5 und der letzte spielende Gottmadinger bot in leicht besserer Stellung Jens Alber Remis an, was dieser zum 4:4 annahm. Eine saubere Mannschaftsleistung hätte mit etwas Glück zum Sieg reichen können. Mit dem Unentschieden hat man aber die Klasse gehalten, was anschließend bei Asiatischem Essen noch begossen wurde. ![]() Spielbericht zur Zweiten von M. Heß: Über 1 h Anreise, 1 h früher losfahren, der beste Punktesammler zu kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen, um „Ersatz“ zu organisieren … und, insbesondere für Bernd und den MF, ein weiteres Handicap: Kein heißer Kaffee im Spiellokal … kurz gesagt: Es wurde deutlich herausfordernder als gegen den Tabellenletzten eigentlich „geplant“. Dem Kampfgeist des Teams hat all das nicht geschadet, als dass sich bereits nach ca. 1 h Spielzeit abzeichnete, dass der 0:1 Anfangsrückstand „von hinten“ aufgerollt werden konnte. Der berichtende MF spielte ausnahmsweise fehlerfrei (Kollegen sagten sogar „stark“😉) und konnte dank einiger Ungenauigkeiten in des Gegners Caro-Kann Verteidigung diesen bereits nach 21 Zügen nach massivem Raumgewinn zur Aufgabe zwingen. ![]() Auch sein Namensvetter ein Brett dahinter spielte stark und gewann souverän, womit es kurz nach 12:00 2:1 für uns stand. Auch Torsten stand bereits um 11:00 klar besser, hatte einen Bauern mehr und lehnte im weiteren Verlauf insgesamt 3 Remisangebote ab. Etwas zu schnelles Spiel ließ den Gegner dann aber ein effektives Gegenspiel finden und schließlich war Torsten froh, dass sein Gegner ein von ihm angebotenes Remis annahm. An der vorderen Bretterphalanx sah es hingegen ab ca. 13:00 weniger erfreulich aus: Erik musste das Eindringen eines Turms auf die 2. Reihe hinnehmen, verlor als Folge einige Bauern und musste, allerdings nach zähem, langem Kampf, zum Schluss sogar einen Turm opfern, um eine Damenumwandlung zu vermeiden. Jo büßte eine Qualität ein und konnte seine Endspielstellung mit trotz langem Kampf nicht verteidigen. ![]()
MF Martin Heß ![]() |
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