December 20th, 2011 by werneta
Kurz vor Weihnachten galt es noch den Mannschaftspokal gegen die Schachfreunde aus Endingen zu spielen und so machten sich vier Recken um Mannschaftsführer Peter Pauk auf den Weg. Im Kolpingshaus war auch schon alles angerichtet und Endingen konnte eine sehr starke Mannschaft aufbieten. Leider entsprach der Getränkevorrat nicht ganz unserem Standard, aber ein Schachfreund brachte als “Entschädigung” Weihnachtsgebäck mit, was auch gerne von uns angenommen wurde. Ob es dann am Birnenbrot lag oder an der Einstimmung durch die eher aggressiv zu nennende Musik im Auto des Mannschaftsführer ist schwer zu beurteilen, aber letztendlich stand ein klarer 3,5 zu 0,5 Sieg für uns zu Buche.
Ein kurzer Überblick über die Partien:
Eddi Kais an Brett eins schaffte es seinem Gegner Achim Krüger eine “gefühlt” schlechtere Stellung unterzujubeln, so dass dieser sich bereits um den 15 Zug zu einem Opfer des d6 Bauern entschloss. Diesen Vorteil gab Eddi nie mehr aus der Hand und brachte die Partie sehr sicher nach Hause.
An Brett zwei hatte es Alex Lang mit Walter Martin zu tun. Alex spielte konsequent gegen eine Bauernschwäche des Gegners. Dies setzte Schachfreund Martin wohl so unter Druck, dass er sich mit der Dame etwas vergaloppierte und diese gegen einen Turm von Alex abgeben mußte. Auch Alex liess nach diesem Vorteil nichts mehr anbrennen, auch wenn er seine Partie erst als Letzter beenden konnte.
An Brett 3 hatte das Glück einen Namen. Andi Wernet’s Gegner Donat Schiller hatte seinen großzügigen Tag und bot nach dem 36.Zug in einer gewonnenen Stellung Remis an. Ein Angebot, welches Andi schon allein aus Höflichkeitsgründen annahm. Etwas besser aus der Eröffnung gekommen zog Andi leider den im Lenningrader oft nicht so guten Zug e4 und Donat Schiller bewies mit sehr guten Zügen warum man den Bauern lieber auf e5 stehen lassen sollte.
An Brett 4 spielte Peter Pauk gegen Gerhard Schupp ausnahmsweise mal Englisch. Nachdem er am Damenflügel nicht über Ausgleich hinauskam verlagerte sich der Kampf in die Mitte des Brettes und nach den Zügen f4 gegen f5 fand Peter den Weg über die e-Linie zum Sieg.
In Summe ein leicht zu hoher Sieg (siehe Brett 3) gegen sympathische Endinger Schachfreunde.
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December 12th, 2011 by werneta
Heute war der letzte Mannschaftsspieltag des Jahres 2011 und endlich durften alle gemeinsam antreten (normalerweise spielt die Oberliga ihren Spieltag etwas vor den restlichen Mannschaften). Da die Berichte der Mannschaftsführer von diesem spannenden und ereignisreichen Tag sicher noch folgen, sei vorab nur soviel erwähnt: Oberwinden I ergeht es zur Zeit wie dem SC Freiburg (allerdings ist bei Oberwinden ein klarer Aufwärtstrend erkennbar) während Oberwinden V Herbstmeister ist.
Wie erwähnt war es der letzte Mannschaftsspieltag des Jahres und gleichzeitig der einzige an dem alle zusammen zu Hause spielen. Also optimale Voraussetzungen, um hinterher noch eine Art “Weihnachtsfeier” zu veranstalten. Eine Art “Weihnachtsfeier” deshalb, weil sie von einem Weihnachtsmann-Geburtstagskind gesponsert wurde. Natürlich kennt jeder den Weihnachtsmann, aber niemand weiß so genau, wer sich dahinter verbirgt und so war es halt auch bei diesem Fest. 

Pünktlich um 16:38 Uhr waren auch alle Spiele beendet, der Saal aufgeräumt, das Foyer der Oberwindener Halle umdekoriert, der Partyservice der Sonne gerichtet, jeder hatte sein Getränk und so richtig Hunger und es galt nur noch der Ansprache des Präsidenten Kammerer zu lauschen bevor das Buffet und damit das Fest freigegeben wurden.
Nach lobenden Worten für die erfolgreichen Spieler des Tages, wurde die Jugendarbeit des Duos Lang/Ruf und die vielen Verdienste von Ulli Volk für den Verein noch hervorgehoben und es konnte losgehen.
Bei Freigetränken und frisch gestärkt wurde dabei noch lange geblitzt, analysiert und “geschnadert”. Sogar eine Vereinsturnierpartie wurde noch gestartet.
Vielen Dank an den Weihnachtsmann und allen Lesern eine besinnliche Adventszeit.
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December 11th, 2011 by meyerpe
4. Runde Spieltag: 11.12.2011
| SC Oberwinden |
SC Eppingen 2 |
4½ |
3½ |
| SC Oberwinden 2 |
SC Brombach 3 |
5 |
3 |
| SC Oberwinden 3 |
SC Waldkirch 2 |
8 |
0 |
| SC Oberwinden 4 |
SF Markgräflerland |
2½ |
5½ |
| SC Oberwinden 5 |
Schwarze Pumpe FR 2 |
4 |
1 |
| SC Oberwinden 6 |
SC Umkirch 2 |
0 |
5 |
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December 9th, 2011 by werneta
Die spannenden Halbfinalpartien des Elztalpokals sind gespielt und „gerechter“ im Sinne der Vereinsbeteiligung hätte es nicht ausgehen können. In beiden Halbfinalpaarungen trafen jeweils ein Waldkircher Vertreter auf einen Oberwindener Spieler und so wird es nun auch im Finale mit der Paarung F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet sein.
Zu den Details:
In der Partie A. Wernet gegen M. Steen brachte die Eröffnungsphase Überraschungen für beide Seiten und schnell war man Abseits der Theorie. A. Wernet gelang es einen Bauernvorteil zu erreichen, dafür mußte er allerdings seine Dame auf a3 etwas ins „Abseits“ stellen. Dies nutze M. Steen geschickt und so entstand ein spannender Kampf der zur ersten Zeitkontrolle in einem Abtauschscharmützel endete. Ergebnis nach der Zeitkontrolle: ausgeglichenes Material, unterschiedliche Läufer und einen entfernten Freibauern für Schwarz. M. Steen sah trotz des entfernten Freibauern keinen wesentlichen Vorteil und bot Remis an. Die darauf folgenden Blitzpartien, durch einige „Tricks“ und auch „Fehler“ geprägt, sorgten nochmals für Spannung beim Publikum und konnten letztendlich durch Andi Wernet mit 2,5 : 1,5 für sich entschieden werden.
In der Partie P. Pauk gegen F. Goldschmidtböing kam Peter zu einem supersoliden Englisch (was auch sonst
) und
konnte die Partie lange ausgeglichen gestalten. Zur ersten Zeitkontrolle mußte er zuerst zwei Bauern abgeben, was anschließend in einem Qualitätsnachteil endete. Peter kämpfte wacker und es bedurfte der zweiten Zeitkontrolle um ihn zur Aufgabe zu zwingen. Das auf dem Brett befindliche Stellungsbild war nach Einschätzung beider Spieler in Tendenz zum Ausgleich. Beide standen kurz vor dem Umwandeln eines Bauern und eine direkte Gewinnfortsetzung für einen der beiden Spieler war aus der ersten Schnellanalyse nicht erkennbar. Nichtsdestotrotz spielt die Zeit natürlich mit und F. Goldschmidtböing hatte noch den Qualitätsvorteil.
Nach harten und spannenden Halbfinalspielen lautet nach Auslosung der Farben das Endspiel nun F. Goldschmidtböing gegen A. Wernet. Dieses wird am Donnerstag, den 15.12. in Waldkirch im Hirschen gespielt und Gäste sind herzlich willkommen.
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December 6th, 2011 by Alex
Dienstag 06.12. Um 22:00 Uhr kommt auf Arte der Film Zug um Zug in den Wahnsinn, ein Film über Bobby Fischer.
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